DE970374C - Biegsame mehradrige Hochspannungsgummileitung - Google Patents
Biegsame mehradrige HochspannungsgummileitungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H01B9/00—Power cables
- H01B9/02—Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients
- H01B9/028—Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients with screen grounding means, e.g. drain wires
Landscapes
- Insulated Conductors (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. SEPTEMBER 1958
S2366oVIIId/2ic
Es ist bekannt, bei biegsamen mehradrigen Hochspannungsleitungen das Entstehen von Ozon durch
unter und über der Aderisolierung angebrachte Schichten aus leitfähig gemachtem Gummi od. dgl.
zu verhindern. Um dabei den über der Isolierung angebrachten halbleitenden Schichten eine ausreichende
Längsleitfähigkeit zu geben, so daß sie in Störungsfällen imstande sind, die auftretenden Ausgleichs-
oder Erdschlußströme zu übertragen, ist es üblich, diese Halbleiterschichten mit metallenen
Längsdrähten zu verbinden. Zu diesem Zweck ist es bekannt, über der Halbleiterschicht jeder Ader eine
Bespinnung oder Beflechtung aus dünnen Metalldrähten anzuordnen. Vorzugsweise geschieht dies
jedoch in der Weise, daß ein in drei Teile aufgeteilter Erdleiter in die Zwickel zwischen die Hauptadern
so eingelegt wird, daß die Teilleiter mit den Halbleiterschichten über den Adern in Kontakt
stehen. Diese Erd-Teilleiter können blank gelassen oder mit einer Schicht aus leitend gemachtem Gummi
versehen werden. Im praktischen Betrieb zeigt sich nun, daß diese Erd-Teilleiter, deren Querschnitt geringer
ist als der Querschnitt der Energieadern, den mechanischen Beanspruchungen des Betriebes nicht
immer gewachsen sind. Andererseits haben sich Abschirmgeflechte oder Bespinnungen über den einzelnen
Hauptleitern nicht bewährt, da sie sich durch gegenseitige Reibung mit der Zeit zerstören. Man
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ist aus diesem Grunde dazu übergegangen, die Erd-Teilleiter zu einem einzigen Leiter zu vereinigen
und diesen Leiter mit den Energieadern zusammen zu verseilen. LTm dabei auf gleiche äußere Abmessungen
zu kommen, hat man den Erdleiter mit einer der Isolationsstärke der Hauptleiter entsprechenden
Schicht aus leitfähig gemachtem Gummi versehen. Dabei werden dann in der Regel auch die
zwischen den Leitern verbleibenden Zwickel restlos
ίο mit leitfähig gemachtem Gummi ausgefüllt. Diese
Anordnung hat den Nachteil, daß die nunmehr aus vier Adern bestehende Leitung gegenüber einer dreiadrigen
Leitung mit in die Zwickel eingelegten Erdleitern dicker und teurer wird.
Es ist auch bereits bekannt, bei biegsamen mehradrigen Hochspannungsleitungen mit Isolierung
und Mantel aus Gummi oder einem gummiartigen Stoff sämtliche Adern in einheitlicher Weise zunächst
mit einer Leitgummischicht, dann einer Schicht Isoliergummi und darüber einer Schicht aus
leitfähig gemachtem Gummi zu versehen und den von den Adern eingeschlossenen Zwischenraum aus
einem Leitgummikern zu bilden, wobei zur Erhöhung der Längsleitfähigkeit mäanderförmig gewundene
Litzenleiter in die Herztrense und in die Zwickeltrensen des Kabels eingebettet sind. Ein
solcher Aufbau bedeutet eine wesentliche Erschwerung und Verteuerung des Herstellungsverfahrens,
da nach der Verseilung der Adern miteinander zunächst in die Zwickelräume eine Vielzahl unterschiedlicher
Trensen eingelegt werden müssen, bevor der Gummimantel aufgebracht werden kann.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine biegsame mehradrige Hochspannungsleitung mit
Isolierung und Mantel aus Gummi oder gummiartigem Stoff, bei der in gleicher Aufbauweise bei
sämtlichen Adern über dem einzelnen Leiter zunächst eine Leitgummischicht, dann eine Schicht
Isoliergummi und darüber eine Schicht aus leitfähig gemachtem Gummi angeordnet ist und der von den
Adern eingeschlossene Zwischenraum aus einem Leitgummikern (Herztrense) oder ähnlich geartetem
Stoff gebildet ist. Die Erfindung besteht darin, daß eine der Adern, die vorzugsweise als Erdleiter
4-5 benutzbar ist, zusätzlich zu den vorerwähnten
Schichten über der äußeren Leitgummischicht noch eine mit den äußeren Leitgummischichten der übrigen
Adern in leitender Verbindung stehende Bespinnung oder Beflechtung aus metallenen Drähten besitzt.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Querschnitt durch eine derartige Hochspannungsgummileitung
dargestellt. Diese Leitung besitzt vier Leiter 1 mit untereinander gleichem
Querschnitt, wobei jeder mit einer gleich ausgebildeten Isolierung 2 aus Gummi oder einem gummiartigen
Stoff versehen ist. Zur Verhütung der Ozonentwicklung ist unter und über den Isolationsschichten 2 in bekannter Weise gummihomogen mit
dem Isoliergummi vereinigt je eine Schicht 3 und 4 aus einem durch Beimengung von Ruß oder Graphit
leitend gemachten Gummi angeordnet. Bei einer der sonst mit den übrigen Adern übereinstimmenden
Adern ist nun gemäß de'r Erfindung über der Halbleiterschicht 4 eine Bespinnung oder Beflechtung 5
aus dünnen metallenen Drähten angeordnet. Diese Schirmlage 5 steht mit den Halbleiterschutzschichten
4 der benachbarten Adern und über diese mit der entsprechenden Lage der dritten Ader in leitender
Verbindung, so daß sie die Längsleitfähigkeit dieser Schichten gewährleistet. Empfehlenswert ist
es, den zwischen den Adern liegenden inneren Kern 6 ebenfalls aus leitfähig gemachtem Gummi herzustellen.
