DE375836C - Kinematograph mit staendig bewegtem Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Fuehrungskoerper dient - Google Patents
Kinematograph mit staendig bewegtem Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Fuehrungskoerper dientInfo
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Description
(G5I5Si
Die Erfindung bezieht sich, auf solche Kinematographen,
bei denen das Bildband ständig bewegt wird, jedoch das die Wiedergabe behindernde Wandern der vor das Objektiv
gelangenden Bilder auf rein mechanische Weise ausgeglichen wird. Bei den bekannten
Apparaten dieser Art wird der Ausgleich dadurch veranlaßt,, daß geeignete Organe auf
zwei entgegengesetzte und gegenüberliegende
ίο Schleifen des vor dem Objektiv liegenden
Bildbandes in geeigneter Weise einwirken. Ein völliger Ausgleich der Bildbandbewegung
läßt sich indessen auf diese Weise nicht erreichen, oder auch ein annähernder Ausgleich
kann nur bei genügend starkem Bremsen des vor dem Bildfenster vorbeigleitenden Bildbandes
stattfinden.
Gemäß der Erfindung wird nun, ohne daß hierdurch das nach der heutigen Praxis auch
bei absatzweise bewegten Bildbändern bestehende Flimmern verstärkt wird, eine bedeutende
Schonung des Bildbandes ermöglicht, oder umgekehrt, bei der üblichen Beanspruchung
des Bildbandes kann das Flimmern wesentlich verringert werden, indem die
für den Bildwechsel erforderliche Zeit gegenüber der Projektionszeit wesentlich verkürzt
wird. Das wird dadurch erreicht, daß das Bildband ständig und mit gleichbleibender
Geschwindigkeit von seitlichen Transport-Organen des Apparates befördert wird, und
zwar derart, daß das für das Bildband sehr nachteilige starke Bremsen völlig in Wegfall
kommt. 0Um nun bei dieser ständigen Bewegung des Bildbandes auf dem Bildschirm
ein unbewegliches Bild zu erhalten, wird das Bildband durch ein dem unbeweglichen Bildfenster
des Apparates gegenüberstehendes oszillierendes Führungsrähmchen, welches mit einer Transportvorrichtung ausgerüstet ist,
mit gleichmäßig ununterbrochener Geschwindigkeit und ohne Bremsung hindurchgleitet
und mit Hilfe dieses Führungsrähmchens der Ausgleich der Bildbandbewegung in dem oben
angedeuteten Sinne bewirkt. Allein durch die selbständigen oszillierenden Bewegungen
des Führungsrähmchens, also im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen dieser Art
wird, da diese Bewegungen in der Längsrichtung des Bildbandes und in dessen Ebene verlaufen,
erreicht, daß trotz kontinuierlicher Bewegung des Bildbandes durch das Rahm-
chen, das gegenüber dem Bildfenster sich befindende Bild während derjenigen Bewegungsrichtung
des Rähmchens, welche entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Bildbandes
und mit gleicher Geschwindigkeit verläuft, in stets gleicher Beziehung zu dem unbeweglichen
Bildfenster des Apparates bleibt, und demzufolge auch unbeweglich auf dem Bildschirm
projiziert werden kann. Nach Beendigung dieser Bewegung des Rähmchens, bei welcher die Dauer bzw. der zurückgelegte
Weg der gewählten Periodenzeit einer Bildperiode entspricht, führt dieses mit relativ
großer Geschwindigkeit eine Bewegung in der entgegengesetzten Richtung aus, deren Richtung
also der Bewegung des Bildbandes entspricht, und dies hat zur Folge, daß das oben
noch in dem Bildfenster des Apparates ruhig stehende Bild plötzlich um seine Höhe verao
schoben wird, so daß das nächstfolgende Bild in den Bereich des Bildfensters gelangt. Mit
Erreichung dieser Stellung beginnt das Führungsrähmchen aber wieder seine Rückwärtsbewegung,
d. h. entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des in ihn geführten und sich in stetiger Bewegung befindlichen Bildbandes,
worauf sich das Spiel wiederholt. Trotz ständiger, d. h. kontinuierlicher Bewegung des
Bildbandes im Führungsrähmchen wird daher, weil letzteres im geeigneten Moment entsprechende Bewegungen ausführt, jedes
einzelne Bild bzw. der vom Führungsrähmchen umfaßte Bildbandteil während einer gewissen
Zeit im Raum und gegenüber dem Bildfenster unbeweglich verbleiben und dann plötzlich durch das nächstfolgende ersetzt.
