DE55545C - Maschine zur Herstellung von Knöpfen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von KnöpfenInfo
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- VHCQVGQULWFQTM-VOTSOKGWSA-N Rubone Chemical compound COC1=CC(OC)=CC(O)=C1C(=O)\C=C\C1=CC(OC)=C(OC)C=C1OC VHCQVGQULWFQTM-VOTSOKGWSA-N 0.000 description 1
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
- B29D19/04—Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht,
Fig. 4 ein Längsschnitt nach x-x und
Fig. 5 ein Querschnitt nach y-y in Fig. 3 der Maschine.
Die Fig. 6 und 7 zeigen den Fräser bezw. Spindelkopf in Vorderansicht und Längsschnitt.
Fig. 8 und 9 veranschaulichen die Lochbezw. Bohrmaschine in Vorder- und Unteransicht.
Die Fig. ι ο und 11 stellen den Knopffängermechanismus
in Vorder- und Seitenansicht dar.
Auf dem Gestell G, welches oben die mit fester und loser Scheibe ausgerüstete Welle a
trägt, finden die beiden Schlitten 5 S1, welche die Fräserköpfe FF1 tragen, zwischen den
Wangen»'»'1 Führung. In diese Schlitten S Sl
sind die Muttern m m1 eingesetzt, in denen sich die mit Rechts- und Linksgewinde versehene
Spindel s drehen läfst.. Das Drehen der Spindel s geschieht durch den vor der
Maschine dem Arbeiter bequem zur Hand liegenden Hebel /2; dieser sitzt auf einer
Achse hl, deren konisches Rad h2 in ein auf
der Spindel s befestigtes konisches Rad s1 eingreift,
wodurch jede Bewegung des Hebels h auf die Spindel übertragen und diese somit in
der einen oder anderen Richtung gedreht wird. Diese Spindel s besitzt zwei Ansätze s2 s2, die
gegen den zwischen den Wangen w w befestigten,
die Spindel umschliefsenden Ring s3 anliegen und so ein Verschieben der Spindel
verhindern. Durch diese Einrichtung wird erzielt, dafs beim Drehen der Spindel s die dieselben
umschliefsenden Muttern m m1 und somit
auch die Schlitten S S1 nebst den auf ihnen angebrachten Fräserköpfen F F1 in der
einen oder anderen Richtung verschoben und hierdurch die Fräser f2f3 entweder genähert
oder von einander entfernt werden.
Die in den Fräserköpfen gelagerten und verschiebbaren Spindeln ff1 tragen an ihren
vorderen Enden die bekannten Fräser f'2/3,
mittelst welchen den Stoffplatten die für den Knopf gewünschte Form gegeben wird. Zum
Antrieb der Spindeln ff1 besitzen dieselben die Zahnräder r r1, welche mit den auf der
Antriebswelle aufgekeilten Rädern r2 r3 in Eingriff stehen. Da die Fräserköpfe F .F1 verschoben
werden, so müssen die auf den Spindeln ff1 sitzenden Räder entsprechend breiter
sein als diese oberen Räder r2 r3.
Durch die Anwendung von Zahnrädern, deren Uebersetzungsverhältnifs natürlich ein bestimmtes
und genau gleiches sein mufs, bleiben die Spindeln und somit die Fräser selbst immer in derselben Stellung zu einander, wodurch
es nicht möglich ist, dafs die gekreuzten Fräser auf einander stofsen und sich reiben können.
