DE54898C - Neuerung an Apparaten zum Controliren und Registriren abzuziehender Flüssigkeitsmengen - Google Patents
Neuerung an Apparaten zum Controliren und Registriren abzuziehender FlüssigkeitsmengenInfo
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- B67D1/0855—Details concerning the used flowmeter
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
.· Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Controliren der Mengen von
Flüssigkeiten, wie Bier oder dergleichen, die mittelst Pumpen oder Bierdruckapparate abgezogen
werden, welche Apparate auch gestatten, diese Flüssigkeitsmengen oder deren Geldwerth
zu registriren, um Unterschlagungen von Seiten des Personals zu verhindern, welches die
Flüssigkeit abzieht und an das Publikum verabfolgt. ' . .
Wenn derartige Apparate einen praktischen Werth besitzen sollen, müssen dieselben folgende Bedingungen erfüllen:
a) Vorausgesetzt, dafs bei einem vollen Hub des Pumpenhebels oder -Schwingels ein Liter
Flüssigkeit abgezogen wird, dann mufs der Apparat derart angeordnet sein, dafs derselbe
nicht nur den vollen Hub des Hebels registrirt, sondern auch jeden beliebigen Bruchtheil des
Hubes, wie z. B., wenn Y10 1 abgezogen
würde, da im anderen Falle die den Apparat
bedienende Person wiederholt den Pumpenhebel um ein kleines Stück bewegen und doch
eine bedeutende Menge. Flüssigkeit abziehen könnte, ohne dafs dieselbe registrirt würde.
. b) Der mit dem Pumpenhebel verbundene Apparat mufs derart angeordnet werden, dafs
— nachdem eine gewisse Menge Flüssigkeit abgezogen worden ist — die den Apparat bedienende
Person andererseits den Hebel um ein kleines Stück bewegen kann, um den sogenannten
»Zuschufs«. zu geben, d. h. eine fernere geringe Menge Flüssigkeit ablaufen zu
lassen, um genau zu messen, und zwar ohne den Registrirapparat in Thätigkeit zu setzen.
c) Der Apparat mufs derart mit dem Registrirmechanismus verbunden sein, dafs — wenn
infolge der Bewegung des Pumpenhebels nur Luft oder Schaum abgelassen wird — eine
solche Bewegung von dem Registrirapparat nicht vermerkt wird.
Ein Apparat, welcher diesen Bedingungen entspricht, ist auf den beiliegenden Zeichnungen
dargestellt, auf welchen die Fig. 1 eine schematische Ansicht des gesammten Apparates, die
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Contäctapparat in vergröfsertem Mafsstabe, die
Fig. 3 und 4 in vergröfsertem Mafsstabe einen Querschnitt und Grundrifs der Einrichtung
zum Verhindern des Registrirens für den Fall darstellen, dafs Luft oder Schaum gepumpt
wird. Die Fig. 5 ist schliefslich eine Modi-, fication eines solchen Apparates.
Mit A ist der Pumpencylinder bezeichnet, dessen Kolbenstange B mit dem Pumpenhebel
oder -Schwengel C in irgend einer geeigneten Weise verbunden ist. An der Kolbenstange
ist — am besten verstellbar — ein Arm D befestigt, der in eine Gabel oder ein Äuge D1
ausläuft, welch letzteres die Stange E des Contactapparates umfafst, aber mit derselben
nicht fest verbunden ist. Dieser Apparat besteht aus einem Cylinder F aus einem isolirenden
Material, wobei dieser Cylinder unten und oben geschlossen und mit kleinen Luftlöchern
ausgerüstet ist und in demselben ein Kolben G spielt, welcher mit der — ein oberhalb
des Kolbens befindliches Gewicht tragenden — Stange E verbunden ist.
