DE550887C - Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine mit Druckvorrichtung - Google Patents
Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine mit DruckvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschinen
mit Druckvorrichtung und hat eine besondere Ausbildung der Druckeinrichtung zum Gegenstande, wodurch es möglich wird,
die druckschriftliche Festlegung der den Kartenlöchern der einzelnen Karten entsprechenden
Größen für verschiedene Kartengruppen durch Abdrücke von den Kartengruppen zugeordneten
besonderen Druckplatten, Schablonen o. dgl. zu ergänzen.
Die Niederschriften der auf Zählkarten gelochten Größen, wie sie bei der Bearbeitung
der Karten durch druckende Tabelliermaschinen auf Papierstreifen erhalten werden, würden
ohne weiteres als Rechnungen oder Kontoauszüge verwendbar sein, wenn sie außer den
auf jeder Karte gelochten Angaben nebst Postensummen auch die zu ihrer Kennzeichnung
erforderlichen Kopfdrucke enthalten würden. Dazu gehört vor allem der Name des Kunden, auf den sich die auf den Zählkarten
jeder Kartengruppe, z. B. als Debet- und Kreditposten, dargestellten Geschäftsvorgänge
beziehen. Um eine derartige Ergänzung der durch die Löcher der Karten und durch die Addierwerke unmittelbar gesteuerten
druckschriftlichen Eintragungen zu erzielen, ist bereits eine Einrichtung vorgeschlagen
worden, bei der besondere Druckmatrizen oder Schablonen, von denen jede z. B. den Namen eines Kunden trägt, in gehöriger
Reihenfolge der Druckstelle zugeführt und auf dem Papierstreifen, auf dem die
Postenbeträge usw. gedruckt werden, zum Abdruck gebracht werden. Eine Maschine dieser Art bildet den Gegenstand des Patents
517453. Bei dieser Maschine ist aber die richtige Zuordnung der Druckplatten zu den
Kartengruppen nur durch zuvor bewirktes richtiges Sortieren der Druckplatten sichergestellt;
ein an einer Stelle vorhandener Sortierfehler kann die richtige Zuordnung von Druckplatten zu sämtlichen folgenden Karten
oder Kartengruppen stören. Vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß die Maschine
selbst die richtige Zuordnung der einzelnen Druckplatten zu den verschiedenen Kartengruppen
überwacht, was dadurch geschieht, daß auch die Sonderdruckplatten je mit einer mechanischen Kennzeichnung, z. B. einer
Kennzeichnungslochung, versehen werden, welche in ähnlicher Weise mit der Kennzeichnungslochung
der Karten verglichen wird, wie es mit den Kennzeichnungslochungen verschiedener
Karten durch Maschinen mit sogenannter Gruppenkontrolle geschieht.
Die Erfindung ist in Verbindung mit einer Ausführungsform einer Tabelliermaschine auf
den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht,
Abb. ι ist eine Endansicht der Maschine, Abb. 2 eine Vorderansicht des oberen Teiles
derselben.
Abb. 3 ist ein' Querschnitt durch die Einrichtung für den Transport, die Überprüfung
und den Abdruck der besonderen Druckplatten.
Abb. 4 ist eine Aufsicht bzw. ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3.
Abb. 5 veranschaulicht im Querschnitt bzw. in Seitenansicht Einzelheiten der Druckplattenvorschubeinrichtung
und der zugehörigen Einrichtungen zur elektrischen Überwachung der Bewegungsvorgänge.
Abb. 6 ist ein Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 5.
Abb. 7 ist ein Querschnitt durch die Prüfeinrichtung
für die besonderen Druckplatten in seiner Anordnung zu einer zu prüfenden Druckplatte.
Abb. 8 ist ein Teilschnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 7.
Abb. 9 ist ein Schema der Arbeitsstromkreise zur Überwachung der Wirkungsweise
der für die Erfindung wichtigen Einrichtungen.
Abb. 10 ist eine Ansicht :_einer Druckplatte
für den Kennzeichnungsdruck, welche mit Kennzeichenlöchern für die Zugehörigkeit zu
einer bestimmten Zählkartengruppe versehen ist.
Abb. 11 ist eine Darstellung eines Abschnitts
eines Papierstreifens, wie er beim Tabellieren mit Postendruck durch die Maschine
erhalten wird.
Der in Abb. 11 dargestellte bedruckte Registrierstreifen,
wie man ihn auf Grund der Erfindung erhält, zeigt, daß die darauf gedruckten zahlenmäßigen Angaben mit druckschriftlichem
Beiwerk versehen sind, welches die Bedeutung der zahlenmäßigen Angaben ersichtlich macht. Die zahlenmäßigen Angaben
können z. B. Rechnungsbeträge im Verkehr mit verschiedenen Personen darstellen und werden vorzugsweise auf einen Papierstreifen
mit Vordruck gedruckt, um als Rechnungen oder Kontoauszüge zugestellt zu werden.
Der Posten- und Summendruck kann dabei durch beliebige maschinelle Einrichtung bewirkt werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Neuerung ist auf den beiliegenden Zeichnungen
an einer Tabelliermaschine von bekannter Konstruktion veranschaulicht. Für die vorliegende
Erfindung ist es indessen unerheblich, wie die Maschine im besonderen eingerichtet
ist, bei welcher die Erfindung Anwendung finden soll, da jede beliebige, durch Lochkarten gesteuerte Maschine, welche die
Vornahme von Druckeinträgen gestattet, verwendbar wäre.
