DE1757702A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Wenden von kastenfoermigen Behaeltern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Wenden von kastenfoermigen Behaeltern

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DE1757702A1 DE19681757702 DE1757702A DE1757702A1 DE 1757702 A1 DE1757702 A1 DE 1757702A1 DE 19681757702 DE19681757702 DE 19681757702 DE 1757702 A DE1757702 A DE 1757702A DE 1757702 A1 DE1757702 A1 DE 1757702A1
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Wenden von kastenfUrmlgen Behältern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und die zur DurchfUhrung des Verfahrens erforderlichen Vorrichtungen zum Reinigen und Wenden von auf einem Zuförderer mit der Offnung nach oben ankommenden kastenförmigen Behältern, insbesondere von Flaschenkästen, verbunden mit einer Volldrehung um deren Longs-oder Querachse.
  • Es sind verschiedene Methoden bekannt, die das Wenden der Flaschenkästen zum Zwecke der Schmutzentleerung bewirken.
  • Andere Vorrichtungen dienen ausschließlich dazu, die Kästen zu waschen ; besondere Wendeeinrichtungen müssen dann separat vorgesehen werden.
  • Es ist bereits bekannt, das Wenden der Flaschenkästen dadurch zu erreichen, daB über einern mit Mitnehmern versehenen Bandförderer zwischen mehreren Jochpaaren verschiebbare Rollen angeordnet sind, gegen die nacheinander die Flaschenkästen anlaufen und umkippen. Danach setzen die FlaschenkKsten, mit dem Boden nach oben zeigend, ihren Weg auf dem Bandförderer fort.
  • Es ist auch bereits bekannt, das Wenden der Flaschenkästen in einem Rohr durchzuführen, das mit schraubengangförmigen FWhrungsleisten oder Segmenten versehen ist.
  • Es ist auch bereits bekannt, in einem GehKuse auf zwei Etagen Rütteleinrichtungen vorzusehen. Über die die Flaschenkästen befördert werden. Beim Übergang von der oberen Etage auf die untere schlagen die FlaschenkKsten auf und werden gleichzeitig umgekippt. Durch das RUtteln und das Aufschlagen wird anhaftender Schmutz gelöst und in einer Wanne aufgefangen. Diese bekannten Verfahren und Vorrichtungen haben im einzelnen folgende Nachteile: Die unterschiedliche Höhe des Förderniveaus bei der RUttelvorrichtung fUhrt, abgesehen von baulichen Schwierigkeiten, auch zu Hemmungen im rationellen Arbeitsablauf. Das zwangsldurige Wenden der Flaschenkasten auf dem Bandförderer über einzelne Kipp-Phasen hinweg unterbricht ebenso die Kontinuität des Förderns und erfordert außerdem einen verhältnismäßig großen Abstand der FlaschenkSsten. Dazu kommt eine erhöhte Störanfälligkeit durch Verklemmen sowie erhöhter Verschl@e# des Kastenmaterials. Auch das Wenden der FlaschenkSsten in einem Rohr begUnstigt den Verschleiß ; der Wendevorgang ist unsicher, die ZugKnglichkeit gering.
  • Ein gemeinsamer Nachteil ist darin zu sehen, da# das Aufrichten der einmal um 1800 gekippten Kosten entweder von Hand oder durch eine zweite Vorrichtung bewirkt werden muß. Hierbei wird entweder die Bauldnge der Maschine untragbar grob oder es musse aberhöhungsförderer zwischengeschaltet werden, damit die Kästen ein weiteres Mal gewendet werden können, wobei sie wiederum auf ein tieferes Niveau gelangen.
  • Soll sich das Reinigen nicht nur auf das Entfernen von grobem Schmutz erstrecken, werden Waschvorrichtungen erforderlich. Soweit die Kästen dabei ungewendet ankommen, müssen in Jedem Fall Wendeeinrichtungen vorgesehen sein und zwar nicht nur zum Entfernen von grobem Schmutz, sondern auch damit die Kästen richtig von unten her durch Spritzstrahlen gereinigt werden können. Sollen die gereinigten und gewendeten KKsten dann wieder in der richtigen Stellung weiterbefördert werden, ist eine nochmalige Wendung der Kästen erforderlich. FUr eine doppelte Wendung der Kästen ist aber ein sehr großer Förderweg erforderlich. Die Einrichtungen wären sperrig und unübersichtlich, weshalb man auf eine doppelte mechanische Wendung meist verzichtet.
