DE561971C - Lehrspielflugzeug mit anstellungsveraenderlichen Fluegeln - Google Patents
Lehrspielflugzeug mit anstellungsveraenderlichen FluegelnInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H27/00—Toy aircraft; Other flying toys
- A63H27/001—Making or assembling thereof, e.g. by folding
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Description
Das Hauptpatent 517 881 bezieht sich auf
Lehrspielflugzeuge mit aus Leichtmetall-Profilholmen und -Rippen zusammengesetzten
hohlen, anstellungsveränderlichen Flügeln, welche mit verhältnismäßig dickem Flügelschnitt
versehen und gegen den Rumpf abgestrebt sind. Die Anstellungsveränderlichkeit wird dort mit Hilfe einer leicht lösbaren
festen Verbindung, z. B. mit Hilfe einer Verschraubung, erzielt. Gemäß der vorliegenden
Zusatzerfindung wird die Anstellungsveränderlichkeit dadurch erreicht, daß die Flügel
verwindbar ausgebildet und ihre Abstrebungen für die Flügelverwindung dadurch benutzbar
werden, daß sie zu einem in Flugrichtung ver- und feststellbaren Punkte des Rumpfes laufen.
Die Verwendbarkeit erfordert, daß das Flügelgerippe bis zu einem gewissen Grade
nachgiebig gemacht wird, ohne daß dadurch eine Einbuße an Festigkeit entsteht. Dies
wird gemäß der Erfindung mit Hilfe der im folgenden beschriebenen Konstruktion der
Flügel und ihrer Rippen erzielt. Die mit diesen Rippen erzielte Gewichtsersparnis ist
derart, daß sich Flügelgewichte von ι ο g und weniger je Quadratzentimeter Flügelfläche
ergeben, was als ungewöhnlich niedrig bezeichnet werden muß.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Es zeigt
Abb. ι ein Flugzeug in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 2 einen verwindbaren Flügel mit seiner Befestigung am Rumpf in Seitenansicht
und in
Abb. 3 in Vorderansicht,
Abb. 4 in größerem Maßstabe eine gestanzte Flügelrippe in Seitenansicht,
Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 4,
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie Y-V der Abb. 4 mit eingeschobenem Längsholm,
Abb. 7 einen Schnitt der Linie VII-VII der Abb. 4,
Abb. 8 ein Schaubild einer Verbindung von Rippe und Abschlußleiste,
Abb. 9 einen Schnitt durch eine Flügelrippe mit eingesetztem Profilholm.
Abb. ίο eine andere Ausführungsform des
Lehrspielflugzeuges in Seitenansicht und mit
. nur einem Flügel,
Abb. 11 die Grundrißdarstellung dieses
Flugzeuges,
Abb. 12 einen Schnitt nach der Linie III-III
der Abb. io,
Abb. 13 eine Einzelheit der zur Flügelverwindung dienenden Abstrebung.
Die gemäß der Erfindung vorgesehenen Mittel zum Ändern der Flügelanstellung bestehen
darin, daß die an ihrer Wurzel fest gelagerten Flügel 12 verwindbar ausgebildet
sind und die Abstrebung so vorgesehen ist, daß mit ihrer Hilfe die Verwindung herbeigeführt
werden kann. Wie die Abb. 1 bis 3 zeigen, sind für jeden Flügel zwei — vorzugsweise
rohrförmige — Streben 30 vorgesehen, welche durch einfaches Scharnier 48 an die
Flügelunterseite angeschlossen sind und nach einem Auge 49 zusammenlaufen, das in
Längsrichtung des Flugzeuges ver- und feststellbar ist. Dieser Verstellbarkeit dienen
zwei an der Unterseite des Rumpfes angeordnete Körper 50 mit Längsschlitz 51. Jeder
dieser Längsschlitze nimmt den Bolzen einer das zugehörige Strebenauge 49 feststellenden
Schraube 52 auf. Abb. 2 läßt erkennen, wie durch Verlagerung des Auges 49 nach vorn
der Flügel 12 eine Verwindung aus der ausgezeichneten in die strichpunktierte Lage erfahren
hat.
Die aus der Verwendbarkeit sich ergebende Beanspruchung des Flügels läßt es wünschens-
\vert erscheinen, die Flügelfestigkeit ohne Beeinträchtigung der benötigten Nachgiebigkeit
zu steigern. Erfindungsgemäß wird dies durch Verwendung von Flügelrippen 38 erreicht,
die mit verhältnismäßig breitem Gurt 39 einstückig aus dünnem Blech so gestanzt bzw. gedrückt sind, daß durch Lappen 42
Durchtrittsöffnungen 40 für die profilierten Längsholme 41 gebildet werden. Der Rand
des Gurtes 39 und der aus voller Wand oder' einzelnen stehengebliebenen Stäben gebildete
Steg 43 erhalten hierbei noch eine Verstärkung durch Eindrückungen, sogenannte Sicken 44. Abb. 6 zeigt, wie die auf den
Holm 41 geschobene Rippe 38 mit ihren Lappen 42 an den Holmgurten durch Nieten
45 befestigt ist.
