DE18044C - Nachtfeuerzeug - Google Patents
NachtfeuerzeugInfo
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- DE18044C DE18044C DENDAT18044D DE18044DA DE18044C DE 18044 C DE18044 C DE 18044C DE NDAT18044 D DENDAT18044 D DE NDAT18044D DE 18044D A DE18044D A DE 18044DA DE 18044 C DE18044 C DE 18044C
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- Germany
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- lever
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- striking mechanism
- lighter
- night
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- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/18—Lighters with solid fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
ν Γ. ! ι\ C, U'I ί.
Fig. ι giebt die Seitenansicht; in derselben ist c ein zweiarmiger Hebel, der durch das
Brettchen h mit einem zweiten Hebel d in Verbindung steht, b ist ein Schieberbrettchen,
Fig. 4, welches einen Ausschnitt i hat zur Aufnahme eines Streichholzes, e ist das Schlagwerk,
Fig. S, welches durch die beiden vorstehenden Enden der Querbrettchen e' und e"
zwischen den beiden Längsstücken k und /, Fig. i, Führung erhält. Am Schlagwerk e,
Fig. 5, befindet sich der Sperrhebel m und ein zweiter Hebel n, sowie der Dorn 0 zum Vorstofseri
des Streichholzes, f und /', Fig. 1, sind zwei Federn, g ist das Reibzeug, y die
Lampe, χ ein Kästchen zur Aufnahme der abgebrannten Streichhölzer, ζ sind zwei Stützen
zum Geradhalten des Feuerzeuges.
In Fig. 2, welche eine Ansicht von oben giebt, ist g g' und g" das Reibzeug; g' ist mit
g" durch ein Gelenk verbunden und wird von der Feder / gegen das Stück g gedrückt, so
dafs es durch den Hebel q von g abgehoben werden kann, g und g1 haben einander gegenüberliegend
zwei Einschnitte zur Aufnahme der Streichflächen. Letztere bestehen aus kleinen Brettchen, die so geformt sein müssen, dafs sie
in die Einschnitte von g und g' hineingeschoben werden können. Die Brettchen werden mit
einer Flüssigkeit bestrichen, welche fertig zur Herstellung der Streichflächen für schwedische
Zündhölzer in den Handel kommt, α ist der Behälter zur Aufnahme der Streichhölzer, d der
zweite Hebel, Fig. 1, b das Schieberbrettchen, e das Schlagwerk, Fig. 5, mit dem Dorn ο und
den beiden Hebeln m und n. Der Hebel q hat einen kleinen Vorsprung q' nach unten, und der
Hebel η einen kleinen Vorsprung n' nach oben, Fig. 6. A ist ein Querbrett zur Haltung des
Hebels q bei q" und zur Stütze überhaupt. w und w' sind kleine Brettchen zur Führung
des Schlagwerkes e.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch a, Fig. 2;
α ist der Behälter zur Aufnahme der Streichhölzer, b das Schieberbrettchen, b"' der obere
Theil desselben, Fig. 4, r ist die linke Wand des Behälters a, nach unten verlängert und vom
Boden des Behälters so weit entfernt, dafs das Schieberbrettchen durch die Oeffnung bequem
hinaufgeschoben werden kann. Das Schieberbrettchen hat Führung in den beiden Einschnitten
ί und s1, Fig. 2, der Endbrettchen des
Behälters a, die jedoch so tief sein müssen, dafs die beiden Zwischenstücke b' und b", Fig. 4,
über die inneren Flächen der Endbrettchen nicht hervorragen, damit das Streichholz nicht
am Hineinfallen in den Ausschnitt i verhindert wird. Auf dem oberen Rande der Seitenwand r
liegt der Dom o, Fig. 3; u ist ein Brettchen, welches an dem Längsstück k befestigt ist (dasselbe
ist in Fig. 2 der besseren Ansicht halber nicht gezeichnet). Es bedeckt Fig. 2 den Theil
vom Querbrett / bis zur vorderen Wand und vom Längsstück k bis zum Behälter α und umschliefst
mit seinen beiden vorstehenden Theilen?/;'
und u", Fig. 3, den Dorn ο auf zwei Seiten. q ist der lange Hebel, e das Schlagwerk mit
den beiden Hebeln η und m. ν ist das Lager für den Kopf der Feder/, w und / sind Längs-
brettchen zur Führung des Schlagwerkes, d ist
das gabelige Ende des linken Armes vom Hebel d, Fig. i.
Fig. 6 giebt eine Ansicht des Schlagwerkes e mit dem Hebel q.
Drückt man nun den rechten Arm des Hebels c abwärts, Fig. i, so wird dadurch das
Schlagwerk e von dem linken Hebelarm, welcher hinter dem Sperrhebel m sich befindet, zurückgezogen.
Ist das Brettchen h am Hebel c um die Länge seines Spaltes hinabgezogen, so wird
der rechte Arm des Hebels d nach rechts geholt, wodurch das Schieberbrettchen b und mit
ihm ein Streichholz, welches in den Ausschnitt i gefallen ist, von dem linken Arm des Hebels d
gehoben wird. Ist das Schlagwerk e so weit zurückgezogen, dafs der Dorn ο sein Lager ganz
verlassen hat, so ist auch das Schieberbrettchen b, Fig. 3, so hoch gehoben, dafs das Streichholz
aus dem Ausschnitt / auf den oberen Rand der Seitenwand r fallen kann. Bei fortgesetztem
Drucke hebt sich das Schieberbrettchen so hoch, dafs sein unterer Theil sich neben das Streichholz
schiebt und dieses somit von allen vier Seiten eingeschlossen ist. Dann ist aber auch
das Schlagwerk so weit zurückgezogen, dafs der linke Arm des Hebels c gleichsam zu kurz
wird und unten vom Sperrhebel m abgleitet.
Das Schlagwerk wird sodann von der Feder / vorgeschlagen und das Streichholz durch das
Reibzeug hindurch, wobei es sich entzündet, von dem Dorn ο vorgestofsen. Brennend wird
es vom Reibzeug in waagrechter Lage gehalten, so dafs die darüber angebrachte Lampe von
ihm angezündet wird.
Wird nun der Hebel c vom Drucke befreit, so wird derselbe von der Feder/' wieder hinter
den Sperrhebel m zurückgedrückt, so dafs bei wiederholtem Aufdrücken sich der ganze Vorgang
wiederholt. Bei jedesmaligem Zurückgehen des Schlagwerkes schiebt sich der Vorsprung n'
am Hebel η neben den Vorsprung q' am Hebel q. Dadurch wird der hintere Arm des Hebels
q nach rechts und dementsprechend der vordere Arm nach links gedrückt, wodurch das
Stück g' des Reibzeuges von g abgehoben wird, damit das abgebrannte Streichholz in das darunter
angebrachte Kästchen fallen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Nachtfeuerzeug, welches hauptsächlich besteht aus den beiden Hebeln c und d, den Federn/und/', dem Schieberbrettchen b, dem Schlagwerke e mit den Hebeln in und η und dem Dorn ο, ferner aus dem Hebel q, dem Reibzeug g und der Lampe y.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18044C true DE18044C (de) |
Family
ID=294945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18044D Active DE18044C (de) | Nachtfeuerzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18044C (de) |
-
0
- DE DENDAT18044D patent/DE18044C/de active Active
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