DE559956C - Maschine zum Bearbeiten von Fischen - Google Patents

Maschine zum Bearbeiten von Fischen

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DE559956C
DE559956C DEG75321D DEG0075321D DE559956C DE 559956 C DE559956 C DE 559956C DE G75321 D DEG75321 D DE G75321D DE G0075321 D DEG0075321 D DE G0075321D DE 559956 C DE559956 C DE 559956C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/08Holding, guiding, or conveying fish before, during or after its preparation ; Devices for sizing fish; Automatically adapting conveyors or processing machines to the measured size
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Maschine zum Bearbeiten von Fischen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bearbeiten von Fischen, bei der im Gegensatz zu Maschinen der Bank- oder Handbauart, bei denen der Bedienungsmann die Bearbeitungsvorrichtung hält und sie über einen mehr oder weniger festgehaltenen Fisch führt, der Fisch in der mit Kraftantrieb versehenen Maschine bewegt wird. Es sind verschiedene derartige Maschinen bereits bekannt, beispielsweise Vorrichtungen mit einer offenen Form aus Metallblech, in der sich der Fisch während der Bearbeitung befindet. Man hat auch bereits vorgeschlagen, an der Bearbeitungsmaschine ein Förderband mit Stacheln anzuordnen, die in die einzelnen Fische eindringen und sie so durch die einzelnen Bearbeitungseinrichtungen führen.
  • Die bekannten Maschinen nehmen jedoch auf die besonderen Schwierigkeiten bei der Bearbeitung von Fischen nicht genügende Rücksicht. Es ist zu bedenken, daß stets Fische von sehr verschiedener Größe zur Bearbeitung kommen und daß die Zuleitungs- und Führungseinrichtungen ebenso wie die Bearbeitungsmittel derart beschaffen sein müssen, daß sie sich leicht auf verschiedene Fischgrößen einstellen lassen bzw. nach Möglichkeit sich den Schwankungen in der Größe der Werkstücke selbsttätig anpassen. Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer zum Bearbeiten von Fischen bestimmten Maschine, die mit Einrichtungen versehen ist, um die Fische durch die Maschine hindurchzubefördern und auf sie Bearbeitungswerkzeuge einwirken zu lassen, dadurch, daß jeder der lTaschine zuzuführende Fisch zuerst durch ein in Form eines Anschlages oder einer Klappe ausgebildetes Glied in die richtige Lage gebracht wird. Durch dieses Glied wird bewirkt, daß jeder Fisch selbsttätig in einem durch Einstellmittel bestimmbaren Punkt von den Fördermitteln übernommen wird. Damit auch der Fisch während der Bearbeitung seine gestreckte Lage innehält und gleichmäßig bearbeitet wird, wird gemäß der Erfindung der Fisch während der Einwirkung der Bearbeitungswerkzeuge durch Einlegen in eine Förderrinne mit durchbrochener oberer und unterer Wand in einer ausgestreckten Längslage gehalten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kommt der Kopf des Fisches mit einem Anschlag in Berührung, wodurch die Lage des Fisches bestimmt wird, und die Fördermittel übernehmen den Fisch an einer vorher bestimmten Stelle hinter dem Anschlag. Zweckmäßig ist es, den Anschlag einstellbar zu gestalten, derart, daß Fische von verschiedener Größe eingelegt werden können, die stets an derselben Stelle, am Kopf, erfaßt werden.
  • Um den Fisch während der Bearbeitung nach der Übernahme durch die Fördervorrichtung in gestreckter Lage zu halten, ist die vom Fisch durchlaufene Förderrinne, in der ein an der Fördervorrichtung in bekannter Weise angebrachter Stachel in den Fisch eindringt, auf der den Stacheln gegenüberliegenden Seite mit einer festen Wand versehen. Außerdem weist diese Förderrinne eine einstellbare Wand auf, die von dem Stachel durchsetzt wird. Die eine Wand des Kanals ist zweckmäßig- mit einer Ausnehmung für den Fußteil eines jeden Stachels versehen, und zwar ist die Ausnehmung so ausgebildet, daß eine seitliche Schwingbewegung der Stachelspitze beim Durchgang des Fisches durch die Förderrinne verhindert wird. Die Förderrinne wird, damit sie sich selbsttätig dem verschiedenen Körperumfang der Fische anpaßt, von je einer festen Längs- und Bodenwand und von je einer selbsttätig einstellbaren Seitenwand und Oberwand gebildet.
