DE357748C - Verfahren zur Herstellung von Kurbelstangen und aehnlichen Maschinenteilen aus Blech - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kurbelstangen und aehnlichen Maschinenteilen aus Blech

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DE357748C
DE357748C DED37511D DED0037511D DE357748C DE 357748 C DE357748 C DE 357748C DE D37511 D DED37511 D DE D37511D DE D0037511 D DED0037511 D DE D0037511D DE 357748 C DE357748 C DE 357748C
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DED37511D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/84Making other particular articles other parts for engines, e.g. connecting-rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Ei findung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Kurbelstangen oder ähnlichen Maschinenteilen aus Blech.
Gemäß der Erfindung wird in der Weise vorgegangen, daß man den Enden der verwendeten Blechwerkstücke eine voneinander verschiedene und eine größere Stärke als dem mittleren Teil gibt, worauf die Hälften der Lagerköpfe aus dem Mateiial der dickeren Enden und die Hälfte des Schaftes der Kurbelstange aus dem dünneren Zwischenstück dutch Pressen geformt werden. Die so erzeugten Stangenhälften weiden alsdann in an sich bekannter Weise dirch Schweißen, o. dgl. miteinander vereinigt.
Bei dem Verfahren, das sich durch große Einfachheit auszeichnet, wird somit die Notwendigkeit vermieden, die Kurbelstange aus zusammengesetzten Stanz- und Preßwerkstücken herzustellen. Die gemäß der Erfindung herao gestellte Kurbelstange ist nicht nur leichter als eine solche, die aus einem Blech von gleicher Metallstärke gefertigt ist, sondern besitzt auch eine größere Festigkeit.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung veranschaulicht, . und zwar zeigt:
Abb. ι eine Aufsicht auf das Vorwerkstück und
Abb. 2 einen Querschnitt hierzu.
Abb. 3 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung das gepreßte Werkstück.
Abb. 4 stellt eine Ansicht einer Kurbelstange, die aus zwei sich ergänzenden gepreßten Teilen hergestellt ist, dar.
Abb. 5 und 6 sind Längsschnitte in verschiedenen Ebenen, und die
Abb. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Abb. 5.
Durch das flache zur Verwendung gelangende Blechwerkstück nach Abb. 1 und 2 mit seiner verschiedenen Materialstärke wird diegewünschte Materialverteilung erreicht. Das Vorwerkstück kann durch Walzen oder Pressen zu der gewünschten Form gestaltet werden. Zweckmäßig wird ein Walzvorgang verwendet. Zur Herstellung der in der Zeichnung dargestellten Ku btlstangc besitzen die gcgenübei liegenden Teile eine größere Stärke als der mittlere Teil. Von dem dickeren zu dem dünneren Teil verläuft das Metall schräg, so daß an keiner Stelle ein scharfer Wechsel in der Stärke vorhanden ist. Wie aus Abb. 1 und 2 hervorgeht, besitzt das Blechwerkstück A einen mittleren Teil B von verhältnismäßig geringer Stärke, einen Endteil C von etwas größerer Stärke und einen gegenüberliegenden Endteil D von noch größerer * Stärke, wobei die dazwischenliegenden schräg j verlaufenden Teile E und F die Enden C und D mit dem Zwischenstück B verbinden. Von diesem Vorwerkstück, welches zu einem fortlaufenden Streifen gewalzt werden kann, werden die einzelnen Arbeitsstücke zur Herstellung der Kurbelstangenhälften abgeschnitten, wie dies durch die gestrichelten Linien G angedeutet ist. Der Endteil C wird für ein kleineres oder ein Gelenkzapfenlager, und der Endteil D für ein größeres Lager benutzt, während die schräg verlaufenden Teile E und F diese Lager mit dem mittleren abgerundeten Schaft vereinigen.
Die abgetrennten Arbeitsstücke werden durch Pressen in die gewünschte Form gebracht. Alsdann werden zwei sich ergänzende Hälften mit ihren aneinanderstoßenden Kanten in an sich bekannter Weise verschweißt oder in anderer Weise miteinander verbunden, wie dies durch die Linie H angedeutet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kurbelstangen und ähnlichen Maschinenteilen aus Blech, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der verwendeten Blechwerkstücke eine voneinander verschiedene und eine größere Stärke als der mittlere Teil besitzen, und daß die Hälften der Lagerköpfe aus dem Material der dickeren Enden und die Hälfte des Schaftes der Kurbelstange aus dem dünneren Zwischenstück durch Pressen geformt werden, worauf die so erzeugten Stangenhälften in an sich bekannter Weise durch Schweißen o. dgl. miteinander vereinigt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED37511D Verfahren zur Herstellung von Kurbelstangen und aehnlichen Maschinenteilen aus Blech Expired DE357748C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2698136A1 (fr) * 1992-11-18 1994-05-20 Ascometal Sa Bielle constituée de deux parties assemblées l'une sur l'autre.
EP0765698A1 (de) * 1995-09-14 1997-04-02 Benteler Ag Verfahren zur Herstellung von metallischen Konstruktionselementen mit unterschiedlichen Wanddicken

Cited By (3)

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FR2698136A1 (fr) * 1992-11-18 1994-05-20 Ascometal Sa Bielle constituée de deux parties assemblées l'une sur l'autre.
EP0598664A1 (de) * 1992-11-18 1994-05-25 Ascometal Pleuelstange aus zwei Teilen, die aufeinander befestigt sind
EP0765698A1 (de) * 1995-09-14 1997-04-02 Benteler Ag Verfahren zur Herstellung von metallischen Konstruktionselementen mit unterschiedlichen Wanddicken

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