DE551920C - Spindel fuer Webschuetzen - Google Patents

Spindel fuer Webschuetzen

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DE551920C
DE551920C DEV26775D DEV0026775D DE551920C DE 551920 C DE551920 C DE 551920C DE V26775 D DEV26775 D DE V26775D DE V0026775 D DEV0026775 D DE V0026775D DE 551920 C DE551920 C DE 551920C
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Germany
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spindle
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DEV26775D
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J2700/00Auxiliary apparatus associated with looms; Weavening combined with other operations; Shuttles
    • D03J2700/10Shuttles
    • D03J2700/12Shuttles for automatic bobbin changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Spindel für Webschützen Um die in Webschützen einzulagernden Spulenspindeln möglichst leicht an Gewicht ausführen, trotzdem aber ihre Außenseite gleichachsig zum Schützen unter allen Betriebsverhältnissen halten zu können, wird erfindungsgemäß der Spindelkopf aus drei gestanzten Teilen zusammengesetzt, von denen zwei stumpf zusammenstoßen und die Außenfläche des Kopfes bilden, während die dritte Scheibe zur Zentrierung der freien Enden der beiden anderen Scheiben dient. Auf die angegebene Weise ist es möglich, mit einem einzigen Nietkopf alle Teile zuverlässig in ihrer Lage zu halten. Alle drei Scheiben des Kopfes können aus gehärtetem Stahlblech bestehen und ergänzen sich in solcher Weise, daß der Kopf weder beim Gebrauch eine Abnutzung noch beim Niederfallen der Spindel eine Verbeulung erleidet noch auch aus sonstigen Gründen eine gegenseitige Verlagerung der einzelnen Teile möglich ist.
  • An und für sich ist es bekannt, die Spulenköpfe aus Eisenblech herzustellen, und zwar in solcher Weise, daß der gestanzte Hohlkörper vom Spulenende topfartig nach der Spindelspitze zu gerichtet ist und in seinem Umfang die Aussparungen für die Halteringe besitzt. Das offene Ende dieses topfartigen Stanzkörpers ist durch eine Scheibe abgeschlossen, die mit dem Spulenkörper verlötet wird. Bei einer solchen Gestalt des letzteren treten beim Fall leicht Beschädigungen, z. B. Verbeulungen oder andere Formänderungen, ein und dies um so mehr, als der Innenrand der ringartigen Abschlußscheibe an der Spindel keinen Halt in axialer Richtung findet. Es blieb bei diesem Spulenkopf unbekannt, daß es besondere Vorteile bietet, wenn der Bodenteil des Spulenkopfes als besondere Scheibe aus federndem Stahlblech hergestellt und nur in der Mitte durch einen Niet o. dgl. fest mit dem Spulenkörper verbunden wird, aber dei-Rand sich lose an einem Absatz des Spulenkopfes absetzt und infolgedessen beim Fall eine gewisse Bewegungsfreiheit besitzt, so daß er sich vorübergehend federnd nach außen ausbiegen kann, um die Fallenergie aufzunehmen, ohne den eigentlichen Spulenkörper, der die Halteringe trägt, zu verformen. Nach einem anderen bekannten Vorschlag soll der Spulenkörper aus Vulkanfiber hergestellt werden. Es wurde angenommen, daß die Elastizität eines solchen Körpers beim Fall ausreicht, um Beschädigungen hintanzuhalten. Die Erfahrung hat gelehrt, daß dies nicht immer der Fall ist und daß es wesentliche Vorteile bietet, wenn man einen Vulkanfiberkopf mit einer stählernen Bodenscheibe ausrüstet, die beim. Sturz in ausreichendem Maß federnd nachgibt, um die Spule gegen Beschädigungen 7u schützen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i zeigt den Querschnitt durch einen Spindelkopf und Abb. 2 eine Seitenansicht der vollständigen Spindel.
