DE404283C - Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel - Google Patents

Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel

Info

Publication number
DE404283C
DE404283C DEM82158D DEM0082158D DE404283C DE 404283 C DE404283 C DE 404283C DE M82158 D DEM82158 D DE M82158D DE M0082158 D DEM0082158 D DE M0082158D DE 404283 C DE404283 C DE 404283C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
slide
channel
flap
amount
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM82158D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fritz & Co GmbH
J C MUELLER
Original Assignee
Fritz & Co GmbH
J C MUELLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz & Co GmbH, J C MUELLER filed Critical Fritz & Co GmbH
Priority to DEM82158D priority Critical patent/DE404283C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE404283C publication Critical patent/DE404283C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/02Tobacco-feeding devices with or without means for dividing the tobacco into measured quantities

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 404283 -KLASSE 79 b GRUPPE 1
(M 82158IIIJ79 b)
J. C. Müller, Fritz & Co. G. m. b. H. in Dresden.
Abteilvorrichtung für Tabakwickel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abteilen und Vorformen der für einen Zigarrenwickel erforderlichen Tabakmenge. Bei solchen Vorrichtungen ist es bereits bekannt, den Tabak durch einen die Austrittsöffnung des Behälters abschließenden und mit Aufnahmekammern versehenen, walzenförmig o. dgl. ausgebildeten Aufnehmer abzuschließen. Dabei hat man diesen Aufnehmer mit Teiler auch schon ein-
kammerig ausgebildet. Es ist ferner bekannt, den abgesonderten Tabak durch einen Preßkanal auf eine federnde Klappe zu bringen, welche beim Niedergehen eines Schiebers durch den zusammengepreßten Tabak verdrängt wird. Auch ist es bereits bekannt, die Steuerung aller Teile von einer Antriebswelle aus mittels Nockenscheibe zu bewirken. Demgegenüber besteht die Erfindung ίο darin, daß der von der an sich bekannten einkammerigen Walze abgetrennte Tabak mittels eines Schiebers durch einen sich verjüngenden wagerechten Kanal auf die federnde Klappe gelangt. Danach wird der Tabak durch einen quer zu dem wagerechten Kanal bewegten Schieber in an sich bekannter Weise abgetrennt und weiter zusammengepreßt bis unter Überwindung des federnden Widerstandes der Klappe die vorgeformte Tabaknienge nach unten durch einen Kanal hindurchgestoßen wird, dessen eine Wand die federnde Klappe und dessen andere Wand ein am Schieber befestigter Anschlag bildet.
Es wird also der Tabak in genau abgeteil- »5 ter Menge vor den ersten Schieber gebracht und durch den wagerechten Kanal gedrückt. Er bleibt dauernd unter Druck, wobei dieser Druck eine allmähliche Steigerung erfährt. Es wird erreicht, daß die genau abgeteilte Tabakmenge in gehörig zusammengedrücktem Zustande dem Wickelwalzenneste übergeben wird, ohne daß auf dem Wege dahin ein Ausweichen und Verstreuen von Tabakteilchen stattfinden kann.
Zweckmäßig wird der Anschlag an dem senkrecht arbeitenden Schieber beweglich angeordnet und durch eine Feder in seiner Lage gehalten.
Auf der Zeichnung ist in Abb. 1 in einem 4.0 Querschnitt die neue Vorrichtung dargestellt. Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1. Abb. 3 ist eine Somderdarstellung des Preßkanalendes in vergrößertem Maßstabe.
Der Tabak befindet sich in einem trichterförmigen Behälter a, dessen Auslaßöffnung durch eine Walze b abgeschlossen wird. Diese Walze sitzt auf der Welle c, die bei ei in bekannter Weise mit der Antriebswelle e ge- , kuppelt ist. Die Walze b weist eine von ihrem Umfange ausgehende Aussparung f ; auf, deren Abmessungen so getroffen sind, daß in der Aussparungskammer die für einen Wickel erforderliche Tabakmenge Platz findet. In dem Behälter α ist ein Stopfer g vorgesehen, der in Richtung des eingezeichneten Pfeiles hin und her beweglich im Behälter ge- | führt ist. Dieser Stopfer greift mit einem | Stift g·1 durch einen Schlitz der Behälterwandung nach außen, wo auf der Welle c ein Stern h befestigt ist, dessen Arme abwech- , selnd mit dem Stift gx zum Eingriff kommen und dadurch die Verschiebung des Stopfers bewirken, welcher jedesmal durch eine (nicht gezeichnete) Feder in die Anfangslage zurückgeholt wird. Der Stopfer führt der Walzenkammer f den Tabak zu und dient gleichzeitig dazu, den im Behälter befindlichen Tabak in ständiger Bewegung zu halten, was j durch an sich bekannte Formgebung noch ge-I sichert werden kann.
