DE69205136T2 - Mechanische oder elektromechanische Uhr mit einem Triebrad, das eine Anzeigevorrichtung wie eine Datumsanzeige in Bewegung setzt. - Google Patents

Mechanische oder elektromechanische Uhr mit einem Triebrad, das eine Anzeigevorrichtung wie eine Datumsanzeige in Bewegung setzt.

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DE69205136T2
DE69205136T2 DE69205136T DE69205136T DE69205136T2 DE 69205136 T2 DE69205136 T2 DE 69205136T2 DE 69205136 T DE69205136 T DE 69205136T DE 69205136 T DE69205136 T DE 69205136T DE 69205136 T2 DE69205136 T2 DE 69205136T2
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elastic arm
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Ebauchesfabrik ETA AG
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Zeitmeßgerät des mechanischen oder elektromechanischen Typs mit einer innenverzahnten Krone, zugeordnet einem Anzeigesystem, wie einer Datumsanzeige.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im übrigen ein Zeitmeßgerät mit einem ersten Anzeigesystem des oben erwähnten Typs, zugeordnet einem zweiten Anzeigesystem, wie einer Anzeige der Wochentage, welches zweite Anzeigesystem einen Stern umfaßt, welcher eine Scheibe oder ein Wochentagsanzeigemittel trägt und antreibt, das bezüglich des Geräts zentriert ist.
  • Ein Zeitmeßgerät, versehen mit zwei Anzeigesystemen, nämlich für das Datum und die Wochentage, ist in der französischen Patentanmeldung Nr. 2 311 342 beschrieben. Dieses Gerät umfaßt ein Stundenrad, das zentral angeordnet ist und mit einem Zwischentrieb kämmt, das seinerseits im Eingriff steht mit einem Antriebstrieb oder Antreiber, welcher einerseits einen Stern steuert, der die Wochentagsanzeigescheibe trägt, und andererseits eine innenverzahnte Krone, gebildet von einem Datumsring.
  • Der Datumsring und der Wochentagsstern sind jeweils indexiert, d.h. sie werden in eine vorbestimmte Winkelposition gebracht und in dieser stabil mittels Indexmitteln gehalten und insbesondere mit Federsprunggliedern.
  • Das Antriebsrad des entsprechenden Triebes weist eine Platte auf, die innen ausgenommen ist rings um die gesamte Drehachse. Die so gebildete Ausnehmung ermöglicht es, eine zentrale Nabe freizulegen, die mit dem genannten Antriebsrad über einen einzigen elastischen Arm im wesentlichen gerader Form in der Ruheposition verbunden ist, ausgearbeitet längs eines Radius dieses Rades.
  • Auf dieser Platte ist darüberhinaus ein Anschlag ausgearbeitet, der in der Lage ist, sich radial an die vorgenannte Nabe anzulegen, um insbesondere die übertragung einer Bewegung senkrecht zum Antrieb des Datumsringes und des Wochentagssterns sicherzustellen, welche Antriebsbewegung ausgehend von einem Zwischenrad auf dem zentralen Stundenrad über ein Zwischentrieb erhalten wird.
  • Zu diesem Zweck umfaßt das Antriebsrad einerseits einen vorstehenden Zahn, der in der Lage ist, in Eingriff mit dem Datumsring zu gelangen, und andererseits einen vorspringenden Finger, der ausgebildet ist, um den Wochentagsstern gleichzeitig mit dem vorstehenden Zahn, der den Datumsring um einen Schritt weiterbewegt, zu steuern.
  • Alle vierundzwanzig Stunden bewegen sich der Datumsring wie auch der Wochentagsstern gleichzeitig um einen Schritt dank der gemeinsamen Wirkung des Antriebsrades und des Federsprunggliedes, und dies in herkömmlicher Weise.
  • Der Datumsring kann in herkömmlicher Weise einreguliert werden, und zwar manuell durch den Benutzer dank einer Einwirkung auf eine äußere Krone, nachdem diese in eine vorbestimmte gezogene Position gebracht worden ist.
  • Zu jedem Zeitpunkt und unter anderem dann, wenn das Antriebsrad sich anschickt, den Datumsring und den Wochentagsstern vorwärts zu bewegen, beispielsweise um Mitternacht herum, hat der Benutzer die Möglichkeit, die Anzeige des Datums durch den entsprechenden Ring zu ändern. Diese Aktion hat natürlich zum Ergebnis, daß der Datumsring schneller bewegt wird als das Antriebsrad. Es ist auf diese Weise nicht mehr der in Rede stehende Ring, der der Antriebsbewegung des Antriebsrades unterliegt, sondern umgekehrt. Aus diesem Grunde ist auf dem vorstehenden Zahn, der die Übertragung des Moments sicherstellt, eine Rampe vorgesehen worden, die in der Lage ist, der Antriebswirkung der Zähne des Datumsringes standzuhalten bei einer manuellen Einstellung wie oben beschrieben.
