DE55017C - Selbsttätiger Aufzug für Armbanduhren - Google Patents
Selbsttätiger Aufzug für ArmbanduhrenInfo
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- DE55017C DE55017C DENDAT55017D DE55017DA DE55017C DE 55017 C DE55017 C DE 55017C DE NDAT55017 D DENDAT55017 D DE NDAT55017D DE 55017D A DE55017D A DE 55017DA DE 55017 C DE55017 C DE 55017C
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- Germany
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- wristwatches
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- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 6
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/005—Automatic winding up by relative movement between watch bands, case or parts of the case
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche bei Armbändern oder
Armspangen mit. Uhr durch das blofse Aufstecken und Abnehmen des Armbandes bezw.
der. -Armspange selbstfhätig der Aufzug der Uhr bewirkt,wird. Es eignen sich hierzu am
besten die federnden Armbänder, welche infolge der Federung so weit geöffnet werden
können, dafs sie sich über die Hand auf den Arm. streifen lassen.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι ein solches Armband mit Uhr bei halb
geöffnetem Armband. Fig. 2 zeigt das Armband in geschlossenem Zustande. Fig. 3 ist
eine vergröfserte Darstellung der inneren Theile der Aufzugsvorrichtung.
Die Uhr ist an dem einen Ende A des Armbandes befestigt. Mit dem anderen Ende C
ist ein Stab D verbunden, welcher nach Art einer Pleuelstange mit einem Kurbelarm E in
Verbindung steht, der an der drehbaren Rückplatte G des Uhrgehäuses befestigt ist. Diese
Rückplatte dreht sich entweder in einer im Uhrgehäuse vorgesehenen Nuth oder um einen
Zapfen. Wird das Armband geöffnet, so bewegt sich der Stab D aus. der durch Fig. 2
veranschaulichten Lage durch die in Fig. 1 dargestellte Stellung hindurch halb um die
Uhr herum und setzt hierbei mittelst des Kurbelarmes E die Rückplatte G in entsprechendem
Sinne in Drehung. Auf der inneren Seite der Rückplatte ist ein Kranz H befestigt, welcher
etwa . auf der Hälfte des Umfanges mit innerer Verzahnung I versehen ist. Diese Verzahnung
steht mit einem Trieb K in Eingriff, welcher auf der Aufzugswelle des Uhrwerkes
sitzt.
Der äufsere Rand des Kranzes H ist ringsum mit Sperrzähnen N versehen, in welche eine
am Uhrgehäuse angebrachte Sperrklinke L eingreift. Letztere wird durch eine Feder beständig
mit den Zähnen N in Eingriff gehalten. Diese Zähne sind so gestellt, dafs eine
Drehung der Platte G in falscher Richtung verhindert wird.
Bei der obengenannten Drehung der Rückplatte G durch die in Fig. 1 dargestellte Lage
hindurch bis zur vollen Oeffnung des Armbandes wird der auf der Aufzugswelle sitzende
Trieb K durch den innen verzahnten Kranz HI in Drehung versetzt und die Uhr hierdurch
theilweise aufgezogen. Wird das geöffnete Armband nunmehr über die Hand hinweg auf den Arm geschoben, so schliefst sich
dasselbe wieder, wobei der Stab D mit dem Kurbelarm <E in demselben Sinne rund herum
bis zur Anfangsstellung weiter schwingt, so dafs die Platte G eine volle Drehung macht.
Der bei dieser .Weiterdrehung der Platte G an dem Trieb K vorbeigleitende Theil des
Kranzes H ist im dargestellten Falle zahnlos, so dafs also beim Schliefsen des Armbandes
ein weiteres Aufziehen nicht stattfindet.
Die Gröfse der Zahnung /, sowie das Ueber-. setzungsve'rhältnifs zwischen / und K werden
derart bestimmt, dafs das Uhrwerk bei der vorerwähnten vollen Umdrehung der Platte G
halb aufgezogen wird. Es leuchtet ein, dafs die innere Verzahnung / bei entsprechender
Aenderung der Zähnezahl des Triebes K auch
ringsherum gehen könnte, bezw. dafs die Verzahnung so angeordnet sein könnte, dafs eine
Drehung des Triebes K auch beim Schliefsen des Armbandes erfolgt. Um die Zeiger stellen
zu können, wird die Uhr mit einem Stellwerk versehen, welches in der bekannten Weise
beim Eindrücken des aus dem Gehäuse vorstehenden Federstiftes die Verbindung der
Aufzugswelle mit den Zeigern herbeiführt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Armbanduhr, bei welcher eines der freien Enden des Armbandes mit dem Aufziehwerk dergestalt verbunden ist, dafs die. Uhr durch das beim Aufstecken und Abnehmen des Armbandes eintretende Erweitern bezw. Verengern desselben selbstthätig aufgezogen wird.
Die durch Anspruch ι. gekennzeichnete Uhr in der Ausführung, in welcher eine Gehäuserückplatte beim Oeffnen bezw. Schliefsen des Armbandes durch das eine Armbandende in Drehung versetzt wird und hierbei mittelst eines auf ihrer inneren Seite befestigten Zahnkranzes (H) die Aufzugswelle dreht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55017C true DE55017C (de) |
Family
ID=329573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55017D Expired - Lifetime DE55017C (de) | Selbsttätiger Aufzug für Armbanduhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55017C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190400B (de) * | 1955-09-24 | 1965-04-01 | Movado Montres | Uhr |
-
0
- DE DENDAT55017D patent/DE55017C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190400B (de) * | 1955-09-24 | 1965-04-01 | Movado Montres | Uhr |
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