DE562569C - Greifer fuer Kinoapparate - Google Patents

Greifer fuer Kinoapparate

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DE562569C
DE562569C DER82049D DER0082049D DE562569C DE 562569 C DE562569 C DE 562569C DE R82049 D DER82049 D DE R82049D DE R0082049 D DER0082049 D DE R0082049D DE 562569 C DE562569 C DE 562569C
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rod
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JOSEF SLECHTA
VACLAV RYSAN
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JOSEF SLECHTA
VACLAV RYSAN
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Greifer für kinematographische Apparate.
Es sind Greifer bekannt, bei welchen ein oder zwei Exzenter auf das die Zähne tragende Organ einwirken; diese zeigen jedoch den Nachteil, daß bei erhöhtem Bildwechsel Erschütterungen des Films entstehen, oder daß die einzelnen hin und her beweglichen Teile des Antriebes sogar ein Zittern des gesamten Apparates bewirken. Derselbe Nachteil kommt auch bei Vorrichtungen vor, bei welchen die Zähne in einer Führung verschiebbar sind, die an einem sich auf und ab bewegenden Schlitten befestigt ist,
»5 Es ist ferner ein Greifer bekannt, bei dem die die Zähne tragende Stange am hinteren Ende im wesentlichen axial (senkrecht zur Filmbewegungsrichtung) geführt und am vorderen Ende durch eine Kurbelstange an-
ao getrieben ist, die durch einen Lenker in der Filmbewegungsrichtung geführt ist. Bei diesem bekannten Klauenantrieb, der die vorerwähnten Nachteile zum Teil beseitigt, greift der eine Lenker an einem von der Kurbei erheblich entfernten Punkt der Kurbelstange an, doch sind die wirksamen Längen der einzelnen Glieder des Hebelgestänges derart gewählt, daß sich die Zähne in einer elliptischen, also einer O-Bahn bewegen, so daß die Filmführung entsprechend gekrümmt ausgebildet sein muß. Eine derartig gekrümmte Führung hat jedoch eine ungünstige Beanspruchung des Films zur Folge und bedingt eine sehr genaue Konstruktion.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die Nachteile der letzterwähnten bekannten Vorrichtung dadurch, daß der an einem von der Kurbel erheblich entfernten Punkt der Kurbelstange angreifende Lenker so kurz gegenüber der die Zähne tragenden Stange ausgebildet ist, daß die Bewegungsbahn der Zähne beim Leerhub halb elliptisch, bei Filmvorschub jedoch geradlinig verläuft. Die Zähne bewegen sich also nach Eingriff in die Per-
+5 foration des Filmes mit dem Film geradlinig abwärts und leer in einem flachen Bogen nach oben zurück zum neuen Eingriff mit dem Film. Die Filmführung kann infolgedessen geradlinig ausgebildet werden, wodurch eine vollkommen gleichmäßige und ruhige Bewegung des Films erzielt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist schematisch in der Zeichnung dargestellt, in welcher
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Draufsicht des erfindungs- 5& gemäßen Greifers zeigt.
Abb. 3 zeigt die kinematische Konstruktion der Bewegungsbahn der Zähne.
Nach der Darstellung wird die Bewegung der Welle 10 vermittels einer Kurbel 11 auf die Kurbelstange 12 übertragen. Diese Stange 12 ist durch ein Gelenk 13 mit der die Zähne tragenden Stange 14 verbunden, die an ihrem hinteren Ende bei 15 mit einem um einen festen Punkt 16 schwingenden Lenker 17 gelenkig verbunden ist. Die Kurbelstange 12 ist ferner durch das Gelenk 18 mit einem Lenker 19 verbunden, welcher um den festen Punkt 20 schwingt. Am vorderen Ende der Stange 14 sind die Zähne angeordnet, die im dargestellten Beispiel aus zwei von vorn in die Filmlochung eingreifenden Stiften 21 bestehen.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, ist der Lenker 19 so kurz ausgebildet und greift an der Kurbelstange in einem von der Kurbel 11 so entfernten Punkt an, daß die Bewegungsbahn der Zähne, beim Filmvorschub, d. h. bei der Bewegung der Kurbel 11 im Sinne des Pfeiles vom Punkt 1 bis zum Punkt 4, geradlinig verläuft, während beim Leerhub, d. h. bei der Bewegung der Kurbel 11 im Sinne des Pfeiles von der unteren Totlage 4 bis zur oberen Totlage I, die Bewegungsbahn der Zähne die Gestalt einer Halbellipse hat.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Greifer für Kinoapparate, bei dem die die Zähne tragende Stange am hinteren Ende im wesentlichen durch einen Lenker axial geführt und am vorderen Ende durch eine Kurbelstange angetrieben ist, die durch einen Lenker in der Filmbewegungsrichtung geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einem von der Kurbel (11) erheblich entfernten Punkt der Kurbelstange (12) angreifender Lenker (19) so kurz gegenüber der die Zähne tragenden Stange ausgebildet ist, daß die Bewegungsbahn der Klaue beim Leerhub »°° halb elliptisch (4-5-6-1), beim Filmvorschub jedoch geradlinig (1-2-3-4) verläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DER82049D Greifer fuer Kinoapparate Expired DE562569C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3941287A (en) * 1973-05-18 1976-03-02 Firma Arnold & Richter Kg Film pull-down mechanism
US5225860A (en) * 1988-10-21 1993-07-06 Arnold & Richter Cine Technik Gmbh & Co. Film transport for a motion picture camera

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3941287A (en) * 1973-05-18 1976-03-02 Firma Arnold & Richter Kg Film pull-down mechanism
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