  • In einem solchen Fall wird das Antriebsrad von einem der Zähne des Datumsringes über die auf dem vorstehenden Zahn ausgearbeitete Rampe einem Druck ausgesetzt, welcher Druck eine translatorische Verlagerung in im wesentlichen radialer Richtung bewirkt, d.h. in Richtung des Zwischenrades auf dem zentralen Stundenrad, welche Verlagerung absorbiert wird durch den elastischen Verbindungsarm, der zwischen der zentralen Nabe und des Verzahnung des Antriebsrades vorgesehen ist. Der Anschlag gibt demgemäß seinen radialen Kontakt mit der Nabe auf, und das Antriebsrad kann elastisch, ohne eine Beschädigung hervorzurufen, ausweichen.
  • Obwohl diese Ausgestaltung den Vorteil einer einfachen Konzeption hat und sie eine Funktionssicherheit bei der Einstellung des Datumsringes etwa um Mitternacht herum sicherstellt, hat sie gleichwohl Nachteile.
  • Der Benutzer kann nämlich auch den Wunsch haben, zu irgendeinem Zeitpunkt die von dem Zeitmeßgerät angezeigte Uhrzeit zu modifizieren und nicht nur ausschließlich die Daten. In diesem Falle wirkt er erneut auf die äußere Krone ein, um sie in eine gezogene vorbestimmte Position zu bringen, und, indem er sie verdreht, treibt er das zentrale Stundenrad zur Drehung an, was seinerseits das Antriebsrad antreibt, jedoch mit einer höheren Geschwindigkeit als bei der normalen Funktion. Wenn die Einstellung der angezeigten Zeit im Uhrzeigersinn erfolgt, ergibt sich (beim Durchgang durch Mitternacht) ein normales Weiterschalten des Datumringes und des Wochentagssterns, wie in der herkömmlichen Funktion des Zeitmeßgerätes, so wie oben beschrieben.
  • Wenn jedoch diese Einstellung im Gegenuhrzeigersinn erfolgt, genauer gesagt, nachdem der Datumsring und der Wochentagsstern um einen Schritt weitergeschaltet worden sind, gelangt der vorstehende Zahn über seine hintere Rampe in Kontakt mit einem der Zähne des Datumsringes, während der vorspringende Finger in Kontakt mit einem der Zähne des Wochentagssterns gelangt.
  • Von diesem Zeitpunkt an verlagert sich das Antriebsrad dank seines elastischen Armes radial in Richtung der zentralen Achse des Zeitmeßgerätes, was die Tendenz mit sich bringt, den vorspringenden Finger tiefer in die Verzahnung des Wochentagssterns hineinzuschieben.
  • Infolgedessen kann sich das translatorische Lösen des Antriebsrades über den elastischen Arm nicht normal durchführen lassen, da der vorspringende Finger die Gesamtbaugruppe blockiert, indem er zur Anlage an einem der Zähne des Wochentagssterns gelangt.
  • Dies ist der Grund, aus welchem diese Art der Einstellung eine nicht wieder gutzumachende Verschlechterung eines der oben genannten Organe hervorrufen kann, weil nämlich der vorspringende Finger den Datumsstern nicht verlagern kann, da dieser durch sein Federsprungglied blokkiert ist.
  • Der andere Nachteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß sie das Vorsehen eines Zwischentriebs erfordert, eingefügt zwischen dem Stundenrad und dem Antriebstrieb, welche Anordnung Bearbeitungs- und Montageoperationen erfordert, die den Gesamtpreis des Zeitmeßgerätes erhöhen. Man erkennt nämlich, daß die Anordnung dieses Zwischentriebs quasi unverzichtbar ist, weil während seiner radialen Löseverlagerung das Antriebsrad sich in Richtung der Baugruppe Wochentagsstern-Stundenrad verlagert.
  • Aus diesem Grund hat die vorliegende Erfindung zum ersten Ziel, ein Zeitmeßgerät mit einer innenverzahnten Krone oder einem innenverzahnten peripheren Ring zu schaffen, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Wochentagsstern, der bezüglich des Gerätes zentriert ist, und das auf ein Zwischentrieb zwischen dem Antriebsrad mit elastischer Verlagerung und seinem angetriebenen Rad, gebildet insbesondere von einem Zwischenrad, verzichten kann.
  • Die vorliegende Erfindung hat auch zum Ziel, ein Zeitmeßgerät wie oben erwähnt zu schaffen, das nicht beschädigt werden kann, unabhängig davon, welche äußere Einstellung von dem Benutzer vorgenommen wird.
