DE560402C - Zigarettenbehaelter - Google Patents
ZigarettenbehaelterInfo
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- DE560402C DE560402C DEC43009D DEC0043009D DE560402C DE 560402 C DE560402 C DE 560402C DE C43009 D DEC43009 D DE C43009D DE C0043009 D DEC0043009 D DE C0043009D DE 560402 C DE560402 C DE 560402C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F15/00—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor
- A24F15/12—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for pocket use
- A24F15/14—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for pocket use with appliances for releasing a single cigar or cigarette
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Description
Die Erfindung betrifft Zigarettenbehälter
mit eingebautem Feuerzeug und Saugpumpe zum Anzünden der beim Öffnen des Deckels
jeweils zur Entnahme anstehenden Zigarette. Derartige Zigarettenbehälter waren bisher
meist so gebaut, daß sie in einem Teil einer Dose eine Zigarettenreihe enthielten und daneben
die Vorrichtungen zum Anzünden und Ansaugen der jeweils obersten Zigarette.
ίο Andererseits sind Zigarettenbehälter bekannt,
die nicht nur zur Aufnahme einer Zigarettenreihe dienen, sondern zwei Zigarettenstapel
nebeneinander in zwei Schalenteilen eines aus drei gelenkig miteinander verbundenen Schalenteilen bestehenden Zigarettenbehälters
aufzunehmen vermögen. Solche dreiteiligen Behälter wurden bisher aber nicht in Verbindung mit einer selbsttätigen
Anzündevorrichtung verwendet.
Gemäß der Erfindung enthält der aus drei gelenkig miteinander verbundenen Schalenteilen
bestehende Behälter drei nebeneinander angeordnete Abteile, von denen zwei aneinanderliegende
Abteile zur Aufnahme je einer Zigarettenreihe dienen, während in dem dritten Abteil die Antriebs- und Verbindungsmittel
zwischen der Saugpumpe und dem Saugkopf bzw. dem Behälterdeckel angeordnet sind. Zwischen den Zigarettenreihen ist
eine nach unten aus dem Behälter herausziehbare Trennwand angeordnet, die durch ein
außerhalb des Behälters liegendes Ouerstück mit zwei an ihren freien Enden hakenförmig
umgebogenen Führungsstangen verbunden ist, auf denen die unter Federwirkung stehende
Zigarettenvorschubplatte gleitet, derart, daß beim Herausziehen der Trennwand die Vorschubplatte
durch die Hakenenden der sich gleichzeitig mit aus dem Behälter bewegenden Führungsstangen bis zum Anschlag an die
Behälterwand mitgenommen wird und daß nunmehr durch Seitwärtskippen des Behälters
die zweite Zigarettenreihe an die Stelle der zuerst verbrauchten treten bzw. eine neue
Zigaretten reihe eingelegt werden kann. Ferner kommt die jeweils oberste Zigarette vor
ihrer Entnahme an einem sie einseitig umfassenden Widerlager zur Anlage, nachdem
sie beim Vorrücken in die Entnahmestellung durch Gleiten ihres Mundstückendes an einer
Schrägfläche des Saugkopfes entlang axial bis dicht an die Zündflammenstelle vorgeschoben
und dabei in unmittelbarer Verbindung mit dem Saugkopf gebracht ist.
Der gemäß der Erfindung ausgeführte Zigarettenbehälter wird durch einfachen
Druck auf einen Knopf geöffnet, wobei gleichzeitig die Zünd- und Saugvorrichtung in
Tätigkeit treten und die angezündete oberste Zigarette der eingelegten Zigarettenreihe
vollkommen freigelegt wird. Ferner ist es außerordentlich einfach, nach dem Verbrauch
der ersten Zigarettenreihe die zweite Reihe in die Gebrauchslage zu bringen,- und wenn auch
diese Reihe verbraucht ist, den Zigarettenvorrat zu erneuern..
