DE333140C - Kinematograph mit mehrreihigem, am Bildfenster quer verschiebbarem Bildband - Google Patents

Kinematograph mit mehrreihigem, am Bildfenster quer verschiebbarem Bildband

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DE333140C
DE333140C DE1915333140D DE333140DD DE333140C DE 333140 C DE333140 C DE 333140C DE 1915333140 D DE1915333140 D DE 1915333140D DE 333140D D DE333140D D DE 333140DD DE 333140 C DE333140 C DE 333140C
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kinematograph
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Projizieren mehrreihiger kinematographischer Bildbänder, bei welchen die Bildreihen ineinander entgegengesetzter Richtung verlaufen. Die Erfindung besteht darin,' daß die seitliche Verschiebung des Bildbandes, um die entgegengesetzt verlaufende Bilderreihe zur Darstellung zu bringen und die dazu erforderliche Umkehr der Schaltvorrichtung durch ίο das Bildband selbsttätig bewirkt wird, wie dies für mehrere in einem Werk vereinigte einreihige Bildbänder an sich bekannt ist und wie dies zum Verschieben des Objektives vor einem mehrreihigen Bildbande auch schon vorgeschlagen wurde.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform dargestellt:
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben, woao bei von der rechten Seite der Fig. r aus gesehen wird.
Fig. 3 ist eine Ansicht der Verschiebungsvorrichtung zum Verschieben des Filmbandes und dessen Führung.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des oberen Teiles der Maschine.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie j-j der Fig. r.
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung der Anordnung des Flügelrades in. der Maschine.
Fig. 9 stellt einen Teil des Bildbandes dar.
Das Bildband 11 hat zwei in entgegengesetzter Richtung verlaufende Reihen von Bildern 12,13. Die Bildbandrollen 14,15 sitzen lose auf einer Welle 16 am oberen Teil eines Rahmens 10. An den Rollen sind Klinken 17 angebracht, welche in Eingriff mit Sperrädern . 18 auf der Welle 16 (Fig. 4) sind. Die Sperrzähne und die entsprechenden Klinken 17 sind in entgegengesetzter Richtung angeordnet, um die eine der Rollen mit der Welle zu verriegeln, wenn letztere sich in einer Richtung dreht, während die andere Rolle freigegeben ist, so daß das Bildband sich von der einen Rolle abwindet und sich auf die andere Rolle aufwindet, je nach der Drehrichtung der Welle.
Eine Riemenscheibe 19, die lose auf der Welle 16 zwischen den Rollen sitzt, ist in der Achsenrichtung mit einer konischen Aussparung 20 versehen, in welche ein konisches Rad 21 eindringt, um eine Reibungskupplung mit der Riemenscheibe zu bilden (Fig. 6). Das konische Rad 21 ist mit der Welle mittels eines Stiftes verbunden, das in einen Schlitz 22 der Radnabe eindringt; eine Feder 23 beherrscht die Bewegung des Rades 21 und hält es für gewöhnlich in Reibungseingriff mit der Riemenscheibe. Diese Kupplung kann - sich den verschiedenen Durchmessern der Filmspulen anpassen. j Das zwischen den Rollen befindliche BiIdband bildet Schleifen 24, 25, während der · j zwischen den Schleifen gelegene Teil an einem : Objektiv 26 vorbeigefübrt wird (Fig. 8). Das gewundene Bildband ist an dieser Stelle mittels einer Führung flach gehalten, die sich
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aus den Teilen 27 und 28 zusammensetzt, deren in Deckung befindlichen öffnungen 29, 30 sich in dem Gang des von der Linse 31 erzeugten Strahlenbündels der Lichtquelle befinden. Der Teil 28 ist verhältnismäßig fest angeordnet und mit zwei in einem Abstand* voneinander angebrachten Armen 89, 90 versehen, während der Teil 27 durch Glieder 32 und 33 derartig unterstützt wird, daß er sich von und zu dem Teil 28 bewegen kann. (Fig. i).