  • Zu diesem Zweck hat die vorliegende Erfindung zum Gegenstand ein Zeitmeßgerät der Bauart, die umfaßt:
  • - ein Uhrwerk, umfassend ein Antriebs- oder Zwischenritzel, zentriert bezüglich des Werks, um eine als Zentralachse bezeichnete Achse,
  • - eine innenverzahnte und indexierte Krone, zugeordnet einem ersten Anzeigesystem, wie einer Anzeige des Datums, und dem einem federbelasteten Sprungglied,
  • - einen Antriebs-Trieb, umfassend ein Antriebszahnrad, gesteuert von dem Antriebsritzel, und, über einen vorstehenden Zahn, ein Antriebsmoment, empfangen von dem Antriebsritzel, auf die genannte Krone übertragend, welcher Trieb zusätzlich eine Nabe aufweist, die frei drehbeweglich relativ zu dem Werk montiert ist und elastisch das Zahnrad über einen als erster elastischer Arm bezeichneten elastischen Arm abstützt, welcher Arm an der Nabe und dem Antriebzahnrad über einen ersten bzw. zweiten Verankerungspunkt verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Arm, der das Antriebszahnrad abstützt, eine im wesentlichen einem C gleichende Form aufweist, die um die Nabe herum verläuft, während das Antriebszahnrad direkt mit dem Antriebsritzel kämmt.
  • Die vorliegende Erfindung hat auch zum Gegenstand ein Zeitmeßgerät der Bauart, die umfaßt:
  • - ein Uhrwerk, umfassend ein Antriebs- oder Zwischenritzel, zentriert bezüglich des Werks um eine als Zentralachse bezeichnete Achse,
  • - eine innenverzahnte und indexierte Krone, zugeordnet einem ersten Anzeigesystem, wie einer Anzeige des Datums, und einem federbelasteten Sprungglied,
  • - einen Antriebs-Trieb, umfassend ein Antriebszahnrad, gesteuert von dem Antriebsritzel, und, über einen vorstehenden Zahn, ein Antriebsmoment, empfangen von dem Antriebsritzel, auf die genannte Krone übertragend, welcher Trieb zusätzlich eine Nabe aufweist, die frei drehbeweglich relativ zu dem Werk montiert ist und elastisch das Zahnrad über einen als erster elastischer Arm bezeichneten elastischen Arm abstützt, welcher Arm an der Nabe und dem Antriebszahnrad über einen ersten bzw. zweiten Verankerungspunkt verankert ist,
  • - einen indexierten Stern, zugeordnet einem zweiten Anzeigesystem, wie einer Tagesanzeige, und zentriert bezüglich der Zentralachse,
  • - einen Antriebsdaumen mit dem Antriebszahnrad drehfest über einen zweiten elastischen Arm verbunden zum Steuern der Drehverlagerung des Sterns, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite elastische Arm direkt an der Nabe verankert ist, um dem Daumen zu ermöglichen, sich elastisch von dem Antriebszahnrad zu verlagern.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Studium der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen, die als Beispiel zu verstehen sind, in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, welche zeigen:
  • - Fig. 1 eine Frontansicht einer ersten Ausführungsform des Zeitmeßgerätes gemäß der Erfindung, bei dem nur die Elemente wiedergegeben sind, die für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind;
  • - Fig. 2 bzw. 3 das Zeitmeßgerät der Fig. 1 während einer Schnellverstellung des Datums bzw. einer Verstellung der angezeigten Uhrzeit im Gegenuhrzeigersinne;
  • - Fig. 4 ein Zeitmeßgerät gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
  • - Fig. 5 bzw. 6 das Zeitmeßgerät der Fig. 4 bei einer Schnellkorrektur der Wochentage bzw. einer Anstellung der angezeigten Uhrzeit im Gegenuhrzeigersinnne.
  • Zunächst wird auf Fig. 1 bezuggenommen zur Beschreibung des Zeitmeßgerätes gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, welche Ausführungsform eine Datenanzeige mit einem einzigen System und insbesondere ein System der Datumsanzeige umfaßt.
  • Das Zeitmeßgerät gemäß der Erfindung umfaßt ein zeithaltendes Werk, insgesamt mit 1 bezeichnet, das vom mechanischen oder elektromechanischen Typ sein kann. Dieses zeithaltende Werk ist nicht im Detail dargestellt, da seine Komponenten, abgesehen von denen der Erfindung, herkömmlich sind, und seine Herstellung fachüblich ist.
  • Das zeithaltende Werk umfaßt ein Antriebs- oder Zwischenritzel 2, das auf das Werk 1 um eine Achse, die als zentrale, mit X1 bezeichnete Achse, zentriert ist, und auf einem Rohr 4 montiert ist, getragen von der (nicht dargestellten) Platine des zeithaltenden Werks 1.
