DE549041C - Flachstahlweblitze und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Flachstahlweblitze und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE549041C
DE549041C DEG77335D DEG0077335D DE549041C DE 549041 C DE549041 C DE 549041C DE G77335 D DEG77335 D DE G77335D DE G0077335 D DEG0077335 D DE G0077335D DE 549041 C DE549041 C DE 549041C
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flat
shaft
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flat steel
healds
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Flachstahlweblitzen, bei denen der Schaft in Ausschnitten von Endösen befestigt ist, wie solche hauptsächlich für Kettenfadenwächter für Webstühle Verwendung finden.
Das Stanzen solcher flacher Litzen in einem Stück ist praktisch nicht angängig. Die Herstellung ist zu teuer und zu umständlieh. Es sind Verfahren bekannt, die Enden eines Doppelrunddrahtschaftes in Ausschnitten von Endösen festzulöten. Nun können aber die Drähte oder Doppelrunddrahtlitzen aus technischen Gründen nicht so dünn gewählt werden wie für Flachlitzen; es ist deshalb bei den letzteren auch eine bedeutend dichtere Einstellung auf den Aufreihschienen möglich.
Nach dem vorliegenden Verfahren wird ao ein den Endösen im wesentlichen gleich dicker Flachschaft in besonderer Weise angeschweißt, wobei die Schweißstellen nicht auftragen. Dadurch wird erreicht, daß die Litzen eng aneinandergereiht werden können, so daß eine größere Zahl von Weblitzen auf dieselbe Stange aufreihbar sind. Die Schweißung erfolgt so, daß die Enden des mit der Fadenöse versehenen Flachschaftes leicht gewölbt werden, dann in die Aussparungen der Kopfstücke eingelegt und während des Schweißens, was z. B. elektrisch erfolgen kann, wieder flachgepreßt werden. Dadurch, wird erreicht, daß Kanten von Schaft und Endstücken, unter kräftigem Druck stehend, geschweißt werden können, so daß eine gute Schweißnaht entsteht, die keiner weiteren Materialbearbeitung bedarf.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Litze beispielsweise dargestellt. Abb. ι zeigt die fertige Litze;
Abb. 2 zeigt ein Endstück in größerem Maßstabe vor der Pressung, und
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2. Die gezeichnete Litze weist einen flachen Schaft 1 auf, welcher in der Mitte die bekannte, zur Aufnahme des Fadens bestimmte Öffnung 2 besitzt. An jedem Ende des Schaftes ist eine aus Metall gestanzte Endöse 3 vorgesehen, welche eine verhältnismäßig große, zur Aufnahme der Aufreihschienen bestimmte Durchbrechung 4 aufweist und im wesentlichen die Dicke des Schaftes 1 hat. Die Endöse 3 besitzt einen Ausschnitt 5 an sich bekannter Art, und in diese ist ein leicht gewölbtes Endstück 6 des Schaftes 1 eingelegt. Die Abmessungen des Ausschnittes 5 und des Endstückes 6 sind so gewählt, daß das Endstück 6 in die Aussparung gut passend eingesetzt werden kann. Nach dem Einsetzen wird beim Verschweißen der Teile 1 und 3 auf den Teil 6 ein Druck in der Richtung/' (Abb. 3) ausgeübt, so daß der gewölbte Teil wieder flachgepreßt wird. Da dieser in flachem Zustand etwas breiter ist als die Ausnehmung 5, drücken die Längskanten der Teile 6 und des Ausschnittes 5 fest gegeneinander, wodurch die Entstehung einer guten Schweißnaht gesichert wird. Die Form der Wölbung 6 am Mittelstück und der Ausschnitt 5 am Endstück kann auch anders als gezeichnet sein. Es sind so Flachlitzen leicht herstellbar, die überall dieselbe Dicke besitzen, als wenn sie aus einer Stahlplatte ausgestanzt wären.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Flachstahlweblitzen*, bei denen der Schaft in Ausschnitten von Endösen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht ge- 8c wölbten Enden (6) des Flachschaftes (1), in den Ausschnitten (5) der Endösen (3) liegend, während des Schweißens flachgepreßt werden, so daß die Längskanten des Schaftes zwecks guter Schweißung fest gegen die Längskanten der Ausschnitte (5) der Endösen (3) gepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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