DE552914C - Verfahren zum Reinigen eines Loesungsmittels bei der Trockenwaesche unter Verwendungder ueblichen Reinigungsmittel - Google Patents
Verfahren zum Reinigen eines Loesungsmittels bei der Trockenwaesche unter Verwendungder ueblichen ReinigungsmittelInfo
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Description
- Verfahren zum Reinigen eines Lösungsmittels bei der Trockenwäsche unter Verwendung der üblichen Reinigungsmittel Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Reinigen eines Lösungsmittels bei der Trockenwäsche, für das die üblichen Reinigungsmittel verwendet werden.
- Zweck der Erfindung besteht nun darin, diese Reinigungsmittel möglichst günstig auszunutzen und das Reinigen des Lösungsmittels möglichst rationell in fortlaufendem Betriebe durchzuführen.
- Erreicht wird der angestrebte Zweck im wesentlichen dadurch, daß das Lösungsmittel im Kreislauf durch zwei der üblichen Klärbehälter von unten nach oben geführt wird, in deren erstem sich im unteren Teil eine wässerige alkalische Lösung, die mit aktivierter Kohle oder einem Alkalicarb.onat in entsprechender Umhüllung überschichtet ist, befindet, während im zweiten Behälter oberhalb eines Wasserbades mit Zwischenraum ein Chlorcalciumbehälter durchströmt wird.
- Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Abb. i zeigt einen Vertikalschnitt des Apparates zur Ausführung des Verfahrens und Abb. 2 einen Horizontalschnitt gemäß Schnittlinie 2-2 in Abb. i.
- In der Abb. i bedeutet io einen aufrecht stehenden Behälter mit konischem Boden i i, der mit einem Entleerungsventil i-- ausgestattet ist. In der Mitte des Behälters io ist ein senkrechtes Rohr 13 montiert, dessen oberes Ende über den Behälterdeckel 14 hinausragt. Eine Luftzuleitung 15 befindet sich an dem oberen Ende des Rohres 13. Der Behälterdeckel 14 ist mit einer überwurfkappe (Füllöffnung) 16 versehen. Das schmutzige Benzin oder ein anderes Lösungsmittel wird oben am Behälter io durch das Rohr 17 eingeführt, welches in den oberen Teil des Rohres 13 mündet. Das untere Ende des Rohres 13 ruht auf dem konischen Boden i i des Behälters i o und ist unten mit Einschnitten 18 versehen, durch welche das Lösungsmittel entweichen kann. Die Ätzlauge El befindet sich im Bodenteil des Behälters i i; sie ist von der Schicht E aus aktivierter Holzkohle, Pottasche oder einem anderen für diesen Zweck geeigneten Reinigungsmittel überlagert.
- Weiter besteht die Vorrichtung aus einem zweiten Behälter ig, der ähnlich wie der Behälter io gebaut ist. Dieser Behälter besitzt ebenfalls ein in der Mitte liegendes Rohr 20, ferner ist er mit einem konischen Boden 21 versehen, der in ein Abflußventi7; 22 mündet. Der Behälter ist mit einem geschlossenen Oberteil 23 sowie einer überwurfkappe (Fülldeckel) 24 versehen. Ein wasserzuführendes Rohr 25 führt vom oberen Teil des Behälters 23 abwärts bis auf den Boden 21 und ist mit einem Verschlußdeckel 26 versehen.
- Um das Rohr 13 ist oben im Behälter io ein mit Löchern versehenes Abflußende 27 des Rohres 28 herumgeführt, welches durch die Wand des Behälters i o hindurchführt. Das Abflußende ist unmittelbar unter dem Rohr 17 gelagert und wird durch seine Durchlöcherungen vom Lösungsmittel des Behälters io gespeist. Dadurch gewinnt das Lösungsmittel genügend Zeit, sich abzusetzen, nachdem es die Schicht B passiert hat und bevor es den Behälter verläßt.
- Das Rohr 28 ist durch eine Kupplung 3o mit einem Einlaßrohr 29 verbunden, das in den Behälter i9 führt und in den oberen Teil des Rohres 2o mündet. Durch das Röhr 25 wird so viel Wasser eingeführt, bis eine vorgesehene Niveaumarke des Behälters i9 ierreicht ist. Darüber befindet sich ein Korbsieb 3 i, welches das Rohr 2o umgibt; über dem Korbsieb ist der mit Löchern versehene Überlauf 32 eines Ausflußrohres 33 angebracht, das durch die Wand des Behälters i 9 hindurchgeführt ist. Wie aus der Abb. i ersichtlich, liegt der Überlauf 32 niedriger als das Rohr 29.
- Das in den Behälter io durch das Rohr 17 in das Rohr 13 einfließende unreine Lösungs- oder Reinigungsmittel tritt durch die Einschnitte 18 im unteren Teil aus und wird durch das Ätzmittel A, beispielsweise Kalilauge, das sich in dem konischen Behälterteil i i befindet, hindurchgeleitet. Anschließend an die Atzlauge wird dann das verschmutzte Lösungsmittel noch durch aktivierte Holzkohle B durchgeführt und steigt dann, weiter im Behälter io an bis zu dem mit Lächern versehenen Rohr 27. Durch die Bohrungen dieses- Rohres dringt nunmehr das Lösungsmittel, das noch Teile von Verunreinigungen, Spuren des Ätzmittels u. dgl. enthält, in einen zweiten Behälter i 9 ein, und zwar trifft es durch das Rohr 29, das sich mittels einer Überwurf- und Dichtungsmutter 3o an das Rohr 28 anschließt, in das Rohr 2o. Das Lösungsmittel wandert nunmehr aus dessen im unteren Teil des Behälters i9 vorgesehenen Einschnitten 3q. in das im konischen Teil 21 des Behälters 19 vorgesehene WasserbadC, wird dort gewaschen und steigt dann weiter zu dem Korbsieb 3 i, welches Calciumchlorid zum Trocknen und Zurückhalten von mitgeführten Atzla.ügeteilchen enthält. Das Lösungsmittel, das nunmehr oberhalb dieses Korbsiebes 31 ansteigt, gelangt jetzt durch den Überlauf 32, der an einem Ende abgeschlossen und an seinem Mantelumfang mit Bohrungen versehen ist, und durch das Rohr 33 nach außen und kann, ohne filtriert zu werden, seinem Verwendungszwecke zugeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Reinigen .eines Lösungsmittels bei der Trockenwäsche unter Verwendung der üblichen Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel im Kreislauf durch zwei Klärbehälter von unten nach oben geführt wird, in deren erstem sich im unterem. Teil eine wässerige, alkalische Lösung, die mit aktivierter Kohle oder einem Alkalicarbonat in entsprechender Umhüllung überschichtet ist, befindet, während im zweiten Behälter oberhalb -eines Wasserbades mit Zwischenraum ein Chlorcalciumbehälter durchströmt wird.
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