  • Das Werk 1 umfaßt im übrigen eine innenverzahnte Krone 6, der ein erstes Anzeigesystem zugeordnet ist, wie eine Datumsanzeige. Diese Krone 6 wird drehbeweglich relativ zum Uhrwerk 1 mittels herkömmlicher Mittel geführt, die nicht dargestellt sind. Sie wird im übrigen axial durch eine Halteplatte PM, ebenfalls herkömmlich, gehalten, die hier teilweise zwecks besserem Verständnis der Erfindung wiedergegeben ist.
  • Dieses System kann Beschriftungen aufweisen, die direkt auf der Krone 6 vorgenommen werden, welche in diesem Falle einen Datumsring bildet. Sie kann in einer Ausführungsvariante eine zusätzliche Scheibe umfassen, die direkt auf der Krone 6 befestigt ist, welche Scheibe hier nicht dargestellt ist.
  • Die Krone 6 umfaßt innen eine bestimmte Anzahl von Zähnen (31 in diesem Falle), die mit einem Federsprungglied 8 zusammenwirken, das mit der Halteplatte PM einstückig ist und ein Mittel für die Winkelindexidierung bildet. Demgemäß wird diese innenverzahnte Krone 6 indexiert und kann unterschiedliche stabile und vorbestimmte Winkelpositionen einnehmen, die es ermöglichen, die Datumsbeschriftung gegenüber einem Zifferblattfenster (nicht dargestellt) erscheinen zu lassen.
  • Das Zeitmeßgerät gemäß der Erfindung umfaßt im übrigen einen zentralen Trieb 10, der ein Antriebsrad oder einen Treiber 12 trägt, der direkt mit dem Motorritzel oder Zwischenritzel 2 kämmt und demgemäß von jenem gesteuert wird.
  • Dieses Antriebsrad 12 umfaßt einen vorstehenden Zahn 14, der alle 24 Stunden auf die Krone 6 ein Antriebsmoment überträgt, hier empfangen vom Antriebs- oder Zwischenritzel 2, um die Datumsbeschriftung um einen Schritt weiterzuschalten.
  • Der Antriebstrieb 10 umfaßt darüberhinaus eine Nabe 16, die frei drehbeweglich um eine geometrische Drehachse X2 ist, welche parallel zur zentralen Achse X1 verläuft und deutlich nach außen relativ zu jener versetzt ist. Zu diesem Zweck sitzt die Nabe 16 auf einem Stift 20, der mit einer (nicht dargestellten) Platine des Uhrwerks 1 verbunden ist. Die Nabe 16 befindet sich im Inneren einer Platte 18 des Antriebsrades 12, welche Platte 18 innen ausgenommen ist, um in ihrem Zentrum eine im wesentlichen kreisförmige, mit E bezeichnete öffnung zu bilden. Man erkennt, daß das Antriebsrad 12 derart ausgeschnitten ist, das es die Form einer außenverzahnten Krone annimmt.
  • Die Nabe 16, die frei drehbeweglich relativ zum Uhrwerk 1 ist, trägt elastisch das Antriebsrad 12 über einen elastischen Arm 22, der als erster elastischer Arm bezeichnet wird. Dieser elastische Arm 22 ist einerseits an der Nabe 16 an einem ersten Verankerungspunkt 24 festgelegt und andererseits an der ausgenommenen Platte oder Krone 18 an einem zweiten Verankerungspunkt 26.
  • Von der Innenwandung, welche die Ausnehmung E des Antriebsrades 12 begrenzt, erstreckt sich radial ein Vorsprung 27, der den zweiten oben erwähnten Verankerungspunkt definiert. Der erste Verankerungspunkt 24 seinerseits wird gebildet von einem anderen Vorsprung, der mit 25 bezeichnet ist und der sich nach außen von dem Außenumfang der Nabe 16 radial erstreckt. Diese beiden Vorsprünge, die den ersten Verankerungspunkt 24 bzw. zweiten Verankerungspunkt 26 bilden, tragen die im wesentlichen elastische Partie des Armes 22 auf einem geometrischen Kreis C1, der in seiner hier dargestellten Ruheposition perfekt konzentrisch bezüglich des Antriebsrades 12 ist wie auch bezüglich der Nabe 16, und deren Drehachse X2.
  • Man erkennt, daß infolgedessen der elastische Arm 22 eine im wesentlichen runde Form aufweist und daß er sich über eine bestimmte Bogenlänge erstreckt, die durch den Winkel A repräsentiert wird. Der Wert dieses Winkels liegt zwischen 225º und 240º und hat vorzugsweise einen Wert von 230º.
  • Dieser elastische Arm 22, der infolgedessen das Antriebsrad 12 trägt und insbesondere seine Platte oder Krone 18 auf der Nabe 16, weist eine im wesentlichen ein "C" darstellende Form auf, das sich um die Nabe 6 schlingt.