Diese vier miteinander verseilten Adern sind dann in bekannter Weise mit einem gemeinsamen,
die Zwickelräume ausfüllenden Innenmantel versehen, der vorzugsweise aus Isoliergummi besteht,
gegebenenfalls aber auch durch Beimengung von Ruß oder Graphit leitfähig gemacht sein kann. Darüber
liegt der äußere isolierende Schutzmantel 8 aus einem möglichst abriebfesten, zweckmäßig unbrennbaren
Gummi oder gummiartigen Kunststoff.
Eine nach der Erfindung aufgebaute Hochspannungsgummileitung bietet den Vorteil, daß sie vier
vollkommen gleich aufgebaute Adern hat, von denen die eine, in der Regel die mit der metallenen Abschirmbespinnung
oder -beflechtung versehene, im Regelfall als Erdleiter dient. Bei Beschädigung einer
Ader kann dann infolge des vollkommen gleichen Aufbaues der vier Adern der Erdleiter als dritter
Leiter verwendet werden, während der beschädigte Leiter die Funktion des Erdleiters übernimmt.
Durch die Anordnung eines vollisolierten Erdleiters von gleichem Querschnitt wie die Hauptleiter wird
also nicht nur die mechanische Widerständsfähigkeit des Kabels beträchtlich verbessert, sondern auch
eine volle Reserve für den Erdschlußfall einer Phase geschaffen. Eine Hochspannungsgummileitung gemäß
der Erfindung bleibt daher im Gegensatz zu den bekannten Leitungen dieser Art auch in einem
Erdschlußfalle voll betriebsfähig.
Die Abschirmbeflechtung oder -bespinnung der einen Ader übernimmt die Aufgabe, eine genügende
Längsleitfähigkeit der Leitgummilage herzustellen, um Lade- und Erdschlußströme des Kabels abzuführen.
Dadurch, daß aber nur eine Ader mit einer derartigen Abschirmbeflechtung oder -bespinnung
versehen ist, die nur mit Gummi in Berührung kommt, ist die Gefahr einer mechanischen Zerstörung
dieser Abschirmlage durch gegenseitige Reibung beseitigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Biegsame mehradrige Hochspannungsleitung mit Isolierung und Mantel aus Gummi oder gurnmiartigem Stoff, bei der in gleicher Aufbau- ■ weise bei sämtlichen Adern über dem einzelnen Leiter zunächst eine Leitgummischicht, dann eine Schicht Isoliergummi und darüber eine Schicht aus leitfähig gemachtem Gummi angeordnet ist und der von den Adern eingeschlossene Zwischenraum aus einem Leitgummikern (Herztrense) oder ähnlich geartetem Stoff gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Adern, die vorzugsweise als Erdleiter benutzbar ist, zusatz-Hch zu den vorerwähnten Schichten über der äußeren Leitgummischicht noch eine mit den äußeren Leitgummischichten der übrigen Adern in leitender Verbindung stehende Bespinnung oder Beflechtung aus metallenen Drähten besitzt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 822 118; britische Patentschriften Nr. 526895, 439422; Zeitschrift »Glückauf«, 1950, Heft 29/30, S. 609, 610.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© «09 612/3» 9. Si
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES23660A DE970374C (de) | 1951-06-26 | 1951-06-26 | Biegsame mehradrige Hochspannungsgummileitung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES23660A DE970374C (de) | 1951-06-26 | 1951-06-26 | Biegsame mehradrige Hochspannungsgummileitung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE970374C true DE970374C (de) | 1958-09-11 |
Family
ID=7477483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES23660A Expired DE970374C (de) | 1951-06-26 | 1951-06-26 | Biegsame mehradrige Hochspannungsgummileitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970374C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB439422A (en) * | 1934-05-31 | 1935-12-02 | Arthur William Williams | Improvements in electric cables |
| GB526895A (en) * | 1939-03-24 | 1940-09-27 | Liverpool Electric Cable Compa | Improvements in or relating to electric cables |
| DE822118C (de) * | 1949-11-14 | 1951-11-22 | Land Und Seekabelwerke A G | Biegsames mehradriges elektrisches Starkstromkabel |
-
1951
- 1951-06-26 DE DES23660A patent/DE970374C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB439422A (en) * | 1934-05-31 | 1935-12-02 | Arthur William Williams | Improvements in electric cables |
| GB526895A (en) * | 1939-03-24 | 1940-09-27 | Liverpool Electric Cable Compa | Improvements in or relating to electric cables |
| DE822118C (de) * | 1949-11-14 | 1951-11-22 | Land Und Seekabelwerke A G | Biegsames mehradriges elektrisches Starkstromkabel |
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