DE406757C - Vorrichtung zum Einstellen der Kupplung von Kraftfahrzeugen und Regeln der Geschwindigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der Kupplung von Kraftfahrzeugen und Regeln der Geschwindigkeit

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DE406757C
DE406757C DES58495D DES0058495D DE406757C DE 406757 C DE406757 C DE 406757C DE S58495 D DES58495 D DE S58495D DE S0058495 D DES0058495 D DE S0058495D DE 406757 C DE406757 C DE 406757C
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Saint Clair & Cia De
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G17/00Mechanical devices for moving a member after being released; Trip or release mechanisms characterised thereby

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen der Kupplung von Kraftfahrzeugen und Regeln der Geschwindigkeit. Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Einstellvorrichtung für die Maschinenkupplung und die Geschwindigkeitsreglung an Kraftfahrzeugen mit Ableitung der Bewegung von einer vom Fahrzeugmotor anzutreibenden Welle.
  • Nach der Erfindung ist zwischen zweä parallel zueinander angeordneten Schnecken, die vom Fahrzeugmotor ständig mit verschiedener Umlaufzahl angetrieben werden, ein Schneckenrad gelagert, welches mit seiner sich über einen geringeren Umfangsteil als i8o° erstreckenden Verzahnung durch Hebelzug zunächst mit der schnellaufenden Schnecke in Eingriff gebracht wird, um durch seine Teildrehung die Reibungskupplung auszurücken, worauf nach erfolgter Getriebeschaltung und Rückbewegung des Schalthebels durch abermalige Freigabe eines Spannhebels der gezahnte Teil des Schneckenrades mit der anderen Schnecke in Eingriff gelangt und mittels einer mit der Schneckenradwelle umlaufenden Kurbel das allmähliche Einrücken der Reibungskupplung wieder bewirkt wird, nachdem durch einen mit der gleichen Welle umlaufenden Daumen die Reglung der Motorgeschwindigkeit erfolgt ist.
  • Diese Vorrichtung arbeitet selbsttätig und unabhängig von dem Fußtritt der Reibungskupplung und des Geschwindigkeitsreglers, wodurch jeglicher Irrtum in der Bedienung des Fahrzeuges verhindert wird. Sie wird in an sich bekannter Weise nur durch einen einzigen Handhebel bedient, und der Führer hat seine Füße während der Arbeit des Geschwindigkeitswechsels vollkommen frei. Es ist völlig unmöglich, das Wechselgetriebe zu betätigen, bevor die Kupplung von der Motorwelle vollkommen frei ist, wodurch die größte Dauerhaftigkeit der Wechselgetriebe und der urigen Getriebe gewährleistet ist. Es ist ferner ein sehr gleichmäßiges anrücken der Reibungskupplung gesichert in Verbindung mit der Betätigung des Wechselgetriebes. Wegen der Gleichmäßigkeit, mit welcher die Reibungskupplung selbsttätig einrückt, kann dies mit größerer Schnelligkeit geschehen als bei der gewöhnlichen Fußtrittanordnung. Die Arbeit geschieht ohne Stöße und Geräusche. Die Zeichnung zeigt in Abb. i und 2 Ansichten der Anlaßvorr ichtung von entgegengesetzten Seiten unter Fortlassung einer Gehäusewand; Abb. 3 und q. sind Einzelansichten des Getriebes; Abb.5 bis io die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung.
  • Die Anlaßvorrichtung ist im Innern eines rechteckigen Gehäuses C -untergebracht, das mit gegenüberliegenden abnehmbaren Wänden versehen und mit Schmiermittel füllbar ist. Die Vorrichtung setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: Zw eii zueinander parallele Schnecken 1, 2 sind in Kugellagern 3a, 3v, 36@, 3bl gelagert, welche an den abnehmbaren Wänden des Gehäuses C befestigt sind. In einem Lager der einen Seitenwand des Gehäuses ruht eine ständig umlaufende Welle q., die ihre Bewegung von der Antriebsmaschine erhält und dieselbe auf die Schnecken 1,:2 durch folgendes Getriebe übermittelt: ein Rad 5, das auf der Welle q. festsitzt und mit einem auf einem Ende der Schnecke i festsitzenden Rade G in Eingriff steht, ein Rad 7, das auf einem im Gehäuse C.' festen Bolzen 8 drehbar ist, ein Rad 9, ebenfalls. auf dem Bolzen 8 gelagert und am Rade 7 befestigt, ein Rad io, das auf einem Ende der Schnecke :2 festsitzt.
