DE25367C - Neuerungen an einer automatischen Waage für feinkörnige und pulverförmige Materialien und Flüssigkeiten. (I - Google Patents

Neuerungen an einer automatischen Waage für feinkörnige und pulverförmige Materialien und Flüssigkeiten. (I

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DE25367C
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C. reuther in Hennef a. d. Sieg
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    • GPHYSICS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
und Flüssigketten.
Längste Dauer: 10. Juni 1896.
Diese Neuerungen beziehen sich auf die automatische Verwiegung von Mehl oder anderen ähnlichen Materialien, welche den Zuflufs verstopfen, wenn nicht wie durch vorliegende Construction dieser Uebelstand beseitigt wird.
Wie im Patent No. 20069 beschrieben, beruht die Genauigkeit des automatischen Wagens darauf, dafs die Zuströmung des zu verwiegenden Materials in das Wiegegefäfs kurz vor der Entleerung des Gefäfses auf einen möglichst dünnen Strahl reducirt wird, welcher durch die entsprechend verengte Zuströmungsöffhung noch stattfindet.
Mehl und ähnliche Materialien laufen nun nicht durch solche enge Oeffnungen, sondern werden dieselben sofort verstopfen, wenn nicht diejenige Einrichtung getroffen ist, welche jetzt beschrieben wird.
Fig. ι zeigt die Ansicht der Mehlwaage und den Einlaufmechanismus während der feinen Zuströmung,
Fig. 2 den Einlaufmechanismus bei vollständig geschlossenem Zulauf,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Einlaufes.
Der Einlaufmechanismus besteht aus zwei Klappen F und H. Die Klappe F besitzt eine oder mehrere Oeffnungen /. Die Klappe H ist durch ein Scharnier mit der Klappe F verbunden. Die Traverse G ist durch die Arme g g mit den Ueberfallgewichten PP verbunden und drückt, wenn in das Gefäfs B das genaue Gewicht an Mehl eingefüllt ist, die Klappe H an F an, so dafs der Zuflufs vollständig abgesperrt ist, Fig. 2.
Oberhalb der Waage ist ein Trog T angeordnet, in welchem eine Schnecke 5 gelagert ist, welche durch die Riemscheibe R in Bewegung gesetzt wird.
Das zu verwiegende Mehl wird auf irgend eine Weise in den Trog T eingefüllt und durch Drehung der Schnecke S ganz gleichmäfsig der Waage zugeführt.
Im Anfang des Einfüllens ist die Klappe F ganz geöffnet, es läuft so viel Mehl in das Gefäfs B ein, als die Schnecke S zuführt. Bald darauf schliefst sich die Klappe F, so dafs nur noch der Spalt/ als Zuflufs für das Mehl offen bleibt.
Dieser Spalt wird sich, trotzdem die durch denselben gebildete Oeffnung sehr klein ist, nicht verstopfen, denn das zu verwiegende Mehl fällt nach seinem Austritt aus der Oeffnung s des Troges S von der Höhe ί F theilweise auf die geschlossene Klappe F1 theilweise durch den Spalt/. Dasjenige Mehl, welches, aus der Höhe sF fallend, auf die Klappe F trifft, bleibt auf derselben liegen und häuft sich in dem Trichter D an, dasjenige Mehl aber, welches auf die Oeffnung / trifft, wird ungehindert durch diese hindurch in das Gefäfs B fallen, Fig. 3. Wie schon erwähnt, schliefst bei erreichtem Gleichgewicht die Traverse G mittelst der Klappe H auch den Spalt/ und sperrt den Zuflufs vollständig ab. Nach stattgehabter

Claims (3)

Entleerung des Gefäfses B öffnet sich die Klappe .Fund macht dadurch die ganze Trichteröffnung wieder frei, welche weit genug ist, dafs das gesammte in dem Trichter angestaute Mehl hindurchfallen kann. Der in dem Gefäfs B angebrachte und durch das Gewicht / an die hintere Gefäfswand angedrückte Flügel L hat den Zweck, ein zu starkes Stauben des Mehles beim Einströmen in das Gefäfs zu verhindern. Das Mehl fällt zuerst auf den Flügel L und rutscht von diesem, wenn durch den Druck desselben das Gegengewicht / überwunden ist, langsam in das Gefäfs B. Die übrige Einrichtung der Waage ist dieselbe, wie im Patent No. 20069 und den beiden ersten Zusätzen beschrieben. Paten τ-Ansprüche:
1. Die Anordnung eines Reservoirs D zu dem Zweck der Herstellung eines „feinen Strahles in der Weise, dafs das aus einer Rinne durch eine Schnecke oder eine andere Vorrichtung gleichmäfsig zugeführte Mehl oder mehlähnliche Material, herunterfallend, theilweise durch eine oder mehrere kleine Oeffnungeny hindurchfällt, rings um diese Oefmung aber sich in dem Reservoir ansammelt.
2. Die Anordnung einer mit der Klappe F verbundenen Klappe H.
3. Die Anordnung eines Flügels L in dem Gefäfs B zu dem Zweck, das Stauben des Mehles zu verhindern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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