DE255883C - - Google Patents
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- DE255883C DE255883C DENDAT255883D DE255883DA DE255883C DE 255883 C DE255883 C DE 255883C DE NDAT255883 D DENDAT255883 D DE NDAT255883D DE 255883D A DE255883D A DE 255883DA DE 255883 C DE255883 C DE 255883C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F11/00—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
- G09F11/24—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
- G09F11/29—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVl 255883 -' KLASSE 54-g. GRUPPE
LUDWIG MACHO & CO. Gm. B. H. in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1911 ab.
Es bestehen bereits Vorrichtungen mit einem durchsichtigen Spiegelbelag, hinter dem ein
mit durchscheinenden Bildern ausgestattetes Band unterbrochen geführt und bei seinem
Stillstehen von der Innenseite durchleuchtet wird; das Band wird dabei von einer Walze
auf die andere und wieder zurück gewickelt. Bei diesen Vorrichtungen wird die Bewegung
und Belichtung des Bildbandes durch einen
ίο von Anschlägen des Bandes federnd zurückschnellenden
ausgesteuerten Ausrücker unterbrochen, der mittelbar auf zwei abwechselnd einrückbare Kupplungen einwirkt. Die Erfindung
bezieht sich auf derartige Vorrichtungen und besteht darin, daß nach jedesmaligem
Unterbrechen der Bandbewegung die eine der Kupplungen mittels Daumenscheibe die
andere gelöste Kupplung wieder einrückt und die der Steuerung dienenden Mittel entgegen
ao der Wirkung von Federn unter den Ausrücker stellt. Bei dieser Anordnung wird die
innere und äußere Belichtung der Vorrichtung vorteilhafterweise durch den den Bandantrieb
kuppelnden und entkuppelnden Ausrücker abwechselnd eingeschaltet. Durch diese Anordnungen
wird gegenüber den bekannten ähnlichen Vorrichtungen, der Vorteil erreicht, daß
sämtliche Arbeitsvorgänge der Vorrichtung von einem einzigen Antriebswerk verrichtet werden,
wodurch der Bau der Vorrichtung vereinfacht und seine Wirkung gesichert wird.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Fig. 1 zeigt dieselbe ohne Deckel in einem Schnitt nach A-A der Fig. 3
und Fig. 2 in einem Schnitt nach B-B der Fig. 3. Die Fig. 3 stellt die Vorrichtung ohne
Kasten in der Draufsicht dar.
Die Vorrichtung ist in einem Kasten 1 an dessen Boden 2 befestigt. In den Deckel 3
des Kastens (Fig. 2) ist ein Spiegel 4 eingesetzt, dessen Belag durchsichtig ist. Unter
dem Spiegel 4 ist über Führungswalzen 5 und Führungsleisten 6 ein durchscheinendes Band 7
geführt, das von einer Walze 8 abgewickelt und auf eine, andere Walze 9 zwangsweise
aufgewickelt wird oder umgekehrt. An diesen Walzen 8 und 9 ist das Band mit seinen Enden
befestigt.
Die Bewegung des Bandes erfolgt in be^
kannter Weise durch Antrieb der einen oder anderen Aufwickelwalze. Zu diesem Zwecke
ist im Kasten i ein Elektromotor 10 angebracht,
auf dessen Welle 11 eine Schnecke 12 befestigt ist, die in ein Schneckenrad 13 eingreift.
Von diesem wird durch Zahnradübersetzungen 14, 15, 16, 17, 18 eine Welle 19 angetrieben,
die zwischen den Aufwickelwalzen 8 und 9 angeordnet ist und an ihren Enden
Kegelräder 20 und 21 trägt, denen auf den Walzen 8 und 9 angeordnete Kegelräder 20'
und 21' entsprechen. Die Welle 19 ist in
der Längsrichtung verschiebbar, so daß entweder das eine oder das andere Kegelräderpaar
im Eingriff steht und die zugehörige Aufwickelwalze antreibt.
(2, Auflage, ausgegeben am ii. April igr4J
Zwecks Unterbrechung des Antriebes der betreffenden Aufwickelwalze nach jedem Einstellen
eines neuen Bildes_^iinter den Spiegel 4
ist zwischen den auf derselben Welle befestigten Rädern 15 und 16 der Übersetzung
eine Zahnkupplung 22 angebracht; zu ihrem Ein- und Ausrücken ist unterhalb der an der
Betriebsseite befindlichen Führungsleiste 6 (Fig. 2) an einem Ständer 23 ein Arm 24 gelagert,
der einen durch eine Aussparung 25 der Führungsleiste 6 bis über diese letztere hinausragenden Fortsatz 26 aufweist. Über
der Aussparung 25 befindet sich oberhalb der Leiste 6 eine Gegenführung 27. Am inneren
Ende des Armes 24 ist ein Stift 28 angebracht, der zwischen die Blätter einer Doppelblattfeder
29 eingreift, die den Arm 24 in der Mittellage hält. Unter den Arm 24 reicht
mit seinem einen Ende ein an einem Ständer 30 gelagerter Hebel 31, der an diesem Ende
einen Querstift 32 trägt, mit dem e.r durch die Wirkung einer an seinem anderen kürzeren
Arm befestigten Feder 33 gegen das Ende des Armes 24 gedrückt wird. Der Hebel 31
ist am Ende seines kürzeren Armes abgeschrägt und liegt mit dieser Abschrägung 34
an einer entsprechenden Abschrägung eines einarmigen, bei 35 gelagerten Hebels 36 an.