Zur Erläuterung der Erfindung mag zunächst auf Abb. 9 Bezug genommen werden.
In dieser Abbildung bezeichnet 10 einen Kartenstapel, auf dem die auf ein Registrierblatt
zu übertragenden Posten gelocht sind. Die Karten werden durch ein Abgreifmesser 11,
welches durch einen Antriebsarm 12 auf und ab bewegt wird, nacheinander Transportwalzenpaaren
13 zugeführt. Jede Karte wird von den Transportwalzen während eines Maschinenspiels
den oberen oder Kontrollbürsten 14 und. während eines weiteren Maschinenspiels
den unteren oder Addierbürsten 15 zugeführt. Die Transporteinrichtung wird
durch eine Welle 16 angetrieben, welche in üblicher Weise durch den Tabelliermotor in
Umdrehung versetzt wird unter Vermittlung eines mit 17 bezeichneten Getriebes. Wenn
die Lochkarten zu den Addierbürsten 15 gelangen, dann werden beim Abfühlen der Löcher
die Typenträger 18 (Abb. 2) in üblicher Weise eingestellt, und die gelochten Beträge
werden gedruckt. Der Druck auf den Papierstreifen 20 erfolgt durch Anschlagen der
eingestellten Type gegen die Papierwalze 19. Während des Postendruckes wird eine Welle
21 angetrieben, welche ihrerseits die verschiedenen Einrichtungen in Tätigkeit setzt.
Außer den Löchern, welche die Posten darstellen, sind die Zählkarten noch mit Löchern
versehen, welche eine Kennzeichnung der Kartengruppen bzw. Konten darstellen. Diese
Löcher werden von den Bürsten 14 und 15 abgefühlt mit der Wirkung, daß, wenn eine
Änderung der Kennzeichnungslochung, d. h. der Kartengruppe eintritt, in bekannter Weise
der Postendruck unterbrochen und ein Summendruck eingeleitet wird. Während dieses
Vorganges bleibt die Welle 21 in Ruhe, während eine Summenziehwelle 22 (Abb. 1) in
Umdrehung versetzt wird, um die Einrichtungen anzutreiben, welche beim Summendruck
wirksam werden.
Für die Zeilenschaltung des Papierstreifens kann ein beliebiger Schaltmechanismus Anwendung
finden.
Der Papierstreifen 20 (Abb. 1) wird von einer Vorratsrolle abgezogen, läuft dann über
eine unter Federspannung stehende Walze 23, eine feste Walze 24, um die das Druckwiderlager
bildende Walze 19 und dann durch Transportwalzenpaare 24°, 24* (Abb. 3). Die
Transportwalzen 24° werden unterbrechungsweise angetrieben im Zusammenhang mit
dem Druck von Posten, um einen passenden Zwischenraum zwischen den Posten zu schaffen,
wie in Abb. 11 dargestellt. Dem Papierstreifen wird jedoch vorzugsweise eine größere
Schaltbewegung jedesmal vor und nach dem Summendruck gegeben, damit die Summe jedesmal auf einer bestimmten Stelle zu
stehen kommt und auch, um Raum zu schaffen, für eine Beschriftung, wie eine solche in
Abb. Ii bei 25 in Form von Personennamen, auf welche sich die Rechnung bezieht, angedeutet
ist. Diese Beschriftung bildet die Kennzeichnung der darauffolgenden Postenbeträge
und der zugehörigen Summe.
Der Namendruck erfolgt durch eine besondere Druckschablone 26, wie sie in Abb. 10
dargestellt ist. An Stelle einer Schablone könnte auch ein beliebiger anderer Druckstock
Anwendung finden. Die in Abb. 10 dargestellte Schablone ist noch mit Löchern 27
versehen, welche eine Rechnungsnummer darstellen.
Um die Druckschablone 26, welche zunächst in Form eines Stapels in ein Fach
eingelegt sind (vgl. Abb. 3), in die Arbeitsstellung zu bringen, ist ein Schieber 28 (vgl.
Abb. 2 und 3) vorgesehen, welcher in einem Rahmen 29 geführt ist. Der Schieber 28 trägt
unter ständigem Druck stehende Greifer 30, von denen ein Paar die vorderen und die hinteren
Kanten der untersten Druckschablone 26 erfassen, um sie unter dem Stapel vorzuziehen,
wenn der Schieber 28 verschoben wird. Um die Druckschablone, welche auf diese Weise vorgeschoben wird, auf der Oberseite
des Rahmens 29 zu halten, sind unter Federdruck stehende Organe vorgesehen, welche die
Verschiebung der Druckplatte bei der Rückbewegung des Schiebers 28 und der Greifer 30
verhindern. Beim jedesmaligen Vorschub einer weiteren Druckmatrize wird die vorher
dem Gehäuse entnommene Matrize nach rechts weitergeschoben, und zwar so, daß drei Maschinenspiele
erforderlich sind, um eine Druckmatrize 26 aus dem Vorratsgehäuse einem nunmehr zu beschreibenden Greifer zuzuführen.
Unter gewissen Bedingungen wird der
Schieber 28 beim Summenziehvorgang durch folgenden Mechanismus hin und her bewegt.
