DE217289C - - Google Patents

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DE217289C
DE217289C DENDAT217289D DE217289DA DE217289C DE 217289 C DE217289 C DE 217289C DE NDAT217289 D DENDAT217289 D DE NDAT217289D DE 217289D A DE217289D A DE 217289DA DE 217289 C DE217289 C DE 217289C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/24Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
    • G09F11/29Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless

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  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSGHRIFT
— JVI 217289 -KLASSE 54g. GRUPPE
ANTON WEISMANN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Reklameapparat, bei welchem die Anzeigefläche vor der Schauöffnung' oder vor Schauöffnungen vermittels zweier Führungswalzen und zweier Band- oder Wickelröllen in der einen oder anderen Richtung vorbeibewegt wird, von denen ' je nach der jeweiligen Bewegungsrichtung der Anzeigefläche die eine die Abwickelrolle und die andere.die Aufwickelrolle bildet. Um bei
ίο einem derartigenReklameapparat die Anzeigefläche mit Hilfe einer einzigen Antriebswelle stets gleichmäßig und gleichmäßig gespannt vor der Schauöffnung abwechselnd in der einen oder anderen Richtung vorbeibewegen zu können, so daß bei ständiger Vorbeibewegung die einzelnen Reklameflächen der Anzeigefläche sich mit gleichmäßiger, der Drehung der Antriebswelle entsprechender Geschwindigkeit vor der Schauöffnung vorbeibewegen und bei zeitweiser Vorbeibewegung sich stets genau vor die Schauöffnung einstellen können, wird gemäß der Erfindung die gleichmäßige Bewegung der Anzeigefläche durch die Führungswalzen selbst bewirkt, während die gleich- mäßige Aufwicklung der Anzeigefläche auf die Wickelrollen durch Spiralfedern gesichert ist, welche auf den Achsen der Wickelrollen entgegengesetzt angeordnet sind und die letzteren mit ihren Achsen in entsprechender Weise verbinden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig; ι und 2 im Grundriß und in Seitenansicht den eigentlichen Reklameapparat, Fig. 3 und 4 die Treibvorrichtung zum abwechselnden Bewegen der Anzeigefläche in der einen und anderen Richtung und die
Fig. 5 bis 7 Einzelheiten der Treibvorrichtung. ' .;
Der eigentliche Reklameapparat besteht, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, im wesentlichen aus dem ζ.· B. mit elektrischen Glühbirnen· 1 ausgerüsteten Rahmen 2, den beiden Wickelrollen 3 und 4 und den beiden Transportwalzen 5 und 6, durch welche die.Anzeigefläche 7 je nach ihrer Bewegungsrichtung von der einen oder der anderen der beiden Wickelrollen abgewickelt und auf die eine oder die andere aufgewickelt wird. In der in Fig. 2 durch Pfeil angedeuteten Bewegungsrichtung $0 der Anzeigefläche 7 wird letztere von der Rolle 4 abgewickelt und auf die Rolle. 3 auf ge- ..'.. wickelt, so daß in diesem Falle 4 die AbWickelrolle und 3 die Aufwickelrolle bildet. Die Aufwicklung der Anzeigefläche 7 auf die Rolle 3 erfolgt dadurch, daß die Achsen 8 der beiden Rollen 3 und 4 durch die Kette 9, welche über zwei auf den beiden Achsen 8 der Rollen befestigte Kettenräder 10 läuft, zwangläufig miteinander verbunden sind. Damit nun die abwechselnd in der einen oder anderen Richtung erfolgende Vorbeibewegung der Anzeigefläche 7 vor dem mit den Glühbirnen 1 ausgerüsteten Feld 11 durch die Treibvorrichtung gleichmäßig geschiehtbzw. bei zeitweiser Vorbewegung die einzelnen auf der Anzeigefläche verteilten Reklameflächen o. dgl. . sich stets genau vor dem Feld oder der Schauöffnung 11 einstellen, stehen die Transportwalzen 5 und 6 mit der Anzeigefläche zwangläufig in Verbin-
