DE848376C - Biegsames elektrisches Kabel - Google Patents

Biegsames elektrisches Kabel

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Publication number
DE848376C
DE848376C DEL1814A DEL0001814A DE848376C DE 848376 C DE848376 C DE 848376C DE L1814 A DEL1814 A DE L1814A DE L0001814 A DEL0001814 A DE L0001814A DE 848376 C DE848376 C DE 848376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
strands
metallic
cable
cable according
Prior art date
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Expired
Application number
DEL1814A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Obermann
Fritz Paasche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Land und Seekabelwerke AG
Original Assignee
Land und Seekabelwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Land und Seekabelwerke AG filed Critical Land und Seekabelwerke AG
Priority to DEL1814A priority Critical patent/DE848376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE848376C publication Critical patent/DE848376C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/04Flexible cables, conductors, or cords, e.g. trailing cables
    • H01B7/041Flexible cables, conductors, or cords, e.g. trailing cables attached to mobile objects, e.g. portable tools, elevators, mining equipment, hoisting cables

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Biegsames elektrisches Kabel Zusatz zum Patent 8249ö1 Die Erfindutn; Iwzicht sich auf ein Kabul nach I'atelit 824(A1, da, uiiie I,iilieiung aus c#invin Stoff wie Gununi und eine oder mehrere in der @seilieruilg oder im Mantel angvordiietc cluktriscli @citfühige: Scltutzschicltt_,ii l;csitzt. Die @chutzsrhüittcii k<innen als Feldlwgreilzungsschii-nl dienen und geerdet sein, oder sie können als Schirm zum Schutz bei Beschädigungen des K@illcls in IZelaiskrcise geschaltet sein. Nach dein Hauptpatent wird die Ertindung itn wesentlichen darin gesehen, dal5 die genannten Schutzschichten als elektrisch leitenden Bestandteil eire gewundene metallische Einlage enthalten, die in einen Stoli wie Gunlini eingebettet ist.
  • Nach der vorliegenden Zusatzerfindung üestc@;t die genannte metallische I:üilage aus eliiein Drahi oder einer Litze, die um die KabeIseele oder im Falle eifies Me#lirleiterk:tl>els um die einzelnen Hauptleiter konzentrisch in Schrtitillenlinietifo-in ve-rl:ititf@iid gewunden und in einen Stotf einnehettet ist, der eine Härte von nicht über 55 nach Shore besitzt (vgl. DIN-Blatt 535o3, Nachdruck August 1948, S. 2). Vorzugsweise ist die genannte metallische Einlage in offener Schraubenlinie verlaufend gewunden. 1:s hat sich gezeigt, dab bei solcher Anordnung die Bruchgefahr der metallischen Einlage seich mehr herabgesetzt ist. Der Steigung,swinkel der Schraubenlinie, in der die metallische Einlage gewunden ist, beträgt vorteilhaft h<ichstens etwa 3o , um nicht schon durch die beim Biegen des Kabels auf dessen Aul@enseite auftretenden Zugspannungen einen Bruch der metallischen Einlage herbeizuführen. Im einzelnen hä legt der noch zulässige Steigungswinkel der Schraul:ciilinic ab vc:i der Härte und dem Durchmesser der metallischen Einlage und von der Härte der Einhüttungsschicht.
  • Falls die Schutzschicht als 'metallische Einlage zwei oder mehrere Drähte oder Litzen enthält, sind diese vorzugsweise in Abstand parallel nebeneinander, also in mehrgängiger S(hr,-tul)enlini,c verlaufend, angeordnet.
  • Die metallische Einlage kann in ein Band eingebettet sein, das aus einem Stoff mit einer Härte von nicht über 55' nach Shore besteht, und (las uni die Kabelseele oder um die einzeln" ii Hauptleiter konzentrisch in Schrauhenlinienforin verlaufend gewunden ist.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der I?ründunr; sind die Drähte oder Litzen der metallischen Einlage ihrerseits mit einem oder mehreren Drähten in Form einer Wendel umsponnen. Die Wendeldrähte sind infolge ihrer engen gewundenen Form noch biegsamer als die von ihnen umhüllten Drä lit: oder Litzen und sind daher in der Lage, die, cIcktrisch leitende Verbindung auch dann aufrechtzuerhalten, wenn die genannten Drähte oder Litzen brechen. Die Wendeldrähte sind vorteilhaft nicht dicker als etwa o,3 mm und höchstens halle so dick wie die von ihnen umhüllten Drähte odcidic Einzeldrähte der Litzen, die vortcilliaft wiederum nicht dicker als etwa o,5 mm sind. Beispiels: weise kann ein Draht von o,4 nim Durchmesser verwendet und mit einem oder mehreren Driilitcn voll o, 15 mm umsponnen sein. Die Sclil,tglünge der Wendel soll vorzugsweise kurz sein und kann in dem geschilderten Beispiel, etwa o,3 mm he- tragen. Wird die metallische Einlage durch eine Litze gebildet, so kann auch "die Wendel im Innern dieser Litze angeordnet sein in der Weise, daß (Iic Drähte der Litze um eine Wendel aus einem oder mehreren Drähten verseilt sind.
  • Wie schon in der Beschreibung zum Hauptpatent geschildert, besitzen die beschriebenen Kabel häufig noch eine oder mehrere isolierte Steueradern, die in der Isolierung oder innerhalb des Mantels angeordnet sein können. Um auch die Bruchsicherheit dieser Steueradern zu erhöhen, sind diese vorteilhaft ebenfalls als metallische Einlagen nach der Erfindung ausgebildet, also beispielsweise um die Kabelseele oder um die einzelnen Hauptleiter konzentrisch in Schraubenlinienform verlaufend ge- wunden und in einen Stoff eingebettet, der eine Härte von nicht über 55° nach Stiore besitzt. Auch können sie vorteilhaft mit Drahtwendeln versehen sein, um im Falle eines Bruches der Steuerader lie elektrisch leitende Verbindung auf rcchtzu-,rhalten.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise ein Mehreiterkabel nach der Erfindung in einer Ansicht. lie einzelnen Schichten des Kabels sind stufenförmig ibgesetzt, um den Aufbau besser erkennen z u assen.
  • Es bezeichnen i die Hauptleiter mit den Isolicungen 2 aus Gummi. Der ebenfalls aus Gumnii
    bestehende Inlicnmantel ist mit 3, der aus polymeri-
    siertem Chlorl)utaclicn hcstcLcndc Auf'enmantcl
    mit 4 l;czciclnict. Zwischen dein lnnenmantel3 und
    dem Außenmantel 4 befindet sich eine Schutzschicht,
    bestehend aus dem schraul>enliniciiförmig gewun-
    denen Draht 5, eingebettet in eine Schicht 6, die aus
    ei-ncr Gummimasse mit cin(#r Härte von l;cispielswcisc
    40° nach Shore besteht. Die Isolicrlüill#2n z di,r
    Hauptleiter sind scliraul;cnliniciiförniig je init
    einem Band 7 bewickelt, das aus polk merisier tcm
    Chlorbutadien mit einer lliirte von 40 nach Shol-e
    besteht und in dein dargestellten Beispiel drei in
    Abstanld parallel ncbcucinander verlaufende Drähte S
    eingebettet enthält. Jeder der Drähte 8 ist mit
    einem dünnen Draht 9 in kurzer Steigung in Form
    einer Wendel umsponnen. Das Band 7 mit den
    Drähten 8 kann ebenso zwischen zwei zollzentri-
    schen Teilen der Isiill(@1-llilllell z geR enden sein.

