AT100237B - Zündpillenfeuerzeug. - Google Patents

Zündpillenfeuerzeug.

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AT100237B
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AT
Austria
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gripper
container
sleeve
spring
squib
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Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dr Grossmann
Original Assignee
Hans Dr Grossmann
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Description


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    Zündpillenfeuerzeug.   



   Bei einem   Zündpillenfeuerzeug   mit wahllos im Behälter liegenden Zündpille und mit losem Greifer muss mittels des Greifers eine einzige Pille entnommen werden, was eine gewisse Geschicklichkeit voraus- setzt. Es wurde allerdings bereits vorgeschlagen, die Zündpille in einer ganz bestimmten Ordnung und reihenweise in einem Behälter einzuräumen, damit eine federnde Greifvorrichtung jeweils die vordere Zündpille der Reihe entnehmen kann. Diese Einordnung der Zündpillen bedingt eine besondere   Kon-   struktion des Behälters und   eine Mehrarbeit beim Einfüllen, wodurch die Möglichkeit   einer   Massenher-   stellung, wie dies für den Ersatz von   Zündholzern   notwendig ist, beeinträchtigt wird.

   Auch sind Pillen- behälter bekannt, die eine Absonderungskammer für eine einzige Kugel aufweisen, jedoch ist hier kein loser Greifer brauchbar, sondern ist ein Halter für die Pille vorgesehen, welcher durch eine besondere
Vorrichtung zur Entgegennahme der Pille geöffnet wird. Diese Einrichtung (D. R. P. Nr. 94418) bildet keinen vollwertigen Ersatz für eine gefüllte   Zündholzschaehtel.   
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 Suchen mit dem Greifer dem letzteren einzeln zurollen, und die Aufgabe ist   dadurch gelöst,   dass ein derartiger Absonderungsraum in der   Aufbewahrungsvornchtung   vorgesehen ist, dass sich darin eine Zündpille fängt und auf fester oder federnder Unterlage liegt, zu welchem Absonderungsraum ein Führungskanal den Greifer leitet.

   Letzterer ist so ausgebildet, dass durch das Einführen des Greifers in diesen Kanal die Greiferbacken sich öffnen und dadurch die abgesonderte Pille im Absonderungsraum ergriffen wird und beim Herausziehen aus diesem Kanal die Backen des Greifers sich selbsttätig schliessen unter Festhalten dieser einen ergriffenen,   Zündpille.   



   Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



    Fig. l   zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel. Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie   11-11   der Fig. 1. Fig. 3 zeigt wiederum einen vertikalen   Längsschnitt, jedoch   in anderer Stellung. Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform in vertikalem Längsschnitt, wozu Fig. 5 ein Horizontalschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 und Fig. 6 ein senkrechter Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4 ist. Fig. 7 ist ein Grundriss zu Fig. 6 und Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungbeispiel, teilweise im Schnitt. 



   Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1, 2 und 3 hat einen Behälter zur Aufnahme der einzelnen   Ziindpi11en30, und   ist an dessen oberer Wandung eine Wand 43 angeordnet, die jedoch nicht bis auf den Boden des Behälters 41 reicht. Die Wand   43 lässt   so viel Raum zwischen ihrem unteren Ende und dem Boden 44 des Behälters 41 frei, dass eine   Zündpille     30   hindurch kann, was jedoch durch eine am Boden angebrachte Feder 45 verhindert wird, indem diese Feder gegen das untere Ende der Wand 4. 3 aufgebogen ist. Die Wand 43 trennt einen Kanal 46 vom Behälter ab, der oben offen ist und in welche   Öffnung   ein   Greifer eingeführt ist.

   Dieser Greifer besteht aus einer Hülse 47, in welcher ein Teil 4S unter Überwindung   der Spannung einer Feder 49 bewegt werden kann. Das untere Ende der Hülse 47 ist   hakenförmig um-   gebogen, und dient dieses Ende   60   als Widerlager für eine zu ergreifende   ZÜndpille 30.   Der Teil 48 ragt mit seinem unteren Ende aus der Hülse 47 heraus und bildet eine   Klaue 51,   wobei zwischen beiden Klauen genügend Raum für die Luftzufuhr, die für die Verbrennung des Brennkörpers notwendig ist, verbleibt. Der Teil 48 ist aus einem Metallstreifen durch Biegen hergestellt, und ist das andere freie
Ende dieses Streifens zu einem Haken 52 umgebogen, der zwischen dem oberen Ende der   Feder 49 und   

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   Der Behälter 41 kann aus Metall, Karton oder Papier, aus einem Stück bestehen oder aber auch aus Metall mit einem beweglichen Deckel, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, wo der Deckel 54 anscharniert ist. Dieser hält eine Reibfläche 55 in einer Ausnehmung 06 der Seitenwände des Behälters   41.   