  • Die Maschine zur Bearbeitung, insbesondere zum Entschuppen von Fischen gemäß der Erfindung ist wirkungsvoller und wirtschaftlicher als Maschinen bekannter Art.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Abb. 1 ist eine Draufsicht auf die neue Maschine, in Abb. z ist eine Seitenansicht, gesehen in Richtung der mit z bezeichneten Pfeile nach Abb. i, in Abb. 3 ist eine Seitenansicht, gesehen in Richtung der mit 3 bezeichneten Pfeile nach Abb. i, in Abb. q. ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. i, in Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. i, in Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 3, in Abb. 7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 3 und in Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Abb.3 dargestellt; Abb. 9, io, ii und iz zeigen Darstellungen abgeänderter Ausführungsformen der Stacheln, und in Abb. 13 ist ein Querschnitt nach Linie 13-i3 der Abb. 12 gezeichnet.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 8 sind die verschiedenen Teile auf einem Rahmengestell i 'gelagert, das einen aufwärts geneigten Oberteil z derart aufweist, daß der zu bearbeitende Fisch am unteren Ende aufgenommen und am höheren Ende der Maschine abgenommen werden kann. Wie aus Abb. 1, q. und 5 ersichtlich, wird ein Förderband 3 verwendet, das als Kette dargestellt ist und über Kettenräder q., 5 im wesentlichen in der Ebene des Oberteiles des Rahmens x läuft. Eines der Seitenglieder z' der Oberteile des Rahmens ist bei 6 (Abb. 5) ausgehöhlt, um eine Führung für die Kette zu bilden. Schlitze 7-7 an den gegenüberliegenden Enden dienen zum Eintritt des Kranzes der Kettenräder und der Kette. Die Führung oder Aussparung 6 in einer der Seitenwandungen des Rahmens tritt in Berührung mit dem Fußteil jedes Stachels, wenn er durch den von den Wandungen des Rahmens gebildeten Kanal läuft, und verhindert so eine seitliche Schwingung des Stachels, wenn er mit dem von ihm aufgespießten Fisch hindurchläuft. Der Ausdruck Fußteil des Stachels umfaßt naturgemäß auch den besonderen Lenker, durch den der Stachel an der Förderkette befestigt werden kann, da dieser Lenker den Fußteil des Stachels mitbildet. Das eine Kettenrad 5 wird durch ein auf seiner Welle 9 sitzendes Schneckenrad 8 angetrieben, das mit einer Schnecke io auf einer Querwelle ii kämmt, die ihrerseits ein Kettenrad 12, trägt, das durch eine Kette 13 von einem Motor 14. aus angetrieben wird. Es können jedoch auch gegebenenfalls andere Antriebsmittel verwendet werden. Die Förderkette 3 ist in Abständen mit Stacheln 15 in der Ebene der Kettenräder derart versehen, daß diese Stacheln quer in den Rahmen ragen, wenn die Kette durch die Führung 6 hindurchläuft. Die Spitze des Stachels liegt dabei nahe dem gegenüberliegenden Rahmengliede z, so daß der von dem Stachel getragene Fisch nicht von ihm abgleiten kann, bis der Stachel seine Schwingbewegung rund um das Kettenrad 5 beginnt. Die Anordnung ist derart, daß der Stachel, wenn er rund um das erste Kettenrad q. schwingt; den Fisch 16 aufspießt und ihn so lange mitnimmt, bis er das andere Ende der Maschine erreicht, wo der Fisch abgenommen wird.
  • Um den Fisch der Maschine zuzuführen, wird ein Einlauf 17 verwendet. Dieser Einlauf ist vorzugsweise so angeordnet, daß der Fisch durch seine Schwerkraft in Berührung mit dem Boden tritt. Am unteren Ende des Einlaufs, wo dieser sich an die Maschine anschließt, ist ein einstellbarer Anschlag (Klappe) 18 vorgesehen, gegen welchen sich die Nase des Fisches legt. Diese Einrichtung dient dazu, den Fisch in der richtigen Lage festzuhalten, damit der Stachel 15 in seinen Kopf eindringen kann, sobald er rund um das Kettenrad q schwingt. Die Lage dieses Anschlages 18 ist einstellbar, um ihn verschiedenen Arten oder Größen von Fischen anzupassen. Außerdem ist eine Feder i9 im unteren Teil des Einlaufs 17 vorgesehen, um den Fisch einstellbar gegen die dem Kettenrad zunächst liegende Seitenwand des Einlaufs derart zu leiten, daß er in die richtige Lage für den rund um das Kettenrad 4 laufenden Stachel 15 gelangt. Dieses Halte- oder Leitmittel xg ist solcher Art, daß es durch den dickeren Fisch leicht beiseite gedrückt werden kann. Außerdem ist vorzugsweise noch ein weiteres Haltemittel 2o vorgesehen, welches aus einem bei 21 an seinem von dem Anschlag 18 entfernt liegenden Ende scharnierartig angelenkten Streifen besteht, der an seinem dem Anschlag zunächst liegenden Ende durch eine Feder 22 (Abb. Z, 3 und 8) niedergedrückt wird. Diese Bauweise paßt sich gleichfalls Fischen von verschiedenen Größen an, und die Fische nehmen dadurch ihre richtige Aufspießlage ein.