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
und zwar zeigen
Abb. ι und 2 einen Längsschnitt und einen senkrechten Querschnitt durch den Zigarettenbehälter
nach der Linie i-i der Abb. 2 und 2-2 der Abb. i,
Abb. 3 und 4 Horizontalschnitte durch den geschlossenen Behälter nach der Linie 3-3 und
durch den geöffneten Behälter nach der Linie 4-4 der Abb. i,
Abb. 5 einen Längsschnitt durch den ge-• öffneten Behälter nach der Linie 5-5 der
Abb. 2,
Abb. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Zündvorrichtung in vergrößertem Maßstab
und
Abb. 7 einen Aufriß der Luftpumpe, gesehen in Richtung der Pfeile J-J in Abb. 5.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Zigarettenbehälter aus zwei Hauptschalen ι und 2, die durch ein Gelenk 3
(Abb. 4) in ihrer Längsrichtung miteinander verbunden sind und von denen die Schale 1
die Zünd- und Saugvorrichtung sowie die Vorschubvorrichtung für die Zigaretten enthält,
die flachere Schale 2 dagegen den Aufnahmeraum für eine zweite Zigarettenreihe
bildet. Gegenüber dem Gelenk 3 werden die beiden Schalen durch Federung, beispielsweise
zwischen einer Längsrippe.4 an der einen Schale und einer entsprechenden Längsnut
an der anderen Schale, oder auch nur durch einfache Flächenreibung zusammengehalten.
Ein Deckel 5 ist an der schmalen Seite der oberen Kante der Schale 1 durch ein Gelenk 6
befestigt, so daß dieser Deckel bei geschlossener Lage die beiden Schalen 1 und 2 an ihren
oberen Rändern umfaßt und fest zusammenhält.
Die die zweite Reihe der Zigaretten aufnehmende flache Schale 2 hat in ihrem unteren
Teil eine Stützleiste 8, ferner zwei seitliche Flanschen oder Leisten 9 und eine obere
Flanschleiste 10, so daß die Schalenwand 2 mit diesen Flanschen zusammen ein regelrechtes
Fach bilden, in welchem ein zweiter Zigarettenstapel gehalten wird. Die untere Stützleiste 8 befindet sich etwa in der Höhe,
welche die Vorschubplatte 11 einnimmt, wenn die Vorschubfeder 12 soweit wie möglich zusammengedrückt
wird, um den zunächst zu verbrauchenden Zigarettenstapel zu tragen. Diese gleiche Höhenanordnung der Stützleiste
und der niedergedrückten Vorschubplatte hat den Zweck, es zu ermöglichen, daß der zweite
Zigarettenstapel nach dem Verbrauch des ersten Stapels in den von diesem vorher eingenommenen
Raum herübergebracht werden kann und dann in der Gebrauchslage festgehalten wird. Die oberste Flanschleiste 10
des Vorratsfaches besitzt eine schräg nach oben verlaufende Verlängerung 13 mit daran
sich anschließendem Verlängerungsarm 14, der einen hakenförmig gebogenen, ein Widerlager
für die oberste Zigarette des Gebrauchsstapeis bildenden Fortsatz 15 aufweist. Durch
die Vorschubplatte 11 wird der Zigarettenstapel nach oben gedrückt, wobei die jeweils
oberste Zigarette sich gegen das Widerlager 15 legt, welches dann den mittleren Teil dieser
Zigarette umfaßt (Abb. 1 und 2).
Die Behälterschale 1 besitzt zwischen ihrer geschlossenen und ihrer offenen Seite noch
eine Scheidewand 16, welche zusammen mit der mittleren Trennschiene 17 den Gebrauchsstapel
der Zigaretten in richtiger Lage festhält und sein seitliches Ausweichen gegen den Vorratsstapel verhindert. Andererseits
wird der Vorratsstapel durch diese Schiene 17 in der flachen Schale 2 in richtiger Lage gehalten.
Die zickzackförmige Vorschubfeder 12 ist in der mittleren Kammer zwischen der
Wand 16 und der Schiene 17 angeordnet und wird hier noch durch zwei an beiden Seiten
verlaufende Führungsstangen 18, 19 gehalten,
welche durch winklig abgebogene Lappen 20 der Vorschubplatte 11 hindurchgehen und sich
von der oberen Führungsleiste 10 längs des Zigarettenstapels bis zur unteren Behälterschmalwand
erstrecken. (Abb. 1 und 2). Die Führungsstangen haben an ihren freien Enden
hakenförmige Ansätze 21 als Anschläge für die Lappen 20 der Vorschubplatte π zu
dem Zwecke, die letztere herabziehen zu können und dabei gleichzeitig die Vorschubfeder
zusammenzudrücken, wenn eine neue Zigarettenreihe in den Behälter gelegt werden soll oder wenn der Vorratsstapel der Zigaretten
in die Lage des Gebrauchsstapels herüber geschoben werden soll.
