DE475991C - Patronenzufuehrungsvorrichtung fuer Mehrladegewehre - Google Patents

Patronenzufuehrungsvorrichtung fuer Mehrladegewehre

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DE475991C DE1923R0064988 DER0064988D DE475991C DE 475991 C DE475991 C DE 475991C DE 1923R0064988 DE1923R0064988 DE 1923R0064988 DE R0064988 D DER0064988 D DE R0064988D DE 475991 C DE475991 C DE 475991C
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Description

Die Erfindung betrifft eine Patronenzuführungsvorrichtung für Mehrladegewehre, insbesondere Maschinengewehre, mit am Gewehr angeordnetem Magazin, in das ein die Patroneix in zwei Reihen !enthaltender Patronenträger (Paket, Rahmen o. dgl.) nach Zurückdrücken der Zubringerfeder !eingeführt wird. Um die Patronenzuführung möglichst schnell und einfach vorzunehmen und die leeren Patronenträger leicht aus dem Magazin entfernen zu können, ist die Vorrichtung erfindungsgemäß mit einem aus dem Wege des Patronenträgers entfernbaren, jedoch bei eingeschobenem Patronenträger hinter die Patronenreihe zu bringenden Schieber versehen, der die Patronen beim Herausziehen des Patronenträgers im Magazin festhält.
Bei einer weiteren Ausführungsform·, mit der die gleiche Wirkung erzielt wird, besitzt die Vorrichtung erfindungsgemäß einen mit einem außerhalb des Magazinraums verschiebbar gelagerten, unter dem Druck der Zubringerfeder stehenden Führungsstück verbundenen und durch einen Schlitz in dem Magazinraum hineintretenden, einen Anschlag für die eingeschobenen Patronenreihen bildenden Patronenzubringer.
Bei der ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist der Patronenzubringer zweckmäßig mit einem am Gewehr drehbar gelagerten Bolzen 0. dgl. bis zu einem Anschlagbund verschiebbaren Stange gelenkig verbunden, die den Zubringer beim Umklappen des schwenkbaren Magazins und beim Anschlag des Bundes entgegen der Zubringerfeder selbsttätig in das Magazin zurückdrückt.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar ist:
Abb. ι ein Schnitt durch das an der Seite des Gewehrs schwenkbar gelagerte Magazin in der Schließstellung,
Abb'. 2 ein Schnitt durch das heruntergeklappte Magazin,
Abb. 3 eine schaubildliche Darstellung des heruntergeklappten Magazins mit eingeführtem Patronenpaket,
Abb. 4 ein Schnitt durch das Magazin und ein gefülltes Patronenpaket,
Abb. 5 eine Ansicht eines vollständig gefüllten Magazins in der Schließstellung,
Abb. 6 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung in einem Schnitt durch das Magazin,
Abb. 7 leine Ansicht der Ausführungsform nach Abb. 6,
Abb. 8 ein Schnitt durch ein Patronenpakeit, Abb. 9 eine Ansicht des Pakets nach Abb. 8.
In den Abb. 1 bis 5 sind mit 1 das Magazin und mit 2 dessen die Patronen zurückhaltenden Kanten bezeichnet. Die Feder 3 steht mit dem Zuführer 4 in Verbindung. Das Magazin
ist mit der Waffe S um ein Scharnier 6 schwenkbar verbunden, um in die in dein Abb. 2 und 3 angegebene, das Füllen erleichternde Stellung gebracht werden, zu können. Die Patronen werden von .eimer der schmäleren Seitenwände des Magazins aus eingeführt. Zu diesem Zwecke wird der Zufuhrer 4 heruntergedrückt, indem man die Feder 3 zusammenpreßt.
