DE560498C - Zangenartiges Werkzeug zum Tauchloeten von Gesteinsbohrereinsaetzen mit Hartmetallschneidentraegern - Google Patents
Zangenartiges Werkzeug zum Tauchloeten von Gesteinsbohrereinsaetzen mit HartmetallschneidentraegernInfo
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- DE560498C DE560498C DE1930560498D DE560498DD DE560498C DE 560498 C DE560498 C DE 560498C DE 1930560498 D DE1930560498 D DE 1930560498D DE 560498D D DE560498D D DE 560498DD DE 560498 C DE560498 C DE 560498C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K3/00—Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/08—Auxiliary devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein zangenartiges Werkzeug zum Tauchlöten von Gesteinsbohrereinsätzen
mit Hartmetallschneidenträgern. Die Erfindung besteht darin, daß die Zangenschenkel, welche durch Federkraft den
Schneidenträger gegen den Körper des Einsatzstückes drücken, an einem den Zapfen
des Einsatzstückes aufnehmenden Halter angelenkt sind.
Zangenartige Werkzeuge zum Einspannen und Zusammenhalten des Werkzeugschaftes
und eines aufzuschweißenden Schneidenträgers sind bereits zur Herstellung von Drehwerkzeugen vorgeschlagen worden, j ει
5 doch besteht diese bekannte Zange nur aus zwei Backen, deren eine zur Aufnahme
des Werkzeugschaftes dient, während der Schneidenträger durch die andere Zangenbacke
gegen den Werkzeugschaft gedrückt wird. Eine solche Zange ist zum Herstellen von Gesteinsbohrern mit zwei oder mehr
Schneidflügeln nicht brauchbar.
Der Gesteinsbohrereinsatz wird mittels des zangenartigen Werkzeuges in das Lotbad getaucht,
das vielfach aus Kupfer oder einer Kupferlegierung besteht und eine hohe Temperatur
von etwa 900 bis 12000 C aufweist.
Urn eine Beschädigung der Zangenbacken bei dieser hohen Temperatur zu vermeiden, werden
diese zweckmäßig aus einem Werkstoff von hohem Schmelzpunkt und hoher Festigkeit,
z. B. der durch Warenzeichen unter dem Namen Akrit geschützten oder einer anderen Hartmetallegierung, hergestellt und
durch Schweißen mit der Zange befestigt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt Fig. ι die Seitenansicht und Fig. 2 die Draufsicht einer zum Herstellen von zweiflügligen
Einsatzstücken von Gesteinsdrehbohrern dienenden Vorrichtung. Die Vorrichtung besteht aus einem Halter 11, dessen
eines Ende als Griff zum Halten und Handhaben des Werkzeuges dient und dessen anderes Ende mit einer Aussparung 12 versehen
ist, die der Form des Einsatzstückes 13 angepaßt ist. Dieses ist in an sich bekannter
Weise mit einem zum Einstecken in die Bohrstange einer Gesteinsbohrmaschine dienenden
Zapfen 14 versehen. Durch eine Bohrung des Halters 11 ist ein Bolzen 15 gesteckt, der
als Niet ausgebildet ist und die beiden Zangenhälften 16 und 17 zusammenhält. An
den Enden der beiden Zangen 16 und 17 sind Federn 18 vorgesehen, die zwischen den
Zangen und dem Halter eingespannt sind und die Backen 19 und 20 der Zangenhälften zusammenpressen.
Diese Backen legen sich mit
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hermann Laußmann in Berlin-Siemensstadt.
ihren Enden gegen Hartmetallplättchen 21, die durch den Druck der Federn 18 gegen die
Schneidflügel 22 des Einsatzstückes gepreßt werden. Zur Erzielung einer großen Leb-ensdauer
sind die Backen 20 aus einem Werkstoff von hoher Festigkeit und hohem Schmelzpunkt, z. B. dem durch Warenzeichen
unter dem Namen Akrit geschützten Hartmetall, hergestellt und an der Schweißstelle 23
mit den Zangenarmen 16 und 17 verschweißt. Durch Zusammendrücken der beiden Zangenschenkel
werden die Zangenbacken 19 und 20 auseinandergezogen, so daß das Einsatzstück
13 leicht in die Aussparung 12 des Halters 11 gelegt werden kann. Hierauf werden
die Hartmetallplättchen auf die Schneidflügel 22 des Einsatzstückes gelegt und durch
Loslassen der Zangenschenkel durch den Druck der Federn 18 fest gegen die Schneidflügel
gepreßt. Hierauf kann das Einsatzstück mittels der am Ende des Halters ι1 gehaltenen
Zangen in das Lötbad eingetaucht werden, ohne daß ein Verschieben der Hartmetallplättchen
gegen den Werkzeugschaft zu befürchten ist.
Sollen Bohrer von anderer Form hergestellt werden, so wird die Zange der Form
der Bohrer entsprechend angepaßt, was ohne Schwierigkeiten möglich ist. Auch kann die
Zange außer zum Herstellen von Bohrern auch zum Herstellen anderer Werkzeuge mit Hartmetallschneidenträgern ausgeführt
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zangenartiges Werkzeug zum Tauchlöten von Gesteinsbohrereinsätzen mit Hartmetallschneidenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel (16, 17), welche durch Federkraft den Schneidenträger (21) gegen den Einsatz (13) drücken, an einem den Zapfen (14) des Einsatzes aufnehmenden Halter (11) angelenkt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE560498T | 1930-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560498C true DE560498C (de) | 1932-10-03 |
Family
ID=6565936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930560498D Expired DE560498C (de) | 1930-11-29 | 1930-11-29 | Zangenartiges Werkzeug zum Tauchloeten von Gesteinsbohrereinsaetzen mit Hartmetallschneidentraegern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560498C (de) |
-
1930
- 1930-11-29 DE DE1930560498D patent/DE560498C/de not_active Expired
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