  • Es ist auch bereits bekannt, die Flaschenkästen gleich in gewendeter Lage der Reinigung zuzufUhren und während des Waschvorganges in die Normallage zu bringen. Aber auch hier muß dem Waschvorgang ein Wendevorgang vorausgehen, der seinereits auch ein REInigungsvorgang ist ; denn die Kästen kommen ja nicht von selbst in die gewendete Lage. Entweder musse sie von Hand in diese Lage gebracht werden oder aber durch mechanische Mittel.
  • Jede der bekannten Vorrichtungen ist nur auf einen Teil des gesamten Reinigungsprozesses gerichtet und die vollmechanische Wendung um I80° sowie die Reinigung mit den bekannten Einrichtungen nur in Sonderfällen durch sehr sperrige und unübersichtliche Einrichtungen zu verwirklichen.
  • Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung, durch die auf einfachste Weise eine besonders wirkungsvolle Reinigung von grobem Schmutz und eine Vollreinigung der bekannten Art durch Einwirkung von Reinigungsmitteln auf engstem Raum erzielbar ist, wobei die Kästen voll (um zweimal 180°) gewendet und wieder auf demselben Förderniveau weiterbefdrdert werden, auf dem die Zufuhr erfolgte. Als weitere Teilaufgabe soll ein vollkontinuierlicher Durchlauf erfolgen und Einteilvorrichtungen, die diesen Förderablauf stören, vermieden werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die ankommenden BehRlter nacheinander mit vom XrUmmungsmittelpunkt der Bewegungsbahn stets nach außen gerichtet bleibenden Behälteröffnungen auf einem loopingartig abfallenden Bahnkurvenast vornehmlich durch Einwirkung. der Schwerkraft in eine untere, um 180° gewendete Position und anschließend wieder auf einem loopingartig ansteigenden Bahnkurvenast durch Einwirkung einer Antriebskraft in eine um volle 360° gewendete Position gebracht werden.
  • Durch die loopingartig abfallende Förderbahn und durch die vom KrUmmungsmittelpunkt nach außen gerichteten Behälteröffnungen wird das Abschleudern des groben Schmutzes unter Fliehkrafteinwirkung erreicht. Die BehRlter fallen praktisch unter alleiniger Einwirkung der Schwerkraft auf ihrer gekrummten FUrderbahn nach unten, werden dabei gewendet und der grobe bezw. lose Schmutz wird hierbei durch Einwirkung der Fliehkraft entfernt. Anschließend werden die BehKlter auf einem ansteigenden, loopingartigen Bahnkurvenast mit Hilfe eines Antriebes wieder ganz nach oben gebracht, wobei wiederum Fliehkraft auftritt, die Schmutz oder auch von einer zwischengeschalteten Reinigung herrührende FlUssigkeitsteilchen nach auBen abschleudert.