Hierbei ist des weiteren zu beachten, daß das Bildband derart geführt wird, daß es sowohl
vor dem Eintritt als auch nach dem Austritt aus dem Bildrähmchen eine Schleife bildet, so
daß es an sich die obenerwähnten Bewegungen nicht hindern kann. Weitere Einzelheiten
der Erfindung sind aus nachfolgender Beschreibung ersichtlich.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
und zwar ist
Abb. ι eine Seitenansicht der Schaltvorrichtung für das Bildband bei Kinematographen,
Abb. 2 eine Hinteransicht der Vorrichtung und
Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie a-a der Abb. 2.
ι ist das übliche Bildband, das an den Seitenrändern
mit Schaltlöchern 2 versehen ist. Dieses Bildband wird, wie üblich, von einer mit gleicher Geschwindigkeit angetriebenen
Rolle 3, mit deren Zähnen es unter Vermittlung einer Druckrolle 4, 5 in Eingriff gehalten
wird, von einer in der Zeichnung nicht weiter . dargestellten Vorratsspule abgewickelt, und
geht dann nach Bildung einer Schleife 6 durch ein Führungsrähmchen 7 hindurch, welches in
noch später zu beschreibender Weise gleichfalls eine Schaltvorrichtung für das Bildband
erhält. Darauf läuft dieses nach Bildung einer zweiten Schleife 8 über eine Schaltrolle 9, die
der Rolle 1 entspricht und gleichfalls mit einer Druckrolle 10, 11 versehen ist. Das
Bildband läuft darauf der bekannten Aufwickelrolle zu. Die Schaltrollen 3 und 9 besitzen
gleiche Durchmesser und stehen untereinander, z. B. durch eine Kette 12, in Verbindung,
derart, daß sie mit gleicher und gleichförmiger Geschwindigkeit ständig gedreht werden. Bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel ist im übrigen angenommen, daß die Achse 13 der
Rolle 9 von irgendeiner Kraftquelle bzw. durch eine Kurbel von Hand angetrieben wird.
Das Rähmchen 7, durch welches das Bildband hindurchgeführt wird, schafft, wie schon
eingangs erwähnt, auf rein mechanische Weise den Ausgleich der ständigen Bildbandbewegung.
Dieses Rähmchen besitzt, wie namentlich Abb. 3 erkennen läßt, etwa U-förmigen Querschnitt und ist mit einem aufklappbaren
Türchen 7' von ebenfalls U-förmigem Querschnitt versehen. Dieses Türchen ermöglicht das Einlegen des Bildbandes
in das Rähmchen 7 und sichert zugleich die Führung für das Bildband in geschlossenem
Zustande. Die in Abb. 3 punktiert gekennzeichnete Lage des Türchens 7' entspricht
dem aufgeklappten Zustand, in welcher das Bildband in das Rähmchen eingelegt bzw. aus
diesem entfernt werden kann.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist das Rahmchen 7 bzw. die Tür 7' mit einer Öffnung 14
von rechteckiger Form versehen, die zweckmäßig ein mehrfaches, z. B. dreifaches, der
jeweiligen Bildhöhe beträgt. Des weiteren trägt das Rähmchen seinerseits eine Schaltvorrichtung,
welche aus einer gezahnten Rolle 15 besteht, deren Zähne durch in der Zeichnung
nicht sichtbare öffnungen in das Innere des Führungsrähmchens hineinreichen, so daß
sie durch Eingriff mit den Schaltlöchern 2 no des Bildbandes die ununterbrochene Fortbewegung
des Bildbandes durch das Führungsrähmchen hindurch sichern kann. Die
Rolle 15 ist mit einer in Ansätzen des Rähmchens drehbar gelagerten Achse 17 durch
einen Stift 16 fest verbunden. Diese Achse trägt an dem einen Ende ein Schraubenzahnrad
18, welches in ein Schraubenzahnrad 19,
das rechtwinklig zum Zahnrad 18 liegt, eingreift. Das Zahnrad 19 ist auf einer runden
Stange 20 drehbar angeordnet, welche in Lagern 22 eines feststehenden bügelartigen
B75856
Trägers 23 verschiebbar ■ gelagert ist. Mit dieser Stange 20 ist das Führungsrähmchen 7
durch Ansätze 24, welche die Stange 20 umfassen, und mit Hilfe von Stiften 25, die
durch die Stange hindurchgehen, fest verbunden, Auch die Tür 7' ist mit zungenartigen
Ansätzen 26 versehen, mit welchen sie auf der Stange 20 scharnierartig gelagert ist und sich daher um diese beim Aufklappen
drehen kann.