xo Diese Bewegung kann mit der Hand ausgeführt werden, weshalb man die Zufühner in geeigneter Weise mit .einem nach außen ragenden Knopf o. dgl. versieht, oder sie kann auch selbsttätig wähnend des UmkLappens des Magazins in die günstigste Füllungsstellung erfolgen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine geeignete, selbsttätige Einrichtung' zum Zusammendrücken der Zuführerfeder 3. Sie besteht aus einem am Bolzen 4' des Zuführers 4 befestigten Stabe 7, der in einer Bohrung eines Bolzens 8 beweglich ist, der drehbar in dem Lager 9 eines an der Waffe 5 befestigten Armes 10 ruht. Der Stab 7 ist mit einem Bund 7' versehen, der leinersieits |den Zuführer 4 freigibt, damit er sich im Magazin ι frei bewegen und die Patronen in dem Magazin ι nach oben drücken kann, wähnend er anderseits durch Anschlag an das Lager 9 die Abwärtsbewegung des Zuführers 4 während des Umklappens des Magazins 1 in die FüjiungssteUung (Abb. 2) bewirkt. Der Zuführer 4 wird hierbei selbsttätig ganz nach unten gedrängt, die Zuführerfeder 3 vollständig zusammengedrückt und in dieser Stellung während der Einführung eines Patronenpäkets festgehalten, ohne daß die Ausführung dieser Bewegung mit der Hand nötig ist. Auf der Seite, von der aus die Zuführung der Patronen erfolgt, trägt das Magazin 1 eine Querverbindung i' unterhalb der umgebogenen Begrenzungsränder und eine Querwand 1" von der Höhe der Zubringerfeder in ihrer zusammengedrückten Stellung, und zwar derartig, daß sie diese ganz bedeckt, während der übrige Teil der Seitenwand für die Zuführung der Patronen frei bleibt. Sobald die Füllung beendet ist, wird die Seitenwand durch einen Schieber 11 geschlossen, der mit für seine Schließstellung geeigneten Sperrfedem versehen ist.
Das Patronenpaket (Abb. 3 und 4) besteht zweckmäßig aus einer Umhüllung 12 aus geschmeidigem Material, die so zusammengelegt ist, daß sie die Patronen festhält. Sie ist mit einer Lasche 13 versehen, um die Umhüllung herausziehen zu können. Eine Seite 12' des Patronenpakets ist so geformt, daß nach dessen Einführung der Schieber 11 des Magazins zwischen sie und die Patronen 'eingeschoben werden kann, wenn sich beim Anziehen der Lasche 13 das Paket 12 öffnet und die Umhüllung aus dem Magazin herausgezogeln werden kann, während die Patronen durch den Schieber 11, der an den Querverbindungen 1' und 1" aufliegt, in Stellung gehalten werden.
Entsprechend der in den Abb. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform, bei der die Zuführung der Patronen vor dem den umgebogenen Begrenzungsrändeitn gegenüberliegenden Boden aus erfolgt, besitzt das· Magazin ι einen oder mehrere seitlich angeordnete Kästen 21, die dazu bestimmt sind, eine oder mehrere Federn 3 aufzunehmen, die auf einen Arm 22 .einwirken, der an ieinem beweglichen Bolzen 23 in Schlitzen des Magazins geführt ist und den Zubringer 4 trägt. In. der Scheidewand zwischen Magazin 1 und Kasten 21 ist ein Einschnitt vorgesehen, durch welchen der Zufühner 4 hindurchgehen kann, wenn er bei1 vollkommener Zusammenpressung der Feder 3 ihre tiefste Stellung einnimmt. Durch den Einschnitt dringt 4er Zufühner in den Kasten 21 in dem Augenblick ein, in dem man das Patroaienpaket o. dgl. einführt.
Die Füllpadkung der Patronen kann. z. B. aus .einem beispielsweise in Abb. 8 und 9 dargestellten Paket bestehen, das aus einem dünnen, biegsamen, mit Laschen 26 und zum'Festhalten der Patronen seitlich umgebogenen Rändern 25 versehenen Blechstück gebildet ist. Die Füllung des Magazins geht in folgender Weise vor sich:
Man zieht mittels des Bolzens o. dgl. 23 den Zuführer nach unten, und drückt ihn etwas weiter zurück, als ein gefülltes Magazin ihn einstellen würde, so daß der Zuführer vor den Einschnitt 24 treten kann. Vom Boden dss Magazins aus wird hierauf ein Paket 25 leingeführt und gegen die umgebogenen Begrenzungsränder geschoben. Die Zuführerplatte 4 tritt durch den Schlitz 24 in den Kasten 21 ein und ermöglicht die unbehloderte Einführung des Patronenpakets. Sobald dieses vollständig eingeführt ist, so daß nur noch die Lasche 26 hervorragt, wird der Zuführer 4, der durch die Patronen nicht mehr zurückgehalten wird, in die Arbeitsstellung zurückgeführt, wobei ler sich unter Wirkung des federnden Armes 4" selbsttätig halten kann, während er auf den unteren Teil des Patronenpakets 'einwirkt. Durch Ziehen an der Lasche 26 kann man die Umhüllung 25 herausziehen, und die Patronen werden durch den Zuführer 4 in Stellung gehalten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Patronenzuführungsvorrichtung für Mehrladegewehre, insbesondere Maschinengewehre, mit am Gewehr angeordnetem
    Magazin, in das ein die Patronen in zwei Reihen enthaltender Patronenträger (Paket, Rahmen o. dgl.) nach Zurückdrücken der Zubringerfeder eingeführt wird, gekeiuizeichnet durch einen aus dem Wege des Patronenträgers (12) entfernbares jedoch bei eingeschobenem Patronenträger hinter die Patronenreihen zu bringenden Schieber (11), der die Patronen beim Herausziehen des Patronenträgers (12) im Magazin (1) festhält.
  2. 2. Patronenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Zubringer (4) gelenkig verbundene, in einem am Gewehr (5) drehbar gelagerten Bolzen (9) o. dgl. bis zu einem Anschlagbund {y') verschiebbare Stange (7), die den Zubringer (4) beim Umklappen des schwenkbaren Magazins (1) und beim Anschlag des Bundes (7') entgegen der Zubringerfeder (3) in das Magazin (1) zurückdrückt.
  3. 3. Patronenzuführungs vorrichtung für Mehrladegewehire, insbesondere Maschinengewehre, mit am Gewehr angeordnetem Magazin, in das ein die Patronen in zwei Reihen enthaltender Patrooenträger (Paket, Rahmen o. dgl.) nach Zurückdrücken der Zubringerfeder eingeführt wird, gekennzeichnet durch einen mit einem außerhalb des Magazinraums (1) verschiebbar gelagerten, unter dem Druck der Zubringerfeder (3) stehenden Führungsstück (22) verbundenen und durch einen Schlitz (24) federnd in den Magazinraum (1) hineintretenden, einen Anschlag für die eingeschlossenen Patronenreihen bildenden Patronenzubiinger (4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1923R0064988 1923-03-22 1923-03-24 Patronenzufuehrungsvorrichtung fuer Mehrladegewehre Expired DE475991C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB820123A GB206086A (en) 1923-03-22 1923-03-22 Improvements in or relating to magazines for machine guns and like fire arms

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Publication Number Publication Date
DE475991C true DE475991C (de) 1929-05-15

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ID=9847781

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DE1923R0064988 Expired DE475991C (de) 1923-03-22 1923-03-24 Patronenzufuehrungsvorrichtung fuer Mehrladegewehre

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1453936A1 (de) * 1965-02-06 1970-09-17 Rheinmetall Gmbh In eine Panzerkuppel eingebaute automatische Waffe
EP3084336A4 (de) * 2013-10-03 2017-09-13 Mokuolu, Richard Automatischer waffenmagazinlader

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FR564232A (de) 1923-12-23
CH111810A (fr) 1925-10-01
GB206086A (en) 1923-11-01

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