  • Auch auf diesem Bahnkurvenast ist die Offnung der BehSlter nach außen gerichtet. Die Behälter werden um volle 366° gewendet und können dann auf einem, der Zuförderung entsprechenden Höhenniveau fortbef6rdert werden.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, da# die Behälter in der unteren, um 180° gewendeten Position auf einer wenigstens stückweise ebenenX Zwischenbahn weiterbefördert werden. Auf der Zwischenbahn werden die BehRlter vom abfallenden Bahnkurvenast zum ansteigenden Bahnkurvenast gebracht, wobei eine seitliche Bewegungskomponente auf die Behälter einwirken kann.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß der loopingartig abfallende Bahnkurvenast um eine durch seinen Bahnkrümmungsmittelpunkt gelegte, waagerechte Achse um insgesamt einen halben Gang verschraubt ist und die halbe Ganghöhe hierbei wenigstens der Breite der Behälter entspricht. Soweit die An-und Abforderbahnen auf gleichem Höhenniveau vorgesehen sind, was aber durchaus nicht zwingend notwendig ist, ist es sinnvoll, die loopingartigen Abwärtsbewegungen gleich mit einer Seitenbewegung zu verbinden, so daß An-und Abfdrderbahnen parallel zueinander versetzt verlaufen können und eine schleifenförmige Bewegungsbahn zustande kommt. Die Kästen werden dann auf dem oberen und unteren Niveau auf ebenen Bahnteilen befördert, deren Enden jeweils durch gekrümmte Bahnteile miteinander zu einer Förderbahnschleife verbunden sind.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß die Kästen während ihrer Bewegung auf einer oder mehreren gekrUmmten oder ebenen Bahnen in an sich bekannter Weise durch Reinigungsmittel beaufschlagt werden. Die Kästen können dadurch auf drei LKngsbahnen und zwei gekrUmmten Bahnteilen gereinigt und von Reinigungsmitteln beaufschlagt werden.
  • Zur DurchfUhrung der erfindungsgemäßen Verfahren wird weiter eine Vorrichtung vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch eine am Ende des Zuförderers angeordnete, um einen halben Schraubengang mit waagerechter Achse nach unten gewundene Rutschbahn mit allseitiger FUhrung für die kastenförmigen Behälter und durch einen in Förderrichtung hinter der Rutschbahn oder einem hinter diesem eingeRUgten Zwischenförderer angeordneten Höhenförderer in Form eines, die Behälter von oben her zwischen seinen mit Klemmelementen versehenen Innenrhndern aufnehmenden, symmetrisch zu der lotrechten Förderebene angetriebenen Klemmscheibenpaares und an deren oberster Stelle zwischen das Klemmscheibenpaar eingreifende, der Abförderbahn zugeordnete Abstreiferelemente fUr die kastenförmigen BehKlter. Die Rutschbahn bringt die Behälter, die stets ihre Öffnungen von den Krünmungsmittelpunkten der Förderbahnen abwenden, in beschleunigter Bewegung nach unten, wobei durch Einwirkung der Fliehkraft grober und loser Schmutz nach auben geschleudert wird und aufgefangen werden kann. Die Aufwärtsbewegung erfolgt durch angetriebene Förderscheiben, Zu-und Abförderer sowie einen evtl. eingeschalteter Zwischenförderer erhUhen die effektive Behandlungsdauer und geben auf engstem Raum die Möglichkeit zur Verwirklichung eines dreibahnigen Kastenreinigers.
  • Gemiß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, da8 die Klemmelemente als elastische Ringwulste an den Innenseiten der Klemmscheiben angeordnet sind.
  • Weiter wird vorgeschlagen, da# einem oder mehreren Förderbahnteilen Auffangbehälter für den aus den kastenförmigen Behlltern herausgelangenden Schmutz zugeordnet sind.
  • Es gehört auch zur Erfindung, da# an den einzelnen Bahnteilen an sich bekannte Spritzdüsen, Auffangbehilter und/oder Tauchbottiche vorgesehen sind. Durch diese Anordnungen kdnnen die Kästen ohne BeschSdigung errait und wieder nach oben gebr * t werden. Der nach außen geschleuderte, grobe oder lose Schmutz kann aufgefangen und die Kästen können weiter einer grUndlichen Einwirkung von Reinigungsflüssigkeit unterzogen werden. Hierbei können die Kästen durch Spritzdüsen beaufschlagt werden und zwar auf den waagerechten wie auf den gekrummten Bahnteilen. Auffangbehaleter fUr die FlUssigkeit und den Schmutz, Spritzdtlsen, Tauchbottiche und Filtereinrichtungen sind an sich bei KAstenwascheinrichtungen bekannt.
