DE55533C - Revolver-Falzziegelpresse mit Vorrichtung zum mehrmaligen Pressen desselben Ziegels - Google Patents
Revolver-Falzziegelpresse mit Vorrichtung zum mehrmaligen Pressen desselben ZiegelsInfo
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- DE55533C DE55533C DENDAT55533D DE55533DA DE55533C DE 55533 C DE55533 C DE 55533C DE NDAT55533 D DENDAT55533 D DE NDAT55533D DE 55533D A DE55533D A DE 55533DA DE 55533 C DE55533 C DE 55533C
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- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B5/00—Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
- B28B5/10—Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum
- B28B5/12—Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum intermittently rotated
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist ein von Ziegeleibesitzern oft beregter und beklagter Uebelstand, dafs bei den bisher
bestehenden und bekannt gewordenen Revolver-Falzziegelpressen, welche doch eine gröfsere
Leistungsfähigkeit als andere Pressen besitzen sollen, eine zwei- oder mehrmalige Pressung
ein und desselben Ziegels nicht möglich ist.
Dieser Uebelstand fällt noch mehr ins Gewicht bei solchen Ziegeleien, die mit zähem
Material (Lehm) arbeiten müssen, und ist namentlich für letztere die Möglichkeit, denselben
Ziegel noch einmal zu pressen, von der gröfsten Wichtigkeit. Diesem vorher beregten Uebelstande
abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Sie betrifft eine Revolver-Falzziegelpresse,
welche neben anderen Vortheilen das Neue bietet, dafs durch eine eigenthümliche Vorrichtung nicht allein die Drehbewegung der
Formtrommel unterbrochen, sondern noch letztere in dem Augenblick des Unterbrechens der
Drehbewegung festgelegt wird, und zwar zu dem Zwecke, denselben Ziegel mehrere Male
zu pressen.
Die Zeichnung dient zur Veranschaulichung der Erfindung.
Auf derselben wird die Falzziegelpresse durch Fig. ι in Seitenansicht und durch Fig. 2 in
Vorderansicht veranschaulicht; die Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten.
Die vorliegende Ziegelpresse ist gekennzeichnet durch eine in dem Gestell A drehbar
auf einer Welle b angeordnete sechsseitige Trommel B, bei welcher auf jeder Seite
Matrizen befestigt sind. Das den Stempel tragende Druckstück C, Fig. 2 und 4, nebst
Führung wird von der Druckwelle e bethätigt und durch die auf letztere aufgekeilte und excentrisch
gelagerte Druckwalze α auf- und abbewegt. Die^excentrische Lagerung der Druckwalze
α bezweckt eine Ersparnifs an Kraft infolge Umsetzens der gleitenden Reibung in
rollende Reibung.
An einem Ende trägt die Druckwelle c das Triebrad d, welches mit innerer Verzahnung
versehen, ist und an seinem äufseren Umfange zwei längliche, flache Segmente besitzt (Fig. 1
und 2), von denen das eine/ um die Höhe der in der Arretirscheibe g angeordneten Ausschnitte
h (Raste) über den Umfang des Antriebsrades d hervorragt, das andere Segment /
am Zahnkranz seitlich angebracht ist und zur Bethä'tigung einer Frictionsscheibe ο dient.
Auf derselben Seite des Gestelles ist unterhalb des Antriebsrades auf der Trommelwelle b
die Arretirscheibe g befestigt, welche die Ausschnitte h für den durch die Schraubenfeder k
bethätigten Arretirstift I besitzt. Letzterer ist an dem seitlichen Angufs m des unteren Lagerdeckels
η angeordnet und wird durch die Schraubenfeder A: in die betreffende Rast h
der Arretirscheibe g gedrückt und hält letztere an.
Die Arretirscheibe g wird durch die auf ihr ruhende Frictionsscheibe ο in Drehung versetzt,
welche wiederum ihre Drehung von dem Segment ' i des Rades d empfängt. Doch kann
die Frictionsscheibe 0 auch aufser Thätigkeit dadurch gesetzt werden, dafs man sie durch
eine mit ihrer Drehachse verbundene Zugstange r", Fig. ι und 3, nach hinten rückt,
wobei die Drehachse um den mit ihr verbun-
denen Punkt ο' schwingt. Die Zugstange r" empfängt ihre Schubbewegung durch ein Excenter
r, welches mittelst der Handhabe r' gedreht wird. Die Zugstange r" bethä'tigt ferner
durch Anschlagstifte q' einen Winkelhebel q, welcher mit der Rolle ρ in Verbindung steht
und daher bei dem Ausrücken der Frictionsrolle ο die RoIIe^ seitwärts verschiebt (Fig. 2),
so dafs also die Rolle ρ mit dem Segment f nicht in Berührung treten und somit die die
Achse der Rolle ρ tragende und in einer Führung gelagerte Stange pl nicht den von der
Feder k in eine Rast h der Arretirscheibe g geprefsten Stift / abwärts drücken kann.