  • Es ist hier zu präzisieren, daß die C-Form dieses ersten elastischen Armes 22 in einer Richtung (oder einem Sinne) 51 offen ist, die im wesentlichen entgegen dem vorstehenden Zahn 14 gerichtet ist.
  • Darüberhinaus umfaßt das Zeitmeßgerät gemäß der Erfindung einen Zeiteinstell- und Datumsschnellkorrekturmechanismus, mit M bezeichnet. Dieser Mechanismus M, der herkömmlich ist, umfaßt eine Zeiteinstellkrone CO, die ein Schieberitzel 28 über ein Korrekturritzel 29 steuern kann.
  • Bei normaler Funktion wird das Antriebsritzel oder Zwischenritzel 2 von dem Uhrwerk 1 zur Drehung in einer Drehrichtung SH entsprechend dem Uhrzeigersinne angetrieben, was die Zähne beispielsweise 2a bzw. 12a des Ritzels 2 bzw. des Antriebsrades 12 in Kontakt bringt.
  • Das Antriebsrad 12 wird demgemäß seinerseits von dem Antriebsoder Zwischenritzel 2 in einem entgegengesetzten Drehsinne SA (Gegenuhrzeigersinn) angetrieben, bis sein vorstehender Zahn 14 in Kontakt mit einem der Zähne, beispielsweise 6a, gelangt, welche zu der indexierten und innenverzahnten Krone 6 gehören. Der elastische Arm 22 und das Federsprungglied 8 sind so berechnet, daß die Krone 6 durch die Wirkung des Federsprunggliedes freigesetzt wird, wenn das Antriebsrad 12 die innenverzahnte Krone 6 im Gegenuhrzeigersinne antreibt, ohne daß der elastische Arm 22 zu weit ausgelenkt wird. Man erkennt, daß zu diesem Zweck der elastische Arm 22 von seinem ersten Verankerungspunkt 24 auf der Nabe 16 in Richtung seines zweiten Verankerungspunktes 26 auf der Platte 18 des Antriebsrades 12 in einer Richtung 52 orientiert ist, die dieselbe ist wie die normale Drehrichtung dieses Rades entsprechend dem Gegenuhrzeigersinn SA. Die Weiterverschaltung der innenverzahnten Krone 6 ist herkömmlich und wird hier nicht im einzelnen beschrieben.
  • Indem nun auf Fig. 2 eingegangen wird, ist in dieser das Zeitmeßgerät gemäß der Erfindung während der Schnelleinstellung der indexierten und innenverzahnten Krone 6 wiedergegeben. Diese Einstellung, die man auch als Datumskorrektur bezeichnen kann, erfolgt insbesondere über die manuelle Steuerkrone CO.
  • Die Krone CO wird in eine vorbestimmte, gezogene Position P1 durch den Benutzer gebracht, sie wird dann in einer Drehrichtung S3 gedreht, was über das Ritzel 29 die translatorische Verlagerung des Schieberitzels 28 in Richtung der innenverzahnten Krone 6 bewirkt.
  • Das Schieberitzel 28 wird demgemäß in die in Fig. 2 dargestellte Position gebracht, in welcher Position es (immer noch unter der Wirkung der Steuerkrone CO) die innenverzahnte Krone 6 in Gegenuhrzeigerrichtung SA antreibt.
  • Sobald demgemäß die Krone 6 zur Drehung angetrieben wird, gelangt einer ihrer Zähne (mit 6b bezeichnet) in rückseitigen direkten Kontakt mit dem vorstehenden Zahn 14, der für diesen Zweck eine Rampe 15 aufweist. Man erkennt im übrigen, daß im gleichen Augenblick ein anderer Zahn der Krone 6, mit 6c bezeichnet, dem Federsprungglied 8 ausweicht.
  • Während dieser Operation gleitet demgemäß die Rampe 15 des vorstehenden Zahns 14 auf dem Zahn 6b der Krone 6 und bewirkt eine Verlagerung des Antriebsrades 12 um das Antriebs- oder Zwischenritzel 2. Der elastische Arm 22 ermöglicht, indem er sich deformiert, die vorstehende Verlagerung des Antriebsrades 12.
  • Wenn man die Steuerkrone CO weiterdreht, weicht der vorstehende Zahn 14 relativ zum Zahn 6b aus, um eine neue Ruheposition entsprechend jener der Fig. 1 zu finden, und dies sobald der Zahn 6b so vor dem vorstehenden Zahn 14 positioniert worden ist und die Krone 6 um einen Schritt weitergeschaltet wurde. Es ergibt sich demgemäß auf dem nicht dargestellten Zifferblatt des Zeitmeßgeräts gemäß der Erfindung eine Anzeige des Datums entsprechend dem folgenden Tag.