Der Hebel 36 wird durch eine Feder 37 gegen das abgeschrägte Ende des Hebels 31 ge:
drückt und ist durch einen Lenker 38 mit einem zweiarmigen, bei 39 gelagerten Hebel 40
verbunden, welcher mit seinem anderen Ende die Kupplung 22 bewegt. Bei der in der
Zeichnung dargestellten Lage ist die Kupplung 22 eingeschaltet und die Feder 33 gespannt;
das Bilderband 7 befindet sich in Bewegung.
Bei jedem Bild des Bandes 7 ist in bekannter Weise ein Anschlag 41 angebracht,
der im Augenblick, wo das Bild seine richtige Lage unter dem Spiegel 4 erreicht hat, an den Fortsatz 26 des Armes 24 angreift
und letzteren verschwenkt, so daß er den Stift 32 des Hebels 31 freigibt, wonach
der Hebel 31 . durch die Wirkung der Feder 33 mit seinem kürzeren Arm nach links
(Fig. 2) geschwenkt wird. Dabei wird durch die Abschrägung 34 dieses Hebelarmes der
Hebel 36 bei gleichzeitiger Spannung der Feder 37 verschwenkt und durch die Hebel
38, 40 das Lösen der Kupplung 22 bewirkt. Die verschiebbare Hälfte der Kupplung 22 ist
mit dem Zahnrad 16 fest verbunden, und beide sitzen lose auf ihrer Welle, welche nach dem
Lösen der Kupplung 22 weiter verdreht wird, ohne die Ubersetzungsräder 16,17,18 und dadurch
die Welle 19 anzutreiben. Am äußeren Ende des einarmigen Hebels 36 ist ein seitlieh
vorspringender Zahn 42 angebracht, über den nach dem Verschwenken dieses Hebels
eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke 43 eingreift und den Hebel 36 hält, wodurch
die ausgeschaltete Lage der Kupplung 22 gesichert wird.
Auf der die Kupplung 22 tragenden Welle igt ein Triebrad 44 befestigt, das in zwei auf
einer gemeinsamen Welle nebeneinander angebrachte Zahnräder 45 und 46 eingreift. Das
Rad 45 ist nur an einem Teil seines Umfanges verzahnt und sitzt fest auf der Welle,
während das Zahnrad 46 mit der Hälfte einer Kupplung 47 verbunden ist und auf der Welle
lose sitzt. Die andere Kupplungshälfte ist mit der Welle auf Nut und Feder verbunden
und wird von dem einarmigen Hebel 36 unmittelbar bewegt. Gemäß der Erfindung ist
neben dem kürzeren Arm des Hebels 31 auf der Welle der Kupplung 47 ein Daumenrad
48 befestigt, das durch seinen Daumen den Hebelarm hebt. Bei der eingeschalteten Kupplung
22 wird das Band 7 verschoben und die Kupplung 47 ist gelöst. Das Daumenrad 48 wird
durch die Übersetzung 44-45 nur so lange gedreht, als die Zähne des Rades 45 hinreichen.
Dann bleibt es so lange stillstehen, bis durch das Lösen die Kupplung 22 die Bewegung des
Bandes eingestellt und gleichzeitig die Kupplung 47 eingeschaltet wird. Sodann setzt das
Daumenrad 48 seine Verdrehung fort, bis es beim Spannen der Feder 33 den kürzeren Arm
des Hebels 31 und gleichzeitig auch die Klinke 43 nach rechts (Fig. 2) bewegt, so daß der
einarmige Hebel 36 durch den Zug der Feder 37 zurückgeschwenkt wird, bis die Abschrägungen
34 der beiden Hebel 31 und 36 aneinanderliegen. Gleichzeitig schnappt der Arm 24
vor den Stift 32 des Hebels 31 und sichert ihn in seiner Lage, bis der Anschlag 41 des
nächstfolgenden Bildes den Arm 24 wieder -\jerschwenkt.
