DE217880C - - Google Patents
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- DE217880C DE217880C DENDAT217880D DE217880DA DE217880C DE 217880 C DE217880 C DE 217880C DE NDAT217880 D DENDAT217880 D DE NDAT217880D DE 217880D A DE217880D A DE 217880DA DE 217880 C DE217880 C DE 217880C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/40—Hand-driven apparatus for making cigarettes
- A24C5/42—Pocket cigarette-fillers
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
geschlitztem Meßrohr.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Handzigarettenstopfmaschinen, bei denen ein
Vorratsbehälter verwendet wird, der eine für mehrere Zigaretten ausreichende Ladung faßt
und durch ein Meßrohr abgeschlossen wird, das mit einem dem Querschnitt des Vorratsbehälters
entsprechenden Schlitz versehen ist. An den Kanten des Schlitzes sind die Wandungen zugeschärft,
so daß die aus dem Vorratsbehälter
ίο in den Hohlraum des Meßrohres gepreßte Tabakmenge durch eine Drehung des Rohres
von dem übrigen Tabak abgetrennt werden kann. Der im Meßrohr enthaltene Tabak wird
alsdann mittels eines besonderen Kolbens in die auf das Meßstück des Meßrohres gezogene
Papierhülse gestoßen. Letztere wird beim Drehen des Meßrohres zwischen dessen Mundstück
und einer beweglichen Backe eingeklemmt, die durch einen unter Federdruck stehenden
Hebel, der beim Drehen des Meßrohres in eine Aussparung desselben gleitet, gegen das Mundstück
bewegt wird. Beim Zurückdrehen des Meßrohres wird auch die Backe wieder vom Mundstück entfernt.
Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art liegt die Meßrinne des Meßrohres zu dessen
Außenwand konzentrisch. Infolgedessen wird vom Meßrohr nicht eine vollständig runde,
sondern eine Tabakrolle mit einem Wulst aufgenommen, der durch den Schlitz des Rohres
gebildet wird. Da das Rohr am Mundstück wieder seinen vollen Querschnitt besitzt, so
erschwert dieser Wulst das Ausstoßen des Tabaks in die Hülse beträchtlich. Ferner wird durch
die verhältnismäßig stumpfen Kanten des Schlitzes weniger ein Schneiden als vielmehr
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ein Abkneifen des Tabaks bewirkt. Die Folge ist, daß sich Takakfasern zwischen Rohr und
Gehäuse einklemmen oder vorn am Mundstück herauspressen. . . .
Das Wesen der vorliegenden Erfindung. besteht nun darin, daß die Meßrinne im Meßrohr
exzentrisch angeordnet ist, derart, daß durch allmähliche Abnahme der Wandstärke des Meßrohres
scharfe Schneidkanten gebildet werden und der den Schlitz abdeckende Teil der Behälterwandung
mit der Meßraumwand einen innen vollständig glatten, runden Kanal bildet,
der ohne Abstufung in den Mundstückkanal übergeht. Es wird deshalb auch im Gegensatz
zu den bekannten Meßrohren eine gänzlich runde Tabakrolle erhalten, und der Tabak
wird beim Drehen des Meßrohres glatt abgeschnitten. Dadurch kann der Tabak auch leicht
ausgestoßen werden. Da das Mundstück in der Verlängerung der Meßrinne liegt und im
Gegensatz zu dem Meßrohr mit überall gleich starken Wandungen versehen ist, so ist eine
besondere Einrichtung zum Andrücken der Klemmbacke an das Mundstück behufs Festklemmens
der Papierhülse nicht notwendig, da sich das Mundstück beim Drehen des Meßrohres
von selbst gegen die Backe legt. Diese kann also unbeweglich angeordnet sein.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Seitenansicht mit
teilweisem Schnitt und in Fig. 2 im senkrechten Querschnitt. Fig. 3 zeigt das Meßrohr in drei
Querschnitten nach den Linien a-a, b-b, c-c der Fig. i und Fig. 4 eine Ausführungsform der
Verbindung des Meßrohres mit dem Ladestock. Der Tabakbehälter 1 hat die Form eines
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langen und tiefen, aber schmalen, oben offenen Kastens mit einem Kanal 12. Der Behälter 1
wird in senkrechter Lage mittels der Füße 10 an eine besondere Platte 11 oder an die Tischplatte
angeschraubt und besitzt oben zwecks bequemeren Tabakeinfüllens eine ein- oder beidseitige Erweiterung 2 (Fig. 2). Längs der
unteren Behälterkante ist eine zylindrische Erweiterung für das seitlich geschlitzte Meßrohr 3
mit der exzentrisch angeordneten Meßrinne 5 vorgesehen. In der Verlängerung der letzteren
liegt das Mundstück 4, auf welches die zu füllende Papierhülse geschoben wird, und das
mit dem Meßrohr 3 zweckmäßig aus einem Stück besteht. Durch die exzentrische Anordnung
der Meßrinne im Meßrohr 3 werden an diesem scharfe Schneidkanten 16, 17 gebildet
(Fig. 3). Die zylindrische Erweiterung für das Meßrohr ist mit einer harten Einlage 19 versehen.