Im Schieber sitzt ein Zapfen 31, welcher in
den Schlitz des gegabelten Endes eines Hebels 32 eingreift, welcher auf eine Welle 33 aufgesetzt
ist. Die Schwingwelle 33 trägt auch einen Arm 34 mit einem Zapfen 35, welcher in einen Schlitz 36 eines Lenkers 37 eingreift,
der auf einen Zapfen eines Winkelhebels 38 aufgesetzt ist, welcher sich mit einer Rolle 39
gegen den Umfang einer Kurvenscheibe 40 legt, welche auf einer Buchse 130 sitzt, die
auf eine während des Summenziehvorganges gedrehte Welle 41 aufgesetzt ist und mit
dieser zusammengekuppelt werden kann. Die Welle 41 trägt ein Kegelrad 42, welches im
Eingriff mit einem Kegelrad 43 steht, das auf einer Welle 44 sitzt und die durch ein Kegelradgetriebe
45 von der Welle 22 aus angetrieben wird.
Auf einer Welle 46 (Abb. 4), die in den seitlichen Rahmstücken 47 des Maschinengestells
gelagert ist, sitzt ein Arm 48, an dem eine Feder 49 (Abb. 3) angreift, wodurch eine
am Arm sitzende Rolle gegen eine Nockenscheibe 50 gedrückt wird, die auf die Buchse
130 aufgesetzt ist. Auf die Welle 46 sind zwei Arme 52, 53 (Abb. 4) aufgesetzt, welche
an ihren Enden mit Lagerringen 54 versehen sind, worin eine Welle 55 verschiebbar gelagert
ist. Auf die Welle 55 ist ein Rahmen 57 aufgesetzt, welcher durch einen Keil 56
undrehbar mit der Welle verbunden ist und dessen seitliche Arme Greifer 58 tragen, die
bei 59 an den Gestellarmen angelenkt sind und durch eine sie verbindende Feder 60
gegeneinander hin gezogen werden.
Mit der Welle 55 sind zwei Nocken 61 verstiftet, welche mit Ansätzen 62 der Greifer 58
sich in Anlage befinden, so daß beim Verschieben der Welle 55 die freien Enden der
Greiferarme 58 voneinander fort oder gegeneinander hin schwingen und die Neigung des
Rahmens 57 von der Lage der Welle 55 abhängt, wobei die verschiedenen Einstellagen
der Greiferarme 58 und des Rahmens 57 unabhängig voneinander eingenommen werden können, wie es die Bewegung der Arbeitsteile
der Maschine verlangt. go
Da die Welle 46 durch den Nocken 50 eine Schwingbewegung erhält, so leuchtet ein, daß
die Einstellung der Arme 53 und der dadurch getragenen Teile durch die Bewegung der
Welle 46 beherrscht wird.
LTm den Armen 58 bei der Verschiebungsbewegung der Welle 55 die erforderliche Einstellung
zu geben, ist auf der Buchse 130 ein Nocken 63 (Abb. 5) befestigt, gegen dessen
Randfläche sich eine von einem Arm 64 getragene Rolle legt. Der Arm 64 steht in starrer Verbindung mit einem Arm 65, welcher
mit einem Arm eines Winkelhebels 67 durch ein gekröpftes Glied 66 verbunden ist (vgl. auch Abb. 6). Der andere Arm des
Winkelhebels 67 ist mit einem Lenker 68 verbunden, welcher einen Zapfen 69 (vgl. Abb. 4)
trägt, der in eine Ringnut einer Muffe 70 eingreift, welche verschiebbar auf der Welle 46
sitzt. Auf der Welle 46 verschiebbar, jedoch fest mit der Muffe 70 verbunden sitzt auch
ein Zahnstangenstück 71, welches mit einem Zahntrieb 72 in Eingriff steht, der auf eine
Welle 73 aufgesetzt ist. Die Welle 73 ruht in Lagerkonsolen 74 und 75, welche an dem Arm
53 befestigt sind. Auf dem anderen Ende der Welle 73 sitzt ein dem Trieb 72 ähnlicher
Zahntrieb 76, welcher im Eingriff mit einem dem Zahnstangenstück 71 gleichen Zahnstangenstück
7j steht, das mit der Welle 55 verstiftet ist. Durch den beschriebenen Getriebemechanismus
bewirkt der Nocken 63 die ge-
wünschte Verschiebungsbewegung der Welle 55, durch welche die Greiferarme geöffnet
oder geschlossen werden. Um die gewünschte Schwingbewegung der Welle 55 herbeizuführen,
ist ein Nocken 78 (Abb. 3) vorgesehen, welcher auf die Buchse 130 aufgesetzt ist.
Gegen diesen Nocken legt sich eine Rolle 79, welche an einem Arm 80 sitzt, der mit seinem
oberen Ende durch einen Lenker 82 mit einem Arm 81 verbunden ist. Wie aus Abb. 4 ersehen
werden kann, sitzt der Arm 81 auf der Welle 55 durch einen Keil 83 undrehbar und
wird seitlich durch Ansätze 84 an der Lagerkonsole 75 begrenzt. Auf die Welle 55 ist ein
Arm 85? aufgesetzt (Abb. 3), an dem eine Feder 86" angreift, welche die Welle 55 in
einer durch den Nocken 78 bestimmten Lage zu halten sucht.