  • Die Fig. 3 zeigt eine andere Situation bei der kritischen Funktion entsprechend der manuellen Einstellung im Gegenuhrzeigersinne SA der Stunden- und Minutenanzeige (nicht dargestellt).
  • Um diese Korrektur auszuführen, wird die Krone CO in eine andere, mit P2 bezeichnete Position gezogen, und sie wird von dem Benutzer in einer Drehrichtung S4 entgegengesetzt der Drehung S3 verdreht.
  • Wie man in dieser Figur erkennt, bewirkt diese Operation die Drehung des Antriebs- oder Zwischenritzels 2 um einen Bruchteil eines Winkels im Gegenuhrzeigersinne SA, da das Zwischenritzel 2 kinematisch in herkömmlicher Weise mit dem Stundenrad verbunden ist, welche Drehung einen Zahn des Antriebs- oder Zwischenritzels 2, mit 2b bezeichnet, antreibt, um einen Zahn 12b des Rades zu betätigen.
  • Das Antriebsrad 12 wird im Uhrzeigersinn SH verlagert, und die Rampe 15 des vorstehenden Zahnes 14 gleitet beispielsweise auf dem Zahn 6b der Krone 6, was erneut eine Deformation des elastischen Armes 22 bewirkt und die nachfolgende Verlagerung des Antriebsrades 12 relativ zur Achse X2. Man erkennt, daß in diesem Falle die Krone 6 unbeweglich durch die Wirkung des Federsprunggliedes 8 gehalten wird.
  • Indem nun auf Fig. 4 bis 6 eingegangen wird, wird nachstehend eine zweite Ausführungsform des Zeitmeßgerätes gemäß der Erfindung beschrieben. Die beiden Ausführungsformen der Erfindung gemeinsamen Teile tragen in dieser Figur die gleichen numerischen Bezugszeichen wie jene der voranstehenden Figuren.
  • In dieser zweiten Ausführungsform umfaßt das Zeitmeßgerät zusätzlich einen Stern 30, der auf die Achse X1 zentriert ist und frei drehbeweglich auf einem nicht dargestellten Rohr montiert ist.
  • Der Stern 30 ist ebenfalls indexiert, da er mit einem zweiten Federsprungglied 32 zusammenwirkt, das fest an dem Plateau PM montiert ist, welches das Federsprungglied 8, vorstehend beschrieben, trägt. Der Stern 30 ist einem zweiten Anzeigesystem zugeordnet, wie einer Wochentagsanzeige, welche letztere von einer Scheibe gebildet sein kann, auf der die verschiedenen Wochentage eingeschrieben sind. Die Ausbildung dieser Scheibe auf dem Stern 30 ist herkömmlich und wird deshalb hier nicht wiedergegeben.
  • Das Antriebstrieb 10 umfaßt zusätzlich einen Antriebsfinger 34, der drehfest mit diesem Trieb 10 verbunden ist und demgemäß mit dem Antriebsrad 12 über einen zweiten elastischen Arm 36. Der Antriebsfinger 34 steht über der Ebene, in welcher der elastische Arm 36 ausgearbeitet ist, um die Drehverlagerung des Sternes 30 zu steuern.
  • Man erkennt, daß gemäß der Erfindung dieser zweite elastische Arm 36 direkt auf der Nabe 16 verankert ist und insbesondere auf ihrem Außenumfang, um dem Finger 34 zu ermöglichen, sich elastisch zu verlagern und unabhängig relativ zu der Platte 18 des Antriebsrades 12. Der zweite elastische Arm 36 weist wie der erste, 22, eine C-Form auf, die die Nabe 16 umschlingt. Genauer gesagt, erstreckt sich der zweite elastische Arm 36 von einem Vorsprung 37, der radial von dem Außenumfang der Nabe 16 vorsteht und den elastischen Arm 36 auf einem geometrischen Kreis C2 trägt, der in der Ruheposition auf die Drehachse X2 der Nabe 16 zentriert ist und im wesentlichen koaxial ist zu dem Kreis C1, der den ersten Arm 22 trägt.
  • Dieser zweite elastische Arm 36 ist demgemäß auf der Nabe 16 an einem dritten, mit 38 bezeichneten Verankerungspunkt festgelegt, welcher Verankerungspunkt 38 in den geometrischen Kreis C1 des ersten elastischen Armes 22 eingeschrieben ist, wenngleich der zweite elastische Arm 36 sich teilweise in dem C des ersten Armes 22 erstreckt.