\ Bei der Drehung der Walze b wird der Trichtermund vollkommen und so lange abge- ! schlossen, bis die Klammer / zur Aufnahme j einer neuen Tabakmenge in die Anfangsi stellung zurückgekehrt ist. Bei dieser Drehung fällt der in die Kammer f gestopfte Tabak in einen Raum i auf dessen Boden k nieder. Auf dem Boden k ist wagerecht verschiebbar, ein Schieber I vorgesehen, welcher durch einen in ihn eingreifenden Steuerarm I1 bin und her bewegt wird. Der Steuerarm bildet : den einen Teil eines um den Drehpunkt P schwingenden Winkelhebels, dessen anderer Arm Z3 mit einem Rollenzapfen Z4 in eine Kurvennut eingreift, die an der einen Flanke einer auf der Welle c befestigten Kurvenscheibe m angeordnet ist. Die Kurvennut ist so ausgebildet, daß der Schieber Z dann in Pfeilrichtung vorwärts bewegt wird, wenn "90 die aus der Kammer f kommende Tabakmenge vor dem Schieber auf dem Boden k des Raumes i angelangt ist. Dem Schieber I gegenüber befindet sich in der Wandung des ' Raumes i ein Kanal n, dessen Boden die Fort- ! Setzung des Bodens k bildet. Der Kanal verjungt sich allmählich und ist an seinem Ein- ! trittsende so hoch gehalten, daß er die ihm zugeschobene Tabakmenge bequem aufnehmen kann. Der Kanal η ist so lang gehalten, daß er mehrere Tabakportionen aufzunehmen vermag. Der in den Kanal gelangte Tabak wird durch den von dem Schieber I bei jedem ! Arbeitsgange nachgeschobenen Tabak vorwärts bewegt und allmählich zusammengepreßt. Schließlich gelangt der Tabak an das Ende des Kanales, wo er gegen den Anschlag 0 stößt. An diesem Kanalende wird der Boden des Kanales durch eine Klappe/) gebildet, welche durch eine nicht gezeichnete Feder in der gezeichneten Stellung festgehalten wird. Im Bereiche dieser Klappe/" wird die Decke des Kanales durch die Stirnfläche eines Schiebers q gebildet, der senkrecht beweglich an der Wandung des Gehäuses A geführt ist. Dieser Schieber wird durch einen Hebel r gesteuert, dessen eines Ende in eine Schieberaussparung ragt und dessen anderes Ende mit einem Rollenzapfen in eine zweite Kurvennut an der dem Gehäuse zugekehrten Flanke der Kurvenscheibe»; eingreift. Der Schieber wird jedesmal dann
in Pfeilrichtung nach unten bewegt, wenn durch den anderen Schieber Z in den Kanal η eine neue Menge Tabak gedrückt ist.
Der aus einer starken, unten hakenförmig abgebogenen Blechplatte bestehende Tabakanschlag ο ist am Schieber q befestigt. Die Befestigung ist aber so ausgeführt, daß der Tabakanschlag sich am Schieber q senkrecht verschieben kann, wobei eine nicht gezeich- ;
ίο nete Feder den Anschlag in der in den Abb. ι bis 3 gezeichneten Lage festhält. An seiner Stirnfläche trägt der Schieber q ein Messer s, welches beim Niedergehen des Schiebers von der in dem Kanal η befindlichen Tabakmenge einen Teil abtrennt. Zunächst preßt der Schieber q beim Niedergehen den unter ihm j befindlichen Tabak noch etwas zusammen, j und zwar so lange, bis der Widerstand der '■ Feder überwunden ist, welche die Klappe ρ :
in der gezeichneten Lage zu halten strebt, Diese Klappe wrird dann umgelegt und gelangt in die in Abb. 3 durch gestrichelte Li- i nien gekennzeichnete Stellung. In dieser Lage bildet die Klappe die eine Wand eines [ senkrechten Kanales, dessen gegenüberlie- | gende Wand durch den Tabakanschlag 0 gebildet wird, der mit dem Schieber q nieder- \ geht, bis er auf einen festen Anschlag trifft. Bei der Ausführung nach Abb. 3 ist angenommen, daß der portionierte und vorgepreßte Tabak durch den senkrechten Kanal nicht unmittelbar in das Wickelnest abge- j geben wird, sondern in eine durch punktierte Linien kenntlich gemachte Zwischenkammer t mit Bodenklappe u gelangt. Diese Kammer befindet sich in einem Schlitten v, auf dessen oberer Fläche sich die hakenförmige Umbiegung des Tabakanschlages 0 aufsetzt, wonach der Schieber q unter Anspannung der
Feder des Tabakanschlages 0 allein noch wei- ! ter niedergeht und das Messer ^ die für den Wickel bestimmte Tabakmenge vollständig von dem Tabakvorrat im Kanal η abtrennt. Der Schlitten ν wird dann wagerecht verscho- J-ben und über das Wickelwalzennest gebracht, derart, daß die Bodenklappe u der Kammer t unmittelbar über das geöffnete Nest zu stehen kommt. Auch die Bewegung des Schlittens ν wird mit Hilfe einer Schubstange w von der Kurvenscheibe m abgeleitet, indem die Stange w mit einem Rollenzapfen in eine Kurvennut an der dem Gehäuse A abgekehrten Flanke der Kurvenscheibe eingreift.
Wie ersichtlich, wird der ganze Arbeits-Vorgang innerhalb einer Umdrehung der Walze b geleistet, wobei der genau portionierte Tabak, nachdem er in einem Kanal η unter Druck gesetzt wurde, ständig und allseitig abgeschlossen, genau geführt wird, so daß im störungsfreien Gange die für den Wickel erforderliche Tabakmenge,' gehörig vorgeformt, ohne Tabakverluste nach dem Wickelwalznest gelangt.