Wenn sich die Teile in ihrer Grundstellung befinden, welche in Abb. 3 dargestellt ist,
dann erfassen die Klauen 58 die Druckschablone, durch welche die nächste Druckoperation
bewirkt wird. Wenn die Buchse 130 angetrieben wird, dann tritt der Nocken
50 beinahe sofort in Wirksamkeit und veranlaßt eine Schwingbewegung der Welle 46,
so daß die Arme 52, 53 und die von diesen getragenen Teile gesenkt werden, bis die Welle
55 in ihre tiefste Stellung gelangt ist, die in Abb. 3 punktiert angedeutet ist. Wenn die
Teile auf diese Weise in ihre Tiefstellung gelangen, dann bewirkt der Nocken 78 eine
Schwingung des Armes 80 und durch die beschriebene Getriebeverbindung rzugleich eine
geringe Drehung der Welle 55 entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers. Dadurch wird
die erfaßte Druckschablone unmittelbar auf den Registrierstreifen 20 aufgesetzt, und es
erfolgt dann der Druck auf folgende Weise:
Auf einer Welle 85 (Abb. 4), welche in den seitlichen Rahmen 47 gelagert ist, sitzen zwei
abwärts gerichtete Arme 86 (Abb. 3), welche an ihren abwärts gekehrten Enden durch ein
Querstück 87 miteinander verbunden sind, an dem ein Farbkissen 88 sitzt (vgl. auch Abb. 2).
Auf der Welle 85 sitzt ein Arm 89 (Abb. 3), welcher durch einen Lenker 91 mit einem
Winkelhebel 90 verbunden ist. Die Rolle, welche von einem Arm des Winkelhebels 90
getragen wird, legt sich gegen eine Nockenscheibe 92, die auf die Buchse 130 aufgesetzt
ist. Wenn die Platte 26 sich in der Druckstellung befindet, dann ist die Nockenscheibe
92 in derjenigen Stellung, daß ihr ausladender Teil das von den Armen 86 und dem diese
verbindenden Ouerstück 87 gebildete Jochstück mit dem Farbkissen 88 gegen die Druckmatrize
hin schwingt und sich von oben auf die Druckschablone auflegt, so daß die Druckinschrift
der Schablone auf den Registrierstreifen zu den darauf bereits gedruckten Posten abgedruckt wird.
Wenn das Farbkissen 88 zurückbewegt worden ist, dann bewirkt der Nocken 50 ein
Anheben der Welle 55 in die oberste strichpunktiert angegebene Stellung. Während
dieser Zeit veranlaßt der Nocken 78 eine Drehung der Welle 55, durch welche die von
den Greifern erfaßte Druckschablone unmittelbar über den Ablegestapel 26 der Druckschablonen
gebracht wird, die bereits zum Abdruck gelangt sind. Die fortgesetzte Bewegung der Welle 55 schiebt die Platte hinter
ein Paar Klinkhebel 93, 94 (Abb. 3, 4), welche sie in Anlage mit dem Plattenstapel 26 halten.
Die Klinkhebel sitzen auf Wellen 95, 96 und werden durch eine Feder 97 (Abb. 5) gegeneinander hin gezogen. Damit die Greifer
58 Platz finden, sind die Seitenplatten 98 des Ablegebehälters für die Druckschablonen
bei 99 ausgeschnitten, wie aus Abb. 1 und 5 ersichtlich ist.
Sobald idie Druckschablone auf dem Stapel der abgelegten Schablonen gelagert ist
(Abb. 5), tritt der Nocken 63 in Wirksamkeit, um die Greifer 58 wieder voneinander zu entfernen,
damit sie die Platte 26 freigeben. Sobald diese Arbeitsvorgänge beendigt sind,
wird die Welle 46 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, wobei auch die übrigen Teile in die in Abb. 3 in ausgezogenen
Linien dargestellte Lage gelangen. Die Greifer 58 werden dann wieder gegeneinander hin
gezogen und können eine neue Druckschablone erfassen, welche ihnen zugeführt wird, während
sie sich in der Bahn der zu erfassenden Druckschablone befinden.
Während die Gruppenkennzeichnungslochungen der Zählkarten durch die Bürsten abgefühlt
werden, werden sie mit den Kennzeichnungslöchern 27 der Druckschablonen 26 verglichen,
und, wenn die Löcher miteinander übereinstimmen, dann erfolgt die Fortsetzung der Arbeit der Maschine. Die Stromzuleitung
zu den Bürsten 15 und den verschiedenen Relais erfolgt, wie aus Abb. 9 ersichtlich ist,
von den Hauptstromleitern 100 und 101 aus.
Vom Hauptstromleiter 100 führt ein Draht 102 zu einem Metallblock 103, welcher die
Bürsten 15 trägt, von denen jede den Stromweg zu einer besonderen Kontaktplatte 104
durch ein Kartenloch hindurch fortsetzt. Der Stromweg geht dann weiter durch eine
Schnurverbindung 105 zum Relaismagneten 106, sofern ein Hebelpaar 107, 108 stromleitend
überbrückt ist. Für jede Zahlenstelle ist die beschriebene Stromverbindung vorgesehen.
Das Stromschema der Abb. 9 zeigt die Stromverbindung zwar nur für drei Zahlenstellen,
aber es können Verbindungen für be-
liebige Zahlenstellen vorgesehen sein entsprechend der Zahl der Löcher 27, welche die
Gruppennummer auf den Druckschablonen 26 darstellt.