  • Der zweite elastische Arm 36 erstreckt sich ausgehend von seinem Verankerungspunkt 38 an der Nabe 16 über einen Winkel B von etwa 180º. Man erkennt im übrigen, daß eine mittlere Partie oder ein Kopf dieses zweiten Armes 36, mit 40 bezeichnet, im wesentlichen gegenüber dem Verankerungspunkt 26 des ersten Armes 22 angeordnet ist. Diese Anordnung ermöglicht während des normalen Antriebs der innenverzahnten Krone 6 und des Sternes 30, durch das Antriebsrad 12 eine Versteifung des zweiten elastischen Armes 36 durch eine Verringerung seiner Pfeillänge um einen Wert im wesentlichen gleich 2, da der Verankerungspunkt 26 des ersten elastischen Armes 22 sich an die Inflexionszone anlegt, die den mittleren Teil 40 des zweiten elastischen Armes 36 bildet.
  • Man erkennt, daß der elastische Arm 36 und infolgedessen der vorspringende Finger 34 eine Bewegung ausführen können, die vollständig unabhängig ist von der des Antriebsrades 12.
  • Es wird nun auf Fig. 5 eingegangen, die das Zeitmeßgerät gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung bei einer Schnellkorrektur der Tagesanzeige repräsentiert.
  • Um diese Operation auszuführen, wird die Steuerkrone CO in ihre Position P1 gezogen, und sie dreht in einer Drehrichtung S4 entgegengesetzt der Drehrichtung 53 (Fig. 2), welch letztere die Datumskorrektur ermöglicht.
  • Das Schieberitzel 28 wird über das Ritzel 29 in entgegengesetzter Richtung zu der Krone 6 in Richtung auf ein Wochentagskorrekturtrieb 40 verschoben, mit welchem das Schieberitzel 28 in Eingriff gelangt.
  • Der Wochentagsstern 30 wird demgemäß zur Drehung im Uhrzeigersinn SH angetrieben, um die Anzeige des folgenden Tages zu ermöglichen, was eine damit einhergehende Verlagerung des Fingers 34 in Richtung der Nabe 16 hervorruft dank dem zweiten elastischen Arm 36. Man erkennt, daß diese Verlagerung keinerlei Einfluß auf die Position der Platte 18 und demgemäß auf jene des Rades 12 ausübt, das in stabiler Position bleibt.
  • Nachdem der vorspringende Finger 34 vollständig ausgewichen ist dank dem zweiten elastischen Arm 36, kehrt er elastisch in die Verzahnung des Sterns 30 zurück.
  • Es wird nun auf Fig. 6 eingegangen, die das Zeitmeßgerät gemäß der zweiten Ausführungsform bei einer Zeiteinstelloperation in Gegenuhrzeigerrichtung zeigt.
  • Die Steuer- oder Einstellkrone CO ist in ihre Position P2 gezogen worden und wird gedreht durch den Benutzer in Drehrichtung S4, was über einen herkömmlichen, nicht wiedergegebenen Mechanismus die nachfolgende Verlagerung des Zwischenritzels 2 in Gegenuhrzeigerrichtung SA bewirkt.
  • Von da an wird das Antriebsrad 12 zur Drehung verlagert in Uhrzeigerrichtung SH, die entgegengesetzt ist der Normalfunktionsdrehrichtung.
  • Indem angenommen wird, daß der vorstehende Zahn 14 sich in diesem Augenblick vor einem der Zähne, beispielsweise 6b, der Krone 6 befindet, insbesondere nach dem Fortschalten der Krone 6, etwa um Mitternacht herum, wird dieser vorstehende Zahn 14 über seine Rampe 15 auf dem Zahn 6b abgleiten.
  • Gleichzeitig wird der vorspringende Finger 34, der gerade den Stern 30 geschoben hat, in Rückwärtsrichtung verlagert und weicht seinerseits auf einen der Zähne, beispielsweise 2b, des Sterns 30, aus.
  • Dieses Manöver läuft ohne jegliche Beschädigung für das Zeitmeßgerät ab, da man feststellt, daß der vorspringende Finger 34 und der vorstehende Zahn 14 sich unabhängig voneinander elastisch verlagern können und dies dank ihrer kinematischen Verbindung über die beiden elastischen Arme 22 bzw. 36, die ihrerseits mit einem dritten gemeinsamen Element, nämlich der Nabe 16, verbunden sind.
  • Diese Ausgestaltung ist demgemäß sehr verläßlich und bietet Funktionssicherheit unabhängig davon, welche Einstelloperationen von dem Benutzer ausgeführt werden und in welcher Position und zu welchem Zeitpunkt auch immer.
  • Man erkennt darüberhinaus, daß diese Konfiguration wie auch jene der ersten Ausführungsform einen direkten Antrieb des Antriebsrades 12 durch das Antriebs- oder Zwischenritzel 2 ermöglicht ohne Vorsehen eines dazwischengefügten Triebes.

