DE555960C - Schutzschaltung - Google Patents

Schutzschaltung

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Publication number
DE555960C
DE555960C DES97427D DES0097427D DE555960C DE 555960 C DE555960 C DE 555960C DE S97427 D DES97427 D DE S97427D DE S0097427 D DES0097427 D DE S0097427D DE 555960 C DE555960 C DE 555960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
voltage
current
dependent
function
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Expired
Application number
DES97427D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Neugebauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES97427D priority Critical patent/DE555960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE555960C publication Critical patent/DE555960C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/0038Details of emergency protective circuit arrangements concerning the connection of the detecting means, e.g. for reducing their number
    • H02H1/0046Commutating the detecting means in dependance of the fault, e.g. for reducing their number

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 555 KLASSE 21 c GRUPPE
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 14. Juli
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Schutzschaltung
Zusatz zum Patent 453
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1931 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 29. April 1926.
Gemäß dem Hauptpatent werden für die Anregung eines Selektivrelais zwei parallel wirkende Anregerelais vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel ist neben einem Überstromrelais ein Spannungsabfallrelais wiedergegeben.
Gemäß des Zusatzpatentes wird das von einer Funktion der Spannung abhängige Anregerelais durch zusätzliche Vorrichtungen
ίο unwirksam gemacht, wenn das Verschwinden der Spannung im Sekundärkreis des Spannungswandlers durch einen Fehler im Spannungskreis, beispielsweise durch das Durchbrennen einer Sicherung, verursacht ist. Das allein vom Strom abhängige Anregerelais wird durch diese zusätzliche Vorrichtung nicht unwirksam gemacht.
Das von einer Funktion der Spannung abhängige Anregerelais — Spannungsabfallrelais, Widerstandsrelais oder ein Relais, bei welchem zwei Relaiskontakte in Reihe liegen, von denen einer nur geschlossen ist, solange die Leitung Strom führt, und der andere erst geschlossen wird, wenn die Spannung des Netzes unter eine bestimmte Grenze sinkt — bringt die Gefahr, daß ein Fehler im Spannungswandlerkreis zu einer fehlerhaften Anregung des Schutzrelais führen kann. Um dies zu verhindern, wird ein Anregen des Relais durch das spannungsabhängige Anregerelais verhindert, wenn das Verschwinden der Spannung nicht durch einen Fehler in der geschützten Anlage hervorgerufen ist. Das kann z. B. dadurch geschehen, daß der Kontakt des spannungsabhängigen Anregerelais mit dem Kontakt einer weiteren Spannungsmeßvorrichtung in Reihe liegt, welche ebenfalls an das Netz angeschlossen ist. Die Wirksamkeit des parallel zur Spannungsanregung vorgesehenen, allein vom Strom abhängigen Relais aber wird auch dann nicht aufgehoben, wenn das von der Spannung abhängige Anregerelais unwirksam gemacht wird.
Das vom Strom abhängige Anregerelais ist zweckmäßig ein Überstromrelais, damit eine Anregung bei einer unter Nennwert liegenden Stromstärke nicht eintreten kann.
Die Erfindung wird durch ein schematisch gezeichnetes - Ausführungsbeispiel erläutert. In der Figur ist eine Leitungsstrecke 1 dargestellt, welche durch einen Schalter 2 abgeschaltet werden kann. Der Impuls der Abschaltung geht von einem Impedanzrelais 3 aus, wenn dieses ein Kontaktpaar 4 schließt.
*,; Von dem Patenfsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hermann Neugebauer in Berlin-Spandau.
Das Impedanzrelais 3 ist beispielsweise ein Impedanzzeitrelais, dessen bewegliches System den Weg bis zur Schließung des Kontaktpaares 4 um so schneller zurücklegt, je kleiner die Impedanz ist. Es kann auch ein anderes von Strom und Spannung abhängiges Selektivrelais an seine Stelle treten. Das bewegliche System des Selektivrelais 3 ist normalerweise durch einen Riegel 5 an einer Bewegung gehindert. An die Leitung 1 sind angeschlossen ein Stromwandler 6, ein Spannungswandler 7 und ein Lasttransformator 8. Die Anregung des Relais 3 erfolgt dadurch, daß eine Magnetspule 9 an eine Hilfsstromquelle 10 und gleichzeitig über die oberen Kontakte eines Überstromrelais 11 oder eines Spannungsabfallrelais 12 die herrschende Spannung an das Meßsystem des Relais angeschlossen wird. Das Überstromrelais 11 und das Spannungsabfallrelais 12 sind mit ihren Kontakten parallel geschaltet, so daß also die Anregung des Selektivrelais 3 ebensogut vom Überstromrelais 11 wie vom Spannungsabfallrelais 12 ausgehen kann. Bei einem Durchbrennen der Sicherung 13 im Sekundärkreis -des Wandlers 7 verliert die eine Spule des Spannungsabfallrelais 12 ihre Spannung. Die Kontakte dieses Relais werden aber nicht geschlossen, solange eine zweite Spule 14 dieses Relais, welche beispielsweise an die Sekundärwicklung des Lasttransformators 8 angeschlossen ist, noch genügend erregt ist.
Die Einrichtung bleibt arbeitsfähig, wenn zufällig nach dem Durchbrennen der Spannungssicherung 13 ein Fehler auf der Leitung auftritt, der sich durch übernormale Stromstärke auf der Leitung 1 erkennbar macht. Sobald das Überstromrelais 11 seine Kontakte schließt, wird das bewegliche System des Selektivrelais 3 freigegeben. Infolge des Fehlens der Spannung wird dann das Relais mit sehr kurzer Zeit auslösen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schutzschaltung nach Patent 453 623, bei welcher das eine Anregerelais allein vom Strom und das andere von einer Funktion der Spannung abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen (14) angebracht sind, welche nur das von einer Funktion der Spannung abhängige Anregerelais (12) bei einem Fehler im Spannungswandlerkreis unwirksam machen, während das allein vom Strom abhängige Anregerelais (11) arbeitsfähig bleibt.
  2. 2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das allein vom Strom abhängige Anregerelais (11) ein Überstromrelais ist, während das von einer Funktion der Spannung abhängige Relais aus einem Widerstandsrelais oder einer Relaisanordnung mit zwei in Reihe liegenden Kontakten besteht, von denen der eine bei Vorhandensein von Strom geschlossen und der andere bei Absinken der Spannung unter einen bestimmten Grenzwert geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES97427D 1931-03-17 1931-03-17 Schutzschaltung Expired DE555960C (de)

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