Jeder Relaismagnet 106 kann bei seiner Erregung die Relaiskontakte 109 schließen,
welche mit einem Kupplungsrelaismagneten no in Reihe geschaltet sind, der in einen die
Hauptstromleiter 100 und 101 verbindenden
Stromweg eingeschaltet ist. Die Bürsten in und 112 legen sich gegen die Naben der Hebel
107 und 108, damit während der Hebelbewegung
dauernd Kontakt gesichert ist (vgl. auch Abb. 8).
Die den verschiedenen Zahlenstellen zugeordneten Hebel 108 sind, wie aus den Abb. 3,
4 und 7 ersichtlich ist, durch eine Stange 113 miteinander verbunden, welche durch einen
gegen die Hebel isolierten Teil hindurchgeht.
ao Die Stange 113 ist an ihren Enden in einem
Paar Armen 114 gelagert, welche auf eine Welle 115 aufgestiftet sind, auf welch letzterer
außerdem ein Arm 116 sitzt, welcher mit dem einen Arm eines Winkelhebels 117
durch einen Lenker verbunden ist (vgl. Abb. 1). Der andere Arm des Winkelhebels
117 ist mit dem mittleren Teil eines Armes
118 durch einen Lenker 119 verbunden. Der
ArmiiS trägt eine Rolle 120, welche sich
gegen eine Nockenscheibe 121 legt, die auf einen Achszapfen 122 aufgesetzt ist. Dieser
Achszapfen wird durch ein Kegelradgetriebe 123,124 von der Welle21 angetrieben, welche,
woran erinnert werden mag, bei jedem Postendruck gedreht wird. Der Nocken 121
ist so gestaltet, daß er der Stange 113 während jedes Postendruckarbeitsspiels eine
Schwenkbewegung um die Welle 115 erteilt (vgl. Abb. 3), so daß die Hebel 108 in Berührung
mit Kontaktplatten 125 kommen, und zwar gleichzeitig mit der Abfühlung entsprechender
Zählpunktstellen der Zählkarten durch die Bürsten 15. Die Kontaktplatten
125 besitzen die Form von gekrümmten Federplatten, welche breit genug sind, um gleichzeitig
von den Hebeln 107, 108 berührt zu werden, sofern deren Winkeleinstellungen
miteinander zusammenfallen. Für gewöhnlich werden die Hebel 107, 108 gegeneinander
verdreht, da eine Feder 126 (Abb. 3) jeden Hebel 107 so zu drehen sucht, bis er an ein
Isolierstück 127 des zugeordneten Hebels 108 anstößt. Man erkennt, wenn die Stange
113 eine Schwingbewegung ausführt, daß dann die Federn 126 auf die Hebel 107 so einwirken,
daß sie der Bewegung der Hebel 108 folgen, bis ein Hebel 128 auf ein Loch 27
trifft, was ein Anhalten des Hebels 107 zur Folge hat. Wenn jetzt der Hebel 108 in Berührung
mit einer Kontaktplatte 125 gelangt, welche einem von der Bürste 15 abgefühlten
Loch entspricht, dann werden die Hebel 107, 108 durch eine der Platten 125 leitend miteinander
verbunden, so daß der zugeordnete Magnet 106 erregt wird, welcher darauf
seinen Anker 129 (vgl. Abb. 3) anzieht, was eine Schließung der Kontakte 109 zur Folge
hat. Wenn die Kontakte 109 geschlossen werden, werden sie in der Kontaktstellung durch
einen Klinkhebel 130" festgestellt, und wenn alle Kontaktpaare 109 geschlossen sind, dann
wird der Kupplungsrelaismagnet 110 (Abb. 5) erregt.
Es ist klar, daß während der ersten und der folgenden Postendruckoperation die Hebei
128 (Abb. 3) an der Fläche der Druckmatrize vorbeigezogen werden, bis jeder Hebel
128 in ein Loch 127 eingreift. Infolge des hakenförmigen Endes jedes Hebels 128
wird dann der zugehörige Hebel 107 in seiner Bewegung gehemmt (vgl. Abb. 7). Die weiteren
Kontaktplatten 125 werden auch weiterhin von den Hebeln 108 berührt; die Hebel
107, welche durch Löcher 27 festgehalten waren, werden wieder in die Ausgangsstellung
zurückgeführt. Die Druckschablone 26, welche durch die Hebel 107 und 108 abgefühlt
wird, ist diejenige, welche von dem Vorratsstapel während des voraufgegangenen Summendruckarbeitsganges vorgeschoben
wurde. Obgleich die Karten aufeinanderfolgend abgefühlt werden während jedes Postendruckarbeitsganges,
wird der Kupplungsrelaimagnet nur während des ersten Postendruckarbeitsspiels erregt, wenn die Gruppenkennzeichnungslochungen
in den Zählkarten und in der Druckschablone für alle Zahlenstellen miteinander übereinstimmen. Wenn die
Druckschablone 26 nicht den Gruppenkennzeichen der Zählkarten entspricht, dann wird
der Magnet nicht erregt, und die Maschine wird in ihrem Betriebe angehalten, wie weiter
unten näher beschrieben werden wird.