  • GemäB der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß die Rutsch-* bahn aus je zwei tnnen, zwei gegenüberliegend seitlich und zwei auBen angeordneten FUhrungsstäben gebildet ist, wobei die inneren Führungsstäbe bis zu den Klemmscheiben weiter-und von dort halbkreisförmig in deren Drehsinn geführt und oben als Abstreifer mit je einem kurzen, horizontal bis zu dem abfuhrenden Longsförderer verlaufenden Ende versehen sind. Durch diese Einrichtung werden die Kästen sicher und ohne Beschädigung nach unten und durch den Klemmförderer auch sicher wieder nach oben und weiter auf die Abförderbahn gebracht. Die besondere Anordnung der einzelnen Teile der Erfindung bringt es mit sich, daß nicht nur der gesamte Reinigungsvorgang der kastenförmigen Behälter auf engstem Raum durchgeführt wird und die Gleichheit der Förderebenen des Zuförderers und des Abförderers erreicht wird. Außerdem kommt eine sehr schonende Behandlung der K sten zustande, da weder schlagende, schwingende oder stoßende Kräfte auftreten. Dazu wird der grobe und lose Schmutz allein durch die auftretenden Fliehkräfte entfernt. Das Entweichen dieses groben und losen Schmutzes wird nicht behindert, weil die Kasten jeweils mit ihren Cffnungen nach auBen weisen und die erfindungsgemäBen Führungsstäbe vorgesehen sind. Dazu kommen die Abstreifmittel, die die erfaßten Kästen aus dem Höhenförderer entnehmen und ihn auf den Abförderer überführen. Sowohl die EinfUhrung der Kästen als auch die Ausschleusung ist ohne Einteilvorrichtungen möglich und durch die Beförderung auf der räumlich gekrUmmten Rutschbahn werden die zunächst unmittelbar hintereinander auf dem Zuförderer ankommenden Karen selbsttatig auseinander gezogen. Der Zwischenförderer kann ein ebener Forderer sein mit angetriebenen Fördermltteln oder losen Rollen. Von ihm aus werden die Kästen dann von dem Klemmscheibenpaar wiederum ohne Einteilvorrichtung entnommen und auch wieder ohne solehe Einteilmittel auf den AbfUrderer Ubergeben. Im Hinblick auf den Antrieb der Scheiben sieht die Erfindung nach einem Ausfuhrungsbeispiel vor, daß die Klemmscheiben auf einer Welle, zum Beispiel auf einer mittels Kettenrad und Rollenkette von einem Getriebemotor angetriebenen Welle angeordnet sind.
  • Im allgemeinen gelangt die erfindungsgem§ße Vorrichtung zum Reinigen von FlasehenkXsten mit gleichen Ausmaßen zum Einsatz. Hier liegt es jedoch im Rahmen des Erfindungsgedankens, auch kastenfbrmige BehKlter mit hiervon abweichenden Maßen zu behandeln. Hierfür erweist es sich als zweckdienlich, da# die Scheiben auf der Welle axial verstellbar angeordnet sind.
  • Da das Abstreifen der kastenförmigen Behälter aus den Ringwulsten einen wenn auch geringen Teil der Antriebskraft der Scheiben verbraucht, kann in Weiterbildung des Erfindungsgedankens vorgesehen sein, daß die Klemmscheiben nach oben geringfugig divergierend auf je einer Welle mit Kettenrad angeordnet sind. Eine bessere Erfassung und leichtere Abgabe ist die Folge dieser Maßnahme.
  • Auch in diesem Falle ist es von Vorteil, da# die Klemmscheiben auf den Wellen axial verstellbar angeordnet sind.
  • In zahlreichen Fällen ist der den kastenförmigen BehGltern entweichende grobe Schmutz mit Glasseherben durchsekt. Diese werden in der Getränkeindustrie üblicherweise einem Scherbenbunker zugeführt, der hKurig in betrSchtlieher Entfernung von den ProduktionsstStten liegt. Infolgedessen bildet die Befbrderung der Glasreste eine Teilaufgabe der Erfindung, die vorzugsweise dadurch gelöst wird, daß ein BehKlter zum Auffangen des groben Schmutzes als fahr-und um die Drehachse zweier Rader kippbare, mit einem siebartig durchbrochenen Boden und einer im Bereich des unteren Teiles der Rutschbahn hochgezogenen Seitenwand versehenen Wanne ausgebildet ist.