  • Hinsichtlich des Einlaufs ist es wünschenswert, die Höhenlage und Richtung des Fisches je nach seiner Größe und Natur zu ändern, so daß der Stachel immer den richtigen Teil des Kopfes, d. h. nicht zu hoch und nicht zu niedrig, trifft. Zu diesem Zweck ist ein einstellbarer Boden 23 am Einlauf vorgesehen (Abb. 3 und 7). Gegebenenfalls kann die Steuerung zur Einstellung dieser Bodenwand des Einlaufs mit derjenigen zur Einstellung des Anschlages 18 zu einer einzigen vereinigt werden. Diese Bauart ist auf der Zeichnung dargestellt. Sie besteht aus einem Paar Hubscheiben 24 (Abb. 3, 6 und 7), die unterhalb dieses einstellbaren Bodens 23 liegen und so auf einer Welle 24 angeordnet sind, daß sie sich gleichzeitig drehen. In der einen Lage dieser Hubscheiben 24 wird die Bodenwand 23 nach oben gegen die Unterkante der Seitenwand (Abb.7) gedrückt, in einer anderen Lage der Hubscheiben ist die Bodenwand etwas niedriger gestellt, und in einer noch anderen Lage ist die Bodenwand 23 noch weiter gesenkt. Am Ende der Welle 25 ist ein Hebel 26 zur Drehung dieser ",Felle angeordnet. Dieser Hebel kann, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, drei verschiedene Lagen, entsprechend einem großen, einem mittleren und einem kleinen Fisch, einnehmen. Die nach Abb.3 eingestellte Lage ist diejenige für einen kleinen Fisch, so daß sich der verstellbare Boden des Einlaufs in angehobener Stellung befindet.
  • Der Körper des Anschlages 18 hängt von einer Querwelle herab, die an einem Ende in einem aus einer Wand der Rinne vorstehenden Auge gelagert ist und am anderen Ende in einem geneigten Träger, der an einem Fuß der Maschine befestigt ist. Am linken Ende ist die Querwelle nach unten gebogen, wie aus Abb. 6 ersichtlich ist, und ihr unterer Teil 27 liegt so unter der Förderrinne, daß er die Nocken 24 berührt. Eine Feder 27a zieht den unteren Teil 27 der Welle gegen die Umfangsflächen der Nocken 24, die auf diese Weise die Anfangsstellung des Anschlages einstellbar begrenzen. Wenn die Nocken 24 gedreht werden, um den Boden 23 zur Anpassung an große Fische zu senken, rücken sie den Anschlag 18 vor, indem die Welle im Uhrzeigersinne geschwungen wird, wie Abb. 3 zeigt, und berücksichtigen so die größere Länge der Köpfe großer Fische.
  • Überdies ist, wie insbesondere aus Abb.3 hervorgeht, die vom unteren Ende des Einlaufs bis zur Maschine reichende Bodenwand 28 des Kanals an ihrem der JIaschine zunächst liegenden Ende bei 29 gleichfalls scharnierartig derart angelenkt, daß sie mit der Abwärtsschwingung des Bodens 23 des .Einlaufs auch nach abwärts schwingt und eine ununterbrochene Gleitbahn für den Fisch bildet. Das Außenende des Bodenteiles 28 wird ebenfalls von den Hubscheiben 24 getragen. Die beiden scharnierartig angelenkten Böden 23 und 28 überlappen sich, so daß sie in jeder eingestellten Lage eine volle Führung bilden.