Wie bereits bemerkt, wird die Maschine, wenn die Gruppenkennzeichnung aufeinanderfolgender
Zählkarten sich ändert, auf ein Sumrnenzieliarbeitsspiel gestellt, und. sofern
die Kennzeichnungslochung der Kartengruppe mit der Gruppennummer übereinstimmt, welche durch die Löcher der Druckschablone no
dargestellt wird, dann wird der Kupplungsmagnetiio erregt, so daß er eine Kupplung
zwischen der angetriebenen Welle 41 und der Buchse 130 (Abb. 4) herstellt, auf welcher die
Nockenscheibe sitzt. Das Kegelrad 42 sitzt fest auf der Welle 41, welche außerdem eine
Scheibe 131 (Abb. 5) trägt, welche mit einer Aussparung 132 am Rande versehen ist, in
welche für gewöhnlich eine Klinke 133 eingreift, die an einer Scheibe 134 sitzt, welche
auf der Buchse 130 befestigt ist. Das Schwanzende der Klinke 133 befindet sich für
gewöhnlich in Anlage mit einem Zapfen 135, welcher an einem hochstehenden Arm des
Ankers 136 des Relaismagneten 110 vorgesehen
ist.
Es ist ersichtlich, wenn sich das Schwanzende der Klinke in Anlage mit dem Zapfen
135 'befindet, daß dann die Klinke aus der Aussparung 132 der Scheibe 131 ausgehoben
werden wird, wenn die Scheibe während eines Summenziehmaschinenspiels sich dreht. Wenn der Magnet 110 jedoch erregt
wird, dann gibt der Zapfen 135 das Schwanzende der Klinke 133 frei, was zur Folge hat,
daß die Scheibe 134 und die Muffe 130 eine völlige Umdrehung machen, wie es die Herbeiführung
der eben erläuterten Arbeitsvorgänge verlangt.
Die Kontakte 109 werden geöffnet, um eine Aberregung des Magneten 110 herbeizufüh-
ao ren, worauf der Zapfen 135 wieder das
Schwanzende der Klinke 133 erfaßt. Unterhalb der Schwanzenden der Klinkhebel 130"
ist eine Schiene 137 angeordnet (Abb. 3), welche mit einem Winkelhebel 138 durch einen
Lenker 139 verbunden ist. Ein Arm des Winkelhebels 138 liegt in der Ebene eines Stiftes
140°, welcher an einer Scheibe vorgesehen ist, die auf der Welle 41 sitzt, so daß, wenn der
Stift 140" sich gegen den Winkelhebel legt, der Lenker eine Bewegung erfährt, wodurch
der Schiene 137 und dem Klinkhebel 130" eine
Schwingbewegung erteilt wird, wobei sich die nicht mehr durch eine Klinkwirkung in Berührung
gehaltenen Kontaktfedern 109 öffnen und dadurch eine Aberregung des Magneten
110 herbeiführen.
Damit die Maschine nicht weiterzulaufen vermag, wenn eine falsche oder überhaupt
keine Druckschablone zugeführt wird, sind elektrische Überwachungseinrichtungen vorgesehen.
Wie bekannt, ist der Haupttabelliermotor mit einem Anhaltestromkreis ausgestattet,
welcher bei Störungen im Betriebe oder unter Kartensteuerung anspricht und in dem vorzugsweise
zwei hintereinandergeschaltete Kontaktpaare 140, 141 liegen (Abb. 5). Wenn
beide Kontaktpaare geschlossen werden, dann \rermag der Tabelliermotor anzulaufen. Wenn
jedoch eins der Kontaktpaare sich öffnet, dann bleibt die Maschine stehen. Ferner ist ein
Hebel 142 vorgesehen, dessen eines Ende sich gegen die Oberseite einer Druckschablone
legt, wenn diese zugeführt ward, wodurch der Hebel eine Schwingbewegung erfährt, welche
die Schließung der Kontakte 140 zur Folge hat. Ein ähnlicher stehender Hebel 144 dient
dazu, die ihm zugeordneten Kontakte 141 in gleicher Weise zu schließen.
Man erkennt, daß der Hebel 142 sich gegen die Druckschablone in der mittleren Stellung
legt, während der Hebel 144 sich'gegen die
vorhergegangene Druckschablone in der dritten Stellung legt. Am Ende von drei Summendruckmaschinenspielen
wird diese Druckschablone durch die Greifer 58 erfaßt und die zuletzt vorgeschobene Druckschablone durch
die Hebel 128 abgefühlt. Um die Tabelliermaschine anlaufen zu lassen, ohne daß sich
Druckschablonen in Anlage mit dem Hebel 142 und 144 befinden, ist die folgende Einrichtung
getroffen.
Ein Stift, welcher an einem Hebel 145 sitzt, der fest auf eine Welle 146 aufgesetzt ist,
vermag mit der längeren Kontaktplatte des Kontaktpaares 140 zusammenzuwirken und
das Kontaktpaar 140 zu schließen, wenn er in der Richtung entgegengesetzt derjenigen des
Uhrzeigers bewegt wird. Eine ähnliche Einrichtung, bestehend aus einem einen Stift tragenden
Hebel 147, welcher auf eine Schwingwelle 148 aufgesetzt ist, ist dem Kontaktpaar
141 zugeordnet. Die Schließung der Kontakte wird jedoch durch Sperrhebel 149 und
150 verhindert, welche die Enden der Hebel 145 und 147 erfassen, was nach jeder Summenziehoperation
geschieht.
