DE92809C - - Google Patents
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- DE92809C DE92809C DENDAT92809D DE92809DA DE92809C DE 92809 C DE92809 C DE 92809C DE NDAT92809 D DENDAT92809 D DE NDAT92809D DE 92809D A DE92809D A DE 92809DA DE 92809 C DE92809 C DE 92809C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/40—Eliminating or reducing effect of flicker
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE- 57: Photographs.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein photographischer Serien-Apparat,
welcher unter Zuhülfenahme einer Lichtquelle auch als Projections-Apparat für die Bilderreihen
benutzt werden kann. Das charakteristische Merkmal des Apparates besteht darin, dafs mit demselben gleichzeitig zwei sich ergänzende
Serien von Bildern aufgenommen werden, was dadurch verwirklicht wird, dafs zwei rechtwinklig zu einander sich abrollende
Filmstreifen wechselweise um eine Bildlänge verschoben werden und in den Focus treten.
Durch diese Anordnung ist man in der Lage, in der gleichen Zeit eine doppelte Anzahl
Bilder aufzunehmen. Diese' zweite durch Reflection hergestellte Focalebene des Objectives
liegt rechtwinklig zu der natürlichen Focalebene desselben.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Camera zur Darstellung gebracht, und zeigt:
Fig. ι einen Horizontalschnitt derselben, Fig. 2
einen Verticalschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Oberansicht der Camera für Projectionsbilder
eingerichtet, Fig. 4 und 5 den Schaltmechanismus für ein einzelnes Filmband in Oberansicht und Verticalschnitt wiedergegeben,
Fig. 6 und 7 den Führungsmechanismus für ein einzelnes Filmband.
Das Gehäuse A des Apparates trägt in einer Seitenwand das Objectiv -B. Auf dem Innenboden
des ersteren ist das die Filmbänder und den Spiegel bewegende Antriebsrad C angebracht,
welches von aufsen durch irgend eine passende Vorrichtung bethätigt werden kann.
Der Schaltmechanismus für die Filmbänder ist in zwei von den Säulen c getragenen, oberhalb
des Bodenrades C angebrachten Platten a und b gelagert.
Die Fortbewegung beider Filmbänder geschieht durch zwei Schaltmechanismen, welche
einander vollständig gleich sind, und von denen daher im Folgenden nur einer beschrieben werden
soll. Der Mechanismus zur Bewegung des Filmbandes E besitzt zwei auf der Welle d
befestigte Antriebsräder e. Das eine der beiden Räder e ist mit einer unter Federdruck stehenden
Sperrklinke h versehen (Fig. 4). Diese Sperrklinke h greift in das gleichfalls auf der
Welle d angebrachte und lose auf derselben drehbare Zahnrad f g, wodurch das letztere,
wenn es sich in einem bestimmten Richtungssinne dreht, das Zahnrad e mitnimmt, während
das Rad e bei entgegengesetztem Richtungssinne von f g stehen bleibt. Auf der Welle d
ist unterhalb des Zahnrades f g eine mit drei Aussparungen versehene Scheibe i festgekeilt.
Die Anzahl der Aussparungen richtet sich nach der Anzahl der Schaltzähne des Schaltrades f.
In der Platte b ist ein Sperrkegel k mit Feder / vorgesehen, welcher in die Aussparungen j der
Scheibe i einzufallen vermag.
Zwischen den Platten α und b ist eine Rolle m
angebracht, welche an beiden Enden mit Zahnrädern r versehen ist, über welche der Film E
läuft; zu diesem Zweck besitzt letzterer an beiden Rändern Lochungen, deren Abstände
den Entfernungen der Zähne r der Rolle m entsprechen. In gleicher Weise ist auch das
Rad e mit Zähnen r versehen, welche den Film E mitnehmen. Beim Abwickeln von der
Welle F passirt der Film E das auf der Welle ο
angebrachte Zahnrad n; dasselbe wird unter
Vermittelung des Rades q von dem Rade C angetrieben.
Die Rolle m wird durch den Zug des Filmbandes E, wenn dasselbe um eine Bildlänge
verschoben wird, gedreht, während die Zahnräder η sich fortwährend drehen und auf diese
Weise fortlaufend den Film in Form einer Schleife von der Vorrathswelle F abziehen.
