DE335254C - Nach unten verjuengt zulaufender Streichholzbehaelter - Google Patents

Nach unten verjuengt zulaufender Streichholzbehaelter

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DE335254C
DE335254C DE1919335254D DE335254DD DE335254C DE 335254 C DE335254 C DE 335254C DE 1919335254 D DE1919335254 D DE 1919335254D DE 335254D D DE335254D D DE 335254DD DE 335254 C DE335254 C DE 335254C
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DE1919335254D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes
    • A24F27/14Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
    • A24F27/22Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf nach unten verjüngt zulaufende Streichholzbehälter, bei denen je ein Streichholz in eine oben offene Röhre fällt und von hier aus durch einen unter Federdruck stehenden Schieber herausgeschoben werden kann. Die neuen Kennzeichen und Merkmale der Erfindung bestehen im wesentlichen darin, daß am Verschlußdeckel nebeneinander eine Anzahl an einem Ende angenietete,
ίο mit dem anderen Ende auf die im Behälter liegenden Streichhölzer drückende Blattfedern angeordnet sind, deren Befestigungsstellen zu beiden Längsseiten des Deckels miteinander abwechseln und daß die sich nach unten nähemden Seitenwände des Behälters in einer Zylindermantelfläche verlaufen, auf deren Achse die Befestigungsstellen der Federn liegen. Hierdurch wird erreicht, daß ein die ganze Länge der Streichhölzer einnehmender doppelseitiger Druck entsteht, der bis zur untersten Spitze wirkt, da die Radiusbewegung der Federn dem Gang der Behälterwände entspricht, so daß also die entgegengesetzten Federenden sich nach unten zu nähern.
Auf der Zeichnung ist der Streichholzbehälter gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι ein Schaubild,
Fig. 2 eine Vorder- und
Fig. 3 eine Hinteransicht.
Mit α ist ein Ständer bezeichnet, der den eigentlichen Behälter δ mit dem Deckel c trägt. d ist der Ständerfuß. Der Behälter δ ist mit schrägen Seitenwänden versehen und ist an seinem unteren Teil e röhrenförmig ausgebildet. An diesem röhrenförmigen Teil e sitzt nach außen eine Hülse f zur Aufnahme einer Spiraloder anderen geeigneten Feder g und einer Schieberstange h mit Scheiben i, k. Der röhrenförmig ausgebildete Teil β des Behälters b ist mit einem Schlitz I versehen, welcher nur jedesmal ein Streichholz m hindurchläßt. An der Hinterwand des Behälters δ befindet sich eine Röhre η zur Aufnahme der Feder 0 und des Druckstifts φ, der den gitterförmigen Ver-Schluß zwischen Deckel c und Behälter δ beeinflußt. Dieser Verschluß besteht aus Stangen r, die in als Führungen mit Löchern versehenen Kloben s ruhen. An den Enden der Verschlußstangen r sind Zapfen oder andere geeignete Vorrichtungen t angeordnet, die in entsprechende Ansätze u des Deckels c greifen. Auf der Innenseite des Deckels c sind Federn υ vorgesehen, die beim Schließen des Deckels c die im Behälter δ ruhenden Streichhölzer nach unten drücken. Deckel c und Behälter δ sind auf geeignete Art und Weise w miteinander verbunden. Der Streichholzbehälter kann jede gewünschte Form und Ausführung haben und aus jedem beliebigen gewünschten Stoff wie Metall, Glas, Porzellan usw. hergestellt werden. Die Reib- bzw. Anzündfläche kann an einer beliebigen Stelle des Behälters oder Deckels angeordnet sein.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Nachdem der Behälter δ mit Streichhölzern gefüllt ist, wird der Deckel c herabgeklappt und schließt sich von selbst, indem die Nasen t in die Ansätze u greifen. Die Federn ν des Deckels drücken die Streichhölzer nach unten und durch den Schlitz I gelangt nur ein Streichholz m in die Röhre g. Nun drückt man auf die Scheibe i
der Schieberstange h, die Feder g wird zusammengedrückt, die Stange h geht in den röhrenförmigen Teil e des Behälters b und schiebt mit seiner Scheibe k das Streichholz m aus dem Behälter δ, so daß man es leicht erfassen kann. Man läßt die Scheibe i der Schieberstange h los und vermittels der Feder g wird die Stange h wieder in ihre alte Lage selbsttätig zurückgebracht. Sobald die Stange h den röhrenförmigen
ίο Teil e des Behälters δ freigegeben hat, wird ein neues Streichholz durch den Schlitz I vermittels der Federn ν des Deckels in den röhrenförmigen Teil e des Behälters δ gedrückt und der "Vorgang kann sich wiederholen, bis der Behälter entleert ist. Um den Behälter neu füllen zu können, drückt man auf den Druckstift f, die Feder 0 wird zusammengedrückt, die Stangen ν bewegt und die Nasen t aus den im Deckel c befindlichen Ansätzen u frei, man klappt den
ao Deckel c zurück, nach Loslassen des Druckstiftes p schnellen die Feder 0, mithin ebenfalls der Druckstift p, die Stangen r und die Nasen t in die alte Lage zurück. Der Behälter δ wird gefüllt und der Deckel c wieder geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nach unten verjüngt zulaufender Streichholzbehälter, bei dem je ein Streichholz in eine oben offene Röhre fällt und von hier aus durch einen unter Federdruck stehenden Schieber herausgeschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß am Verschlußdeckel nebeneinander eine Anzahl an einem Ende angenietete mit dem freien Ende auf die im Behälter liegenden Streichhölzer drückende Blattfedern angeordnet sind, deren Befestigungsstellen zu beiden Längsseiten des Deckels miteinander abwechseln und daß die sich nach unten nähernden Seitenwände des Behälters in einer Zylindermantelfläche verlaufen, auf deren Achse die Befestigungsstellen der Federn liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919335254D 1919-09-28 1919-09-28 Nach unten verjuengt zulaufender Streichholzbehaelter Expired DE335254C (de)

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