Diese Nieten 45 sind hohl und können mit Hilfe einer besonderen Zange mit einem
Handdruck gesetzt werden. Eine andere Zange dient zum Herstellen der Nietlöcher,
: falls diese nicht bereits vorher in den Bauteilen durch Stanzen hergestellt sind. Im
Abflußende der Rippen befindet sich zwischen den Rippengurten ein gestanzter Schlitz 46,
in den eine winklige metallene Abschlußleiste 47 geschoben wird (Abb. 8), deren Befestigung
ebenfalls mittels Hohlniete 45 erfolgen kann. Die Hohlnietung ergibt eine sehr feste
und sehr leichte Verbindung. Sie vermeidet das beim Vollnieten beobachtete Verbiegen
des dünnen Baustoffes in den verwindbaren Flügeln. Mit Hilfe der Zangen kann man
die Hohlnieten auch in sonst nicht zugänglichen Ecken und Winkeln setzen. Die Niete
besteht beispielsweise aus Messingblech und hat einen Durchmesser von etwa 2 mm.
Abb. 9 zeigt, wie die stramm passend auf den Flügelholm 41 geschobene Rippe 38 mit
einem seitlich abgebogenen Lappen 42 an den Steg des Hohnes durch Hohlnieten 45 befestigt
ist. Hierdurch ergibt sich eine vorteilhaftere Verbindung als bei der früheren, strichpunktiert angeordneten Befestigung von
Rippenlappen auf den Holmgurten.
Nach Abb. 10 bis 12 sind die zur Verstellung
der Abstützstreben 30 dienenden Körper 50 winkelförmig ausgebildet und je mit einem Schenkel an einem vom Rumpf 15
abgebogenen Kiel 77 befestigt. Dieser Kiel wird von den Rändern der Verbindungsstelle
des aus einem Blechstreifen konisch gebogenen Rumpfes gebildet und ist gleichzeitig
Haltekörper für sonstige am Rumpf zu befestigende Teile, wie Schellen 27 der Flügelbefestigung,
Abstützstreben 78 des Leitwerks 79,91, Kappe 69 des hinteren Rümpfendes,
welches mittels der Gabel 75 das Schwanzrad 76 und mit dem Teil 70 das Leitwerk 79, 91
trägt. Mit 68 sind Gummischnüre bezeichnet.
Die Eignung des Flügels zur Verwindbarkeit wird verbessert, wenn gemäß Abb. 10
bis 13 sein Gerippe aus nur einem U-förmigen Hauptholm 41, hohler Vorderleiste 18 und
rohrförmiger Hinterkante 80 besteht, welche miteinander durch profilierte, mittels Hohlnietung
angeschlossener Rippen 38 verbunden sind. Das Rohr 80 ist an den Nietstellen flachgedrückt
und liegt vorzugsweise auf oder unter den Rippengurten.
Jeder Flügel ist in seiner Ebene in zwei Punkten angeschlossen. Der eine Punkt befindet
sich am Flügelholm 41, während der andere Punkt 81 nach der Hinterkante 80 zu
an einer Rippe 38 liegt, die durch eine von der Anschlußstelle schräg nach dem Holm 41
laufende Strebe 82 abgestützt ist.
Zur Abstützung und Verwindung jedes Flügels dient bei dieser Ausführungsform nur
ein einziges biegungsfestes Rohr 30, das am oberen Ende in' einen breiten, scharnierartigen
Anschlußkörper 83 ausläuft. Der Anschlußkörper 83 ist an zwei Stellen angelenkt,
von denen die eine Stelle sich in der Gegend der Kreuzung von Holm 41 mit einer Rippe,
die andere Stelle sich an einem Punkte 84 dieser Rippe befindet, der mit dem Holm 41
durch eine Schrägstrebe 85 in Verbindung
steht. Das Rohr 30 weist an seinen Enden einen fest eingelassenen, vernieteten Propfen
mit einem Schlitz 87 auf, der den zum Anschließen an den Rumpf dienenden Körper
50 umfaßt.
55 ist ein flächenartiges, zweiteiliges Fahrgestell, dessen Teile bei 88 durch Stahlbänder
miteinander verbunden sind. 59 bezeichnet die Fahrradachse mit den Rädern 31. 67
ίο stellt eine Abfederung und 90 einen Anschlag
der Fahrradachse dar.
Claims (13)
1. Lehrspielflugzeug mit aus Leichtmetall-Profilholmen
und -Rippen zusammengesetzten hohlen, anstellungsveränderlichen Flügeln, welche mit verhältnismäßig
dickem Flügelschnitt versehen und gegen den Rumpf abgestrebt sind, nach Patent 517 881, dadurch gekennzeichnet, daß die
an der Wurzel fest gelagerten Flügel (12) zum Zwecke der Veränderung ihrer Anstellung
verwindbar ausgebildet sind und daß ihre Abstrebungen (30) zu in Flugrichtung
ver- und feststellbaren Punkten (49) des Rumpfes laufen.
2. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß für jede Abstrebung
in einem besonderen Körper (50) des Rumpfes ein Längsschlitz (51), der
zur Ver- und Feststellung des Abstrebungsanschlusses (52) dient, angeordnet
ist.
3. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aus dünnem Blech
einstückig gestanzte und gepreßte Flügelrippen (38), welche mit verhältnismäßig breitem Gurt (39) und mit zum Anschließen
an die profilierten Flügellängsholme (41) dienenden Lappen (42) versehen
sind, die aus dem Rippensteg herausgebogen sind und dadurch eine paßrechte Durchtrittsöffnung für die Holme freilegen.
4. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen
am Rande des Gurtes (39) und im vollwandigen oder ausgesparten Steg (43) mit versteifenden Eindrückungen (44)
versehen sind.
5. Lehrspielflugzug nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine winklig
gestaltete hintere Abschlußleiste (47) des Flügels, deren einer Schenkel in einen
zwischen den Rippengurten vorgesehenen Spalt (46) tritt und deren anderer Schenkel
sich auf einen der Gurte legt, wobei beide Gurte und Schenkel durch gemeinsame Nietung (45) zusammengehalten
werden.
6. Lehrspielflugzug nach Anspruch 3, ,
4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß Flügelholme und -rippen durch Hohlniete
(45) verbunden sind, die bei Bastlerarbeit mittels Nietlochzange und Nietzange gesetzt
werden können.
7. Lehrspielfiugzeug nach Anspruch 3 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Öffnung für den Holmdurchtritt freigebenden Lappen (42) seitlieh
aus der Ebene des Rippensteges herausgebogen und an dem Steg des Holmes befestigt sind (Abb. 9).
8. Lehrspielfiugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus einem
Blechstreifen etwa konisch gebogener Rumpf an der Verbindungsfuge der Streifenränder einen Versteifungskiel {77)
bildet, der gleichzeitig als Haltekörper für die Organe der Flügelverstellung und
sonstige an? Rumpf zu befestigende Teile dient.
9. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
Längsschlitz versehenen Körper (50) zur Verstellung der Flügelabstrebung winkelförmig
ausgebildet sind und mit einem Schenkel an dem Rumpfkiel (77) befestigt sind, während der andere Schenkel in
einem Längsschlitz (87) der Verstrebung (30) eingeführt ist.
10. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flügel einholmig mit hohler Vorderleiste und rohrförmiger, Vorzugsweise auf den Rippen liegender Hinterkante
(80) ausgebildet ist (Abb. 11), weiche an den Stellen der Verbindung mit
den Rippen flachgedrückt ist.
11. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Flügelhälfte an der Stelle ihrer Verbindung mit der anderen Flügelhälfte oder mit dem Rumpf in zwei Punkten angeschlossen
ist, von denen der eine Punkt -sich am Holm befindet, während der andere (81), in Flugrichtung versetzte
Punkt an einer mit dem Holm durch eine Schrägstrebe (82) verbundenen Stelle einer Rippe (38) liegt.
12. Lehrspielflugzeug nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Abstützung und Verwindung jedes Flügels nur eine einzige biegungsfeste Strebe (30) dient, die am oberen Ende in einen
breiten Anschlußkörper (83) ausläuft, der bei einholmigen Flügeln an zwei Stellen einer Rippe angeschlossen ist, von
denen die eine Stelle in der Gegend der Kreuzung- von Holm und Rippe, die andere Stelle (84) an einem Punkte liegt,
der mit dem Holm noch durch einen
schrägen Verband (85) in Verbindung steht.
13. Lehrspielflugzug nach Anspruch ii,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützstrebe (30) aus einem Rohr mit durch Pfropfen (86) verstärkten Enden besteht,
welche die zum Anschließen an den Flügel und Rumpf dienenden Körper (50) in je einem Schlitz (87) aufnehmen
(Abb. 12 und 13).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB140266D DE517881C (de) | 1928-11-07 | 1928-11-07 | Spielflugzeug |
| US404414A US1877120A (en) | 1928-11-07 | 1929-11-02 | Toy aircraft |
| GB173430A GB338433A (en) | 1928-11-07 | 1930-01-17 | Improvements in model aeroplanes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561971C true DE561971C (de) | 1932-10-20 |
Family
ID=33313774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930561971D Expired DE561971C (de) | 1928-11-07 | 1930-12-12 | Lehrspielflugzeug mit anstellungsveraenderlichen Fluegeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE561971C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2593511A (en) * | 1950-09-15 | 1952-04-22 | Robert B Witmyer | Sounding wheeled toy |
-
1930
- 1930-12-12 DE DE1930561971D patent/DE561971C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2593511A (en) * | 1950-09-15 | 1952-04-22 | Robert B Witmyer | Sounding wheeled toy |
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