Die zum Halten der Stoffplatten dienende Zange besteht aus zwei Greifern, und zwar
einem verstellbaren (g) und einem festen (g1),
welche Greifer, um das Material festhalten zu können, an ihren vorderen Enden mit scharfen
Zähnen versehen sind. Da die Fräser durch die Greifer hindurchgehen, so besitzen letztere
ringförmigen Querschnitt, der sich nach rückwärts, um den beim Fräsen der Knöpfe ent-
stehenden Abfall abzuführen, konisch erweitert. Der Greifer g sitzt an einer U - förmigen,
in dem Spindelkopf F verschiebbar gelagerten Stange b, welche durch die gegen die
auf ihr sitzenden Scheiben bl b1 wirkenden
Federn £>2 b2 immer nach vorn, also gegen den
festen Greifer gl geschoben wird. Letzterer sitzt an «einer in dem Zangenkopf c, welcher
auf der hinteren Wange wl befestigt ist, verstellbar
befestigten Stange c1, und dient dieser Greifer g1 besonders dazu, der Stoffplatte beim
Fräsen die richtige Lage zu sichern. Die gefrästen Knöpfe fallen, sobald die Spindelköpfe
aus einander geschoben werden, in einen gelochten Trichter t, welcher sie durch eine an
ihm angebrachte geneigte Röhre t1 von flachem, der Knopfgröfse entsprechendem Querschnitt
dem Knopffängermechanismus zuführt. Letzterer ist in einem Rahmen d, der an den
unteren Wangenseiten befestigt ist, gelagert.
In dem Rahmen ist eine Platte e angebracht, welche mittelst Schrauben in dem
Rahmen in passender Stellung eingestellt und leicht ausgewechselt werden kann. Die an
dieser Platte sitzende Verlängerung e1 trägt eine Achse e2, auf der zwei Hebel gelagert
sind. Der obere Arm i1 des Winkelhebels i trägt vorn eine Gabel P, durch die das Festhalten
des Knopfes, der beim Herausfallen aus dem Trichter t auf die beiden Stifte k zu
liegen kommt, bewirkt wird; der nach unten gerichtete Arm iz von i ist mittelst einer gebogenen
Stange z4 mit dem Gestell der Bohrmaschine
verbunden. Durch diese Verbindung mufs mithin der Winkelhebel alle Bewegungen der Bohrmaschine bezw. des Spindelkopfes F
mitmachen; der untere Arm is wird also beim Verschieben des Fräsers f1 nach rechts, wenn
derselbe in seine Arbeitsstellung gebracht wird, ebenfalls nach rechts geschoben und dadurch
der obere Arm i1 von i zum Festhalten des
Knopfes gesenkt. Bei entgegengesetzter Verschiebung findet dagegen ein Freigeben des
Knopfes statt. Der auf der Achse e2 sitzende zweite Hebel / greift mit seinem kurzen,
klauenartigen Arm über die Nase η ! einer
winklig abgebogenen Stange n, welche vorn die Stifte kk trägt. Diese Stange η besitzt an
ihrer unteren Seite noch eine zweite Nase η2
und läfst sich in der Verlängerung verschieben. Die zweite Nase η 2 liegt in einer Aussparung
eines bei ο drehbar gelagerten Stückes o1,
dessen nach unten gerichteter Theil o2 gegen
die Nase ρ1 einer ebenfalls mit dem Bohrmaschinengestell verbundenen Stange ρ stöfst.
Wird mithin die Bohrmaschine nach rechts geschoben, so bewegt sich die Nase ρ von ο2
fort; dieses wird frei und treten die Stifte k durch die Wirkung der gegen die gebogene
Stange η drückenden Feder q aus der Platte e zur Aufnahme eines Knopfes heraus. Bei der
entgegengesetzten Bewegung des Spindelkopfes S nimmt Nase ρ1 der Stange ρ ν2 mit; dadurch ■
wird o1 um seinen Drehpunkt ο nach rechts
gedreht und durch die in o1 eingreifende Nase η2 das Stück η mit den Stiften k nach
rechts geschoben, so dafs also die Stifte in das Stück e hineintreten. Mit dem Verschieben
des Stückes η nach rechts wird gleichzeitig durch dessen Nase nl der Hebel Z ebenfalls
gedreht, sein nach oben gerichteter Arm gesenkt und stöfst hierbei der umgebogene vordere
Theil desselben gegen den fertigen Knopf, welcher, da auch seine Unterlagen — die
Stifte k — zurückgezogen sind, unbedingt nach unten fallen mufs. Sobald die gefrästen
Knöpfe aus dem Trichter t bei dem Knopffängermechanismus angelangt und dort durch
die Stifte k und den Hebel i in richtiger Stellung festgehalten sind, tritt die Bohrmaschine