Das untere Ende 34 . des Teiles 27 ist abgebogen und befindet sich zwischen zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Schalträdern 35. Ein Haken 36 an dem Teil 27 wird von einem drehbaren Schlitzhebel 37 erfaßt, um die Filmführung entgegen der Federwirkung 38 offenzuhalten. · Um die Führung zu öffnen, wird der Teil 27 etwas gesenkt, so daß er sich von dem Schaltrad wegbewegt.
Schalträder 35, 39 und 40 bewegen das Bildband. Die Schalträder 39 und 40 sind so angeordnet, daß sie mit den Filmrollen 14 bzw. 15 sich in Deckung befinden. Führungsxollen 41, 42 halten das Bildband. in geeigneter Lage mit Bezug auf ■ die Schalträder und die zugehörigen Filmrollen. Eine Welle 43, die von einer geeigneten Kraftquelle angetrieben wird, versetzt die Schalträder in Umdrehung mittels einer Schnecke 44, die mit einem Schneckenrad 45 in Eingriff steht. Die als Hülse ausgebildete Nab9 46 des Schneckenrades 45 umgibt lose eine Welle 47/ auf der das Schaltrad 39 und eine Riemenscheibe 48 sich befinden. Ein Treibriemen 49" verbindet die Scheiben 48 und 19, um die Filmspulen von der Welle 47 aus zu drehen. Die Umkehrung der Drehrichtung der Schalträder 39, 40 zur Darstellung der anderen in entgegengesetzter Richtung verlaufenden Bilderreihe, während die Drehrichtung der Schnecke 44 und des Schneckenrades 45 die gleiche bleibt, wird durch die als Hülse ausgebildete Nabe 46 erzielt. Zu diesem Zweck ; . sind auf der Welle 47 (Fig. 7) zwei Zahnräder . 49 und 50 angebracht, von denen das eine 49 lose auf der Welle 47 sitzt, dessen Nabe 51 zu einem mit Aussparung versehenen Kupplungsglied 52 ausgebildet ist, während das Zahnrad 50 mit der Welle 47 verkeilt ist. , Das Zahnrad 50 steht in Eingriff mit einem ·■ Zahnrad 54 (Fig. 2), welches lose auf einem ι Wellenstumpf 53 sitzt und mit einem Zahnrad 55 verbunden ist. Dieses greift in ein Zahnrad 56 ein, das auf einem Wellenstumpf „lose sitzt. Mit dem Zahnrad 56 dreht sich lose auf dem Stumpf 57 ein Zahnrad 58. Das Zahnrad 56 steht in Eingriff mit einem Zahnrad 59, das mit der Welle der Schalträder 40 verkeilt st.
Das Zahnrad 50 dreht die Zahnräder 54,55', 56, 58 und 59, so daß die Schalträder 40 und 39 und Welle 47 in der einen Richtung angetrieben werden. Das Zahnrad 49 steht dagegen in unmittelbarem Eingriff mit dem Zahnrad 56, das wiederum das Zahnrad 59 betätigt. Bei Drehung des Zahnrades 49 werden daher die Schalträder 40, die Welle 47 und Schalträder 39 in der entgegengesetzten Richtung angetrieben wie durch das Zahnrad 50. Da das Zahnrad 56 mit dem Zahnrad 55 in Eingriff steht und die Zahnräder 55 und 54 durch letzteres in Umdrehung versetzt werden und da das Zahnrad 54 mit dem Zahnrad 50 in Eingriff steht, so wird auch der Welle 47 eine umgekehrte Drehung ■ mitgeteilt. Das Schneekenrad 45 beherrscht die Drehung der Welle 47 und wird entweder mit dem Zahnrad 49 oder 50 mittels einer Kupplung verriegelt.
