DE55231C - Selbsttätige Waage - Google Patents
Selbsttätige WaageInfo
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- DE55231C DE55231C DENDAT55231D DE55231DA DE55231C DE 55231 C DE55231 C DE 55231C DE NDAT55231 D DENDAT55231 D DE NDAT55231D DE 55231D A DE55231D A DE 55231DA DE 55231 C DE55231 C DE 55231C
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- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 13
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
- G01G13/24—Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
- G01G13/242—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
- G01G13/243—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier
- G01G13/244—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections
- G01G13/246—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections the weighing apparatus being rotatable
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Waage hat den Zweck, das Abwiegen von Waaren selbstthätig und ununterbrochen
zu bewirken. Sie eignet sich deshalb am besten zum Abwiegen von Körnerfrüchten und
■findet in Mühlen, Silos und Verladerampen Anwendung. Aber auch für Grofshändler und
Krämer kann sie in kleinerer Ausführung gebraucht werden.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein
Durchschnitt durch die Waage beim Beginn, in Fig. 2 beim Abschlufs der Füllung, gekennzeichnet
durch den Gleichgewichtszustand, und in Fig. 3 eine Einzelheit dargestellt.
Das Getreide fällt aus dem immerwährend zu beschickenden Trichter α an der dort mit
dem Waagebalken b starr verbundenen Zunge c, welche die Breite der Auslauftülle des Trichters
hat, entlang in die Waagschale d. Diese Waagschale besteht aus zwei geeignet geformten
Seitenwändenj welche durch eine feste Querwand ef mit. einander verbunden sind.
Aufserdem tragen die Seitenwä'nde das drehbare vierflügelige Schaufelrad g·, so dafs immer
zwei Flügel dieses Schaufelrades den Schalenraum vervollständigen. Durch einen Doppelhebel
i k wird die Drehung des Schaufelrades dadurch verhindert, dafs immer der unterste
Flügel angehalten wird.
Das Getreide fällt so lange in den Schalenraum, bis das Gewicht des eingefallenen Getreides
dem auf die Gewichtsschale h aufgeJ legten entspricht. Darauf wird die Waagschale
sinken und schliefslich der Gewichtsschale das Gleichgewicht halten, wie in Fig. 2
dargestellt ist. Inzwischen hat sich mit dem Waagebalken b die Zunge oder richtiger die
Zungenebene c mitgedreht, da sie starr mit dem Balken b, welcher um die Schneide m
schwingt, verbunden ist. Durch die Bewegung der Zungenebene c an der Auslaufstülle des
Trichters vorbei hat die Zungenebene den Strom des fallenden Getreides abgeleitet, und
zwar in einen zwischen den Ständern 0 angeordneten Hilfsbehälter ρ, welcher nun das
fallende Getreide aufnimmt, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
Die Entleerung der Waagschale geschieht selbstthätig folgendermafsen: Aufserhalb der
Ständer, aber in Verbindung mit dem Waagebalkenrahmen b ist ein Rohr q, Fig. 3,
am Waagebalken befestigt, und zwar derart, dafs die Längsachse dieses Rohres etwas nach
der Waagschale hingeneigt ist, so dafs dieses Rohr mit dem Waagebalken einen kleinen
Winkel bildet. Dieser Winkel ist durch die Schrauben r und s, mittelst welcher der Befestigungslappen
t des Rohres q an der Zeigerzunge u befestigt ist, dadurch verstellbar, dafs
der Lappen t um r gedreht werden kann, so dafs die Schraube s, für welche im Lappen t
eine für die Drehung genügende Aussparung angeordnet ist, den Lappen t festklemmt und
dadurch das Rohr festlegt.
In dem Rohr befindet sich eine Kugel, welche bei der in Fig. 2 dargestellten Gleichgewichtslage
der Waage nach der Seite der Waagschale läuft und durch ihr Gewicht ein weiteres Sinken der gefüllten ,Schale veranlafst.
Hierbei wird der Arm k des Doppelhebels i k durch den Gestellrahmen bei w
aufgehalten, so dafs hierdurch der unterste Flügel, welcher das Getreide in der Schale
hält, freigegeben wird. Der Druck des nun auslaufenden Getreides dreht den Flügel weiter,
die Schale entleert sich gänzlich und stellt sich gleichzeitig für die nächste Füllung bereit.
Nach Entleerung der Waagschale fällt die Gewichtsschale herunter. Hierbei drückt eine
an der Aufhängung der Gewichtsschale am Waagebalken angeordnete Nase χ auf den mit
Gegengewicht versehenen Hebely. Das Gegengewicht ist an seinem Ende excenterartig ausgebildet,
so dafs durch Herunterdrücken des Hebels y die Klappe \ des Behälters ρ geöffnet
wird. Das dort angesammelte Getreide strömt hierauf in die noch hoch stehende Waagschale, welche nun, wie vorhin, vollends
aus dem Trichter gefüllt wird.
Nach genügender Füllung nimmt die Waagschale die in Fig. 2 gezeichnete Gleichgewichtsstellung wieder ein, und das Spiel beginnt
von neuem.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Eine fortgesetzt selbstthätig wiegende Waage, bestehend aus den am Waagebalken b aufgehängten Schalen für Waare und Gewicht und dem Hilfsbehälter ρ, welcher abwechselnd mit der Waagschale von einem immerwährend geöffneten Trichter α aus mittelst der an der Auslaufsöffnung des Trichters vorbeistreichenden Zunge c derart gespeist wird, dafs zuerst die Waagschale und darauf, nach deren Sinken und zufolge des hierdurch bedingten Herumwerfens der Zunge c, der Behälter ρ gefüllt wird, dessen Bodenklappe beim Niedergange der Gewichtsschale h mittelst Nase χ und Hebels y sich öffnet, um das angesammelte Wiegegut in die Waagschale einlaufen zu lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55231C true DE55231C (de) |
Family
ID=329771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55231D Expired - Lifetime DE55231C (de) | Selbsttätige Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55231C (de) |
-
0
- DE DENDAT55231D patent/DE55231C/de not_active Expired - Lifetime
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