   Befinden sich nun   Zündpulen 3C   im   Behälter 41, und will   man eine solche anzünden, so drückt man den Teil 48 des Greifers in dem Kanal 46 bzw. in der Hülse 47 nieder, wobei die Feder 45 auf den Boden 44 des Behälters 41 gedrückt wird. Dadurch vermag ein Brennkörper unter dem unteren Ende der Wand   4. 3 hindurchzuronen   und legt sich auf die   Doppelklaue   51. Zieht man nun die Hülse 47 aus dem Kanal 46 heraus, so bleibt der Brennkörper zwischen der Widerlage 50 und der Klaue 51 festgeklemmt. 



  Die   Schutzfeder   45 versperrt aber sofort nach Aufhören des auf sie ausgeübten Druckes durch den Teil 48 die Öffnung unter dem unteren Ende der Wand 43. Durch Nachlassen des Druckes auf den Teil 48 des Greifers wird der Brennkörper dennoch zwischen den Greiferbaeken (Klaue 51 und Widerlager   50)   festgehalten, da die Stellung der Greiferbacken so geregelt ist, wie es die Grösse der Zündpille erfordert. Beim Herausnehmen des Greifers hält die Feder 49 einen Druck in der Längsrichtung des Greifers auf die Zündpille aufrecht, so dass dieselbe nicht aus den Greiferbacken herausfallen kann. Die Zündung der Zündpille im Greifer wird durch Streichen der aus den Greiferbaeken hervorragenden Kugelkalotte an der Reibfliche 55 vorgenommen.

   Mit ciesser Vorrichtung kann man auch beim   Verbrennen weic-   werdende Brennkörper verwenden. Die Pille wird nicht zusammengedrückt, aber durch den anfänglichen Druck doch festgehalten. Nach Verbrauch   drückt   man auf den beweglichen Teil 48 des Greifers und die   Brennrüekstände   fallen ohne weiteres oder mit Hilfe eines leichten Schlages aus dem Greifer heraus. 



  Der Greifer hält beim Verbrennen weichwerdende Pillen zwar fest, aber zerdrückt solche nicht, was wichtig ist für die leichte Entfernung der verbrauchten Brennkörper aus dem Greifer. 



   In Fig. 4 ist nun ein Greifer gezeigt, bei dem in der Hülse 57 ein   zangenförmiger   Teil 58 längsbeweglich ist, u. zw. entgegen der Wirkung der Feder 59. Ein Anschlag 60 ist in der Hülse 57 vorgesehen und liegt die Feder 59 auf diesem Anschlag 60 auf. Das untere Ende der Hülse 57 trägt eine Sperrbrücke   61,   die verhindert, dass die ergriffenen Brennkörper in das Innere der Hülse 57 hineinrollen   können.   
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 öffnen sich beim Druck auf den Teil   58,   wobei die Feder 59 zusammengedrückt wird. Diese bewegt den zangenförmigen Teil 58 wieder empor, wenn der Druck auf den Teil 58 aufhört.

   Damit der Greifer nicht aus dem Behälter 41 herausfällt, sind die oberen   Randteile   der Hülse 57 federnd umgebogen (Fig.   6.).   so dass sie sich an der   Seitenwalldung des   Behälters 41 festhalten können. Durch ein leichtes Sehräghalten des Behälters 41 kann man erwirken, dass sich ein Brennkörper gerade unter dem Greifer befindet und von den Greiferbacken 62 beim Niederdrücken des Teiles 58 ergriffen werden kann. Die Entzündung des ergriffenen Brennkörpers geschieht durch Streichen an der Reibfläche, welche im vorliegenden Falle zwischen dem Deckel und den Seitenwänden des Behälters 41 festgeklemmt wird. Auch hier ist der Greifer in einem durch eine Trennwand 43 abgetrennten Kanal untergebracht.