Die Schließung der Kontakte 140 und 141
durch Auslösung der Hebel 145 und 147 ist für den Fall vorgesehen, daß die erste Druckschablone
eines Stapels von Hand in die Abfühlstellung befördert wird.
An dem Arm 32 auf der Welle 33 ist ein Stift 151 vorgesehen, welcher hinter einen
Ansatz 152 eines Schiebers 153 zu fassen vermag (vgl. Abb. 5). Wenn der Schieber
verschoben wird, dann bewirkt er eine Schwingbewegung der Welle 33, wodurch die unterste Druckschablone in die Abfühlstellung
befördert wird. Die Bewegung des Schiebers 153 hat zugleich zur Folge, daß an
diesem sitzende Stifte 154 in Eingriff mit Sperrhebeln 149 und 150 treten, so daß diese
die Hebel 145 und 147 freigeben. An einen auf die Welle 146 aufgesetzten Arm ist ein
Lenker 155 angeschlossen, der unter dem Einfluß einer Feder 156 steht und dazu dient,
dem Hebel 145 eine Schwingbewegung zu erteilen und die Kontakte 140 zu schließen, sobald
der Hebel 145 durch den Sperrhebel 149 freigegeben wird. Die Überführung der ersten
Druckschablone in die Abfühlstellung hat somit eine Schließung der Kontaktpaare 140
und 141 zur Folge, wodurch die Inbetriebsetzung der Tabelliermaschine ermöglicht ist.
Mit der Inbetriebsetzung der Maschine wird der Postendruck unter Steuerung durch die
Zählkarten aufgenommen, wobei die einzelnen Posten natürlich an der durch das Druckwiderlager
19 bestimmten Stelle gedruckt werden und der Papierstreifen im Zusammenhang
mit jedem Postendruck eine Schaltung
erfährt. Sobald eine Kartengruppe wechselt, erfolgt ein Summendruck. Wenn die Gruppenkennzeichnung
der Zählkarten und diejenige der Druckschablone übereinstimmen, wird der Relaismagnet no erregt, was zur
Folge hat, daß die zweite Druckschablone dem Stapel entnommen wird. Die vorher abgepfählte Druckschablone befindet sich dann in
der mittleren Stellung, wobei sich der Hebel
ίο 142 gegen sie anlegt und dabei das Kontaktpaar
140 geschlossen hält. Nachdem der Hebel 142 mit der zuerst zugeführten Druckschablone
in Berührung gewesen ist, erfaßt ein Stift 160, welcher an der Scheibe 131
sitzt, den Arm eines Winkelhebels 161, der an den Lenker 155 angeschlossen ist, und führt
den Hebel 145 in seine unwirksame Sperrlage wieder zurück.
Man erkennt, daß bis zu diesem Zeitpunkte noch keine Druckschablone den Hebel 144 erreicht
hat, so daß dieser auch das Kontaktpaar 141 noch nicht zu schließen vermag. Auf
der Welle 41 sitzt ein Trieb 162, welcher einen Trieb 163 im Übersetzungsverhältnis
von 2 zu ι antreibt. An dem Trieb 163 sitzt ein Stift 164, welcher infolge des gewählten
Übersetzungsverhältnisses während des zweiten Summendruckmaschinenspiels in Berührung
mit einem Arm eines Winkelhebels 165 tritt, der an den Lenker 157 angeschlossen ist.
Da somit der Stift 164 den Arm 165 während des ersten Summendruckmaschinenspiels nicht
betätigt, wird der Hebel 147 nicht festgestellt und vermag daher die Kontakte 141 geschlossen
zu halten, so daß die Maschine ein zweites Arbeitsspiel auszuführen vermag.
Die Maschine ist vorzugsweise mit einem Papierschaltmechanismus ausgestattet, durch
den der Papierstreifen für jede einzelne Rech-
4.0 nung um eine bestimmte Länge vorgeschaltet
wird, so daß die Möglichkeit besteht, Papierstreifen mit Formulardruck zu benutzen und
demzufolge die Kennzeichnungsdrucke von den Druckschablonen an einer ganz bestimrn-
ten Stelle der Formulare zu stehen kommen.
Wenn die Zahl der auf einer Rechnung erscheinenden Posten nicht die ganze Formularhöhe
einnimmt, dann erfolgt nach dem letzten Postendruck eine zusätzliche Papierschaltung,
wodurch der Summendruck stets an einer bestimmten Stelle geschieht, welche in der Regel
sich am unteren Rande des Formulars befindet.