  • Mittels dieser Getriebeanordnung treibt die Welle .4 die Schnecke i mit größerer Geschwindigkeit als die Schnecke 2.
  • Zwischen den beiden Schnecken i und 2 isst ein Schneckenrad i i auf einer Welle 12 befestigt, so daß es von jeder der Schnecken bewegt werden kann. Die Zähne des Schneckenrades i i sind auf einem Bogen eingeschnitten, der kleiner ist als i8o°, so daß, wenn es zwischen die Schnecken gebracht wird, seine Zähne in die Nähe der Schnecken, jedoch nicht mit deren Gewinde in Eingriff gelangen.
  • Die Kanten der Zähne des Schneckenrades i i sind an dem nicht gezahnten Teil desselben verstärkf, um den durch die Zahnlücken bedingten Mangel des Gleichgewichtszustandes wieder auszugleichen.
  • In Abb. q. ist oben ein Zahn des Schneckenrades i i in Eingriff mit der Schnecke i sichtbar, während unten der nicht gezahnte Teil des Rades 1-1 über die Schnecke -2 gleitet; an diesem Teil sind die Verstärkungskanten i 1a vorgesehen. Neben dem Schneckenrad i i befindet sich auf einer Seite ein Sperrad 13 und auf der anderen Seite ein Nocken 1.4 mit gleichen Schultern ida, i.IP, die sich diametral gegenüberstehen.
  • Auf dem einen Ende einer Welle 15, die parallel zur Welle 12 liegt und in festen Teilen des Gehäuses C schwingen kann, ist ein Hebel 1611 und auf dem anderen Ende der Welle 15 ein zweiter Hebel i6b befestigt; die Arme 162 und 16b stehen winklig zueinander und bilden einen Winkelhebel. Der Arin 162 kann zu gegebener Zeit durch die Wirkung einer Feder 16e mit dem Nocken 14 (Abb. 2) in Berührung kommen; die Feder 16c ist einerseits am Arm 16b und anderseits am Gehäuse C befestigt. Der Arm 16b ist durch einen Lenker 17 mit einem' um die Welle 12 des Schneckenrades i i schwingbaren Hebel 18 verbunden. An dem schwingbaren Hebel 18 ist eine Sperrklinke i9 vorgesehen, die durch die Feder 19a in die Zähne des Sperrades 13 gedrückt wird, so daß, wenn der Hebel 18 in einer Richtung bewegt wird, das Sperrad 13 zusammen finit dem Schneckenrad i i um einen geringen Winkel verdreht wird.
  • Auf dem Lager 3a ist bei 2o eine Klinke 21 angelenkt, die einen Zahn besitzt, der das äußere Ende des Schwinghebels i8 in Richtung der Bewegung des Sperrades 13 festhält. Eine Schraubenfeder 22, die einesteils an der Klinke 21 und andernteils am Lager 3a befestigt ist, hält die Klinke 21 mit dem Hebel 18 in Eingriff.
  • Die Klinke 2 i wird in die Stellung zur Freigabe des Schwinghebels i8 durch eine Hebelverbindung bewegt, die von der Hand betätigt wird und in einiger Entfernung von der Vorrichtung angebracht sein kann, wobei ein nachgiebiges Verbindungsglied verwendet wird. ker 23. der an Hebelsystem Klinke 21 angreift und Dieses Hebelsystem besteht aus dem Lenmittels Auge und Zapfen an einen Arm 2.a. angeschlossen ist, der bei 25 an das Lager 3a angelenkt ist.