  • Auf das Spindelende i, das durch den Bund 2 von der eigentlichen Spindel 3 getrennt ist, sind nacheinander die mit Eindrehungen für die federnden Ringe .4 versehene Hauptscheibe 5, ferner die das freie Ende der letzteren zentrierende Hilfsscheibe 6 und die sich an den freien Rand der Hauptscheibe 5 andrückende Bodenscheibe 7 aufgeschoben und durch den Nietkopf 8 in ihrer Lage gesichert. Die Scheibe 6 wird durch einen Absatz des Spindelendes i in ihrer Lage gehalten. Sie legt sich übrigens nicht nur gegen die freie Kante der Hauptscheibe 5, sondern auch gegen den Rand der Bodenscheibe 7, um bei einem Fall der Spindel den Rand der letzteren zuverlässig im Bereich des freien Randes der Hauptscheibe 5 zu halten und Verlagerungen der Scheiben gegeneinander bzw. Verformungen der letzteren dadurch völlig auszuschließen.
  • Die Bodenscheibe 7 kann wahlweise mit oder ohne die Absätze 9 ausgeführt werden. Die Zahl der an der Hauptscheibe 5 zu befestigenden federnden Ringe 5 kann beliebig gewählt werden.
  • Wenngleich die Scheiben 5, 6 und 7 aus beliebigen Stoffen, und zwar sowohl aus Metallen wie auch aus Nichtmetallen, beispielsweise aus Kunstharzpreßmasse mit Fasereinlage, Vulkanfiber u. dgl., hergestellt werden können, so empfiehlt es sich doch, sie aus Stahlblech zu pressen und danach zu härten. Wird die Kopfscheibe 5 aus Vulkanfiber o. dgl. hergestellt, so. ist sie nicht nach Art eines Zylinderkolbens hohl auszuführen, sondern aus einem vollen Stück herzustellen, wobei die Scheibe 6 entbehrlich ist, @ wenn die Scheibe 5 an ihren freien Enden einen Absatz erhält, an dem die stählerne Bodenscheibe 7 zentriert wird. Auch bei Verwendung von nichtmetallenen Kopfscheiben empfiehlt sich die Anordnung einer metallischen Bodenscheibe, um den Spulenkopf gegen Beschädigungen beim Fall zu sichern. Wesentlich ist bei alledem, daß die Bodenscheibe dank ihrer Herstellung aus gehärtetem Stahlblech innerhalb gewisser Grenzen durchfedern kann und keinerlei Sprödigkeit zeigt. ,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spindel für Webschützen mit selbsttätigem Spulenwechsel, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfende der Spindel (i) eine aus gehärtetem Stahlblech bestehende federnde Bodenscheibe (7) befestigt und durch einen Absatz des Spindelendes bzw. durch eine besondere Zentrierscheibe (6) auf dem Spindelende gegenüber der freien Kante des eigentlichen von der Spindel getragenen Spindelkopfes (5) festgehalten ist, ohne mit letzteren am Rande fest verbunden zu sein.
  2. 2. Spindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelkopf aus drei Teilen (5, 6, 7) zusammengesetzt ist, von denen der topfförmige Hauptteil (5-) in seiner Mantelfläche die Vertiefungen zum Festhalten der Führungsringe (d) besitzt, während sich der ebenfalls topfförmige Bodenteil (7) stumpf gegen den Rand des Hauptteiles anlegt und in Wirkungszusammenhang mit diesem durch einen im Innern beider topifförniigen Teile gelegenen scheibenförmigen Teil (6) gehalten wird. ,
  3. 3. Spindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil des in an sich bekannter Weise aus einem nichtmetallischen Stumpf bestehenden Spulenkopfes durch eine metallene Bodenscheibe gegen Verletzungen beim Fall geschützt ist.
DEV26775D 1931-05-07 1931-05-07 Spindel fuer Webschuetzen Expired DE551920C (de)

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