  • Wenn der Fisch mit dem Stachel 15 durch die Maschine hindurchgefördert wird, läuft er mit seiner einen Seitenfläche an einem Gitterwerk 3o entlang, das den Boden des Kanals bildet. Gleichzeitig wird der Fisch gegen eine Aufwärtsbewegung durch ähnliche Leisten oder Gitter 31 gesichert, die die Oberseite des Kanals bilden. Dieses obere Gitter ist so beweglich, daß seine Normallage sich der Dicke eines kleinen Fisches anpaßt, es aber aufwärts gegen die Wirkung von Spiralfedern 32 (Abb. 5) gedrückt werden kann, um sich auch mittleren und großen Fischen anzupassen. Der bewegliche Träger für dieses Gitter besteht aus Querleisten 33, welche die Längsleisten in Abständen stützen, und aus Stiften 34, die von den Querleisten aufwärts ragen und in festen Bügeln 35 gleiten. Die Federn 32 sind auf den Stiften 34 zwischen den Querleisten und dem Bügel angeordnet. Der bewegliche Träger für das obere Gitter ist derart gelagert, daß er den Durchgang verschieden großer Fische zuläßt, aber verhindert, daß sich ein Fisch auf den anderen legt oder ein Fisch Buckel wirft, während er zwischen den Entschuppungsvorrichtungen hindurchgeht.
  • Vorzugsweise liegt die den Stacheln =5 gegenüberliegende Seite des Kanals fest. Diese Kanalseite ist in vorliegendem Falle als ein Seitenrahmenglied 2 dargestellt (Abb. 5). An der den Fußteilen der Stachel zunächst liegenden Kanalseite ist eine bewegliche, durchbrochene Seitenwand vorgesehen, die sich der Fischgröße anpaßt. Diese Seitenwand kann aus scharnierartig angelenkten Gliedern 36 und 37 bestehen, die sich in der Längsrichtung des Kanals erstrecken und gegen das benachbarte Seitenglied 2' des Rahmens hin und von ihm weg schwingen können. Die Glieder 36 und 37 sind in der Längsrichtung angelenkt, und eine Feder 38 dient dazu, das untere Glied in seiner Normallage zu halten.
  • Wenn der Fisch innerhalb der Wandungen des so gebildeten Kanals entlanggeführt wird, werden die Schuppen durch Vorrichtungen entfernt, die im vorliegenden Falle aus Bürsten 39 und 4o bestehen. Vorzugsweise arbeitet eine der Bürsten am Boden des Kanals und die andere an der Oberseite, um so den ganzen Fisch zu entschuppen. Die Borsten der Bürsten sind vorzugsweise genügend biegsam, um zwischen den Gitterlängsstangen 30 und 31 hindurchzugehen und mit der darunterliegenden Oberfläche des Fisches in Berührung zu treten. Die obere Bürste 4o kann sich drehen und ist außerdem einer Aufundabwärtsbewegung fähig. Diese Bewegung paßt sich jeder Größe des durch den Kanal hindurchgezogenen Fisches an. Diese Aufundabwärtsbewegung der Bürste kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß sie -von dem einen Ende eines Bügels 41 getragen wird, der an einer Achse 42 angelenkt ist und an seiner der Bürste gegenüberliegenden Verlängerung 43 ein einstellbares Gewicht 44 trägt, um die Wirkung der Bürste gleichbleibend zu machen. Die Bürste 40 ist gegen die andere Bürste durch eine Feder 45 (Abb. 2) beweglich, deren Spannung einstellbar ist.
  • Der Antrieb der Bürsten kann von dem gleichen Motor 14 aus erfolgen, der auch die Förderkette 3 antreibt. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die untere Bürste durch eine Kette 48 von einem Kettenrad 49 auf der Triebwelle ii angetrieben, während ein entsprechendes Kettenrad 5o auf der Achse 51 für die untere Bürste sitzt.
  • Brausen 58 können an Stellen der Maschine, wo sie wünschenswert sind, angeordnet werden, um den Fisch und die Schuppen zu waschen. Vorzugsweise ist jenseits unterhalb der Bürsten ein Auslauf 59 vorgesehen zur Abführung der von dem Fisch entfernten und abgewaschenen Schuppen in einen Absetzbehälter 6o oder nach einem anderen Ort.
  • Nachdem der Fisch durch den von den Gittern 30 und 31 gebildeten Kanal hindurchgegangen und nach den Enden dieser Gitter gelangt ist, kann er auf dem Stachel 15 durch sein Eigengewicht derart schwingen, daß er eine senkrechte Lage einnimmt. In dieser Lage kann er von dem Stachel 15 herabgestoßen und durch seine Schwere in einen Auslauf 61 zur weiteren Behandlung, Aufbewahrung oder Verwendung gefördert werden. Die besondere in Abb. i dargestellte Einrichtung zur Abnahme des Fisches besteht aus einer geneigten Leiste 62, die in der Nähe der Bewegungsbahn des Stachels liegt, so daß der Kopf des Fisches gegen diese geneigte Leiste trifft, wenn der Stachel weiterläuft. Der Fisch wird also vom Ende des Stachels abgestreift (Abb. i).