Claims (2)

65 Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abteilen und Vorformen der für einen Zigarrenwickel erforderlichen Tabakmenge, bei welcher die Tabakmenge aus dem Behälter durch einen die Austrittsöffnung des Behälters abschließenden und mit Aufnahmekammern versehenen, walzenförmig o. dgl. ausgebildeten Aufnehmer entnommen wird und der abgesonderte Tabak durch einen Preßkanal auf eine federnde Klappe geleitet wird, welche beim Niedergehen eines Schiebers durch den zusammengepreßten Tabak verdrängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von der an sich bekannten Einkammerwalze abgetrennte Tabak vermittels eines Schiebers (Z) durch ■einen sich verjüngenden, wagerechten Kanal (w) auf die federnde Klappe (p) gelangt und durch einen quer zum Kanal (n) beweglichen Schieber (q) in an sich bekannter Weise abgetrennt und weiter zusammengepreßt wird, bis unter Überwindung des federnden Widerstandes der Klappe die vorgeformte Tabakmenge nach unten durch einen Kanal hindurch ausgestoßen wird, dessen eine Wand die Federklappe (p) und dessen andere Wand ein an dem Schieber befestigter Anschlag (0) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (0) am Schieber beweglich und durch eine Feder in seiner Lage gehalten angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM82158D 1922-02-09 1922-02-09 Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel Expired DE404283C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM82158D DE404283C (de) 1922-02-09 1922-02-09 Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM82158D DE404283C (de) 1922-02-09 1922-02-09 Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE404283C true DE404283C (de) 1924-10-16

Family

ID=7319230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM82158D Expired DE404283C (de) 1922-02-09 1922-02-09 Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE404283C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2007096111A2 (de) Inhalator
DE596700C (de) Vorrichtung zum OEffnen flachgepresster Kreuzbodenbeutel
DE404283C (de) Abteilvorrichtung fuer Tabakwickel
DE1561990A1 (de) Vorrichtung zum Fuellen einer Folge von Behaeltern mit fliessfaehigem Material
DE631757C (de) Handdibbelvorrichtung
DE425593C (de) Einrichtung zur Bildung moeglichst gleicher Tabakportionen
DE1918900A1 (de) Vorrichtung zum automatischen Fuellen von Baeckereierzeugnissen
DE613137C (de) Vorrichtung zum Dosieren von Pulvern
DE959992C (de) Teigteilmaschine
DE176292C (de)
DE436106C (de) Verfahren zum Ausgleichen eines quantitativen Unterschiedes zwischen von Portioniervorrichtungen fuer Tabak abgelieferten Portionen
DE46594C (de) Maschine zum Laden und Zeichnen von Schrot-Patronen
DE93676C (de)
DE143653C (de)
AT145052B (de) Zigarettenstopfvorrichtung.
DE671603C (de) Vorrichtung zum Einpacken von als dreieckiges Prisma ausgebildeten Koerpern in runde Schachteln
DE217880C (de)
DE38797C (de) Patronenladevorrichtung
DE258142C (de)
AT129514B (de) Vorrichtung zum Anlöten der Stromzuführungsdrähte elektrischer Lampen am Sockel.
DE174299C (de)
AT104772B (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Tabakportionen gleichen Volumens.
DE423900C (de) Zuendholzausgeber mit Zigarrenabschneider und Aschbecher
DE194069C (de)
DE248154C (de)