DE385442C - Fuellfederhalter - Google Patents
FuellfederhalterInfo
- Publication number
- DE385442C DE385442C DED41731D DED0041731D DE385442C DE 385442 C DE385442 C DE 385442C DE D41731 D DED41731 D DE D41731D DE D0041731 D DED0041731 D DE D0041731D DE 385442 C DE385442 C DE 385442C
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- DE
- Germany
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- piston
- rod
- ink
- fountain pen
- disc
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/02—Ink reservoirs
- B43K5/06—Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
- Füllfederhalter. Es sind bereits Füllfederhalter mit selbsttätiger Füllung bekannt, bei denen ein von Löchern durchsetzter Kolben auf, seiner Stange zwischen zwei Anschlägen verschiebbar ist, 'wobei der untere Anschlag einen dichten Abschluß herstellt und der obere die Tinte durchtreten läßt. Wenn an der Stange des Kolbens gezogen wird, stützt sich der untere Anschlag gegen den Kolben, und die Tinte wird angesaugt; wird dagegen die Stange in das Innere des Füllfederhalters hineingestoßen, so steigt die Tinte zwischen dem unteren Anschlag und dem Kolben auf und geht durch diesen hindurch. Die Füllfederhalter dieser Art haben alle den gleichen Nachteil. Wenn nämlich die Stange in das Innere des Federhalters gestoßen wird, wird die Tinte, besonders bei etwas rascher Handhabung, aus dem Federhalter herausgedrückt. Dies rührt daher, daß die bis jetzt verwendeten Kolben nur Löcher von verhältnismäßig kleinen Abmessungen haben konnten, da sie einen mittleren vollen Teil besaßen, welcher groß genug sein mußte, um dem Stangenteil, der den Kolben mitnimmt, hinreichend Stütze zu geben.
- Nach vorliegender Erfindung ist dieser Nachteil dadurch vermieden worden, daß ein Kolben zur Verwendung kommt, der vollständig ausgehöhlt ist und durch einen ringförmigen Kranz gebildet wird, der so dünn wie gewünscht sein kann, keine mittlere Verstärkung hat und einen großen Durchgang für die Tinte frei läßt; auf ihn können sich zwei Anschläge stützen, deren oberer durch eine breite, durchlochte Scheibe und deren unterer durch eine Schale gebildet ist, die sich mit einem Rande auf den Kolben stützen kann.
- Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt; es zeigt Abb. i den Federhalter im Längsschnitt im Betriebszustande (vergrößert), Abb. 2 in noch größerem Maßstabe die beweglichen Teile während der ersten Zeit des Füllvorganges, Abb. 3 einen Querschnitt durch den Kolben. Das Rohr 1, das den Vorratsbehälter bildet, hat innen an seinem oberen Ende ein Gewinde 2 und an seinem unteren Ende ein Gewinde 3. An letzterem Gewinde kann ein Körper q. befestigt werden, der die Feder 5 trägt. Ein Kanal 6 ist in gewöhnlicher Weise der Feder entlang geführt, um den Durchgang der Tinte zu ermöglichen.
- Im Innern des Rohres i kann der Kolben 7 verschoben werden, der von einer gewissen Zahl von Löchern 8 durchsetzt ist, die durch Zungen 9 voneinander getrennt sind. An seinem oberen Teile besitzt er in der Mitte eine Aussparung 18, die dazu bestimmt ist, eine weite Öffnung für den Durchgang der Tinte zu bieten. Dieser Kolben wird in gewöhnlicher Weise aus elastischer Masse, z. B. Kork, hergestellt.
- Zwischen den inneren Enden der Zungen 9, die die Löcher 8 gegeneinander abgrenzen, kann eine Stange io sich frei auf und nieder bewegen. Sie hat an ihrem unteren Ende unterhalb des Kolbens 7 eine Scheibe ir in Form einer Schale. Sie trägt andererseits über dem Kolben 7 eine ebene Scheibe 12, die von einer bestimmten Zahl Löchern 13 durchsetzt ist. Der Abstand zwischen dem Rande der Schale und der Scheibe 12 ist ein wenig größer als die Höhe des Kolbens 7. Mit ihrem oberen Ende kann die Stange io an einem Verschlußkopf 14 befestigt sein, der in das Gewinde 2 des Halterrohres i einschraubbar ist. Die Stange io durchsetzt im Bereiche ihres oberen Teiles mit mäßiger Reibung eine festliegende Scheibe 16 aus nachgiebigem Stoffe, die durch zwei Scheiben 15 aus festem Stoffe gehalten wird, und die in das Gewinde 2 eingeschraubt sind.