Am Behälter ist ein Hebel 7 gelagert mit einem Hülsenandrückkissen 6, dessen Abstand
vom Mundstück 4 mittels der Stellschraube 8 genau festgestellt werden kann. Das Hineindrücken des Tabaks aus dem Behälter
in den Meßraum wird in bekannter Weise durch einen Kolben 12 bewirkt, der unter der
Wirkung von Zugfedern 15 steht, die bei der dargestellten Ausführungsform einerseits an
einem frei in eine Rinne 13 des Kolbens eingelegten Stab 14 und andererseits an am Behälter
vorgesehenen Ringen 20 angreifen. Das Drehen des Meßrohres wird mittels des an einem Ende des Rohres sitzenden Flügelkopfes
9 bewirkt. Zum Einführen des Tabaks
aus der Meßrinne in die Hülse dient der Ausstoßkolben 18.
Vor dem Füllen des Behälters 1 mit Tabak wird das Meßrohr 3 vorteilhaft so eingestellt,
daß der Meßraum 5 ganz offen ist. Nachdem Tabak eingefüllt ist, wird der Kolben 12 in den
Behälter eingebracht und der Stab 14 unter Spannung der Federn 15 in die Rinne des
Kolbens eingelegt, wodurch der nötige Vorschubdruck auf den Behältervorrat erzeugt
wird. Nach dem Aufsetzen einer Zigarettenhülse auf das Mundstück 4 wird das Meßrohr 3
mittels des Flügelkopfes 9 so weit nach links (Fig. 2) gedreht, bis die scharfe Kante 16, gegen
die harte Einlage 19 des Behälters wirkend, die im Meßraum befindliche Tabakmenge von
dem Behältervorrat ganz abgetrennt und sich auf diese Weise ein vollkommen geschlossener
zylindrischer Kanal gebildet hat. Bei dieser Drehung bewegt sich das Mundstück 4 gegen
das Kissen 6 und klemmt die Zigarettenhülse zwischen sich und dem Kissen fest. Der Inhalt
des Meßrohres 3 wird dann mittels des Stoßkolbens ΐδ in die Hülse befördert, worauf der
Kolben zurückgezogen und das Meßrohr wieder zurückgedreht wird (etwas weiter als in Fig. 2
dargestellt, so daß die Kante 16 an der benachbarten Behälterwand vollkommen anliegt).
Unter dem Druck des Kolbens 12 gelangt dann in die Meßrinne 5 eine neue Menge Tabak, mit
der in gleicher Weise verfahren wird. Die Drehbewegungen des Meßrohres können durch
geeignete Anschläge in der erforderlichen Weise begrenzt werden.
Hat sich die Kante 16 des vorzugsweise aus hartem Stahl hergestellten Meßrohres 3 abgestumpft,
so kann dieses herausgenommen und mit dem anderen Ende in den Behälter wieder
eingeschoben werden. Die Andrückvorrichtung 6, 7, 8 muß dann an das andere Behälterende
verlegt werden, so daß die zweite Schneidkante 17 des Meßrohres ausgenutzt werden
kann. Da das Mundstück 4 nicht wie das Meßrohr 3 aus Stahl zu bestehen braucht, so kann
es auch an das Meßrohr angeschweißt oder angelötet werden, wodurch die Vorrichtung verbilligt
wird, ohne die Wirkung irgendwie zu beeinträchtigen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 hat der Ausstoßkolben i8' eine prismatische Form
und gleitet in einer entsprechenden Durchbrechung am Meßrohrende, so daß der Ausstoßkolben
auch zum Drehen des Meßrohres benutzt werden kann.
Claims (2)
1. Stopfvorrichtung für Zigaretten mit im Tabakbehälter drehbar gelagertem, geschlitztem
Meßrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tabak aufnehmende Meßrinne (5) des Meßrohres (3) exzentrisch angeordnet
ist, derart, daß durch allmähliche Abnahme der Wandstärke des Meßrohres scharfe Schneidkanten (16, 17) gebildet werden
und der den Schlitz abdeckende Teil der Behälterwandung mit den Meßraumwandungen
einen innen vollkommen glatten Kanal bildet, der ohne Abstufung in den Mundstückkanal übergeht.
2. Stopfvorrichtung für Zigaretten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandungen des in der Verlängerung der Meßrinne (5) angeordneten und mit dem Meßrohr (3) ein Stück bildenden Mund- ·
Stückes (4) gleich stark sind, so daß das Mundstück beim Drehen des Meßrohres an
das unbewegliche bzw. fest einstellbare Kissen (6) angedrückt und von demselben entfernt werden' kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungea
Berlin, gedruckt in der seichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217880C true DE217880C (de) |
Family
ID=479155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217880D Active DE217880C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217880C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2551095A (en) * | 1943-05-11 | 1951-05-01 | Chaze Paul | Feeding device for cigarettemaking machines |
-
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- DE DENDAT217880D patent/DE217880C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2551095A (en) * | 1943-05-11 | 1951-05-01 | Chaze Paul | Feeding device for cigarettemaking machines |
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