Nach dem Verlassen der Zähne r der Räder η m geht das Filmband über die Räder e, sodann
über eine Rolle s, welche in gleicher Weise mit Zähnen versehen ist, und von dort auf die
Aufwickelrolle G. Zwischen den Zahnrädern η m, sowie neben dem Rade m sind
Stifte χ und j vorgesehen, welche die Gröfse der von dem Filmband hier gebildeten Schleife
begrenzen. Die Rolle s wird durch ein auf ihrer Welle befindliches Zahnrad t von dem
Bodenrad C angetrieben, während die Bewegung der Aufwickelrolle G von der Rolle s
aus vermittelst eines gekreuzten Riemens u geschieht. Neben dem Rad t ist auch hier auf
die Begrenzung der Filmschleife ein Hemmstück y vorgesehen.
Es bleibt noch zu erwähnen übrig, in welcher Weise die besonderen Antriebsräder e eines
jeden Mechanismus in Bewegung gesetzt werden. Zu diesem Zweck dient eine Zahnstange
H, welche ihre Bewegung von der Kurbelstange der Kurbel ν aus erhält, die auf
der Welle w eines Zahnrades / befestigt ist, das vermittelst des Zwischenrades J von dem
Bodenrad C angetrieben wird. Die Zahnstange greift in die Schalträder g ein (Fig. 5), die
mit dem Rad e nur durch eine Sperrklinke gekuppelt sind. Daraus folgt, dafs das Rad e,
während sich die Räder f g zurückdrehen, stehen bleibt, was jedesmal dann geschieht,
wenn die den Antrieb vermittelnde Zahnstange H ihren Rückwärtsgang beginnt. Damit
jedoch das Rad e, trotzdem es nur durch die Sperrklinke mit f g gekuppelt ist, auch
nicht durch Reibung von dem Rad f g mitgenommen werde, kann die Welle d durch die
mit ihr verbundene Scheibe i vermittelst des Sperrhebels k festgestellt werden; diese Scheibe
ist deshalb mit mehreren Ausschnitten j am Umfang versehen, in welche ein in der Platte b
drehbarer Sperrhebel k einfällt, sobald die Zahnstange H zurückgeht. Der Sperrhebel k
ist so angeordnet, dafs die Stange H in ihrer linken Endstellung vermittelst einer Nase die
Entkuppelung von k bewirkt.
Der zweite seitlich angeordnete Filmbewegungsmechanismus wird in gleicher Weise von
der Zahnstange H beeinflufst.
Um den zwischen der Rolle m und den Antriebsrädern e befindlichen Theil des Films
eine gestreckte und zur Objectivachse normale Lage zu geben, wird derselbe an diesen Stellen
durch ebene, in der richtigen Lage befestigte Halter X bezw. Glasplatten 5 (Fig. 6 und 7)
geführt.
In einer die Focalebene der beiden Films unter 450 schneidenden Ebene ist ein segmentförmiger
Planspiegel K angebracht. Derselbe wird durch die auf den Wellen L und O angebrachten
Kegelräder M und N von dem Zahnrad P, welches mit dem Bodenrad C in
Eingriff steht, bewegt, und zwar tritt derselbe jedesmal dann in den Strahlengang des Objectives
B, wenn der Film E weitergeschaltet wird. Durch das Einschalten des Spiegels werden
die vom Objectiv kommenden Strahlen nach der Focalebene des zweiten Films E'
reflectirt, so dafs letzterer jedesmal zur Exposition gelangt, sobald der Film E fortgeschaltet
wird.
Claims (3)
1. Serien-Apparat, gekennzeichnet durch zwei Filmbänder, welche abwechselnd in der
Weise zur Exposition gelangen, dafs während der Exposition des einen Bandes das andere um eine Bildlänge vorrückt, wobei
die Verlegung der Focalebene des Objectives auf das zweite Filmband durch einen von dem Antriebsmechanismus in den
Strahlengang eingeschalteten segmentförmigen Planspiegel geschieht.
2. Serien-Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Abwickelung der
Filmbänder von den Vorrathsrollen durch Zahnräder (e) erfolgt, welche von einer
Zahnstange (H) in der Weise gedreht werden, dafs beim Hin- und Rückgang der
Zahnstange abwechselnd das eine Filmband fortgeschaltet wird und das andere zum Zweck der Belichtung ruht.
3. Serien-Apparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung
der Zahnstange (H), die Drehung des Spiegels zur Verlegung der Focalebene und
die Bewegung der Aufwickelrollen von einem einzigen Bodenrad (C) aus erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92809C true DE92809C (de) |
Family
ID=364289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92809D Active DE92809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92809C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2460320A (en) * | 1944-09-11 | 1949-02-01 | Waldeyer Carl | Motion-picture combination |
-
0
- DE DENDAT92809D patent/DE92809C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2460320A (en) * | 1944-09-11 | 1949-02-01 | Waldeyer Carl | Motion-picture combination |
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