Das erwähnte Schraubenzahnrad 19 ist zugleich mit dem unteren Ansatz 24 des Führungsrähmchens
7 derart vereinigt, daß es an den Bewegungen, welche das Führungsrähmchen mit der Stange 20 ausführt, teilnehmen
muß, sich anderseits aber auf der Stange 20 ungehindert drehen kann. Im übrigen ist die zylindrische Nabe 21 des
Zahnrades 19 auf ihrer oberen Seite, wie Abb. 2 zeigt, mit einer Längsnut oder, einem
Längsschnitt 27 versehen und in eine andere Nabe bzw. Hülse 28 eines Schraubenzahnrades
30 eingesetzt, das in einem Ansatz des Trägers 23 drehbar, aber in der" achsialen
Richtung unverschiebbar gelagert ist. Ferner ist die Nabe 28 des Zahnrades 30 mit. einem
Zapfen bzw. Keil versehen, der in die Nut oder in den Schlitz 27 der Nabe 21 lose eingreift
und der den. Zweck hat, das Zahnrad 19 während der Drehung des Zahnrades 30 zu
zwingen, an dessen Drehbewegung teilzunehmen. Mit dem Zahnrad 30 steht ein Schraubenzahnrad
31 in Eingriff, das rechtwinklig zu diesem liegt, und ebenfalls an dem Träger
23 unverschiebbar gelagert ist. Auf der Achse dieses Rades 31 sitzt ein weiteres
Zahnrad 32, welches durch ein Zwischenrad 33 mit dem auf der Antriebswelle 13 angeordneten
Zahnrad 34 in Eingriff steht, wobei" das Übersetzungsverhältnis zum Durchmesser der Rolle 15 derart gewählt ist, daß deren Umfangsgeschwindigkeit
mit derjenigen der Schaltrollen 3, 9 übereinstimmt, so daß also das Bildband bei Drehung der Achse 13 innerhalb
des Führungsrähmchens durch die Rolle 15 in derselben Weise, d.h. stetig und
mit der gleichen Geschwindigkeit geschaltet wird wie durch die Schaltrollen 3 und 9.
Zur Herbeiführung der vorstehend erwähnten Bewegungen des Rähmchens 7 ist
auf einer besonderen Achse 35 eine Nutenscheibe 36 angeordnet, welche unter Vermittlung
der Zahnräder 37 und 38 ebenfalls von dem Zahnrad 34 der Antriebswelle 13
in eine gleichförmige Drehung versetzt wird. DieseNutenscheibe36, die indessen auch durch
andere Antriebsorgane, z. B. durch eine Kurvenscheibe, ersetzt werden kann, enthält eine
Nut 39, welche dem größten Teil nach einer archimedischen Spirale nachgebildet ist, während
ein Zwischenteil 39' die Nut schließt, so daß diese einen "geschlossenen Führungsweg für eine in diese Nut eingreifende Rolle
40 darstellt, welche am unteren Ende der Stange 20 angeordnet ist. Befindet sich die
Rolle 40 der Stange 20 an derjenigen Stelle
der Nut 39, welche den geringsten Abstand vom Zentrum der Scheibe 36 besitzt, so
nimmt die Stange 20 und mit ihr das Führungsrähmchen 7 die tiefste Lage ein. In
dem Maße, wie sich die Führungsscheibe 36 in' der Pfeilrichtung dreht, wird dann die
Rolle 40 gegen die Scheibe 36 durch die Nut
39 radial immer mehr nach auswärts geschoben, d. h., die Stange mit dem Führungsrähmchen
gehoben, oder, anders ausgedrückt, entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Bildbandes verschoben, und zwar tritt Aufwärtsbewegung
der Stange 40 und des Führungsrähmchens 7 so lange ein, bis die Rolle
40 den in Abb. 1 der Zeichnung dargestellten Punkt der Nut 39 erreicht hat, welcher den
größten Abstand von der Achse der Nutenscheibe 36 besitzt. Von diesem Punkt ab wandert die Rolle 40 in den Nutenteil 39' und
wird durch diesen in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder nach dem Anfangsteil der Nut
39 zurückgeführt, d. h. die Stange 20 und mit ihr das Führungsrähmchen wird sehr schnell
gesenkt, wobei die Bewegungsrichtung des Führungsrähmchens" der Bewegungsrichtung
des Bildbandes entspricht.