Es ist daran zu erinnern, daß der Druck von Posten und Summen an einer Stelle
des Papierstreifenweges erfolgt, die entfernt von der Druckstellung der Druckschablone
liegt, so daß verschiedene Rechniingen gedruckt werden, bevor der Abdruck
der Schablone \'or sich geht. Während eine Rechnung gedruckt wird, befindet sich die
zugehörige Druckschablone in der Abfühlstellung. Wenn die folgende oder zweite Rechnung gedruckt wird, dann nimmt die auf
die vorausgegangene Rechnung bezügliche Schablone eine Mittelstellung ein, während
die erste auf den Papierstreifen 20 gedruckte Rechnung gleichzeitig eine Mittelstellung mit
Bezug auf die durch das Druckwiderlager 19 und das Farbkissen 88 bestimmten Druckstellen
einnimmt. Wenn die dritte Rechnung gedruckt wird, dann ist der Papierstreifen hinreichend
weit vorgeschoben, daß der Abdruck der durch die Greifer 58 erfaßten und in die Druckstellung beförderten Schablone an der
richtigen Stelle erfolgt. Der Stift 164, welcher am Ende des ersten Summendruckmaschinenspiels
die Rückführung des Hebels 147 in die Sperrlage behufs öffnung der Kontakte
141 nicht gestattet, ermöglicht eine solche
Wirkung während des zweiten Summendruckmaschinenspiels. In diesem Zeitpunkt befindet
sich jedoch eine Druckschablone unter dem Hebel 144, wodurch die Kontakte 141 in ihrer
Schließstellung gehalten werden. Die Hebel
142 und 144 halten also die Kontakte 140 und
141 so lange geschlossen, als richtige Schablonen vorhanden sind. Wenn aber eine
falsche Schablone kommt, dann wird der Maschinenbetrieb unmittelbar darauf unterbrochen.
Das geschieht wie folgt:
Wenn die Gruppenkennzeichnungslöcher der Druckschablone und der Zählkarten nicht übereinstimmen,
dann wird der Kupplungsmagnet 110 nicht erregt. Die Maschine wird jedoch
auf Summendruck gestellt, wobei die Welle 41 angetrieben wird. Der Stift 160 wird daher
den Arm 145 feststellen, wenn er nicht bereits festgestellt war, so daß ihm die Möglichkeit
genommen wird, die Kontakte 140 geschlossen zu halten. Da die erste Druckschablone
in der Abfühlstellung bleibt, so wird der Hebel 142 nicht von der Druckschablone
gehoben und vermag somit auch nicht die Kontakte 140 zu schließen. Am
Ende des Summenziehmaschinenspiels wird der Maschinenbetrieb unterbrochen, bis die
richtige Druckschablone in die Arbeitsstellung gebracht wird, worauf die Tabellierung der
Zählkarten im Zusammenhang mit der richtigen Druckschablone wiederaufgenommen
wird.
Da der Stift 140s an einer Scheibe sitzt,
die auf die Welle 41 aufgesetzt ist, so führt er die Kontakte 109 in die Offenstellung zurück,
falls sie infolge der Übereinstimmung der Löcher in verschiedenen Lochspalten geschlossen
werden, bevor sie im Einklang mit der Druckschablone, welche an Stelle einer falschen Schablone in die Arbeitsstellung gebracht
wird, erneut gestellt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine mit Einrichtung zum Drucken der in den Karten gelochten Beträge und von zusätzlichen Text- o. dgl. Angaben vermittels besonderer Druckplatten, welche der Reihe nach einzeln den aufeinanderfolgenden Kartengruppen zugeordnet sind und für jede Kartengruppe einmalig selbsttätig zum Abdruck gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Einrichtung zur Vergleichung der Gruppenkennzeichnung der nacheinander selbsttätig durch die Maschine laufenden Karten mit derjenigen der besonderen Druckplatten ausgestattet ist, zu welcher getrennte Abfühlorgane für die Lochkarten und für die Druckplatten gehören (z. B. Bürsten 15 und Hebel 128). "
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdruck von der besonderen Druckplatte auf dem Registrierband nach einem voraufgegangenen Summendruck der auf den Karten der Gruppe gelochten Postenbeträge erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US300254A US1964810A (en) | 1928-08-17 | 1928-08-17 | Printing mechanism for accounting machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550887C true DE550887C (de) | 1932-05-25 |
Family
ID=23158324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET37411D Expired DE550887C (de) | 1928-08-17 | 1929-08-16 | Durch Lochkarten gesteuerte statistische Maschine mit Druckvorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1964810A (de) |
| DE (1) | DE550887C (de) |
| FR (1) | FR679299A (de) |
| GB (1) | GB317490A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746233C (de) * | 1936-08-31 | 1944-07-29 | Hollerith Maschinen Ges M B H | Durch Lochmarkierungen gesteuerte Schablonendruckvorrichtung |
| DE1085705B (de) * | 1951-12-21 | 1960-07-21 | Ibm Deutschland | Verfahren zum Herstellen von doppelseitig bedruckten Formularen aus Aufzeichnungen einer Tabellier-maschine und Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2978977A (en) * | 1955-02-04 | 1961-04-11 | Sperry Rand Corp | High speed printer |
-
1928
- 1928-08-17 US US300254A patent/US1964810A/en not_active Expired - Lifetime
-
1929
- 1929-07-26 FR FR679299D patent/FR679299A/fr not_active Expired
- 1929-08-16 GB GB25105/29A patent/GB317490A/en not_active Expired
- 1929-08-16 DE DET37411D patent/DE550887C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746233C (de) * | 1936-08-31 | 1944-07-29 | Hollerith Maschinen Ges M B H | Durch Lochmarkierungen gesteuerte Schablonendruckvorrichtung |
| DE1085705B (de) * | 1951-12-21 | 1960-07-21 | Ibm Deutschland | Verfahren zum Herstellen von doppelseitig bedruckten Formularen aus Aufzeichnungen einer Tabellier-maschine und Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR679299A (fr) | 1930-04-10 |
| US1964810A (en) | 1934-07-03 |
| GB317490A (en) | 1930-11-17 |
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