dung, was dadurch bewirkt ist, daß die Walzen 5 und 6 an ihren Enden mit Stiften 12 versehen sind, die gleichmäßig auf dem Umfang der Walzen verteilt sind und bei der Bewegung der Walzen in. entsprechend angeordnete Löcher der Anzeigefläche 7 (Fig. 7) oder von zwei besonderen Bändern 45 aus Stahl o. dgl. eingreifen, auf denen die Anzeigefläche 7 befestigt ist. Bei dieser zwangläufigen Bewe-
jo gung der Anzeigefläche 7 durch die Transportwalzen 5 und 6 würde sich aber die Anzeigefläche nicht gleichmäßig von der Wickelrolle 4 abwickeln und auf die Wickelrolle 3 aufwickeln können, da beim Abwickeln der Anzeigefläche von der Rolle 4 und bei dem gleichzeitig erfolgenden Aufwickeln derselben auf. die Rolle 3 deren Durchmesser sich stäridig ändern und nur in dem Augenblick einander gleich sind, wenn die Anzeigefläche zur Hälfte von der Rolle 4 abgewickelt und auf die andere Rolle 3 aufgewickelt ist. Um nun trotzdem ein gleichmäßiges Ab- und Aufwickeln der Anzeigefläche 7 von der.Rolle 4 und auf die Rolle 3 zu ermöglichen, sind die Rollen 3 und 4 mit ihren
as Achsen 8 durch Federn, z.B. Spiral- bzw. Uhrfedern 13, verbunden, und zwar derart, daß diese Uhrfedern die durch die verschiedenen Durchmesser bedingte abwechselnd schnellere und langsamere Drehung der Rollen 3 und 4 ausgleichen können. Die Rollen 3 und 4 sind daher auf ihren Achsen 8 entgegen der. Wirkung der Spiralfedern 13 drehbar angeordnet, und zwar werden die letzteren so angespannt, daß die Rollen 3 und 4 unter Vermittlung der Spiralfedern die jeweilig zwischen den Transportwalzen S und 6 liegenden Teile 14 und 15 der Anzeigefläche 7 stets gespannt erhalten. Die Spiralfedern 13 müssen also um die Achsen 8 der beiden Rollen 3 Und 4 in entgegengesetzter Richtung gewickelt sein, jedoch so, daß durch Bewegen der beiden Rollen in Richtung der in Fig. 2 dargestellten Pfeile Spiralfedern gespannt werden, wodurch die Rollen 3 und 4 ständig bestrebt sind, die jewei-Hg zwischen ihnen und den Transportwalzen liegenden Teile 14 und 15 der Anzeigefläche auf sich aufzuwickeln. Ist z. B. auf die Rolle 4 der größte Teil der Anzeigefläche 7 aufgewickelt, so wird die Rolle 4 einen größeren Durchmesser besitzen als die Rolle 3. Damit nun die Anzeigefläche in derselben Zeit um das gleiche Stück, um welches es von der Rolle 4 abgewickelt wird, auf die Rolle 3 aufgewickelt werden kann, muß die letztere sich etwas schneller umdrehen als die Rolle 4, da der Durchmesser der letzteren bei dieser Lage der Anzeigefläche größer ist als der der Rolle 3. Diese schnellere Umdrehung der Rolle 3 bewirkt die auf diese einwirkende Spiralfeder 13, welche sich etwas entspannt, sobald der Durchmesser der anderen Rolle 4 größer ist als der der Rolle 3, und wieder mehr gespannt wird, sobald der Durchmesser der anderen Rolle 4 kleiner ist als der der Rolle 3. Bei umgekehrter Bewegung der Anzeigefläche 7 durch die Transportwalzen wird die Spiralfeder der Rolle 4 in der vorhin beschriebenen Weise beansprucht. Die Bewegung der Anzeigefläche 7 durch die Treibvorrichtung erfolgt durch ein Kettenrad 16, welches auf der Achse der Transportwalze 5 befestigt ist und von einem Kettenrad 17 der Treibvorrichtung