DE538097C - Verfahren zur Herstellung von isolierten elektrischen Draehten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von isolierten elektrischen Draehten

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DE538097C
DE538097C DES77938D DES0077938D DE538097C DE 538097 C DE538097 C DE 538097C DE S77938 D DES77938 D DE S77938D DE S0077938 D DES0077938 D DE S0077938D DE 538097 C DE538097 C DE 538097C
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DE
Germany
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wire
metal
wires
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production
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Expired
Application number
DES77938D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Gerdien
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE538097C publication Critical patent/DE538097C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/16Rigid-tube cables

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  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von isolierten elektrischen Drähten Durch das Patent 490 582 wird vorgeschlagen, Rohrdrähte dadurch herzustellen, daß man den O_uerschnitt eines mit einer Metalleinlage und geeigneten Zwischenschichten ausgefüllten Metallmantels durch mechanische Bearbeitung stark vermindert. Die so gewonnenen Drähte zeichnen sich durch Hitzebeständigkeit aus. Da der Draht durch pulverförmige Isolierkörper vom Metallmantel getrennt ist, lassen sich solche Drähte im Gegensatz zu bekannten Rohrdrähten, bei welchen röhrenförmige Isolierkörper verwendet werden, ohne Schwierigkeiten biegen. Rohrdrähte dieser Art hat man bisher nur in Längen von q. bis 5 m hergestellt, weil man fertiggezogene Rohrlängen verarbeitete. Dabei war es schwierig, das Isoliermaterial so um den Draht anzuordnen, daß der Abstand zwischen dem Draht und der äußeren Hülle möglichst konstant war. Außerdem war das Einfüllen des Isolierkörpers mit Schwierigkeiten verbunden.
  • Gemäß der Erfindung kann man das Verfahren zur Herstellung derartiger Rohrdrähte vereinfachen, wenn man die Zwischenschicht in Form von Rohrlängsteilen, insbesondere Rohrhälften, auf den Draht aufbringt und den Mantel aus geeigneten Metallbändern herstellt. Der Metallmantel kann beispielsweise in Form von Falzrohren verwendet werden. Die Herstellung des Metallmantels aus Bändern gestattet ferner die Herstellung großer Längen und erleichtert die Herstellung der Isolierschicht, weil der Metallmantel um den schon mit Isolierkörpern beladenen Draht gelegt werden kann.
  • Um einen Draht fortlaufend mit Rohrlängsteilen, z. B. Rohrhälften, zu umgeben, ist es zweckmäßig, die Rohrteile auf Bändern, die einen geeigneten Querschnitt besitzen, dem Draht zuzuführen und in geeigneter Weise mit einem Faden, Draht (z. B. Stahldraht), Band o. dgl. zu umwickeln und dafür zu sorgen, daß die Rohrteile am Draht ausreichend befestigt werden.
  • Der mit den Rohrteilen versehene Draht wird nun mit einer Metallhülle versehen, die durch Aufwickeln von Drähten oder Bändern hergestellt werden kann. Besonders zweckmäßig ist es, Falzrohre zu verwenden, die dadurch hergestellt werden, daß Metallstreifen über dem mit Isolierstücken versehenen Draht zusammengefalzt werden. Hierauf wird der Rohrdraht durch mechanische Bearbeitung, z. B. in einer Ründhämmermaschine, auf den gewünschten Querschnitt gebracht. Es ist zweckmäßig, eine Rundhämmermaschine mit zwei gegenläufigen Hämmersystemen zu verwenden, weil dadurch vermieden wird, daß sich der Rohrdraht verdreht. Will man starke Metallhüllen herstellen, so ist es zweckmäßig, mehrere Mäntel zu verwenden. Bei Falzrohren werden dann die Falznähte zweckmäßig gegeneinander versetzt. Um den Metallmantel gas- und wasserdicht zu machen, kann man ihn aus verzinnten Metallstreifen herstellen und den noch nicht mechanisch bearbeiteten Rohrdraht durch einen Ofen ziehen, in welchem er so weit erhitzt wird, daß die Naht verlötet wird. Bei Verwendung von Falzdrähten macht es sich in gewissen Fällen störend bemerkbar, daß sich die Falznaht während der mechanischen Bearbeitung in die Zwischenschicht, die beispielsweise aus keramischem Material bestehen möge, einhämmert. Um diese Deformation der Zwischenschicht wenigstens zum Teil zu beseitigen, kann man sie mit plastischen Metallen, z. B. Kupfer- oder Bleiband, umwickeln, welches gegebenenfalls auch dazu dienen kann, die Rohrhälften am Draht zu befestigen.
  • Anstatt einen geraden Draht in der vorstehenden Weise mit einem Metallmantel unter Zwischenschaltung von Isolierschichten zu versehen, kann es zur Herstellung von Heizkörpern zweckmäßig sein, einen schraubenförmig gewundenen Draht zu benutzen. Zu diesem Zweck kann man einen Draht auf einen aus Isoliermaterial, z. B. Ton, Porzellan, bestehenden Stab aufwickeln und den so bewickelten Stab in der gleichen Weise weiter verarbeiten, wie vorstehend beschrieben. Auf dem bewickelten Stab werden also Rohrhälften befestigt, dann der Metallmantel aufgebracht und das Ganze mechanisch bearbeitet. Bei der mechanischen Bearbeitung des Drahtes wird der Isolierkörper und der Stab zertrümmert, und die einzelnen Teilchen füllen alle vorhandenen Zwischenräume aus, so daß auch bei starker Ouerschnittsverminderung des Drahtes die Schraubenfederform erhalten bleibt. Man erhält auf diese Weise einen sehr widerstandsfähigen Draht, der vorteilhaft als Heizkörper verwendet werden kann, da es so gelingt, große Drahtlängen leicht in einem kleinen Raum unterzubringen. Die Wärmeübertragung zwischen dem Draht und der äußeren Hülle ist gut, weil die Isolierschicht durch die mechanische Bearbeitung verdichtet ist. .