Claims (11)

1. Zeitmeßgerät der Bauart, die umfaßt:
- ein Uhrwerk (1), umfassend ein Antriebs- oder Zwischenritzel (2), zentriert bezüglich des Werks, um eine als Zentralachse bezeichnete Achse (X1),
- eine innenverzahnte und indexierte Krone (6), zugeordnet einem ersten Anzeigesystem, wie einer Anzeige des Datums, und mit einem federbelasteten Sprungglied (8),
- einen Antriebs-Trieb (10), umfassend ein Antriebszahnrad (12), gesteuert von dem Antriebsritzel (2), und, über einen vorstehenden Zahn (14), ein Antriebsmoment, empfangen von dem Antriebsritzel (2), auf die genannte Krone (6) übertragend, welcher Trieb (10) zusätzlich eine Nabe (16) aufweist, die frei drehbeweglich relativ zu dem Werk montiert ist und elastisch das Zahnrad (12) über einen als erster elastischer Arm bezeichneten elastischen Arm (22) abstützt, welcher Arm (22) an der Nabe (16) und dem Antriebszahnrad (12) über einen ersten bzw. zweiten Verankerungspunkt (24, 26) verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Arm (22), der das Antriebszahnrad (12) abstützt, eine im wesentlichen einem C gleichende Form aufweist, die um die Nabe (16) herum verläuft, während das Antriebszahnrad (12) direkt mit dem Antriebsritzel (2) kämmt.
2. Zeitmeßgerät der Bauart, die umfaßt:
- ein Uhrwerk (1), umfassend ein Antriebs- oder Zwischenritzel (2), zentriert bezüglich des Werks, um eine als Zentralachse bezeichnete Achse (X1),
- eine innenverzahnte und indexierte Krone (6), zugeordnet einem ersten Anzeigesystem, wie einer Anzeige des Datums, und einem federbelasteten Sprungglied (8),
- einen Antriebs-Trieb (10), umfassend ein Antriebszahnrad (12), gesteuert von dem Antriebsritzel (2), und, über einen vorstehenden Zahn (14), ein Antriebsmoment, empfangen von dem Antriebsritzel (2), auf die genannte Krone (6) übertragend, welcher Trieb (10) zusätzlich eine Nabe (16) aufweist, die frei drehbeweglich relativ zu dem Werk montiert ist und elastisch das Zahnrad (12) über einen als erster elastischer Arm bezeichneten elastischen Arm (22) abstützt, welcher Arm (22) an der Nabe (16) und dem Antriebszahnrad (12) über einen ersten bzw. zweiten Verankerungspunkt (24, 26) verankert ist,
- einen indexierten Stern (30), zugeordnet einem zweiten Anzeigesystem, wie einer Tagesanzeige, und zentriert bezüglich der Zentralachse (X1),
- einen Antriebsdaumen (34) mit dem Antriebszahnrad (12) drehfest über einen zweiten elastischen Arm (36) verbunden zum Steuern der Drehverlagerung des Stern (30), dadurch gekennzeichnet, daß der zweite elastische Arm (36) direkt an der Nabe (16) verankert ist, um dem Daumen (34) zu ermöglichen, sich elastisch unabhängig von dem Antriebszahnrad (12) zu verlagern.
3. Zeitmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden elastischen Arme (22, 36) eine C-Form aufweisen, die um die Nabe (16) herum verläuft.
4. Zeitmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite elastische Arm (36) in einer Ruheposition auf die Drehachse (X2) der Nabe (16) zentriert ist.
5. Zeitmeßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite elastische Arm (36) an der Nabe (16) an einem Verankerungspunkt (38) festgelegt ist, eingeschrieben in das C des ersten Armes (22).
6. Zeitmeßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Arm (36) sich teilweise in dem C des ersten Armes (22) erstreckt.
7. Zeitmeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Arm (36) sich von seinem Verankerungspunkt (38) an der Nabe ausgehend über einen Winkel (B) von etwa 180º erstreckt.
8. Zeitmeßgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Arm (36) sich relativ zum ersten (22) derart erstreckt, daß sich eine mittlere Partie oder ein Kopf (40) dieses zweiten Armes im wesentlichen gegenüber dem Verankerungspunkt (26) des ersten Armes (22) auf dem Antriebszahnrad (12) befindet.
9. Zeitmeßgerät nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die C-Form des ersten elastischen Armes (22) in einer Richtung (51) offen ist, die im wesentlichen gegenüber dem vorstehenden Zahn (14) orientiert ist.
10. Zeitmeßgerät nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste elastische Arm (22) sich in einer Ruheposition über einen Winkel (A) von 225 bis 240º erstreckt.
11. Zeitmeßgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste elastische Arm (22) sich in einer Ruheposition über einen Winkel (A) von etwa 230º erstreckt.
DE69205136T 1991-12-20 1992-12-08 Mechanische oder elektromechanische Uhr mit einem Triebrad, das eine Anzeigevorrichtung wie eine Datumsanzeige in Bewegung setzt. Expired - Lifetime DE69205136T2 (de)

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