  • An den Gelenkpunkt des Armes 2.4 und des Lenkers 23 ist das eine Ende einer Feder 26 angeschlossen, deren anderes Ende am Lager 311 befestigt ist. Diese Feder ist bestrebt, den Lenker 23 und den Arm 24 in einer Winkelstellung zueinander zu halten (Abb. i), in welcher die Klinke 21 den Schwinghebel 18 zurückhält. Ein in einer biegsamen Hülle ioo geführtes Zugglied ioi wirkt der Feder 26 entgegen, um die Hebel 23, 2,4 zu strecken und mittels der Klinke 21 den Schwinghebel 18 auszulösen, so daß das Sperrad gedreht werden kann. 1811 ist ein am Gehäuse C befestigter Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Schwinghebels 18 unterhalb der Klinke 21.
  • Die Enden der Welle 12 des Schneckenrades i i treten aus dem Gehäuse C heraus und tragen einerseits einen Arm 27 (Abb. 5), der mittels eines Lenkers io2 (oder eines Systems von Lenkern und Hebeln) die Reibungskupplung einstellt, welche die Motorwelle mit der Übertragungswelle verbindet.
  • Auf demselben Ende der Welle 12 ist ein Daumen 28 befestigt, der auf einen Hebel 103 einwirkt, der am Fahrzeug drehbar gelagert ist und mittels Lenker oder Hebel die Geschwindigkeitsreglung des Motors bewirkt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn der Stellhebel des Wechselgetriebes mit der Hand erfaßt wird, um die Geschwindigkeit zu ändern oder den Motor anzulassen, so tritt der Anlasser, welcher seine Bewegung vom Motor erhält, in Tätigkeit und trennt schnell die Motorwelle von der Übertragungswelle. Hierbei zieht das Zugorgan ioi (Abb. i und 5) an dein Kniehebelgelenk 23, 2d., so daß letzteres unter Überwindung der Spannung der Feder 26 aus der Lage der Abb. 5 die Lage nach Abb. 7 einnimmt; aber in der Zwischenstellung nach Abb. 6 wird die Klinke 21 angehoben, welche dabei den Schwinghebel 18 freigibt, der alsdann infolge der Wirkung der Feder 16c durch den Lenker 17 die Klinke 19 in das Sperrad 13 greifen läßt. Letzteres wird dadurch verdreht und nimmt das Schneckenrad i i mit, das seine Zähne mit großer Geschwdndigkeit mit der Schnecke i in Eingriff bringt, die durch den Motor dauernd schnell gedreht wird; hierdurch nehmen das Schneckenrad i i, die Welle 12, die Nocken id.a, 1.I", Hebel 27 und Daumen 28 an der Bewegung teil und bewirken das Ausrücken der Reibungskupplung (Abb. 12). Der mit der Welle 12 umlaufende Nocken 1411 trifft gegen den Hebel 16a, der dadurch aus seiner Lage geworfen wird und seine Bewegung der Welle 15 und dem Hebel 1611 übermittelt, der unter Überwindung der Feder 16c den Eingriff des Schwinghebels i 8 finit der Klinke 21 mittels des Lenkers 17 bewirkt.
  • Wenn der gezahnte Teil des Schneckenrades ii an der Schnecke i vorübergegangen ist (Abb.8), so ist die Auslösungsbewegung der Reibungskupplung durch den Arm 27 und Stange io2 vollkommen beendet.
  • In dieser Stellung bleibt das Schneckenrad i i stehen, weil der einen Winkel mit dem Auslösehebel bildende Arm 27 unter seinem Einfluß steht und auch die Bewegung nicht umkehrt, weil die Klinke i9 das Rad 13 sichert und den Hebel i8 gegen den Anschlag 18° stoßen läßt.
  • Die Ühertragungsvorrichtung des Fahrzeuges bleibt ausgerückt, solange das Kniehebelgelenk 23, 24 in der gezeichneten Lage bleibt. Einrücken der Reibungskupplung und Geschwindigkeitsreglung des-Motors.
