DE489000C - Krarupader mit bandfoermig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen Material - Google Patents

Krarupader mit bandfoermig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen Material

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Publication number
DE489000C
DE489000C DEA47646D DEA0047646D DE489000C DE 489000 C DE489000 C DE 489000C DE A47646 D DEA47646 D DE A47646D DE A0047646 D DEA0047646 D DE A0047646D DE 489000 C DE489000 C DE 489000C
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DE
Germany
Prior art keywords
krarupader
copper conductor
magnetic material
ribbon
tape
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Expired
Application number
DEA47646D
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English (en)
Inventor
Dr Walther Ehlers
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/14Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables
    • H01B11/143Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables using helically wound magnetic tape

Landscapes

  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Krarupader mit bandförmig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen material Bei der Herstellung von Krarupadern sind in elektromagnetischer Hinsicht vor allem zwei Forderungen zu erfüllen. Erstens soll die durch die magnetische Bespinnung des Kupferleiters erzielte Induktivität möglichst groß sein, zweitens sollen gleichzeitig die Wirbelstromverluste niedrig gehalten werden. Die erste Forderung für sich würde am besten erfüllt werden, wenn das magnetische Bespinnungsmaterial den Kupferleiter in Form eines -geschlossenen Mantels umgibt (s. Abb. i), die zweite Forderung dagegen verlangt eine möglichst weitgehende Unterteilung des magnetischen Materials, was wiederum nur auf Kosten der Induktivität möglich ist.
  • Bisher sind die Krarupadern so hergestellt worden, daß man Draht, Litze oder Band aus magnetischem Material von geringer Stärke in einer oder mehreren Lagen schraubenförmig auf den Leiter aufbrachte, wobei zwischen je zwei benachbarten Windungen der Wicklung ein mehr oder minder breiter Luftzwischenraum gewahrt blieb (Abb. 2).
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Krarupadern, durch das die beiden eingangs erwähnten Bedingungen, nämlich möglichst hohe Induktivität bei kleinen Verlusten, vollkommener als bisher erfüllt werden. Dies wird er@fin.-dungsgemäß dadurch erreicht, daß das magnetische Material als sehr dünnes Band in Schraubenform um den Leiter herumgelegt wird, wobei die Steigung auf jede Umdrehung geringer. ist als die Breite des Bandes, so daß eine überlappung stattfindet. Einige Ausführungsbeispiele des Verfahrens sind in den Abb. 3 bis 8 dargestellt. In Abb. 3 ist der vollständige Leiter wiedergegeben, wobei A den Kupferleiter, B das magnetische Material bedeutet, während in Abb. q. dieselbe Krarupader im Querschnitt nur bis zur Mittellinie gezeichnet ist. Die Abb.5 bis 8 zeigen ebenfalls im Querschnitt weitere Ausführungsmöglichkeiten. .
  • Zur Klarstellung des durch das Verfahren gemäß der Erfindung erzielten technischen Fortschrittes gegenüber den bisher bekannt gewordenen Herstellungsverfahren von Krarupadern, die sämtlich dadurch charakterisiert sind, daß magnetisches Band bzw. Draht in mehreren getrennten Lagen auf den Kupferleiter aufgebracht wird, mögen folgende Überlegungen dienen: Denkt man sich das magnetische Band eines der üblichen Krarupleiter, wie er beispielsweise in Abb. i dargestellt ist, in eine Ebene abZewickeit, so ergibt sich eine für die Selbstinduktion nutzbare Komponente der magnetischen Induktion senkrecht zur Leiterachse und eine unwirksame Komponente in _Richtung der Leiterachse. Bezeichnet man erstere mit 21, letztere mit 231, so ist allgemein: (siehe H. Busch »Das magnetische Feld von Krarupdrähten«, »Elektrische Nachrichtentechnik« 1925, Bd. II, Heft 9, S. 27o bis 272).
  • Dabei bedeutet: .5 die senkrecht zur Leiterachse wirkende magnetische Kraft, pur die wirksame Permeabilität in der Bandrichtung, #t,, die wirksame Permeabilität senkrecht zur Bandrichtung, (p den Winkel zwischen Leiterachse und Bandrichtung.
  • Der größte Betrag für die nutzbare Komponente der magnetischen Induktion ergibt sich, wenn &,x=&,,, wird. In diesem Falle erhält man: Nach der zitierten Arbeit von H. B u; s c h berechnen sich die Permeabilitäten I,x und #t,, zu: wobei b die Bandbreite des magnetischen Materials, #t1 seine Permeabilität, s die Spaltbreite - zwischen den Wicklungswindungen, &,2 die Permeabilität des die Spalten ausfüllenden Stoffes ist. Für Luftspalte wird ,.2 = i, und die Gleichungen II I gehen über in: Für s = 0 folgt hieraus Dieser Fall, der hinsichtlich der Induktivität ein Optimum darstellt, wird praktisch, wie bereits erwähnt, durch eine Krarupader gemäß Abb. i realisiert, wobei also der Leiter von einem geschlossenen Zylinder aus magnetischem Material umgeben wird. Wegen der hierbei auftretenden starken Wirbelströme kommt jedoch diese Anordnung für die technische Ausführung nicht in Frage.