Ein Kupplungsglied 60 sitzt auf der. Welle 47 nahe am Ende der Hülse 46. In* der Achsenrichtung verschiebbar, aber drehbar mit der Hülse, sitzt auf letzterer ein Kupplungsglied 61, das mit dem Kupplungsglied 60 in Eingriff tritt, um das Schneckenrad 45 mit der Welle 47 und mit dem Zahnrad 50 zu verriegeln (Fig. 7). Mit dem Kupplungsglied 61 ist eine Stange 62 verbunden, die das Schneckenrad 45 durchsetzt und deren äußeres Ende in die Aussparung 52 der Zahnradnabe 51 eindringt, um das Zahnrad 49 mit dem Schneckenrad 54 zu verriegeln. Durch Verschieben der Kupplungsglieder 61, 62 auf der Welle 47 kann eines der Zahnräder 49, 50 mit dem Schneckenrad 45 gekuppelt oder entkuppelt, werden, um die Drehungsrichtung der Welle 47 und die Bewegung des Bildbandes zu bestimmen. ■
Das Bildband beherrscht die Betätigung der Kupplung mittels eines Armes 63, der um eine Welle 64 sich dreht. Der Arm' hat einen abgesetztem Tei). 65 und eine Verlängerung 66 (Fig. 4), die zwischen Ansätze 67,68 eines Schiebers 69 eindringt, der in der Achsenrichtung auf einer Welle 70 verschiebbar ist'. In Abstand voneinander sind Arme 71, 72 an dem Schieber angeordnet und tragen an ihren zueinander versetzten Enden Rollen 73 und 74. Diese Arme befunden sich in gespreizter Lage zn einer zylindrischen Kurvenführung 75, die mit der Hülse 46 des Schneckenrades 45 verkeilt ist. Das Ausschwingen des Armes 63, in der einen oder anderen Richtung verschiebt den Schieber, so daß die eine oder die andere der Rollen 73,74 mit der zylindrischen Kurvenführung 75 in Eingriff tritt.
Scheiben 76, 77 zu beiden Seiten der zylindrischen Kurvenführung 75 können nahe an diese gebracht werden, so. daß, wenn; eine
der Rollen 73, 74 an "die Hubfläche der Kurvenführung gebracht wird,, die Schieberrolle keilförmig zwischen der zugehörigen Scheibe und der Hubfläche eindringt, um die Kupplungsglieder 61, 62 zu verschieben.
Die schrittweise Schaltung des Bildbandes wird durch ein mit der Welle des Sternrades 35 verbundenes Malteserkreuz 78 und einem mit einer Welle 80 verbundenes Einzahnrad 79 bewirkt. Auf der Welle 80 sitzt ein Zahnrad 81, das mit dem Zahnrad 58 in Eingriff steht, so daß die Drehung des Teiles yg von den Zahnrädern 49 oder 50 geleitet wird, je nach der Einstellung des Kupplungsgliedes.
»5 Dadurch wird das Schaltrad 35 schrittweise gedreht, während das Bildband fortlaufend auf einer der Filmrollen 14, 15 aufgewunden wird. ·
Eine· am Rahmen 10 befestigte Platte 82 hinter dem Teil 28 der Bildbandführung 27, 28 ist mit einer so großen Öffnung 83" versehen, daß nur diejenige Bilderreihe dargestellt ,wird, die sich mit der Öffnung 83* in Dekkung befindet. - Die Bildbandführungsteile 27, 28 und die Schalträder 35 sind seitlich verschiebbar mit Bezug auf die Öffnung 83" durch die Schwingbewegung der Welle, welche durch die Kurvenrolle 75 hervorgerufen wird. Hierzu ist folgende Einrichtung getroffen:
Ein Arm 83 auf der Welle 70 ist als Sektor 84 ausgebildet, der mit einem Zahnrad 85 in Eingriff steht, das mit einem Kurbelarm 86 und einem Stift 87 versehen ist. Der Kurbelarm hat einen Ausschnitt 88 und bildet eine Sternradsteuerung zusammen mit dem Arm 90 der Bildbandführung 28. Der Arm 90 hat Ausschnitte 91, 93 und ist mit einem Schlitz 93 versehen, in welchen der Stift 87 eindringen kann, um den Arm 90 der BiIdbandführung zu verschieben.
Wenn die Führung seitlich verschoben wird, macht das Bildband eine ähnliche Verschiebung mit. Da die Schalträder 35 und das Malteserkreuz 78 mit der Welle 35n verbunden sind und auf dieser gleiten, während die Schalträder mit Bezug auf die Bildbandführung mittels Lager 94 unverrückbar sind, werden alle diese Teile seitlich verschoben durch die Verschiebung der Bildbandführung, wenn die Bewegungsrichtung des Bildbandes umgekehrt wird. Um das Malteserkreuz 78 bei seiner Verschiebung in Arbeitsstellung mit dem Einzahnrad 79 zu halten, ist dieses seitlich verlängert.