Claims (1)

  1. PATEN TA NS PRI'<;I1E: 1. Biegsames elektrisches h.al)el nach 1'a tunt 824961, dadurch "(,kennzeichnet, dah die metallische I:inlagc aus einem Draht oder einer Litze besteht, die um die h2il)elscele oder um die ciiizelnen I-lauptlci;cr 1«»lzentriscil in Schrauhenlinicnfc>nn `-erlaufend gewunden und in einen Stoff ciiigel)ctt(#t ist, der eine lI;ii-tc- von nicht über 55 11a<'11 @lic)i-e besitzt. z. Kabel nach Ausprucli i, dadurch gckcnn- zeiclinCt, dafJ. die metallische Einlage in offeiler Scliraul)enliiiie verlaufend ge\%-ttnden ist. 3. Kabel nach einem (',ei- Ansprüche t und 2, dadurch gckcnnzciclmct, (1:i(' die metallische Einlage in ein aus dein genannten Stoff beste- hendes Band cinguhcttet ist, das um die Kabel- seele oder um die ciiiz(#lncn Hauptlcitür konzen- trisch in Schraubenlinicnfonn verlaufend ge- wunden ist. 4. Kabel Mach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, (1a(; der Steigungs- winkel der Schrauhenlinic liiiclistcns etwa 30' beträgt. 5. Kabel nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekcnnzciclnict, daU, die metallische Einlage aus z\%ci oder mehreren in abstand nebeneinander angcordnetcn 1)i-äliten oder Litzen besteht. 6. Kabel nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daf', die Drähte oder Litzen der metallischen I:inlagc ihrerseits mit einem oder mehreren 1)e1 Bruch der Drähte oder Litzen die elektrisch 1(#itcndc Verbindung auf- rechterltaltcndcn Drä litcn in Form einer Wendel umspolincn sind. 7. Kabel nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekelinzcicliiiet, dalä die Litzen der metallischen Einlage ihrerseits aus Drähten be- stelien, die uni eine Wendel aus einem oder mehreren Drähten verseilt sind. B. Kabel nach einuni der Ansprüche 0 und 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte oder die Einzeldrähte der Litzen der metallischen Einlage nicht dicker sind als 0,5 mm und die Wendeldrähte nicht dicker sind als o,3 mm und lii>(,listens halb so dick sind wie die von ihnen « inhülltcn 1)r'ihte oder Litzen der Einlage. 9. Kabel nach Anspruch r mit einer oder mehreren in der Isolierung oder innerhalb des Mantels angeordneten Steueradern, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueradern als metallische Einlagen gemäß .einem der Ansprüche r bis 8 ausgebildet sind.
DEL1814A 1950-04-23 1950-04-23 Biegsames elektrisches Kabel Expired DE848376C (de)

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DE848376C true DE848376C (de) 1952-09-04

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ID=7255589

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DE (1) DE848376C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983001337A1 (en) * 1981-10-02 1983-04-14 Ericsson Telefon Ab L M Metal screen for a power cable

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1983001337A1 (en) * 1981-10-02 1983-04-14 Ericsson Telefon Ab L M Metal screen for a power cable

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