   Auch im vorliegenden 
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 sicheres Greifen der Zünpillen gewährleistet ist, aber auch deren Zerdrücken beim Brennen verhindert wird. 



   Durch Drücken auf den Greiferteil 58 nach dem Anzünden und Verbrauch der Pille werden die 
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 einfachster Form gehalten werden und z. B. aus einem Stück Holz, Karton, Papier etc. hergestellt werden. 



  Um ein Herausfallen des Greifers aus dem Behälter zu verhindern und um zu genaue Konstruktion des Behälters zu vermeiden, sind am oberen Ende der Greiferhülse eine oder zwei Überlappungen 64 vorgesehen, welche leicht federnd über die Wandung des Behälters greift. Diese Form des   G ! eifers   kann natürlich   wich   beim   Beh'Iter   gemäss Fig. 1 benutzt werden. 



   Statt den Greifer so breit zu machen wie der Behälter 41 selbst ist, kann man auch bei breiteren Behältern in einer Ecke eine rechteckig gebogene   Seheidewand   65 anbringen, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist. Im übrigen ist die Bauart des Greifers in Fig. 7 die gleiche wie in Fig. 4,5 und 6. 



   Die Anwendung des neuen Feuerzeuges ermöglicht Greifer und Behälter aus dauerhaftem Material herzustellen, so dass sie längere Zeit im Gebrauch bleiben. Erneuert müssen nur die Brennkörper werden, was durch einfaches Einfüllen in den Behälter geschieht, und muss von Zeit zu Zeit die abgenutzte Reibfläche ersetzt werden. Diese kann in den beiden ersten Ausführungsbeispielen durch Aufklappen des Deckels geschehen. Man kann den Deckel jedoch auch mit dem übrigen Teil des Behälters aus einem Stück machen, wobei der Deckel an einer Endfläche einen Spalt frei lässt, um die Reibfläche hineinzuschieben und herauszunehmen. 



   In Fig. 4 wird die Reibfläche durch einfache Klemmen zwischen Deckel und Behälter festgehalten und durch Aufklappen des Deckels herausgenommen, wobei gleichzeitig eine Füllung des Behälters mit Brennkörpern stattfinden kann. Unter der Reibfläche kann auch, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein Metallblatt 63 zur Versteifung der Reibfläche eingelegt sein. 

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    Die dargestellten Greifer besitzen die folgenden Eigenschaften : Sie gestatten ein sicheres, leichtes Fassen der einzelnen Brennkörper ; beim Zünden und Brennen ist ein Herausfallen der brennenden Pillen nur unter aussergewöhnlichen Umständen möglich ; nach dem Gebrauch ist ein leichtes und sicheres Entfernen des brennenden, gelöschten oder verbrauchten Brennkörpers durch eine einfache Bewegung möglich ; durch einfache Bewegung in dem Behälter wird die nächstfolgende Pille gleichzeitig erfasst und so für die nächste Zündung vorbereitet. 



  Es hat sich gezeigt, dass der Greifer leicht aus diesem Kanal herausgleitet und dass die Kugeln aus dem Behälter durch den Kanal hinausrollen, wenn der Greifer sich nicht in dem Kanal befindet. d. h. in den Augenblicken, wo am Ende des Greifers eine Zündpille brennt bzw. der Greifer aus dem Kanal des Behälters entfernt ist. 



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 8 ist in dem Behälter 70, rechteckigen Querschnittes, für die Zündpille 71 eine Feder 72 derart eingesetzt, dass ein länglicher Kanal für die Aufnahme des Greifers 74 gebildet wird. Diese Feder ist mit ihrem einen Ende an einer Schmalseite des Behälters mittels Falzes 7 : J befestigt. Das andere Ende dieser Feder ist derart abgebogen, dass bei teilweise oder ganz entferntem Greifer 74 der Kanal durch das Federende abgeschlossen ist, wie dies Fig. 8 zeigt. Aus der Rückwandung des Behälters 70 ist ein kleiner Teil in das Innere des Behälters hineingebogen und bildet dieser Teil 79 einen Anschlag für die Feder 72. Der Belulter ist mittels des S ? ! iebers 75 verschlossen, dessen oberer Rand 78 einen Falz trägt, in welchen eine Reibfläche 76 für die Entzündung der Zündpillen 71 eingeschoben ist.