Die Führungsstangen 18 und' 19 sowie die
Trennschiene 17 sind mit einem Querbügel 22 starr vereinigt, der dicht an der Außenwand
des Behälters anliegt. Die Schiene 17 hat am nach außen ragenden Ende eine Nagelkerbe
23, die das Herabziehen der Trennschiene und der Führungsstangen mit dem Fingernagel
ermöglicht, wenn die Umlagerung oder Neuauffüllung der Zigarettenstapel erfolgen
soll. Zweckmäßig wird der Querbügel 22 dünn gehalten und ebenso auch die seitlichen
Führungsstangen 18, 19; dagegen muß die Trennschiene 17 verhältnismäßig steif sein,
damit sie sich nicht so leicht durchbiegt. Die Behälterwand kann an dieser Stelle genügend
dick ausgeführt sein, so daß in einer äußeren Einbuchtung der Wand der Querbügel 22 ver-
senkt zu liegen kommt und dadurch die Fingernagelkerbe 23 nur wenig über den Boden
hervorragt.
In der Gehäuseschale 1, ungefähr in der Mitte der Seitenwand, befindet sich ein winkelförmiges
Konsolstück 24, an welchem der Deckel 25 des Pumpenzylinders 26 befestigt ist. Das untere Ende des Zylinders 26 hat
einen einwärts gerichteten Flansch 28 mit einer eingelegten Abdichtung 29 zum dichten
Verschluß gegenüber dem nach auswärts gebogenen Flansch 30 des hohlen Pumpenkolbens
31. Der Boden des Pumpenkolbens hat eine Öffnung 32, die durch ein federbelastetes
Kugelventil 33 verschließbar ist, dessen Feder 34 sich gegen eine Brücke 35 am Kolbenboden stützt. Zwischen dem Pumpenzylinder
26 und dem Pumpenkolben 31 ist eine Schraubenfeder 36 angeordnet, die beide
ao Teile voneinander zu drücken strebt. Der Pumpenkolben wird bei geschlossenem Behälter
in den Zylinder hineingedrückt, wobei gleichzeitig die Schraubenfeder 36 zusammengepreßt
wird. Dies geschieht dadurch, daß ein Winkelanschlag 47 im Innern des Behälterdeckels
auf die Stange 37 drückt, welche in Führungen 38 an der Innenwand der Gehäuseschale
ι gleitet und mittels eines Schlitzgelenks 39 an dem kürzeren Arm des bei 41
gelagerten doppelarmigen Hebels 40 angreift. Der längere Arm dieses Hebels 40 umfaßt mit
einem Joch 42 das untere Ende des Pumpenkolbens 31 und greift mit je einem Längsschlitz
43, 45 um die beiden Kolbenzapfen 44. Von dem Zylinder 26 führt ein Rohr 52 an der
Innenwand der Gehäuseschale 1 entlang und mündet in den Saugkopf 54, der mit einem
Ansatz 55 an der Gehäuseschale 1 befestigt ist und über deren oberen Rand hinweg in den
Gehäusedeckel 5 hineinragt (Abb. i, 2 und 5). Der Behälterdeckel 5 wird durch eine Blattfeder
51 geschlossen gehalten, die einen Buckel 48 aufweist, der in eine Einbuchtung
49 der Deckelwand greift. Durch einen Druck auf den Druckknopf 50 wird der Buckel 48
aus der Rast 49 herausgehoben, und der Deckel 5 wird durch die infolge der Federwirkung
36 im Pumpenzylinder sich bewegende Stange 37 aufgestoßen.
Dem Saugkopf 54 gegenüber, dicht am oberen Rande der Gehäuseschale 1, ist in einer Schwalbenschwanzführung 60 ein Pyrophorfeuerzeug 59 bekannter Art befestigt. Das geriffelte Reibrad 65 des Feuerzeuges ist mit einem Schaltrad 67 fest verbunden, in dessen Zahnlücken eine federnde Hakenklaue 68 greift, die an der Blattfeder 51 des Druckknopfes 50 befestigt ist. Wenn der Knopf 50 heruntergedrückt wird, um den Behälterdeckel zu öffnen, greift gleichzeitig der Haken der Klaue 68 hinter einen Zahn des Schaltrades 67, und beim Loslassen des Knopfes 50 wird dann mit der zurückschnappenden Blattfeder 51 auch die Schaltklaue zurückschnellen und dabei das Schaltrad mit dem Reibrad im Uhrzeigersinn drehen. Durch die dabei entstehenden Funken des Feuersteins 64 wird der Docht 69 entzündet. Zum Löschen der Flamme ist ein Löschstempel J2 vorgesehen, der am Behälterdeckel 5 befestigt ist und an seinem freien Ende eine kleine Aussparung 73 aufweist, welche beim Schließen des Deckels über die Dochtflamme gestülpt wird.