Die Umdrehungszahl der Nutenscheibe 36 entspricht hierbei für eine Sekunde dem jeweiligen
Bildwechsel in der Sekunde. Werden beispielsweise in der Sekunde 16 Bilder
projiziert, so vollführt die Nutenscheibe 36 ebenfalls sechszehn Umdrehungen in der
Sekunde, oder aber, anders ausgedrückt, eine Umdrehung in 1J^ Sekunde, so daß also bei
jedem Bild die Stange 20 und mit ihr das Führungsrähmchen eine relativ langsame Aufwärtsbewegung ausführt, und zwar gemäß
der Gestaltung der Nut 39, aber eine relativ schnelle Abwärtsbewegung gemäß dem Nutenteil 39'. Dieser Nutenteil 39' dehnt sich
bei der in der Zeichnung gewählten Ausgestaltung in einer Länge aus, die etwa 1^ des
Umfanges.der Scheibe 36 entspricht, so daß die für den Bildwechsel beanspruchte Zeit
^8 der ganzen für ein Bild in Betracht kommenden
Periodenzeit ausmacht.
Diese der Stange 20 und damit dem Führungsrähmchen 7 erteilten zwangsläufigen Bewegungen
haben in bezug auf das im Rahmchen eingeschlossene Bildband bzw. in bezug
auf das dem Bildfenster gegenüberstehende Bild folgende Wirkung:
Da die Steigung in der einer archimedischen Spirale nachgebildeten Nut 39 so gewählt
ist, daß das Rähmchen 7 bei der Aufwärtsbewegung, d. h. entgegengesetzt zur Be-
wegung des Bildbandes, die gleiche Geschwindigkeit
wie das sich im Rähmchen ununterbrochen bewegende Bildband besitzt, so werden hierdurch die durch das Rähmchen umfaßten
Bilder des Bildbandes im Raum, z. B. gegenüber dem feststehenden Bildfenster 41,
unbeweglich erscheinen, und demzufolge auch unbeweglich durch das Objektiv 43 auf den
Bildschirm projiziert. Hat dann das Rähmchen 7 die aus der Zeichnung in Abb. 1 ersichtliche
höchste Lage eingenommen, so ist dann die Zeit der Projektion der bisher dem Bildfenster gegenüberstehenden und sich unbeweglich
verhaltenen Bildes beendet, und es tritt der Bildwechsel dadurch ein, daß die Stange 20 mit dem Führungsrähmchen durch
den Nutenteil 39' in verhältnismäßig kurzer Zeit, und zwar mit x/s der für ein Bild in
Betracht kommenden Periode nach abwärts bewegt wird, so daß, nachdem die Scheibe 36
eine volle Umdrehung gemacht hat, das nächstfolgende Bild des Bildbandes nunmehr
der Bildöffnung 41 gegenübergestellt ist. Bei \ Wahl eines größeren Durchmessers für die
Nutenscheibe 36 kann, wenn gewünscht, die für den Bildwechsel notwendige Zeit noch ;
weiter reduziert werden. |
Um das Führungsrähmchen gegen Ver- \ drehung zu sichern, ist es noch mit einer Nase
44 versehen, welche in die Führungsnut 45 einer seitlich neben dem Führungsrähmchen
parallel zur Stange 20 angeordneten Führungsleiste 46 eintritt, die durch Stützen 47
von dem festen Rahmen 48 getragen wird, i
der seinerseits, wie üblich, den Rahmen 42 i hält, der die Bildöffnung umschließt, und an i
dem weiter das der Bildöffnung gegenüber- ; gestellte Objektiv mit der Hülse 49 befestigt
ist. Zur Verstellung des Objektivs kommt natürlich das übliche Zahnstangengetriebe zur
Anwendung, das in der Zeichnung der Deut- ■ lichkeit wegen weggelassen ist. i
In der vorstehenden Beschreibung ist im Führungsrähmchen nur eine Rolle 15 erwähnt
worden. Es würde natürlich kein Hindernis : sein, zwei solcher Rollen anzuordnen, von !