durch Kette 18· (Fig. 1 und 2) angetrieben wird. Die Treibvorrichtung, welche in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, wird durch einen beliebigen Motor in Betrieb gesetzt und ist mit einer Einrichtung versehen, durch welche die Anzeigefläche 7 zeitweise in der einen Richtung vor der Schauöffnung vorbeibewegt und nach erfolgter Bewegung in der einen Riehtung zeitweise wieder in der entgegengesetzten Richtung zurückbewegt wird. Die Treibvorrichtung besteht im wesentlichen aus der das Kettenrad 17 bewegenden und von dem Motor angetriebenen Antriebsscheibe 19 und einem Schaltmechanismus, durch welchen nach einer bestimmten Umdrehung bzw. Umdrehungszahl des Kettenrades 17 letzteres für eine bestimmte Zeit angehalten und nach erfolgter Bewegung der ganzen Anzeigefläche in der einen Richtung das Kettenrad 17 so geschaltet wird, daß es von der Antriebsscheibe 19 in denselben Zeitabschnitten in umgekehrter Richtung gedreht wird, so daß jetzt von dem Kettenrad 17 die Anzeigefläche in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird. Damit das Kettenrad 17 diese verschiedenen Bewegungen von der Antriebsscheibe 19 bei ständiger Umdrehung der letzteren erhalten kann, ist dasselbe auf einer Vorgelegewelle 20 befestigt, auf welcher ein Schneckenrad 21 drehbar angeordnet ist, das mit einem Stirnrad 22 fest verbunden ist und mit einer Schnecke 23, die auf der Achse der Antriebsscheibe 19 befestigt ist, ständig in Eingriff steht. Ferner sind auf der Vorgelegewelle 20 zwei Kegelräder 24 und 25 drehbar gelagert, die mit einem gemeinschaftlichen, an einem festen Teil (Gestell) der Treibvorrichtung drehbar gelagerten Kegelrad 26 in Eingriff stehen und durch eine auf der Vorgelegewelle verschiebbar angeordnete und gegen Drehung gesicherte Kupplungsmuffe 27 abwechselnd mit der Vorgelegewelle, auf welcher das Kettenrad 17 befestigt ist, gekuppelt werden können. Das eine Kegelrad 24 trägt seitlich ein dem an dem Schneckenrad 21 befestigten Stirnrad 22 entsprechendes Stirnrad 28, welches sich dicht rieben dem Stirnrad 22 befindet und zusammen mit dem letzteren durch ein großes Stirnrad 29, das auf einer besonderen Welle 30 befestigt ist, und mit dem an dem Schneckenrad 21 be-
festigten Stirnrad 22 ständig in Eingriff steht, zeitweise gedreht werden kann. Letzteres ist dadurch ermöglicht, daß die Breite des großen Stirnrades 29 gleich der Breite der beiden Stirnräder 22 und 28 zusammengenommen ist und daß die in das Stirnrad 28 eingreifende-Hälfte dieses großen Stirnrades 29 teilweise weggefräst ist, so daß nur das Zahnrad 28 zugleich mit dem Zahnrad 22 durch das große
ίο Zahnrad 29 gedreht werden kann, wenn der volle Teil des letzteren sich dem Zahnrad 28 gegenüberstellt. Ist die Antriebsscheibe 19 in ständiger Umdrehung, so wird durch die Schnecke 23 und Schneckenrad 21 das an letzterem befestigte Zahnrad 22 und das mit diesem ständig in Eingriff stehende große Zahnrad 29 ständig in Umdrehung versetzt, während das Zahnrad 28 nur dann, und zwar gleichmäßig mit dem Zahnrad 22 umläuft, wenn der volle Teil des großen Zahnrades 29 sich dem Zahnrad 28 gegenüberstellt. Wird das Zahnrad 28 von dem großen Zahnrad 29 gedreht, so dreht sich auch das mit dem Zahnrad 28 fest verbundene Kegelrad 24, von welchem unter Vermittlung des besonders gelagerten Kegelrades 26 wiederum das Kegelrad 25 in einer der Drehung des Kegelrades 24 entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Je nachdem nun die auf der Vorgelegewelle 20 zwischen den Kegelrädern 24 und 25 vorgesehene Kupplungsmuffe 27 mit dem Kegelrad 24 oder 25 gekuppelt ist, wird die Vorgelege-' welle 20 und somit das auf ihr befestigte Kettenrad 17, von welchem die Anzeigefläche 7 bewegt wird, in der einen oder der anderen Richtung gedreht. Wie ersichtlich, kann mit der soeben beschriebenen Treibvorrichtung bei ständiger Umdrehung der Antriebsscheibe 19 das die Anzeigefläche 7 bewegende Kettenrad 17 für eine gewisse Zeit stillgestellt und wieder für eine gewisse Zeit in Umdrehung versetzt werden, und zwar kann dieses abwechselnde Stillstehen und Umdrehen des Kettenrades nach beiden Drehrichtungen erfolgen, je nachdem die Kupplungsmuffe 27 mit dem Kegelrad 24 oder 25 gekuppelt ist. Damit nun die Anzeigefläche 7 nach erfolgter Abwicklung von der Rolle 4 und Aufwicklung auf die Rolle 3 durch die Treibvorrichtung unter Vermittlung des Kettenrades 17 in der entgegengesetzten Richtung wieder zurückbewegt, d. h. selbsttätig von der Rolle 3 wieder abgewickelt und auf die Rolle 4 wieder aufgewickelt werden kann, oder umgekehrt, ist in der Treibvorrichtung noch eine gezahnte Scheibe 31 und eine Umschaltscheibe 32 vorgesehen, welche beide zusammen auf der besonderen Welle 33 befestigt sind, und von denen die Scheibe 31 bei jeder Umdrehung des großen Zahnrades 29 durch eine besondere, auf derselben Welle 30 wie das große Zahnrad 29 sitzende Stiftscheibe 34 um einen Zahn weiter gedreht wird, und zwar während der Zeit, in welcher das Zahnrad 28 stillsteht, also nicht von dem großen Zahnrad 29 gedreht wird. Die Anzahl der Zähne der gezahnten Scheibe 31 richtet sich nach der Anzahl der einzelnen Reklameflächen der Anzeigefläche 7 bzw. nach der Anzahl der bei einer Bewegung in einer Richtung erfolgenden Vorwärtsschaltungen der Anzeigefläche 7. Im vorliegenden Falle besitzt die gezahnte Scheibe 31 vierzehn Zähne, und es erfolgt somit die Umschaltung des die Anzeigefläche bewegenden Kettenrades 17, nachdem die gezahnte Scheibe 31 eine volle Umdrehung durch das Stiftenrad 34 erfahren bzw. von dieser um vierzehn Zähne geschaltet ist. Die Umschaltung des Kettenrades 17 selbst wird durch die mit. der gezahnten Scheibe 31 starr verbundene Umschaltescheibe 32 bewirkt, welche nach jeder Umdrehung die Kupplungsmuffe 2-j durch einen mit dieser in Eingriff stehenden doppelarmigen Hebel 35 in der einen oder der anderen Richtung so auf der Vorgelegewelle 20 verschiebt, daß dieselbe entweder mit dem Kegelrad 24 oder mit dem Kegelrad 25 gekuppelt wird, welche letzteren beide sich in entgegengesetzter Richtung auf der Vorgelegewelle 20 drehen, wie vorhin beschrieben ist. Damit nun vermittels der Umschaltescheibe 32 der doppelarmige Hebel 35 in der einen oder der anderen Richtung umgelegt werden kann, ist der letztere an der der Umschaltescheibe zugekehrten Seite mit einer Zunge 36 versehen, welche durch einen Stift 37 der Umschaltescheibe 32 nach jeder Umdrehung derselben abwechselnd in der einen oder der anderen Richtung derart umgelegt wird, daß am Ende der folgenden Umdrehung der Umschaltescheibe 32 durch den Stift 37 unter Vermittlung der Zunge 36 der doppelarmige Hebel 35 in der entgegengesetzten Richtung umgelegt wird, und zwar in der Weise, daß die Kupplungsmuffe 27 mit dem Kupplungsteil des einen oder des anderen Kegelrades in Eingriff kommt.