Dem Saugkopf 54 gegenüber, dicht am oberen Rande der Gehäuseschale 1, ist in einer Schwalbenschwanzführung 60 ein Pyrophorfeuerzeug 59 bekannter Art befestigt. Das geriffelte Reibrad 65 des Feuerzeuges ist mit einem Schaltrad 67 fest verbunden, in dessen Zahnlücken eine federnde Hakenklaue 68 greift, die an der Blattfeder 51 des Druckknopfes 50 befestigt ist. Wenn der Knopf 50 heruntergedrückt wird, um den Behälterdeckel zu öffnen, greift gleichzeitig der Haken der Klaue 68 hinter einen Zahn des Schaltrades 67, und beim Loslassen des Knopfes 50 wird dann mit der zurückschnappenden Blattfeder 51 auch die Schaltklaue zurückschnellen und dabei das Schaltrad mit dem Reibrad im Uhrzeigersinn drehen. Durch die dabei entstehenden Funken des Feuersteins 64 wird der Docht 69 entzündet. Zum Löschen der Flamme ist ein Löschstempel J2 vorgesehen, der am Behälterdeckel 5 befestigt ist und an seinem freien Ende eine kleine Aussparung 73 aufweist, welche beim Schließen des Deckels über die Dochtflamme gestülpt wird.
Wahrend die oberste Zigarette mit ihrem Mundstückende dicht an dem Saugkopf 54 anliegt,
wobei ihr anderes Ende etwas über die darunterliegenden Zigaretten hervorragt
(Abb. 1), wird diese Zigarette gegen eine weitere Veränderung ihrer Lage durch eine
leicht federnde Zunge 74 an der Oberkante der Wand 16 gegenüber dem Widerlager 15
gesichert.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Angenommen, der Zigarettenbehälter sei mit
Zigaretten gefüllt, einige derselben seien bereits verbraucht, so werden die Teile die in
den Abb. 1 und 2 gezeigten Stellungen einnehmen. Durch einen Druck auf den Knopf
50 wird die Druckknopf feder 51 nach innen gebogen und hebt dabei die Sperrung durch
den Buckel 49 für den Deckel 5 auf. Dieser bewegt sich durch den Druck der unter der
Wirkung der Pumpenkolbenfeder 36 stehenden Stange 37 in die in der Abb. 5 punktiert
gezeichnete Stellung, in welcher der Deckel gleichsam als Windschutz wirkt, wenn die
Hand des Benutzers entsprechend gehalten wird. Bei dieser Deckelbewegung tritt durch
das Herausbewegen des Pumpenkolbens 31 aus dem Pumpenzylinder 26 gleichzeitig eine
Saugwirkung am Saugkopf 54 ein. Gleichzeitig wird auch das Anzünden des Feuerzeuges
bewirkt, indem beim Zurückschnellen der durch den Knopf 50 nach einwärts gedrückten
Blattfeder 51 der federnde Schalthaken 68 das Schaltrad 67 und damit das
Reibrad 65 im Uhrzeigersinn dreht. Durch die Reibung des Reibrades 65 auf dem Feuerstein
64 werden Funken gegen den Docht 69 geworfen und dieser angezündet. Die Zündflamme
brennt dicht vor dem Ende der obersten Zigarette 10 und wird infolge des
gleichzeitig eintretenden Luftzugs durch die Zigarette vom Saugkopf 54 aus an das Ende
der Zigarette herangezogen und diese dabei angezündet. Wenn dann der Deckel 5 genügend
weit nach hinten geschwenkt ist, kann man die Zigarette zwischen ihrem angezündeten
Ende und der Einklemmstelle am Widerlager 15 erfassen und aus dem Behälter
herausheben. Beim darauffolgenden Schließen des Deckels drückt die Schulter 47 die Stange
37 zurück und letztere über den Doppelhebel 40 den Pumpenkolben 31 wieder in den
Pumpenzylinder 26 hinein, wobei gleichzeitig die Feder 36 wieder gespannt wird. Die Vorschubfeder
12 hat inzwischen mittels der Vorschubplatte 11 den Zigarettenstapel aufwärts
gedrückt, so daß die nächstfolgende Zigarette, an der Schrägfläche 58 des Saugkopfes
entlanggleitend, in die Zündlage to kommt. Bei weiterer Benutzung des Zigarettenbehälters
wird die Zigarettenreihe schrittweise aufwärts bewegt, bis alle Zigaretten dieser Reihe verbraucht sind. Alsdann
kann der zweite Zigarettenstapel aus dem Vorratsraum in der Gehäuseschale 2 in die
Lage des Gebrauchsstapels über der Vorschubplatte 11 bewegt werden, was folgendermaßen
geschieht: Der Behälter wird mit dem Deckel nach unten gehalten, so daß der Deckel
gegen die Fläche der einen Hand oder gegen das Knie oder irgendein anderes geeignetes
Widerlager ruht, während ein Finger der anderen Hand mit einem Fingernagel in die
Nagelkerbe 23 der Schiene 17 greift und die letztere mit der Querschiene 22 und den
Führungsstangen 18, 19 nach außen zieht in die in den Abb. 1 und 2 punktierten Lagen.