zum Lochen des Knopfes in Thätigkeit. Diese ist auf der unteren Seite des Schlittens S befestigt,
mufs mithin sämmtliche Bewegungen desselben mitmachen. In dem Gestell B der
Bohrmaschine sind vier Spindeln MM1M2M3, und
zwar je zwei neben einander bezw. über einander gelagert. Diese Spindeln u u1 M2 m3
sind gegen einander geneigt, so zwar, dafs ihre vorderen Bohrer, die nahezu parallel sind,
den Entfernungen der Löcher entsprechend aus einander stehen. Auf den Spindeln sitzen
die Riemscheiben vvl v2 v3, von denen je zwei
auf den neben einander liegenden Spindeln durch je einen Riemen von der auf der Antriebswelle
α sitzenden Riemscheibe V angetrieben werden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Stoffplatten werden mit der Hand zwischen die zwei Greifer gebracht, dann durch
Drehen des Handhebels h die Fräser, welche sich mit ihren Spindeln in fortwährender
Rotation befinden, gegen die Stoffplatte gedrückt und der Knopf gefräst. Beim Anheben
bezw. beim Drehen von h nach links lassen die Greifer den Knopf los, welcher dann durch
den Trichter ί nach dem Knopffängermechanismus gelangt und dort, da mittlerweile wieder
eine Stoffplatte eingesetzt und eine Verschiebung der einzelnen Theile in die Arbeitsstellung
erfolgt ist, aufgefangen, festgehalten und gebohrt wird, um bei der nächsten entgegengesetzten
Bewegung des Hebels h nach unten zu fallen.
Durch je zwei Bewegungen von h wird also immer ein Knopf vollständig fertiggestellt.
Anstatt die Stifte k k beweglich zu machen, können dieselben auch feststehen, und wird
dann der Hebel / genügen, um die fertigen Knöpfe auszustofsen.
Die in dem Trichter t angebrachten Oeffnungen dienen mit zur Abführung des beim
Fräsen entstehenden Abfalles.
Claims (2)
1. der Antrieb der Fräserspindeln ff1 mittelst
Zahnräderübertragung, um durch Erhaltung der gekreuzten Stellung der Fräser
zu einander die gegenseitige Verletzung der Fräserspitzen zu verhüten;
2. die Anordnung der Fräserköpfe, welche die verstellbaren Spindeln tragen, auf zwischen
den Wangen des Gestelles geführten Schlitten, um diese Köpfe mittelst eines vor der
Maschine angebrachten Handhebels gegen oder aus einander verschieben und dadurch
die zur Herstellung der Knöpfe nöthigen Bewegungen ausführen können;
die Anordnung einer Zange, die behufs Sicherung der richtigen Lage der Stoffplatten beim Fräsen aus einem festen und einem durch eine Feder immer gegen dieselben gedrückten verschiebbaren Greifer besteht, welche beide Greifer zum Hindurchleiten der Fräser ringförmig und zur Abführung des Abfalles nach rückwärts konisch erweitert sind;
die Verbindung eines Knopffä'ngermechanismus, welcher die von den Fräsern kommenden Knöpfe auffängt, festhält und nach dem Bohren auswirft, mit der an dem Schlitten S befestigten Bohrmaschine derartig, dafs beide sämmtliche Bewegungen in Uebereinstimmung mit denjenigen des Handhebels machen müssen.
die Anordnung einer Zange, die behufs Sicherung der richtigen Lage der Stoffplatten beim Fräsen aus einem festen und einem durch eine Feder immer gegen dieselben gedrückten verschiebbaren Greifer besteht, welche beide Greifer zum Hindurchleiten der Fräser ringförmig und zur Abführung des Abfalles nach rückwärts konisch erweitert sind;
die Verbindung eines Knopffä'ngermechanismus, welcher die von den Fräsern kommenden Knöpfe auffängt, festhält und nach dem Bohren auswirft, mit der an dem Schlitten S befestigten Bohrmaschine derartig, dafs beide sämmtliche Bewegungen in Uebereinstimmung mit denjenigen des Handhebels machen müssen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55545C true DE55545C (de) |
Family
ID=330064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55545D Active DE55545C (de) | Maschine zur Herstellung von Knöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55545C (de) |
-
0
- DE DENDAT55545D patent/DE55545C/de active Active
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