denen die eine oberhalb, die andere unterhalb des Bildfensters liegen und auf das durch das :
Führungsrähmchen hindurchgehende BiIdband einwirken.
Claims (6)
1 Patent-Ansprüche: \
i. !Cinematograph mit ständig bewegtem
Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Führungskörper dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildband
durch einen Führungskörper und in letzterem angeordnete Schaltglieder ständig und mit gleichbleibender Geschwindigkeit
hindurchbewegt wird, der Führungskörper aber seinerseits und unabhängig vom Bildband in dessen Längsrichtung
Bewegungen ausführt, die innerhalb jeder Bildwechselperiode zum Teil entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung
des Bildbandes, zum Teil in der gleichen Richtung erfolgen.
2. Kinematograph nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unabhängig
vom Bildband selbständige Bewegungen ausführende Führungskörper (7) seinerseits eine Schaltvorrichtung
zur ständigen und gleichförmigen Bewegung des Bildbandes durch den Führungskörper
hindurch trägt.
3. Ausführungsform des Kinematographen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Führungskörper mehrere Schaltvorrichtungen angeordnet sind, die zum Teil oberhalb, zum Teil unterhalb
des Bildfensters vorgesehen sind.
4. Kinematograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper
in Gestalt eines Rähmchens (7) mit einer in geeigneten Trägern achsial
verschiebbaren Stange (20) fest verbunden ist, die ihrerseits dem Einfluß eines Getriebes (Nutenscheiben, Kurvenscheiben
usw.) unterliegt, durch welches die Stange mit dem Führungsrähmchen eine der Bewegung des Bildbandes entgegengesetzte
und gleich schnelle Bewegung, darauf aber eine Rückwärtsbewegung in Richtung der Bildbandbewegung
ausführt.
5. Kinematograph nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrähmchen
(7) aus zwei türartig· gegeneinander verstellbaren Teilen (7, 7') besteht, \*on denen der eine (7) fest mit
der Tragstange (20) verbunden, der andere (7') aber drehbar auf dieser Tragstange
angeordnet ist, so daß letzterer türartig aufgeklappt werden kann, um das Bildband in das Führungsrähmchen
einzusetzen und herauszunehmen.
6. Kinematograph nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrähmchen
(7) an seiner der Tragstange (20) gegenüberstehenden Kante bei seinen Bewegungen in einer stillstehenden,
parallel zur Stange (20) liegende Führungsleiste (46) geführt ist.
Hierzu 1 !»kitt Zeichnungen.
iCKr in eek
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG51581D DE375836C (de) | 1920-07-28 | 1920-07-28 | Kinematograph mit staendig bewegtem Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Fuehrungskoerper dient |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEG51581D DE375836C (de) | 1920-07-28 | 1920-07-28 | Kinematograph mit staendig bewegtem Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Fuehrungskoerper dient |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375836C true DE375836C (de) | 1923-05-18 |
Family
ID=7129839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG51581D Expired DE375836C (de) | 1920-07-28 | 1920-07-28 | Kinematograph mit staendig bewegtem Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Fuehrungskoerper dient |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375836C (de) |
-
1920
- 1920-07-28 DE DEG51581D patent/DE375836C/de not_active Expired
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