   Anschliessend an den Falz 78 weist der Behälter 70 an den drei übrigen Seiten einen Falz 77 zur Führung des Schiebers 75 und zum Halten der Rcibiläche 76 auf. 



  Der Greifer 74 besteht aus einer im Querschnitt quadratischen Hülse, welche unten einen konischen Teil 84 hat, welcher dadurch entstanden ist, dass vier Längseinschnitte gemacht und die freien Enden zusammengebracht wurden. Durch das Zusammenbringen sind jedoch vier Öffnungen 85 für freien Luftzutritt zur Pille frei geblieben. Innerhalb der Hülse befinden sich zwei U-förmig gebogene Stahl-   
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 einander an der Kreuzungsstelle verbunden, z. B. verlötet sind. Die vier freien Enden der Stahldrähte ragen unten aus dem konischen Teil   84   des Greifers 74 hervor und sind dazu bestimmt, eine Zündpille 71 zu erfassen, wie dies die Zeichnung veranschaulicht.

   Die Hülse des Greifers 74 wird von einem Stift 82 durchquert, auf welchem eine Feder 81 ruht, welche die beiden Stahldrähte 80 hochdrückt, also das Bestreben hat, die klauenartigen Enden in den   konisehen   Teil   84   der Hülse hineinzuziehen. Durch Druck auf die aus   der Hülse   herausragenden Stahldrähte wird die Feder 81 zusammengedrückt, und die freien Enden der Stahldrähte bewegen sich aus dem konischen Teil 84 heraus und spreizen sich, um eine Zündpille unten aus dem im Behälter durch die Feder 78 geschaffenen Kanal erfassen zu können. 



   Wird der Greifer 74 in den Kanal eingeführt, so gleitet er an der Feder   zw   Diese verhindert ein Herausfallen des Greifers aus dem Kanal. Wird der Greifer in den Kanal hineingestossen, bis die Lappen   8 : J   auf den oberen Behälterrand aufliegen, so ist durch den konischen Teil 84 des Greifers das untere Ende der Feder 72 beiseite gedrückt worden, so dass der Kanal unten geöffnet ist und eine Pille in der Ecke des Behälters vom Greifer 74 ergriffen werden kann. Wird in dieser Lage des Greifers oben auf die aus der Hülse herausragenden Stahldrähte gedrückt (unter Überwindung der Spannung der Feder   81),   so treten die freien Enden der Stahldrähte unten aus dem konischen Teil   84 klauenartig   hervor und erfassen die in ihrem Bereich liegende Zündpille.

   Hört der Druck auf den Greifer auf, so ziehen sich die Klauen etwas zurück und halten die Pille fest. Zieht man den Greifer nun aus dem Kanal heraus, so trägt er unten eine Zündpille. Dieses Herausziehen wird durch die Lappen   M   am Greifer 74 erleichtert. Der Kanal wird durch die Feder 72 unten selbsttätig geschlossen, so dass bei herausgezogenem Greifer keine Ziindpillen aus dem Behälter 70 herausrollen können. 



   Die ergriffene Zündpille kann an der Reibfläche 76 entzündet werden. Hält man den Greifer mit der brennenden Zündpille nach oben, so findet eine Zugwirkung durch die Öffnungen 85 statt, wodurch eine   reichliche Liiftzufuhr für   die brennende Zündpille erfolgt. Da die Stahldrähte 80 dünn sind, absorbieren sie wenig Wärme und berühren die   Zündpillenoberfläehe   nur wenig, so dass die   Entflammen,   nicht gehindert wird. Die Ziindpille brennt ruhig. 



   Das konische Ende des Greifers ermöglicht ein leichtes Einführen desselben in den Kanal, auch im Dunkeln. Durch Herausziehen des Schiebers   7   lässt sich der Behälter leicht füllen und die Reibfläche 76 durch eine   ne, e ersetzen.   Der Behälter 70 lässt sich aus einem Stück herstellen. Statt aus Metall konnte er auch aus einem Stück Karton gefaltet werden. Unten in der   Behälterwandung könnte   ein Fenster vorgesehen sein, um den Inhaltsbestand kontrollieren zu können. Man könnte auch den Anschlag 79 an der Rückwand länger gestalten, so dass ein   Längsschlitz   in ihr entsteht, durch welchen der Inhaltsbestand kontrolliert werden kann. 