- Eine Haube 17 kann in gewöhnlicher Weise über den Halterkopf q. geschraubt werden, um die Feder 5 bei Nichtgebrauch zu schützen.
- Die Wirkung der Einrichtung ist folgende: Um den Behälter zu füllen, nimmt man die Haube 17 ab und taucht die Feder 5 in ein Tintenfaß, schraubt den Verschlußkopf 1.4 ab, was durch eine halbe Umdrehung geschieht, und zieht die Stange io nach oben. Sofort stützt sich die schalenförmige Scheibe ii gegen die untere Fläche des Kolbens 7 und sichert einen dichten Abschluß des Behälters. Infolge der entstehenden Luftleere unter dem Kolben steigt die Tinte in den Behälter empor, während über dem Kolben die Luft gepreßt wird und zwischen der nachgiebigen Scheibe 16 und der Stange im oberen Teile entweicht. Nach der Füllung dreht man den Federhalter um, bringt also die Feder mit der Luft in Verbindung und drängt die Stange io zurück. Bei dieser Bewegung stützt sich die Scheibe 12 gegen den oberen Teil des Kolbens 7 und nimmt denselben mit, während die Schale ii sich von der Unterfläche des Kolbens entfernt. Die Tinte geht unter ihrer eigenen Schwere zwischen der Schale ii und durch die Löcher 8 des Kolbens und die Löcher 13 der Scheibe 12 hindurch und füllt den Behälter über dem Kolben. Die Aussparung 18, die in der Mitte des oberen Teiles des Kolbens vorgesehen ist, erleichtert den freien Durchgang der Tinte. Wenn der Kolben in seiner unteren Stellung angekommen ist, genügt es, den Verschluß 14 von neuem in das Gewinde 2 zu schrauben, und der Federhalter ist im Betriebszustande.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Füllfederhalter mit auf seiner Stange begrenzt verschiebbarem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben durch einen ringförmigen Kranz (7, 8, 9) ohne mittlere Verstärkung gebildet wird, der einen weiten Durchlaß zwischen sich und der Kolbenstange beläßt, und auf den sich zwei Anschläge (11, 12) stützen, deren oberer durch eine breite, durchlochte Scheibe (12) gebildet ist, während der untere aus einer Schale (i1) besteht, die beim Hochziehen des Kolbens sich mit ihrem Rand auf den Kolbenkranz (7) dicht abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41731D DE385442C (de) | 1922-05-12 | 1922-05-12 | Fuellfederhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41731D DE385442C (de) | 1922-05-12 | 1922-05-12 | Fuellfederhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE385442C true DE385442C (de) | 1923-11-23 |
Family
ID=7046289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED41731D Expired DE385442C (de) | 1922-05-12 | 1922-05-12 | Fuellfederhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE385442C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004521B (de) * | 1954-07-10 | 1957-03-14 | Staedtler Fa J S | Fuellhalter od. dgl. mit Kolbenmechanik |
| DE1104859B (de) * | 1954-04-14 | 1961-04-13 | Montblanc Simplo Gmbh | Napffoermiger Pumpenkolben, insbesondere fuer Fuellfederhalter, aus nachgiebigem Werkstoff |
| US4543091A (en) * | 1983-05-18 | 1985-09-24 | Edward C. Froning | X-ray marker device |
-
1922
- 1922-05-12 DE DED41731D patent/DE385442C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104859B (de) * | 1954-04-14 | 1961-04-13 | Montblanc Simplo Gmbh | Napffoermiger Pumpenkolben, insbesondere fuer Fuellfederhalter, aus nachgiebigem Werkstoff |
| DE1004521B (de) * | 1954-07-10 | 1957-03-14 | Staedtler Fa J S | Fuellhalter od. dgl. mit Kolbenmechanik |
| US4543091A (en) * | 1983-05-18 | 1985-09-24 | Edward C. Froning | X-ray marker device |
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