  • Die für den Waschvorgang erforderlichen Einrichtungen sind in den Rahmen der Erfindung vorteilhaft so eingefUgt, daß ein oder mehrere, an sich bekannte Pumpenaggregate DUsenbatterien, Bottiche und Auffangwannen sowie fUr groben Schmutz fahrbare Wannen angeordnet sind.
  • In diesem Zusammenhang ist es zur Wiedergewinnung und Aufbereitung des Waschwassers zweckmäßig, daß Pumpenaggregate saugseitig über eine Filtereinrichtung mit den Auffangwannen in Verbindung stehen.
  • Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß ein kurzer Zuförderer, ein Abförderer, ein Abwärtsförderer und ein Höhenförderer angeordnet sind, ein Zwischenförderer vorgesehen sein kann und alle Förderer zu einer geschlossenen Kastenreinigungsmaschine vereinigt sind, wobei das Pumpenaggregat sowie der Getriebemotor unter dem zufUhrenden Längsförderer und unter dem oberen Teil der Rutschbahn angeordnet sein können. Dadurch wird ein Kastenreinigungsgerät kompakter Bauart erreicht, bei dem die Behälter einer intensiven Grob-und Feinreinigung bei einer Wendung um volle 360° unterzogen werden.
  • Stellfläche benötigt eine solche dreibahnige Einrichtung nur sehr wenig und läßt sich daher auch bei beengten Raumverhältnissen einplanen und sogar nachträglich in den Förderstrang einbauen.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachstehendea SeschreibunS und der beigefUgten Zeichnung die schematisch ein AusfUhrungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung darstellt, erläutert.
  • In der Zeichnung zeigen : Figur 1 die Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, abgebrochen, te nuogcbpoohenj Figur 2 die Vorrichtung gemäß Figur 1 mit zusätzlichen Einrichtungen als geschlossene Baueinheit in einen Längsförderer eingefügt ; Figur 3 die Vorrichtung nach der Linie III-III in Figur 2 vertikal geschnitten, Zusatzeinrichtungen ausgenommen und Figur 4 eine anders ausgebildete Einzelheit der erfindungsgemBen Vorrichtung, sowie Figur 5 eine einen Zwischenförderer aufwelsende gröBere Reinigungsvorrichtung.
  • In Figur 1 ist mit der Ziffer 1 ein als Rollenbahn ausgebildeter Zuförderer bezeichnet, an dessen Ende 2 sich eine aus sechs schraubengangähnlich nach unten gewundenen Führungsstäben 3, 4, 5, 6, 7, 8 bestehende Rutschbahn 9 befindet. Die FUhrungsstäbe 5, 6, 7, 8 enden unten, desgleichen im Beispiel, Figur 1 die FUhrungsstable 3, 4. Letztere können, soweit ein Zwischenf'drderer 9a fehlt, auch halbkreis5rmig mit kurzen, horizontal auslaufenden Enden 10, 11 mit entsprechendem Abstand um die Welle 12 gefuhrt werden und bilden den Ubergang (Abstreifer) zu einem ebenfalls als Rollenbahn ausgebildeten, abfUhEenden Abförderer 13. Auf der Welle 12 sind zwei Scheiben 14, 15 angeordnet, die auf ihren einander zugekehrten Seiten elastische Ringwulste 16, 17 aufweisen, deren Abstand voneinander der Breite der FlaschenkXsten entspricht. An dem einen Ende der Welle 12 befindet sich im Beispiel ein Kettenrad 18, über das eine Rollenkette 19 lkuft, die von einem Getriebemotor 20 angetrieben wird. Neben dem Getriebemotor 20 ist auf einem gemeinsamen Sokkel 21 ein Pumpenaggregat 22 vorgesehen, das zum Beispiel der DUsenbatterie 32 das Druckwasser zum Waschen der Flaschenkästen 41, 41a liefert.