   Am unteren Ende der Feder 72 kann dieselbe derart umgebogen sein, dass eine Art Zuführungskanal für einige Pillen geschaffen ist, wobei dieser abgebogene Teil der Feder, wenn die Feder das untere Ende des   cen   Greifer enthaltenden Kanales   schliesst,   parallel zu der Seitenwand des Behälters 70 verläuft. Hiedurch besteht eine erhöhte Gewähr, dass sich eine Zündpille in der Ecke des Behälters unter dem
Greifer vorfindet. 

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   Der Behälter 70 könnte auch mittels eines Schiebers verschlossen werden, dessen oberer und unterer Rand je einen Falz tragen, in welchen die Reibfläche für die Entzündung der Sieherheitszündpillen eingeschoben ist. Es lässt sich dann die Reibfläche mitsamt dem Schieber leichter unter die zwei Seitenfalze 77 des Behälters 70 schieben. Der untere Falz 77 des Behälters 70 könnte in diesem Falle   gänzlich   in Wegfall kommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Zündpi1lenfeuerzeug   mit einem derartigen Absonderungsraum im Behälter, dass sich darin eine Pille fängt, zu welchem Absonderungsraum ein Führungskanal den losen Greifer leitet, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer aus zwei entgegen einer Feder zueinander beweglichen Teilen besteht, welche beiden Teile in ihrer ursprünglichen Lage sich soweit voneinander entfernen, dass eine Zündpille erfasst werden kann, während bei der Rückbewegung die erfasste Zündpille festgehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Zündpillenfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Behälters (41) eine Sperrfeder (45) angeordnet ist, die den Absonderungsraum vom Behälter im allgemeinen trennt, die aber von dem eingeführten Greifer zwecks Zulassung einer Zündpille zum Greifer gegen den Boden (44) zurückgedrückt wird.
    3. ZÜndpi1lenfeuerzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil des Greifers eine Hülse ist, in der der andere Teil des Greifers entgegen der Wirkung der Feder längsbeweglich ist und unten eine Widerlage für eine zu ergreifende Zündpille trägt. die vom unteren aus der Hülse herausragenden Ende des andern Teiles ergriffen worden ist.
    4. Zündpillenfeuerzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse einen Anschlag hat, der zur Hubbegrenzung des in der Hülse beweglichen Teiles dient. EMI4.1 des Greifers eine federnde Umlappung (64) hat, mit der die Einführung der Hülse in den Führungskanal begrenzt wird, um das untere Ende (50) in einer bestimmten Entfernung vom Boden (44) des Behälters zu halten, während das hakenförmige Ende (. 51) des andern Greiferteiles zur Bewegung der Sperrfeder -5 dient.
    6. Zündpillenfeuerzeug nach Anspruch 1, dessen Greifer aus einer Hülse mit Klauen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hülse ein längsbeweglicher Stössel vorgesehen ist, um die Verbrennungs- rückstände der Zündpille aus den Klauen herausstossen zu können, wobei eine Feder für die Rückführung des Stössels in seine Ruhelage vorgesehen sein kann.
    7. Zfindpillenfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal für den Greifer durch eine Behälterwand und eine Feder gebildet wird, welche den Greifer im Kanal festhält, bei herausgezogenem Greifer den Kanal unten absc'liesst und mit ihrem Ende so weit vom Boden des Behälters entfernt bleibt, dass ein Brennkörper zwischen Boden und Federende hindurch unter das Ende des in den Kanal eingeschobenen Greifers gelangen kann.
    8. Zündpi11enfeuerzeug nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass daq untere Ende des Greifers geschlitzt und die entstehenden Lappen zusammengezogen sind.
AT100237D 1921-06-29 1922-06-10 Zündpillenfeuerzeug. AT100237B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH99564T 1921-06-29
CH101939T 1921-12-17
CH103377T 1922-04-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT100237B true AT100237B (de) 1925-06-25

Family

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AT100237D AT100237B (de) 1921-06-29 1922-06-10 Zündpillenfeuerzeug.

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DE (1) DE380724C (de)

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Publication number Publication date
DE380724C (de) 1923-09-11

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