Um zu verhindern, daß bei dem Vorübergehen des ausgeschnittenen Teiles des großen Zahnrades 29 das mit dem Kegelrad 24 verbun^ dene Zahnrad 28 von dem daneben befindlichen Zahnrad 22 durch Reibung usw. mitgenommen wird, ist an dem Ausschnitt des großen Zahnrades ein Segmentstück 38 befestigt, welches sich gegen den abgeflachten Teil 39 einer festen Scheibe 4:0 anlegt, die zwischen dem Kegelrad 24 und dem Zahnrad 28 befestigt ist. Neben dem großen Zahnrad 29 ist noch eine aus Holz oder anderem Isoliermaterial hergestellte Schaltscheibe 41 auf dem Gestell befestigt, auf welcher zwei oder mehrere voneinander getrennte, mit besonderen Gruppen von Glühbirnen verbundene Segmentstücke 42 und
43 aus Messing ο. dgl, ■ befestigt sind, von denen -das eine Segmentstück mit der einen Gruppe und das andere Segmentstück mit einer zweiten Gruppe der in der Schauöffnung vorgesehenen Glühbirnen ι verbunden sind und welche nacheinander,' und zwar während des Vorbeigehens des ausgeschnittenen Teiles bzw. des Segmentstückes 38 des großen Zahnrades 29 durch eine an diesem befestigte Schleif feder 44. verbunden werden. Dadurch werden während des. Stillstandes eines jeden der auf der Anzeigefläche 7 vorhandenen Re-, klameschilder die letzteren zwei odej mehrmals hintereinander beleuchtet, und zwar in verschiedenen Farben, wenn für die verschiedenen Gruppen besonders gefärbte Glühbirnen in Anwendung gebracht sind/
Soll vermittels des Reklameapparates die Anzeigefläche ständig vor der Schauöffnung in verschiedenen Richtungen vorbeigehen, so hat man nur nötig, das Segmentstück 38 des großen Zahnrades 29 anzuschrauben und dafür ein gezahntes Stück anzuschrauben oder die beiden kleinen Zahnräder 22 und 28 zu kuppeln.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Reklameapparat mit Anzeigefläche, die vermittels Führungs- und Wickelwalzen
    3P vor der Schauöffnung in der einen oder anderen Richtung vorbeibe.wegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen.den beiden Wickel walzen zwei Führungswalzen (5 und 6) für die Anzeigefläche angeordnet sind, so daß die letztere lediglich durch die Führungswalzen bewegt und nur ihre Enden durch die .Wickelwalzen gleichmäßig auf und ab gewickelt werden.
    .
  2. 2. Reklameapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungswalzen über den Wickelwalzen angeordnet sind, so daß eine Verlängerung des Apparates durch die Wickelwalzen vermieden wird.
  3. 3. Wendegetriebe zur gleichmäßigen Bewegung der ständig oder in Zeitabschnitten abwechselnd in der einen oder anderen Richtung bewegten Anzeigefläche des Reklameapparates nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (37), welcher durch die Kupplungsmuffe (27) die Räder (24, 25, 26) entsprechend kuppeln kann, unter Vermittlung einer gezahnten Scheibe (31) und einer die letztere bewegenden Stiftscheibe (34) ge-
    ■ dreht wird, die von der Antriebswelle (20) des Wendegetriebes zeitweise oder ständig bewegt werden kann.
  4. 4. Wendegetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (24, 25,26) von dem Rad (21) unter Vermittlung von drei Rädern (22, 28 und 29) bewegt werden, von denen das eine Rad (22) an dem Rad (21) und das Rad (28) an dem Rad (24) befestigt ist, während das Rad (29) auf der Welle (30) befestigt und so gestaltet ist, daß es entweder mit beiden Rädern (22 und 28) oder nur mit dem einen Rad (22) ständig und mit dem anderen Rad (28) nur zeitweise in Eingriff steht.
  5. 5. Wendegetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ■ Teil des Umfanges des Rades (29), welcher dem Zahnrad (28) gegenüberliegt, nur teilweise mit Zähnen versehen ist.
  6. 6. Wendegetriebe nach Anspruch 4 und S, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von Zähnen freien Umfangsteil des Stirnrades (29) ein Segmentstück (38) befestigt ist, das mit dem abgeflachten Teil einer an dem Rad (24) befestigten Scheibe (40) in Eingriff treten kann, so daß bei Nichtbeeinflussung der Räder (24, 25, 26) durch das Stirnrad (29) eine etwa durch Reibung entstehende Bewegung der Räder und somit auch der ,Treibwelle (20) vermieden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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