Durch das Zurückschwenken des .Hebels 36 wird die Kupplung 22 eingeschaltet
und die Kupplung 47 gelöst, in welchem Augenblicke auch die Zähne des Rades 45 mit dem
Triebrad 44 in Eingriff kommen. »05
Die Durchleuchtung des Bandes erfolgt in bekannter Weise durch im Kasten 1 angebrachte
elektrische Glühlampen 49, die an die Motorleitung 50 angeschlossen sind. Außerdem
ist der Kasten mit einer Außenbeleuchtung versehen. Diese beiden Beleuchtungen wirken derart zusammen, daß beim Fortbewegen'
des Bandes nur die äußeren Lampen und beim Stillstehen des Bandes nur die inneren
Lampen leuchten. Um dies zu erzielen, ist in dem Ständer 23 eine verschiebbare
Stange 51 angebracht, die mit einem seitwärts vorspringenden Stift 52 versehen ist, mit dem
sie durch eine Feder 53 gegen den Hebel 31 gedrückt ist, so daß die Stange 51 durch den
Hebel 31 nach rechts (Fig. 1) und durch die Feder 53 nach links gedrückt wird. Die
Claims (2)
- Stange 51 trägt einen Arm 54 aus einem leitenden Stoff, der an den Stromschluß federn anliegt und den Strom für die Beleuchtungen schließt. Diese Federn bestehen aus einer längeren Feder 55 und einer kürzeren Feder 56, hinter welcher eine andere von der Feder 56 isolierte Feder 57 angeordnet und mit ihrem freien Ende in gleicher Ebene mit der Feder 56 gestellt ist. Die" Federn 55 und 57 sind in die Leitung für die innere Beleuchtung und die Federn 55 und 56 in die Leitung für die äußere Beleuchtung eingelegt.Wenn das Band 7 von der einen Walze, z. B. 8, vollständig abgewickelt ist, wird die Welle 19 verschoben, wodurch die Kegelräder 2i, 21' außer Eingriff und die Kegelräder 20, 20' in Eingriff kommen. Dies erfolgt in bekannter Weise durch nahe den Enden der Welle 19 in 60 gelagerte einarmige Hebel 58 und 59, die mit ihren Enden bis an die Seite des Bandes 7 reichen und durch Federn 61 mit den kürzeren Armen zweiarmiger Hebel 62 und 63 verbunden sind, welche mit ihren oberen Armen an der Welle 19 mittels Stifte und Ringnut angreifen. Am, oberen Ende jedes Hebels 62 und 63 ist ein Zahn 64 angeordnet; hinter den bei dem nicht verkuppelten Ende der Welle 19 ein Zahn 65 eines in 66 gelagerten Armes 67 oder 68 eingreift. Der Arm 67 oder 68 ist durch eine Feder 69 zum Zahn 65 hin gedrückt und an seinem Ende gebogen. Gegen den Arm 67 oder 68 liegt ein an dem Hebel 58 oder 59 angebrachter Stift 70. Die Federn 61 befinden sich in ständiger Spannung, so daß die Kegelräder 21, 21' durch den Hebel 63 in Eingriff gehalten und die Zähne 64 und 65 des Hebels 62 und des Armes 67 gegeneinandergedrückt werden. Dabei stützen sich die Hebel 58 und 59 an Anschlagstifte 71.Hinter dem in der Bewegungsrichtung des Bandes 7 letzten Bild ist am Band 7 ein seitwärts vorspringender Anschlag 72 angebracht (Fig. 2), der den Hebel 58 beim gleichzeitigen Spannen der Feder 61 verschwenkt. Am Ende des Hubes drückt der Hebel 58 mit seinem Stift 70 den Arm 67 nach rechts (Fig. 2), so daß sein Zahn 65 aus dem Eingriff mit dem Zahn 64 gelangt und den Hebel 62 freigibt, wonach letzterer durch den Zug der Feder 61 verschwenkt wird und die Welle 19 bis zum Eingreifen der Kegelräder 20,20' und dem Lösen des Eingriffes der Kegelräder 21, 21' verschiebt. Gleichzeitig wird durch die Welle 19 auch der Hebel 63 verschwenkt, bis er mit seinem Zahn 64 hinter den Zahn 65 des Armes 68 greift. Der Hub der Hebel 58 und 59 ist durch einen Anschlagstift 73 (Fig. 3) begrenzt, damit der Stift 70 des Hebels 58 und 59 nicht bis hinter das Ende des Armes 67 und 68 gelangen kann. Nach dem Verschieben der Welle 19 wird die Walze 8 so lange angetrieben, bis sich das ganze Band 7 auf diese aufgewickelt hat, wonach durch einen Anschlag 72 hinter dem letzten Bilde des Bandes 7 wieder der Hebel 59 verschwenkt wird und das Verschieben der Welle 19 bis zum Eingreifen der Kegelräder 21, 21' zum Antrieb der Walze 9 bewirkt.Patent-A ν Sprüche:.1, Vorrichtung beim Belichten von hinter Spiegeln mit durchsichtigem Belag vorgeführten Bildbändern, deren Bewegung und Belichtung, durch einen von Anschlägen des Bandes aus gesteuerten, federnd zurückschnellenden Ausrücker unterbrochen wird, der mittelbar auf zwei abwechselnd einrückbare Kupplungen einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß- nach jedesmaliger Unterbrechung der Bandbewegung die eine der Kupplungen (47) mittels Daumenscheibe (48) die andere gelöste Kupplung (22) wieder feinrückt und die der Steuerung dienenden Gestänge (31,36). entgegen der Wirkung von Federn (33, 37) unter den Ausrücker (24) stellt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Bandantrieb kuppelnde und entkuppelnde Ausrücker (31) gleichzeitig Stromschlußvorrichtungen für die innere und äußere Belichtung der Vorrichtung abwechselnd einschaltet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE (1) | DE255883C (de) |
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0
- DE DENDAT255883D patent/DE255883C/de active Active
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