DE546078C - Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel - Google Patents

Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel

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Publication number
DE546078C
DE546078C DES89334D DES0089334D DE546078C DE 546078 C DE546078 C DE 546078C DE S89334 D DES89334 D DE S89334D DE S0089334 D DES0089334 D DE S0089334D DE 546078 C DE546078 C DE 546078C
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DE
Germany
Prior art keywords
cable
cables
conductors
bundle
various types
Prior art date
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Expired
Application number
DES89334D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES89334D priority Critical patent/DE546078C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE546078C publication Critical patent/DE546078C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel Gegenstand des Patents 522 182 ist ein aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel, bei dem mehrere Leiter gleicher Type zusammengefaßt und die so zusammengefaßten Bündel miteinander zu einer Kabelseele verseilt sind. Die Zusammenfassung der Leiter zu Bündeln und deren Formgebung ist dabei lediglich unter dem Gesichtspunkt der besten Ausnutzung des kreisförmigen Kabelquerschnittes und ohne Rücksicht auf die Symmetrie der Bündel geschehen. Ein derartiges Kabel unterscheidet sich demnach wesentlich von dem bekannten, in konzentrischen Lagen um einen Kern symmetrisch verseilten Kabel, bei dem aus je vier Vierern Gruppen höherer Ordnung gebildet sind, um Sprechkreise höherer Ordnung bilden zu können; denn die bei solchen Kabeln gebildeten Gruppen höherer Ordnung können nicht wie bei einem Kabel gemäß dem Hauptpatent aus einer beliebigen Anzahl von Vierern bestehen, sondern sie müssen unbedingt aus vier Vierern gebildet und völlig symmetrisch sein, damit die durch die Bildung von Gruppen höherer Ordnung beabsichtigte Bildung von Sprechkreisen höherer Ordnung ermöglicht wird. Dies wiederum verhindert eine günstige Ausnutzung des kreisförmigen Kabelquerschnittes. Es hat sich nun herausgestellt, daß der Kabelaufbau nach dem Hauptpatent, der ursprünglich nur der Einfachheit und Verbilligung der Herstellung der Kabel dienen sollte, für Kabel, an die in elektrischer Hinsicht hohe Anforderungen gestellt werden, bei besonderer Ausbildung noch ganz besondere Vorteile bietet.
  • Bei pupinisierten Fernmeldekabeln z. B., die mit Verstärkern betrieben werden, ist es erforderlich, daß die einzelnen Kabelfelder zwischen den Spulenpunkten eine gleichmäßige Kapazität haben, damit die Scheinwiderstände der Verstärkerfelder den Anforderungen für den Verstärkerbetrieb entsprechen. Man hat nun vorgeschlagen, für Kabelfelder zwischen zwei Spulenpunkten, deren Abstand größer oder kleiner als der normale ist, Kabel mit besonders niedriger bzw. hoher Kapazität herzustellen. Diese Kabel müssen die gleiche Adernzahl wie die übrigen Hauptkabel haben. Es liegt nahe, ihnen auch denselben Aufbau zu geben. Die Herstellung solcher Kabel z. B. mit sehr hoher, gleichmäßiger Kapazität in allen Lagen ist aber äußerst schwierig. Man stößt beispielsweise bei Kabeln mit einem zentralen Rundfunkkabel, um das die übrigen Leiter in konzentrisch verseilten Lagen angeordnet sind, beim gleichen Aufbau für die besonderen Kabelstücke sehr hoher Kapazität, die in den einzelnen Adern eine andere Abmessung haben werden, auf die Schwierigkeit, daß in den einzelnen Lagen Lücken auftreten und beim Biegen des Kabels sich die Adern bzw. Doppeladern und Vierer gegenseitig verschieben und dadurch wieder Abweichungen in den elektrischen Werten auftreten können. Man könnte zwar die auftretenden Lücken durch Einfügen von Blindvierern o. dgl. ausfüllen, jedoch sind derartige Anordnungen zum mindesten unwirtschaftlich. Es kann auch der Fall auftreten, daß nach dem Verseilen des aus konzentrischen Lagen mit verschiedenen Aderstärken bestehenden Kabels sich herausstellt, daß die Vierer einer Lage sich beim Verseilen geändert haben und ihre Kapazitätswerte nicht den beabsichtigten Werten entsprechen. Durch nachträgliches Drücken der betreffenden Lage zwecks Korrektur dieser Abweichung besteht dann die Gefahr, daß auch die Werte einer anderen Barunterliegenden Lage, die vorher den Anforderungen entsprach, in Mitleidenschaft gezogen wird und zu hohe Werte erreicht.
  • Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß die Adern bzw. Doppeladern oder Vierer gleicher . Stärke gemäß dem Hauptpatent zu Bündeln verseilt werden. Um nun für alle zu einem Kabel gehörenden Bündel die Bedingung, daß die Viererkapazität in einem bestimmten Verhältnis zur Paarkapazität steht, gleichzeitig erfüllen zu können, wird gemäß der Erfindung jedes Bündelkabel zunächst mit einem metallischen Mantel umgeben. Jedes Bündel wird also als getrenntes Bündelkabel hergestellt und wird vor dem Verseilen zu dem Hauptkabel auf seine elektrischen Eigenschaften geprüft. Der metallische Mantel schützt das Bündel während der Messung vor Feuchtigkeitsaufnahme und stellt für die Messung diejenigen elektrischen Verhältnisse her, unter welchen das spätere z. B. mit einem gemeinsamen Bleimantel zu umgebende Hauptkabel betriebsmäßig arbeitet. Der Metallmantel kann ein Bleimantel sein oder aus einer Umhüllung von Stanniolbändern, Aluminiumbändern oder metallisierten Papierbändern o. dgl. bestehen. Im Bedarfsfalle können diese Bündelkabel nach der Vorprüfung einer Nachbehandlung unterzogen werden, so daß sie allen späteren Anforderungen genügen. Nach der Prüfung werden dann die einzelnen Bündelkabel verseilt. Bei der Verseilung zum Hauptkabel können die Bündelkabel durch Kaliber- oder Formwalzen so in ihrer Form geändert werden, daß sich für das Hauptkabel ein möglichst kreisförmiger Querschnitt ergibt. Das Hauptkabel erhält einen gemeinsamen Bleimantel, der aber unter Umständen auch fortgelassen werden kann, wenn die einzelnen Bündelkabel schon mit Bleimänteln versehen sind. Das mit dem Bleimantel umhüllte oder aus den einzelnen verbleiten Bündelkabeln verseilte Hauptkabel kann dann mit einer Bewehrung versehen werden.
  • In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung zeichnerisch dargestellt. Abb. i zeigt ein aus drei Bündelkabeln a, b, c bestehendes Fernmeldekabel, in welchem die einzelnen Bündelkabel untereinander verschiedene Adernzahl und Adernstärke haben. In dieser Ausführung haben die Bündelkabel kreisförmigen Umfang, sie sind jedes für sich mit einem besonderen Bleimantel d versehen. Um die miteinander verseilten Bündelkabel ist eine der üblichen Bandeisenbewehrungen e gewickelt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 sind die Leiter gleicher Type zu je zwei Bündeln vereinigt, und zwar g, g' und f, f', und so angeordnet, daß sich die Bündel gleicher Leiterstärke im Hauptkabel gegenüberliegen. Die einzelnen Bündel besitzen in diesem Falle eine Stanniolbandbewicklung k und sind bei der Verseilung durch Formwalzen so geändert worden, daß das Hauptkabel einen nahezu kreisförmigen Querschnitt aufweist. Um das durch die Bündelkabel gebildete Hauptkabel ist eine wasserdichte Hülle, die in dieser Ausführung ein Bleimantel i ist, gelegt worden.
  • Die Abb. 3 stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar, insofern, als vier Bündelkabel h, L, m, n., die jedes besondere Adernzahl und Adernstärke aufweisen, zu einem Hauptkabel verseilt worden sind. Die Bündelkabel sind jedes mit einer Umhüllung aus metallisiertem Papier p versehen und bei der Verseilung so in ihrer Form geändert worden, daß das aus ihnen gebildete Hauptkabel einen annähernd kreisförmigen Umfang erhalten hat. Um das Hauptkabel ist eine wasserdichte Hülle in Form eines Bleimantels q gelegt worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel nach Patent 5a2 18--, dadurch gekennzeichnet, daß die Bündel aus Leitern gleicher Type mit je einem Metallmantel versehen sind.
DES89334D 1928-01-26 1929-01-09 Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel Expired DE546078C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES89334D DE546078C (de) 1928-01-26 1929-01-09 Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE304799X 1928-01-26
DES89334D DE546078C (de) 1928-01-26 1929-01-09 Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE546078C true DE546078C (de) 1932-03-09

Family

ID=25789845

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES89334D Expired DE546078C (de) 1928-01-26 1929-01-09 Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel

Country Status (1)

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DE (1) DE546078C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261214B (de) * 1959-08-05 1968-02-15 Siemens Ag Einfuehrung von Fernmeldekabeln in AEmter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1261214B (de) * 1959-08-05 1968-02-15 Siemens Ag Einfuehrung von Fernmeldekabeln in AEmter

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