Der untere Lagerdeckel η und der obere Lagerdeckel η' werden durch die starken Zugschrauben
s verbunden, welche den bei der Pressung entstehenden Zug aufnehmen und hierdurch das Gestell A entlasten, welches dementsprechend
verhältnifsmäfsig schwach angeordnet werden kann, ohne dessen Solidität Abbruch zu thun (Fig. 5).
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei normaler Arbeitsweise, wenn also jeder Ziegel nur
einmal geprefst werden soll, wird der Lehm auf der oberen Seite der Trommel aufgegeben;
das Excenter r steht dann in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, während die Rolle ρ unter
bezw. in der Ebene des Segments f sich befindet. Bei jeder Umdrehung des Triebrades d
wird daher der Arretirstift / aus einer Rast h der Arretirscheibe g durch den Druck des
Segments f auf die Rolle ρ und ihre Stange ρ'
ausgelöst. Die Frictionsscheibe 0 berührt hierbei die Arretirscheibe g an ihrem äufseren Umfange
und wird durch das Frictionssegment i des Antriebsrades d bei jeder Umdrehung des
letzteren ein entsprechendes Stück weitergedreht und dreht auf diese Weise auch die Arretirscheibe
g und die mit dieser auf derselben Welle sitzende Trommel B, bis die nächste
Seite der Trommel nach oben kommt. Jeder Ziegel empfängt somit nur einen Druck.
Ist aber ein Ziegel nicht genügend durch den ersten Druck ausgepreist, so wird die
Frictionsscheibe ο durch Zurückschieben der Zugstange r" ausgelöst. Durch diese Rückwärtsbewegung
der Zugstange r" wird aber auch der Winkelhebel q gedreht und hierdurch die
Rolle ρ seitlich verschoben, so dafs sie mit dem Segment/ nicht mehr in Eingriff zu treten
und daher auch die Stange p' den bei jeder Drehung des Triebrades d durch die Feder k
in eine Raste h der Arretirscheibe g geprefsten Stift / aus der Scheibe g nicht zu entfernen
vermag. Die Trommel bleibt daher in Ruhe, deren Dauer sich nach der Anzahl der dem
Ziegel durch den Stempel C zu gebenden Drucke richtet. Auf diese Weise kann somit
beliebig oft geprefst werden, und ist es beim Pressen eines neuen Ziegels nur erforderlich,
die Rolle ρ und Scheibe 0 mittelst der Zugstange r" und des Winkelhebels q in die ursprüngliche
Stellung zurückzubringen, um die nächste Fläche der Revolvertrommel nach oben
zu drehen und dieselbe der Wirkung des Druckstempels C auszusetzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Falzziegelpresse mit rotirender Formtrommel, bei welcher ein mehrmaliges Pressen desselben Ziegels dadurch erzielt wird,- dafs mittelst einer Zugstange fr "J eine die theilweise Drehung der Formtrommel bei jedem durch den Prefsstempel ausgeübten Druck herbeiführende Frictionsscheibe (o) und zugleich eine Rolle (ρ) ausgerückt wird, welche in der eingerückten Lage einen bei jeder theilweisen Drehung der Formtrommel in eine Rast (h) einer mit der Formtrommel verbundenen Arretirscheibe (g) geprefsten Stift (I) aus der Rast drückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55533C true DE55533C (de) |
Family
ID=330052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55533D Expired - Lifetime DE55533C (de) | Revolver-Falzziegelpresse mit Vorrichtung zum mehrmaligen Pressen desselben Ziegels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55533C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028481B (de) * | 1954-02-26 | 1958-04-17 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Revolverpresse, insbesondere Revolverfalzziegelpresse |
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- DE DENDAT55533D patent/DE55533C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028481B (de) * | 1954-02-26 | 1958-04-17 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Revolverpresse, insbesondere Revolverfalzziegelpresse |
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