  • Gemäß den Figuren 2 und 3 ist unter Beibehaltung der Ziffern in Figur 1 die erfindungsgemäBe Vorrichtung als in einen LKngsförderer 23 einRgbare Baueinheit ausgebildet und mit zusätzlichen Einrichtungen versehen, die lediglich aus GrUnden der übersichtlichen Darstellung in Figur 1 weggelassen worden sind.
  • Unter die Scheiben 14, 15 ist eine fahrbare Wanne 24 mit Handgriff 25 und Rader 26, 27 gescho@ben, deren Boden 28 im Bereich einer darunter angeordneten Auffangwanne 29 zahlreiche Locher (Siebboden) zum Abfluß des Waschwassers aufweist. AuBerdem ist die der Rutschbahn 9 zugeordnete Wand 30 der Wanne 24 entsprechend der KrUmmung der FUhrungsstäbe 7, 8 nahe deren Umkehrpunkt hochgezogen. Über eine Zuleitung 31 wird das Waschwasser von dem Pumpenaggregat 22 an die Düsenbatterie 32 geleitet.
  • Gemäß Figur 4 weisen die Scheiben 33, 34 bei gleicher Ausbildung der FUhrungsstäbe 3, 4, 5, 6, 7, 8 eine nach oben gerichtete geringe-in der Zeichnung Ubertrieben dargestellte-Divergenz auf. Jede der Scheiben 33 34 ist wiederum mit einem elastischen Ringwulst 35, 36 versehen. Infolge der nach oben divergierenden Anordnung der Scheiben 33, 34 ist fUr jede Scheibe 33, 34 gesondert eine mittels Rollenkette und Kettenrad 37, 38 zwangslaufig und im Gleichlauf angetriebene Welle 39, 40 vorgesehen. Es ist aber auch eine Parallelanordnung der Scheiben auf gemeinsam angetriebenen Wellen moglich.
  • Die Wirkungsweise und nähere Beschaffenheit der Vorrichtung gemäB den Figuren 1 bis 3 wird wie folgt beschrieben : Bei der Neuanlage der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es unerheblich, wenn der ZufUrderer 1 und der Abforderer 13 gemNS Figur 1 um etwas mehr als eine Kastenbreite'versetzt angeordnet sind.
  • Soll hingegen die Vorrichtung gem§ß den Figuren 2 und 3 in einen bereits bestehenden Längsförderer. 23 eingefügt werden, ist eine zwischen diesem und sowohl dem zu£Uhrenden Lingsförderer 1 als auch dem abführenden Längsförderer 13 entstehende Abwinkelung oder S-fdrmige Krümmung des Förderweges in Kauf zu nehmen, die jedoch keine Stbrung auf den Fördervorgang ausUben kann. Auch GelKnder können vorgesehen sein.
  • Der auf dem Zufbrderer 1 ankommende Flaschenkasten 41a Uberwindet infolge der bereits in seine Masse eingetragenen Bewegungsenergie mUhelos den Nergang zu der Rutschbahn 9 und gleitet mit wachsender Geschwindigkeit zunächst auf den FUhrungsstKben 3, 4 abwärts, umdanach in Pos. 41b im unteren Teil der Rutschbahn 9 den FührungsstSben 7, 8 anzuliegen. Seitlich wird der Flaschenkasten in Pos. 4lb von den Führungsstäben 5, 6 geführt. Die bei dem Abwärtsgleiten auftretenden Fliehkrdfte teilen sich auch dem groben und losen Schmutz mit, der infolgedessen den Flaschenkasten in Pos. 41b ver-1kit, gegen die hochgezogene Wand 30 der fahrbaren Wand 24 geschleudert wird uns sich auf deren Boden 28 (bezw. Siebboden) sammelt.
