DE508745C - Kinoprojektor mit stetig bewegtem Film - Google Patents
Kinoprojektor mit stetig bewegtem FilmInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B41/00—Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
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Description
Bekannt sind Kinoprojektionsapparate mit ununterbrochenem Antrieb des Filmbandes in
einem gleich schnell und entgegengesetzt der Filmbandgeschwindigkeit bewegbaren und
beim Bildwechseln plötzlich zurückbewegbaren Bildfensterahmen, der gegenüber
einem Objektiv angeordnet ist.
Bei diesen bekannten Apparaten ist der ein Bildfenster von doppelter Höhe eines BiI-des
tragende Rahmen an Schwinghebeln angelenkt und das Filmband durch die auf dem Rahmen angeordneten Treibrollen über den
Bildfensterrahmen und den oberen Schwinghebel straff hinweggezogen. Die begrenzte
Länge der den Bildfensterrahmen tragenden Schwinghebel bedingt hierbei beim Schwingen
eine fortwährende Abstandsänderung zwischen Objektiv und Bildfensterrahmen bzw. Film, so daß das projizierte Bild nicht
ao gleichmäßig scharf bleibt.
Die Erfindung bezieht sich auf Projektionsapparate mit ununterbrochenem Antrieb
des Films in einem gleich schnell und entgegengesetzt der Filmgeschwindigkeit bewegbaren
und beim Bildwechsel plötzlich zurückbewegbaren Bildfensterrahmen, der gegenüber
einem Objektiv angeordnet ist, und besteht darin, daß der Rahmen in geraden Führungen bewegbar ist, die parallel zu dem
im Bildfenster befindlichen Filmteile angeordnet sind. Der Antrieb des Bildfensterrahmens
erfolgt in bekannter Weise durch eine unrunde Scheibe, Exzenter ο. dgl., durch
die der Rahmen um eine Bildhöhe entgegen dem Filinband in Schlitzen gleitend nach
oben bewegt wird, worauf er durch sein Eigengewicht, eine Feder o. dgl. plötzlich in
seine unterste Lage zurückgeführt wird.
Die Vorrichtung gewährleistet ein Gleichbleiben des Abstandes zwischen Film und
Objektiv während der Auf- und Abbewegung und damit ein gleichmäßiges Scharfbleiben
des projizierten Bildes.
Der Film wird vorteilhaft in an sich bekannter Weise vor und gegebenenfalls hinter
dem Rahmen über fest gelagerte, angetriebene Rollen und von diesen aus bzw. nach diesen
mit losen Schlingen nach dem Rahmen bzw. von diesem geführt. Der Bildfensterrahmen
selbst trägt in bekannter Weise ebenfalls eine angetriebene, den Film bewegende Rolle.
Auf diese Weise werden unnötige Zugbeanspruchungen im Filmband vermieden, und die beim Schwingen des Bildfensterrahmens
entstehenden Beschleunigungen beschränken sich wie bei der üblichen absatzweisen Filmschaltung
nur auf ein kurzes Stück des Filmbandes.
Auf der Zeichnung ist an einem sonst bekannten Kinoprojektionsapparat mit schwin-
gendem Bildfenster die erfmdungsgemäße Führung des Rahmens sowie des Films schematisch
dargestellt.
Der Filmstreifen ι r läuft von der oberen
Zahnradtrommel 4 durch das Bildfenster 10 nach der unteren Zahnradtrommel 22, wobei
er oben und unten eine Schleife bildet. Am Bildfensterrahmen ist eine weitere Zahnradtrommel
23 zur Schaltung des Filmbandes angebracht, das durch Druckrollen 5 gegen sämtliche Zahnradtrommeln gedrückt und
durch das Triebwerk des Apparates von oben nach unten bewegt wird. Der Antrieb des
Triebwerkes erfolgt etwa mit einer Handkurbel von der Hauptwelle 6, welche durch
Zahnräder 7 die Zahnräder 3, 12 und 21 der
Trommeln 4, 22 und 23 mit gleicher Geschwindigkeit antreibt, um den Filmstreifen
mit der erforderlichen gleichen Geschwindigkeit von oben nach unten durch das Bildfenster
hindurchzuführen.
Der Bildfensterrahmen ist erfindungsgemäß durch in gerade, zu dem im Bildfenster befindlichen
Teil des Films parallele Schlitze 15 am Gestell 1 eingreifende, an seitlichen Führungsarmen
24 sitzende Zapfen 16 beweglich mit dem Gestell des Projektionsapparates
verbunden. Die Parallelführung des Bildfensterrahmens am Gestell 1 kann auch durch
ein anderes Bekanntes Mittel, z. B. durch Führung in Schlitten o. dgl., erfolgen.
Das Ende des unteren Führungsarmes 24 legt sich hierbei unmittelbar oder mittels
einer Rolle (nicht dargestellt) auf den Umfang eines Exzenters 18, einer Daümenscheibe
o. dgl., die mittels Zahnrades 25 oder eines anderen Getriebes ebenfalls von dem Zahnrad
7 der Hauptachse 6 angetrieben wird. Durch eine Schraubenfeder 20 wird der Bildfensterrahmen
10, 24 ständig nach unten gezogen.
Claims (2)
- Patentansprüche:r. Kinoprojektionsapparat mit ununterbrochenem Antrieb des Films in einem gleich schnell und entgegengesetzt der Filmbandgeschwindigkeit bewegbaren und beim Bildwechsel plötzlich zurückbewegbaren Bildfensterrahmen, der gegenüber einem Objektiv angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10, 24, 16) in parallel zum im Bildfenster befindlichen Filmteil angeordneten geraden Führungen (15) bewegbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Film in an sich bekannter Weise vor und gegebenenfalls hinter dem Rahmen über fest gelagerte, angetriebene Rollen (4, 22) und zwischen diesen und dem Rahmen in losen Schlingen geführt ist.Hierzu t Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU508745X | 1928-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508745C true DE508745C (de) | 1930-10-01 |
Family
ID=21616183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA55097D Expired DE508745C (de) | 1928-04-28 | 1928-08-15 | Kinoprojektor mit stetig bewegtem Film |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508745C (de) |
-
1928
- 1928-08-15 DE DEA55097D patent/DE508745C/de not_active Expired
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