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von isolierten elektrischen Drähten nach Patent 490 582 durch mechanische Bearbeitung eines mit dem Draht und einer Zwischenschicht gefüllten Metallmantels, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht in Form von Rohrlängsteilen, insbesondere Rohrhälften, auf den Draht gebracht, mit einem aus Drähten oder Bändern hergestellten Metallmantel umgeben und durch die mechanische Bearbeitung zertrümmert und in ihrem Ouerschnitt vermindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Zuführungseinrichtungen um den Draht gelegten Rohrteile durch Fäden, Drähte oder Bänder festgehalten werden und dann Blechstreifen über dem isolierten Leiter zusammengefalzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Zwischenschicht und mit einem Metallmantel versehene Rohrdraht in einer Rundhämmermaschine mit zwei gegenläufigen Hämmersystemen auf den gewünschten Ouerschnitt gebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Metallmäntel verwendet werden, deren Falze gegeneinander versetzt sind.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß zum Umwickeln der Rohrteile plastische Bänder, z. B. aus Kupfer oder Blei, benutzt werden, welche die durch das Einhämmern der Falznähte entstehende Deformation aufnehmen.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB auf einen aus Isoliermaterial bestehenden Stab ein Draht aufgewickelt wird und der bewickelte Isolierkörper in der in den Ansprüchen i bis 4 angegebenen Weise mit Isoliermaterial und einem Metallmantel umgeben wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969461C (de) * 1943-01-14 1958-06-04 Siemens Ag Glattwandiger, ungerillter elektrischer Hohlleiter, insbesondere fuer koaxiale Hochfrequenzkabel und dielektrische Hohlkabel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE969461C (de) * 1943-01-14 1958-06-04 Siemens Ag Glattwandiger, ungerillter elektrischer Hohlleiter, insbesondere fuer koaxiale Hochfrequenzkabel und dielektrische Hohlkabel

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