  • Auf der Rutschbahn 9 erfKhrt der Flaschenkasten außerdem eine Beschleunigung und dadurch hervorgerufen eine Erhöhung seiner Bewegungsenergie, die ihn befähigt in Pos. 41c sich zwischen die Ringwulste 16, 17 zu zwangen. In dieser Lage verlassen auch die letzten losen Schmutzteile den Flaschenkasten. Sodann wird der Flaschenkasten durch die gleichförmig rotierenden Scheiben 14, 15, deren Umfangsgeschwindigkeit der Einlaufgeschwindigkeit des Flaschenkastens in Pos. 41c angepaßt ist, liber die Position 41d, in der ihn die aus der DUsenbatterie 32 austretenden Strahlen des Druckwassers beaufschlagen, nach oben in Position 41e gebracht, in der er von den Enden 10, 11 der Führungsstäbe 3 4 aus den Ringwulsten 16, 17 befreit wird. Hierbei ist die dem Flaschenkasten in Pos. 4le innewohnende Bewegungsenergie grogs genug, um auf den abfuhrenden Längsförderer 13 zu gleiten. Das aus der Ddsenbatterie 32 versprühte Waschwasser tritt durch die Locher im Boden 28 der fahrbaren Wanne 24 hindurch und wird von der Auffangwanne 29 aufgenommen. Hat sich die fahrbare Wanne 24 mit Glasscherben oder sonstigen Schmutzteilen angefüllte kann sie herausgezogen und bei instabiler Schwerpunktlage leicht weggefahren werden.
  • GemäB Figur 4 weisen zur Erleichterung des Herauslösens des Flaschenkastens 41f die Scheiben 33, 34 in ihrer Anordnung eine geringe Divergenz auf, die zudem zu einem festeren Erfassen des Flaschenkastens in Position 41g fUhrt. Selbstverständlich ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben 33, 34 der Einlaufgeschwinsigkeit des Flaschenkastens in Position 41g angeglichen.
  • Der Zwischenförderer 9a gemäß Figur 5 kann eben oder geneigt, mit angetriebenen oder losen Rollen bestückt sein. An ihm können bereits auf und in die Kästen gerichtete SpritædUsen vorgesehen sein. Auffangwannen und Umpumpvorrichtung sind nicht dargestellt. Zusammen mit dem Zuförderer 1, dem Abforderer 13 sind damit drei gerade, fUr den Reinigungsvorgang ausnutzbare Förderbahnen vorhanden, wodurch die Stellfläche geringe die Behandlungszeit jedoch groß, der Kastenwascher somit in seiner Bauweise kompakt und von großer Wirkung und Leistung ist. Die Seitenförderung kann auch anstatt durch die Rutschbahn 9 durch den entsprechend S-förmig seitlich geführten Zwischenförderer 9a erfolgen. Das Gehduse des Kastenreinigers ist mit 50 bezeichnet ; es ist nur schematisch in Figur 9 angedeutet.

Claims (17)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Reinigen und Wenden von auf einem Zufbrderer mit der Öffnung nach oben ankommenden kastenfUrmigen Behälterp insbesondere von Flaschenkästen, verbunden mit einer Volldrehung um deren Yangs-odeur Querachse, dadurch gekennzeichnet, da# die ankommenden Behälter nacheinander mit vom Krümmungsmittelpunkt der Bewegungsbahn stets nach au#en geriohtet bleibenden Behalteröffnungen auf einem loopingartig abfallenden Bahnkurvenast vornehmlich durch Einwirkung der Schwerkraft in eine untere, um 180° gewendete Position und ansohließend wieder auf einem loopingartig ansteigenden Bahnkurvenast duroh Einwirkung einer Antriebskraft in eine um volle 3600 gewendete Position gebracht werden.
  2. 2. Verfahren naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter in der unteren, um 180° gewendeten Position auf einer wenigstens stückweise ebenen Zwischenbahn weiterbefördert werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da3 der loopingartig abfallende Bahnkurvenast um eine durch seinen Bahnkrümmungsmittelpunkt gelegte waagerechte Achse um insgesamt einen halben Gang verschraubt ist und die halbe Ganghbhe hierbei wenigstens der Breite der Behälter entspricht.