Ein Riegel 95 und ein Stift 96 des Armes 83 halten die Teile in. Einstellung, wobei der Riegel eine geschrägte Arbeitsfläche hat, um die Ausschwingung des Armes zu erleichtern. Die Kupplungsglieder werden durch einen j
ähnlichen Riegel 97 in Stellung gehalten, der j einen Stift 98 an einem drehbar unterstützten Arm erfaßt, und" der Stift dringt in eine Umfangsnut 100 des Kupplungsgliedes 61 ein.
Eine Blende 101 ist auf einer Welle 102 aufgesetzt, deren Schneckenrad 103 mit einem Schneckenrad 104 der Welle 80 in Eingriff steht, an welcher das Einzahnrad 79 befestigt ist.
Ein mit dem Leiter 106 verbundenes Kon-. taktstück 105 legt sich gegen die Kante des Bildbandes. In dieser Lage ist der Kontakt mit dem Kontaktstück 107 hergestellt, an dem der Leiter 108 angeschlossen ist. Solangs das Kontaktstück 105 auf der Kante dee Bildbandes gleitet, ist der Stromkreis geschlossen. Sobald das Bildband reißt, wird der Kontakt aufgehoben und der Stromkreis unterbrochen.
Auf dem Bildband der Bildbandspule läuft eine Rolle 110, an deren Achse ein mit der Welle 64 verbundener Arm 109 befestigt ist. Eine Feder in hat das Bestreben, die Rolle nach der Drehungsachse der Bildbandspule zu drängen, so daß Veränderungen in dem Durchmesser der Bildbandspule eine Drehung der Welle 64 und des Armes 63 zur Folge haben, durch welche die Bewegungsrichtung des Bildbandes geändert wird. Ein federbeherrschter Schwinghebel greift auf einen Stift 113 des Armes 63 ein, um den letzteren zeitweilig zu verriegeln.
Zum Ausgleich der verschiedenen Länge der Bildbänder ist an dem die Rolle 110 tragenden Arm 109 ein Stift 116 angebracht, der in einem Schlitz 115. eines lose auf der Welle 64 sitzenden Gliedes 114 mittels einer Mutter 117 festgestellt werden kann. Ein Arm 119 an dem Glied 114 und ein Arm 118 an der Welle 64 sind mit seitlich abstehenden Teilen zu beiden Seiten des Teiles 65 des Armes 63 angeordnet, so daß beim Ausschwingen des Armes 109 und des Teiles 114 der eine oder der andere der seitlich abgebogenen Teile in Eingriff kommt mit dem Arm 63, um ein Ausschwingen desselben und ein Verschieben der Kupplungsglieder 61, 62 zu bewirken. Hierdurch wird das Schneckenrad 45 mit einem der Zahnräder 49, 50 verriegelt, wodurch die Bewegungsrichtung des Bildbandes verändert und eine seitliche Verschiebung des Bildbandes erzielt wird. .
Druckrollen 120 sind an Armen 121 angeordnet, die bei 122 zwischen ihren Enden drehbar unterstützt sind. Der eine Arm ist mit einem Stift 123 ausgestattet, der in einen Schlitz 124 des anderen Armes eindringt, und eine Feder 125 hat gewöhnlich das Bestreben, die Arme zusammenzuhalten. Wenn die eine der Rollen 120 von dem Schaltrad wegbewegt wird, wird die andere Rolle entsprechend eingestellt.