Durch die Führungsstangen 18, 19 wird auch
die Vorschubplatte 11 mitgenommen und dabei die Zickzackfeder 12 zusammengedrückt.
Die Zigaretten aus dem Vorratsfach können nun in den vorher vom Gebrauchsstapel eingenommenen
Raum hinüberrollen. Alsdann wird die Schiene 17 wieder in die frühere
Lage (Abb. 1 und 2) zurückgeschoben, und der Zigarettenbehälter ist nun wieder in der
Lage, Zigaretten wie vordem abzugeben.
Eine andere Art und Weise, die im Behälter vorrätige zweite Zigarettenreihe in die
Gebrauchslage zu bringen, ist folgende: Der Behälter wird flach auf die Schale 1 gelegt
und mit einer Hand festgehalten. Die Schiene 17 wird herausgezogen, so daß die Zigaretten
nacheinander aus dem Vorratsraum in den Hohlraum über der Wand 16 fallen. Dann
wird die Schiene 17 wieder in den Behälter zurückgeschoben, und die Vorratsschubplatte
r ι drückt mittels der wieder gespannten Feder 12 die Zigaretten vorwärts gegen das
Widerlager 15 in die Entnahmestellung.
Claims (3)
- Patentansprüche: i. Zigarettenbehälter mit eingebautem Feuerzeug und Saugpumpe zum Anzünden der beim Öffnen des Deckels zur Entnahme anstehenden Zigarette, dadurch gekennzeichnet, daß der aus drei gelenkig miteinander verbundenen Schalenteilen (1,2, 5) bestehende Behälter drei nebeneinander angeordnete Abteile enthält, von denen zwei aneinanderliegende Abteile zur Aufnahme je einer Zigarettenreihe dienen, während in dem dritten Abteil die Antriebs- und Verbindungsmittel (37, 40 und 52) zwischen der Saugpumpe (26) und dem Saugkopf (54) bzw. dem "Behälterdeckel (5) angeordnet sind.
- 2. Zigarettenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Zigarettenreihen eine nach unten aus dem Behälter herausziehbare Trennwand (17) angeordnet ist, die durch ein außerhalb des Behälters liegendes Querstück (22) mit zwei an ihren freien Enden hakenförmig umgebogenen Führungsstangen (18, 19) verbunden ist, auf denen die unter Federwirkung stehende Zigarettenvorschubplatte (11) gleitet, derart, daß beim Herausziehen der Trennwand (17) die Vorschubplatte (11) durch die Hakenenden (21) der sich gleichzeitig mit aus dem Behälter bewegenden Führungsstangen (18, 19) bis zum Anschlag an die Behälterwand mitgenommen wird und daß nunmehr durch Seitwärtskippen des Behälters die zweite Zigarettenreihe an die Stelle der zuerst verbrauchten treten bzw. eine neue Zigarettenreihe eingelegt werden kann.
- 3. Zigarettenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils oberste Zigarette an einem sie einseitig umfassenden Widerlager (15) zur Anlage kommt, nachdem sie beim Vorrücken in die Entnahmestellung durch Gleiten ihres Mundstückendes an einer Schrägfläche (58) des Saugkopfes (54) entlang axial bis dicht an die Zündflammenstelle • (69) vorgeschoben und dabei in unmittelbare Verbindung mit dem Saugkopf gebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC43009D DE560402C (de) | 1929-04-30 | 1929-04-30 | Zigarettenbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC43009D DE560402C (de) | 1929-04-30 | 1929-04-30 | Zigarettenbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560402C true DE560402C (de) | 1932-10-01 |
Family
ID=7025191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC43009D Expired DE560402C (de) | 1929-04-30 | 1929-04-30 | Zigarettenbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560402C (de) |
-
1929
- 1929-04-30 DE DEC43009D patent/DE560402C/de not_active Expired
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