  • Wenn Fische entschuppt werden sollen, die sehr leicht zerreißen, kann es wünschenswert sein, einen Stachel zu verwenden, wie er in den Abb.9 und io dargestellt ist. Dieser weist einen aufrechten, flachen Teil 63 auf und bietet daher eine größere Fläche zur Kraftanwendung beim Eindringen in den Fisch. Auch kann das Stachelende bei 64 gekrümmt sein. Diese Endkrümmung des Stachels ermöglicht ein Eindringen in den Fisch mit geringerer Zerreißgefahr und hält auch den Fisch auf dem Stachel fest, bis er zwangsläufig durch Berührung mit der Leiste 62 abgestreift wird.
  • In den Abb. ii und 12 sind Stacheln mit mehreren Zinken 65, und zwar in dem Beispiel mit drei Zinken, dargestellt. In Abb. 12 ist der mittlere Stachel 65 aus der Ebene der übrigen Stacheln, wie aus Abb. 13 hervorgeht, versetzt.
  • In der Beschreibung ist immer von einem Paar Entschuppungsbürsten gesprochen worden. Selbstverständlich können diese aber auch in so vielen Paaren als wünschenswert angeordnet werden. Bei diesen angetriebenen Bürsten entfernt das erste Paar die Schuppen, während das zweite Bürstenpaar die wertvolle Wirkung ausübt, daß es die Oberhaut entfernt, die sonst auf dem Fisch verbleibt und diesem ein unzulängliches Aussehen gibt. Außer diesem Vorteil bringt dieses zweite Bürstenpaar auch noch den weiteren mit sich, daß es einige verstreute Schuppen, die durch das erste Bürstenpaar unbeeinflußt waren, entfernt. Es wurde gefunden, daß bei dieser Anordnung die Bürsten mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben werden können, so daß sich ihre Lebensdauer verlängert und sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Bearbeiten von Fischen mit Einrichtungen, um die Fische durch die Maschine hindurchzufördern und auf sie Bearbeitungswerkzeuge einwirken zu lassen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Maschine zuzuführende Fisch (16) in die richtige Lage gebracht wird durch ein in Form eines Anschlages oder einer Klappe (18) vorgesehenes Glied, durch welches jeder Fisch (16) selbsttätig in einem durch Einstellmittel bestimmbaren Punkt von den Fördermitteln (15) übernommen wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fisch während der Einwirkung der Bearbeitungswerkzeuge durch Einlagerung in eine Förderrinne (2) mit durchbrochener oberer und unterer Wand (33, 30) in einer ausgestreckten Längslage gehalten wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Fisches (16) mit dem Anschlag (18) in Berührung kommt und dadurch die Lage des Fisches bestimmt wird und daß die Fördermittel (3, 15) den Fisch an einer vorherbestimmten Stelle hinter dem Anschlag (18) übernehmen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (18) einsteilbar ist, derart, daß Fische verschiedener Größe eingelegt werden können, die stets an derselben Stelle am Kopf erfaßt werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Fisch durchlaufene Förderrinne, in der ein an der Fördervorrichtung (3) in bekannter Weise angebrachter Stachel (i5) in den Fisch eindringt, auf der dem Stachel gegenüberliegenden Seite mit einer festen Wand (2) versehen ist und außerdem eine einstellbare `Fand (36, 37) aufweist, die vom Stachel (z5) durchsetzt wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 3 und- q., dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seitenwand des Kanals mit einer Aussparung (6) für den Fußteil eines jeden Stachels (z5) versehen ist, die so ausgebildet ist, daß eine seitliche Schwingbewegung der Stachelspitze beim Durchgang des Fisches (r6) durch die Förderrinne verhindert wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne von je einer festen Längs- und Bodenwand (2, 30) und von einer einstellbaren Seitenwand (36, 37) und einer einstellbaren Oberwand (33) gebildet wird, wobei die Oberwand und die Seitenwand selbsttätig einstellbar ist, um sich Fischen verschiedener Größe anzupassen.
DEG75321D 1928-04-03 1929-01-11 Maschine zum Bearbeiten von Fischen Expired DE559956C (de)

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