Nach der Einführung des Bildbandes wird
das Kontaktstück 105 mit der Kante des Bildbandes in Berührung gebracht und damit der Kontakt mit dem Kontaktstück 107 hergestellt. Wird dem einen oder dem anderen Satz von Zahnrädern durch die Welle 43 und Schneckenrad 45 ein Antrieb erteilt, so wird das Bildband schrittweise in einer Richtung fortbewegt, das sich in einer solchen Stellung , befindet, daß nur eine Bilderreihe dargestellt
wird. ;
Diese Wirkungsweise setzt sich fort, bis die Rolle 110 eine solche Stellung einnimmt, in ! der die Kupplungsglieder 61, 62 so betätigt werden, daß das eine der'Zahnräder 49, 50 verriegelt und das andere entriegelt wird, mit Bezug auf das Schneckenrad 45. Zu gleicher Zeit wird die Bildbandführung 27, 28 mit dem Bildband seitlich verschoben. Hierdurch wird die andere Bilderreihe vor das Objektiv gebracht und die schon dargestellte Bilderreihe verdeckt. Diese Umkehrung kann in unbeschränkter Weise wiederholt werden, so daß, wenn die Maschine einmal angelassen ist, sie fortwährend "ohne Wartung laufen kann, bis ihre Abstellung erwünscht ist oder bis das Bildband reißt, wodurch das Kontakt-" stück 105 seinen Halt auf der Kante des Bildbandes verhert und selbsttätig den Stromkreis unterbricht.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Kinematograph, dessen mehrreihiges Bildband am Bildfenster seitlich verschoben wird, um die Projektion einer anderen Reihe in umgekehrter Richtung bewirken zu können, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Verschiebung des Bildbandes gegenüber dem Objektiv durch das Abwickeln der Bildbandspule selbsttätig bewirkt wird.
2. Kinematograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Wicklungen des Bildbandes beeinflußter Arm (109) mittels eines Armes (63) auf einen Schieber (69) einwirkt, welcher in den Bereich einer zylindrischen Kurvenführung (75) gebracht wird, die eine Ausschwingung des Schiebers und eine Verschiebung der von diesem beeinflußten Bildbandführung (27, 28) bedingt.
3. Kinematograph nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (69) gleitbar an einer Schwingwelle (70) angeordnet ist, deren sektorähnlich ausgebildeter Arm (83) ein Zahnrad (85) und eine mit ihm verbundene Kurbel (86) beherrscht, deren Zapfen (87) nach Art eines Schleppkurbelgetriebes in einen Schlitz (93) des Armes (90) der Bildbandführung eingreift, so daß bei Ausschwingung des Armes (83) eine seitliche Verschiebung und dann Verriegelung der Bildbandführung bewirkt werden.
4. Kinematograph nach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (109). mit der Rolle (110) in einem Schlitz (115) eines lose auf der Welle (64) sitzenden Gliedes (114) verstellbar ist, um die Verschiebung der Bildbandführung in Übereinstimmung mit der verschiedenen Länge der Bildbänder und dem Durchmesser der Bildbandspule bringen zu können,
5. Kinematograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur schrittweisen Drehung der Schalträder dienende Malteserkreuz (78) auf seiner Achse (35") gegenüber dem ortsfest angeordneten und mit einem verlängerten Zahn versehenen Einzahnrad (79) verschiebbar ist.
6. Kinematograph nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das in Lagern (94) der Führung (27) drehbare Schaltrad (35) auf seiner Antriebswelle (35") längsverschiebbar ist,
7. Kinematograph nach Anspruch 1,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (35) und das Malteserkreuz (78) auf derselben Welle (35*) angeordnet sind.
8. Kinematograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmführung aus einem relativ festen Teil (28) und einem an Gliedern (32) beweglichen, durch eine Verriegelungsvorrichtung (36, 37) in Sperrstellung haltbaren Teil (27) besteht, dessen unteres Ende einen Teil des Schältrades (35) umgibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
. gedruckt in des aeichsdruckerei.
DE1915333140D 1915-03-31 1915-03-31 Kinematograph mit mehrreihigem, am Bildfenster quer verschiebbarem Bildband Expired DE333140C (de)

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DE (1) DE333140C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260304B (de) * 1964-04-24 1968-02-01 Marcel Wolff Kinematographisches Projektionsgeraet fuer automatische Filmwahl mit feststehendem Projektor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260304B (de) * 1964-04-24 1968-02-01 Marcel Wolff Kinematographisches Projektionsgeraet fuer automatische Filmwahl mit feststehendem Projektor

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