  • Aus den Gleichungen IV Iäßt sich nun aber weiterhin ersehen, daß die Bedingung V noch annäherungsweise erfüllt ist, wenn die Spaltbreite s sehr klein gegenüber der Bandbreite b ist. Die Anordnung gemäß der Erfindung entspricht durchaus diesen Verhältnissen, während bei der gewöhnlichen Krarupbewicklung in einer oder mehreren Lagen diese Forderung keineswegs erfüllt wird. Bei diesen bisher üblichen Bewicklungen ergibt sich vielmehr (vgl. den genannten Aufsatz von H. B u s c h , Seite 272, rechte Spalte, Gleichungen q.a und 9b).
  • Daß die überlappung gemäß der Erfindung von wesentlicher Bedeutung für die Anpassung an die aufgestellte Bedingung (entsprechend Gleichung V) ist, geht aus der folgenden Betrachtung hervor: Würde man das Band wie in Abb. 3 statt mit vierfacher übärlappung in vier getrennten Lagen ohne Überlappung verwenden, so würde der Winkel cp so beträchtlich verkleinert, daß das 23" (s. Gleichung I) stets schlechter wird. Wollte man andererseits ein Band von i/4 der Breite in vier Lagen ohne Überlappung verwenden, so wäre der Winkel cp zwar der gleiche wie bei der Abb. 2, die Permeabilitäten &,,, würden auch annähernd gleich sein, dagegen ist die Permeabilität &,x bei überlappung stets größer als ohne überlappung. Ohne überlappung sind die vier Lagen als getrennt anzusehen. Schreibt man in den Gleichungen IV #tx in der Form so erkennt man, daß sich die Permeabilität #tx in jeder Lage aus dem Verhältnis bestimmt. Mit überlappung ist die vierfache Schicht als ein zusammenhängendes Ganzes anzusehen, man erhält ein viermal so großes b, während unausgefüllte Spalten s nur in 1/4 der Anzahl vorhanden und an jeder Stelle magnetisch überbrückt sind. Der Quotient kann also mit Hilfe der Überlappung wesentlich verkleinert werden, wodurch der Wert von &,x vergrößert und damit die Wirkung der Anordnung bezüglich der Permeabilität verbessert wird, ohne daß eine unzulässige Erhöhung der Wirbelstromverluste eintritt.
  • Zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann entweder ein entsprechend vorgeformtes Band verwendet werden, oder man bewickelt den Kupferleiter mit dem glatten Band und läßt den Leiter unmittelbar hinter der Bewicklungsstelle durch einen Nippel laufen, wobei zweckmäßig möglichst dünnes und weiches Material verwendet wird. Um die Formbarkeit noch zu erhöhen, wird es ferner unter Umständen nützlich sein, das Band in an sich bekannter Weise in stark erhitztem Zustande um den Kupferleiter herumzulegen bzw. den bewickelten Leiter in stark erhitztem Zustande durch den Nippel zu führen.
  • Dieses Herstellungsverfahren hat auch rein fabrikatorisch besonders gegenüber der Bewicklung mit gleichdünnem Band in mehreren getrennten Lagen noch die Vorteile, daß infolge der größeren-Breite des Bandes die Gefahr des Reißens vermindert wird und daß das Bewickeln in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt. Die Auswahl der besonderen Querschnittsform des Bandes und der Art der Überlassung, wofür in den Abbildungen einige Ausführungsformen dargestellt sind, geschieht nach den jeweils gestellten Anforderungen und den Eigenschaften des zur Verfügung stehenden Belastungsmaterials.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Krarupader mit bandförmig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Schraubenlinie des Bandes geringer ist als seine Breite, so daß sich die einzelnen Windungen einfach oder mehrfach überlappen. a. Krarupader nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Band entsprechend der gewünschten Lagerung vor= geformt ist.
DEA47646D 1926-04-29 1926-04-29 Krarupader mit bandfoermig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen Material Expired DE489000C (de)

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NL19219D NL19219C (de) 1926-04-29
DEA47646D DE489000C (de) 1926-04-29 1926-04-29 Krarupader mit bandfoermig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen Material

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DEA47646D DE489000C (de) 1926-04-29 1926-04-29 Krarupader mit bandfoermig um den Kupferleiter herumgewickeltem magnetischen Material

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NL (1) NL19219C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2711439A (en) * 1948-04-13 1955-06-21 Canada Wire & Cable Company Lt Electric cables

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2711439A (en) * 1948-04-13 1955-06-21 Canada Wire & Cable Company Lt Electric cables

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