  4. 4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis), dadurch gekennzeichnet, da, die Kästen während ihrer Bewegung auf einer oder mehreren gekrUmmten oder ebenen Bahnen in an sich bekannter Weise durch Reinigungsmittel beaufschlagt werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine am Ende des Zuförderers (1) angeordnete, um einen halben Schraubengang mit waagerechter Achse nach unten gewundene Rutschbahn (9) mit allseitiger FUhrung für die kastenförmigen Behälter , 41a) und durch einen in Förderrichtung hinter der Rutschbahn (9) oder einem hinter diesem eingefUgten Zwischenförderer (9a) angeordneten Höhenförderer (9b) in Form eines, die BehSlter von oben her zwischen seinen mit Klemmelementen versehenen Innenrändern aufnehmenden, symetrisch zu der lotrechten Fdrderebene angetriebenen Klemmscheibenpaares (lé 15, 33, 34) und an deren oberster Stelle zwischen das Klemmscheibenpaar (14, 15, 33s 34) eingreifende, der Abförderbahn (13) zugeordnete Abstreiferelemente (3, 4, 10, 11) fUr die kastenförmigen Behälter (41e, 41a).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da# die Klemmelemente als elastische Ringwulste (16, 17, 35, 36) an den Innenseiten der Klemmscheiben (14, 15, 33, 34) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß einem oder mehreren Förderbahnteilen (1, 9e 9a, 9b, 13) Auffangbehälter für den aus den kastenförmigen Behältern (AS, 41a) herausgelangenden Schmutz zugeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen Bahnteilen (1, 9, 9a, 9b, 13) an sich bekannte Spritzdüsen (32,) AuffangbehKlter und oder Tauchbottiche vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der AnsprUohe 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsohbahn (9) aus Se zwei innen, zwei gegenüberliegend seitlich und zwei außen angeordneten FUhrungsstäbe (3 bis 8) gebildet ist, wobei die inneren FUhrungsstKbe (3, 4) bis zu den Klemmscheiben (14, 15, 33, 34) weiter und von dort halbkreisfdrmig in deren Drehsinn gefuhrt und oben. als Abstreifer (10, 11) mit je einem kurzen, horizontal bis zu dem abführenden Längsförderer (13) verlaufenden Ende versehen sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der AnsprUohe 5 bis 9, dadurch gekennzeiohnet, daß die Klemmscheiben (14, 15) auf einer Welle, z. B. auf einer mittels Kettenrad (18) und Rollenkette (19) von einem Getriebemotor (20) angetriebenen Welle (12), angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, daduroh gekennzeichnet, daß die Klemmscheiben (14, 15) auf der Welle (12) axial verstellbar angeordnet sind.
  12. 12. Vorriahtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmsoheiben (33, 34) nach oben geringfügig divergierend auf je einer Welle (39, 40) mit Kettenrad (37, 38) angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnete daß die Klemmscheiben (33, 34) auf den Wellen (39, 40) axial verstellbar angeordnet sind.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden AnsprUche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Behälter zum Auffangen des groben Schmutzes als fahr-und um die Drehachse zweier Räder (26, 27) kippbare, mit einem siebartig durchbrochenen Boden (28) und einer im Bereich des unteren Teiles der Rutschbahn (9) hochgezogenen Seitenwand (30) versehenen Wanne (24) ausgebildet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden AnsprUche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, da# ein oder mehrere an sich bekannte Pumpenaggregate (22), Düsenbatterien (32), Bottiche und Auffangwannen (24) sowie fUr groben Schmutz fahrbare Wannen (24) angeordnet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daB Pumpenaggregate saugseitig über eine Filtereinrichtung mit den Auffangwannen in Verbindung stehen.
  17. 17. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden AnsprUche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, da# ein kurzer Zuförderer (1), ein Abfdrderer (13), ein AbwOrtsfdrderer (9) und ein Höhenförderer (9b) angeordnet ist, ein Zwisohenförderer (9a) vorgesehen sein kann und alle Fdrderer (le 9e gs, 9be 13) zu einer geschlossenen Kastenreinigungsmaschine vereinigt sind, wobei das Pumpen-@@ aggregat 22 sowie der Getriebemotor 22 unter dem zufuhrenden Längsförderer 1 und unter dem oberen Teil der Rutsohbahn 9 angeordnet sein können.
    L e e r s e i t e
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