  • Wenn das Zugorgan ioi keinen Zug auf das Kniehebelgelenk 23, 24 mehr ausübt, wird letzteres durch die Feder 26 in die Knicklage gezogen (Abb.5); wenn hierbei die Zwischenstellung nach Abb. g erreicht ist, wird die Klinke 21 angehoben und gibt den Sch-,vinghebel18 frei, worauf sich der zu Abb. 6 beschriebene Vorgang wiederholt. Dadurch wird der gezahnte Teil des Schneckenrades i i mit der ständig, aber langsamer als die Schnecke i umlaufenden Schnecke 2 in Eingriff gebracht.
  • Das Schneckenrad ii wird jetzt entsprechend langsamer gedreht (Abb. io) und damit zugleich auch Welle 12 und Nocken 14a. Letzterer kommt mit dem Hebel 1611 in Berührung, wodurch der für Abb.8 beschriebene Vorgang sich wiederholt, und Hebe127 beginnt die Reibungskupplung langsam einzurücken, während Daumen 28 mit Hebel 103 in Berührung kommt und ihn bewegt. Dadurch wird mittels Hebel die Geschwindigkeitsreglung des Motors bewirkt, bis gemäß Abb.5 die Kurbel 27 ihre Arbeit des Einrückens der Reibungskupplung beendet hat und der Daumen 28 den Hebel io3 verläßt, wodurch die Beschleunigung des Motors aufhört. Gleichzeitig ist der gezahnte Teil des Schneckenrades i i durch die Schnecke--> gelaufen, und es wiederholt sich der zu Abb. 14 beschriebene Vorgang der Bereitstellung für erneute Einwirkung des Zugorgans ioi auf das Kniehebelgelenk 23, 24.
  • Es ist zu beachten, daß die Feder 16° sehr stark sein muß, um den gezahnten Teil des Schneckenrades i i mit großer Geschwindigkeit mit der Schnecke i oder 2 in Eingriff bringen zu können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einstellen der Kupplung von Kraftfahrzeugen und Regeln der Geschwindigkeit mittels einer vom Fahrzeugmotor anzutreibenden Welle, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei auf parallelen Wellen sitzenden Schnecken (1,:2), die vom Fahrzeugmotor ständig mit verschiedener Umlaufzahl angetrieben werden, ein Schneckenrad ( i i) gelagert ist, welches mit einer sich über weniger als 18o° erstreckenden Verzahnung versehen ist und durch- Hebelzug zunächst mit der schnellaufenden Schnecke (i) in Eingriff gebracht wird, um durch seine Teildrehung die Reibungskupplung auszurücken, worauf nach .erfolgter Getriebeschaltung durch abermalige Freigabe eines Spannhebels (16b) der gezahnte Teil des Schneckenrades (ii) mit der anderen Schnecke (2) in Eingriff gelangt und mittels eines auf der Schneckenradwelle (12) sitzenden Kurbelarmes (27) das allmähliche Einrücken der Reibungskupplung wieder bewirkt wird, nachdem durch einen Daumen (28) der Schneckenradwelle die Reglung der Motorgeschwindigkeit erfolgt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schneckenrad ein Sperrad (13) starr verbunden -ist, in welches eine federbeeinflußte Klinke (ig) eingreift, die an einem auf der Welle des Schneckenrades drehbar gelagerten Hebel (18) sitzt, der durch einen Lenker (17) mit einem unter der Einwirkung einer Feder (16a) stehenden Winkelhebel (16a, 16b) verbunden ist, `wobei der Klinkentraghebel durch eine Feststellklinke (21) in der Ruhelage festgehalten wird, die durch ein mit einem Hebel verbundenes Zugorgan (ioi) ausgelöst wird, um den Eingriff der Schnecken (1,:2) in das Schneckenrad (13) herzustellen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schneckenradwelle (12) ein Daumen (14) von solcher Auisbildung angeordnet ist, daß er während jeder halben Umdrehung der Welle auf einen Arm des Winkelhebels (16a, 16b) einwsrkt, entgegen der Wirkung der an diesem angreifenden Feder (16c), um den Klinkentraghebel (18) in den Bereich der Feststellklinke (2i) zu bringen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federbeeinflußte Feststellklinke mit einem Kniehebel (23, 24) verbunden ist, an dessen Kniegelenk eine Feder (26) ein vom Wagenführer zu bedienendes Zugorgan (ioi) angreift.
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