DE56089C - Elektrisches Schaltwerk insbesondere für Elektricitätsmesser - Google Patents

Elektrisches Schaltwerk insbesondere für Elektricitätsmesser

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DE56089C
DE56089C DENDAT56089D DE56089DA DE56089C DE 56089 C DE56089 C DE 56089C DE NDAT56089 D DENDAT56089 D DE NDAT56089D DE 56089D A DE56089D A DE 56089DA DE 56089 C DE56089 C DE 56089C
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Germany
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electromagnet
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DENDAT56089D
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GESELLSCHAFT LAU-RENCE PARIS AND SCOTT, LIMITED, in Norwich, Gothic Works, Grafschaft Norfolk, England
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schaltwerk zur Uebertragung periodischer Schwingungen auf ein Zählwerk derart, dafs der mit dem periodisch in Schwingung versetzten Theil verbundene Schalthebel bei der Hinschwingung leer vorgedreht wird und dann bei der Rückschwingung in die Ruhelage, d. h. wenn die antreibende Kraft aussetzt, das Zählwerk bethätigt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar in Verbindung mit dem in der Pateritschrift No. 56088 beschriebenen Elektricitätsmesser, der dadurch gekennzeichnet ist, dafs der im Hauptstromkreis H liegende feststehende Elektromagnet e den in einem periodisch Schlufs und Oeffnung erfahrenden Nebenstromkreis N liegenden Elektromagneten e1 während des Stromschlusses unter Federspannung waagrecht verschiebt.
Durch Feder und Keuchen s2 ist mit dem am schwingendenElektromagneten e1 festen Mantel πι ein lose, auf der Spindel a des ersten Rades des Zählwerkes \ sitzender Schalthebel s verbunden. Fliefst kein Strom durch e1, so liegt s in der Ruhelage und fafst mittelst einer an ihn drehbar angeschlossenen Klinke s3 in das auf der Spindel α feste Schaltrad sl. Mit s3 ist starr verbunden .eine Stange s4, welche den Anker eines kleinen Elektromagneten s5 bildet, der auf eine rückwärtige Verlängerung se des Schalthebels geschoben ist, und in dem den Elektromagneten e1 enthaltenden Nebenstromkreis -N liegt. Fliefst nun Strom durch letzteren, so wird s5 erregt und hebt durch Ankeranziehung die Klinke sB aus; andererseits wird gleichzeitig auch Elektromagnet e1 nach rechts hin durch die Anziehung von e verschoben, wobei er den Hebel s in der Pfeilrichtung entsprechend dreht. Setzt . nun der Strom in N aus, so verliert s5 seinen Magnetismus, der Anker s* fällt durch sein Eigengewicht zurück und legt dabei Klinke s3 in das Schaltrad s1 ein, so dafs der unter seinem Eigengewicht zurückfallende Hebel s das Rad s1 und durch dieses die Zählwerksspindel α dreht. Damit der Hebel s genau in seine Anfangslage zurückgestellt wird, ruht er mit einer rückwärtigen Verlängerung s7 auf der Verlängerung η des drehbar aufgehängten Ankers nl eines im Stromkreis des Elektromagneten s5 liegenden Elektromagneten n2. Fliefst nun Strom durch letzteren, so zieht n% seinen Anker n1 an und senkt sich infolge dessen n, so dafs 5 sich drehen kann; setzt dann der Strom in N aus, so fällt Anker n1 unter dem Zuge des Gegengewichtes nB ab und dreht dabei durch den von η gegen s7 ausgeübten .Druck den Hebel s in die durch die verstellbare Ankerhemmung w* bestimmte Ruhelage. Während des Stromdurchganges durch N wird das Schaltrad s1 zweckmäfsig festgehalten, wozu man in diesem Stromkreis einen Elektromagneten bezw. eine Spule h anordnet, dessen Kern eine Sperrklinke. hl in s1 eingelegt, sobald Strom durch N fliefst.
Zur Benutzung an Mefsvorrichtung anderer Art ist der Stromkreis des Elektromagneten s5 mit einer Vorrichtung zu verbinden, welche
ihn synchron mit den Schwingungen des bewegten Theiles schliefst und öffnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    i. Ein Schaltwerk, mittelst dessen periodisch wiederkehrende Antriebe auf ein Zählwerk derart übertragen werden, dafs eine die Antriebe aufnehmende Schalthebelklinke fs3) beim Vortreiben aus der Nulllage durch die Ankeranziehung eines synchron mit den Antrieben Strom empfangenden Elektromagneten fs5) ausgehoben wird, um auf das Zählwerk einzuwirken, wenn sie beim Aufhören des Antriebes in die Nulllage zurückgeht.
    In Verbindung mit dem Schaltwerk unter ι. eine Vorrichtung zur Zurückführung des die Klinke fs3) tragenden Hebels fs) in die Nulllage, bestehend in der Combination des verlängerten Ankers η1 η des im Stromkreis des Elektromagneten si gelegenen Elektromagneten n2, der Ankerhemmung n* und der Verlängerung s7 des Hebels s.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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