Der Kolben besteht aus einem Obertheil G1
aus einem isolirenden Material und einem Untertheil G2 aus einem leitenden Metall,
welch letzterer mit G1 fest verbunden ist. Die Stange E, welche auch aus einem leitenden
Metall hergestellt ist, geht frei durch den Obertheil G1 hindurch, reicht in eine Aushöhlung
zwischen diesen beiden Theilen hinein und ist an dieser Stelle mit einem Kopf E1 ausge-
rüstet. Zwischen dem letzteren xind dem Obertheil G1, sowie dem Untertheil G2 ist
ein geringer Spielraum vorhanden, so dafs — wenn die Stange E mittelst des Armes D nach
oben bewegt wird — dieselbe sich zuerst ein wenig aufwärts verschiebt, indem der Kopf
derselben aufser Berührung mit dem Kolbenuntertheil G2 kommt, hingegen sich gegen
den Kolbenobertheil G1 legt, worauf der letztere alsdann im Cylinder gehoben wird. Sobald
bei. der Bewegung des Armes D die Stange E von demselben freigegeben wird,
bewegt sich diese Stange zunächst ein Stück. abwärts, ohne den Kolben zu bewegen, bis
" schliefslich der Kopf derselben mit dem Untertheil G2 in Berührung kommt und das Gewicht
dann veranlafst, dafs die Stange und der Kolben in dem Cylinder abwärts gleiten.
Am unteren Ende des Cylinders ist seitwärts ein Metallklotz / befestigt, in. welchem
eine Anzahl von beweglichen Stiften J1J2.. .
angeordnet sind, die ein wenig durch die Wandung des Cylinders F hindurchreichen
und durch Federn in ihrer Lage erhalten werden. Diese Stifte und der Metallklotz
stehen mit dem einen Zweig einer elektrischen Leitung K in Verbindung, in die ein elektrischer
Registrirapparat eingeschaltet ist, durch welchen die abgelassenen Flüssigkeitsmengen
registrirt werden sollen, und welcher irgend eine Form haben kann.
Der andere Zweig der Leitung K ist mit der Stange E verbunden, welche irgendwie
gegen den Arm D is'olirt ist. Die Folge einer solchen Anordnung der Theile ist, 'dafs —
wenn der Schwengel C um ein'gewisses Stück
zwecks Ablassens einer gewissen Flüssigkeitsmenge bewegt wird — der Arm D den Kolben
G in dem Cylinder F um ein entsprechendes Stück hebt. Der Kolbenuntertheil G2
wird dabei allmälig in leitende Verbindung mit einer gewissen Anzahl von Stiften J1J2'. . .
gebracht, da aber die Stange E während dieser Zeit nicht in leitender Verbindung mit dem
Kolbenuntertheil G2 steht, so wird der elektrische Stromkreis nicht geschlossen und infolge
dessen keine Registrirung einer solchen Bewegung auf dem Zählapparat L herbeigeführt.
Sobald die verlangte Flüssigkeitsmenge abgezogen und der Schwengel rückwärts bewegt
worden ist, so dafs der Arm D sich von dem Anlauf der Stange E nach unten hin
entfernt, so wird hierdurch zunächst der Contact mit dem Kolbenuntertheil G2 hergestellt
und darauf bewegen beide Theile sich im Cylinder abwärts, indem der Stromschlufs herbeigeführt
und dadurch das Zählwerk jedes Mal bewegt wird, sobald der Kolbenuntertheil G2 sich an einem der Stifte J1J.
vorbeibewegt. Je nachdem also eine gröfsere oder geringere Flüssigkeitsmenge abgezogen, der Kolben also mehr oder weniger hochgehoben wurde, wird eine gröfsere oder geringere Anzahl von Stromschlüssen hergestellt und die Registrirung der Einheiten bewirkt.
vorbeibewegt. Je nachdem also eine gröfsere oder geringere Flüssigkeitsmenge abgezogen, der Kolben also mehr oder weniger hochgehoben wurde, wird eine gröfsere oder geringere Anzahl von Stromschlüssen hergestellt und die Registrirung der Einheiten bewirkt.
Nimmt man an, dafs der Werth eines Y10 1
Flüssigkeit registrirt werden soll, dann mufs, wenn diese Flüssigkeitsmenge abgelassen worden
ist, der Kolben erst bis zum unteren Contactstift Jl gehoben sein und bei der Rückwärtsbewegung
nur eine einzige Registrirung ausgeführt sein; sobald 3/10 1 abgelassen worden
sind, mufs der Kolben drei Stromschlüsse herstellen u. s. f. Um zu ermöglichen, dafs
der Kolben während der Aufwärtsbewegung sich ungehindert aufwärts bewegt, jedoch, mit
einer um irgend einen Betrag verringerten Geschwindigkeit abwärts bewegt, um einen genügend
grofsen Zeitraum zwischen einzelnen Stromschlüssen herzustellen und eine entsprechende
Registrirung des Zählapparates zu ermöglichen, ist im Boden des Cylinders F
eine Bohrung jF1 angeordnet, durch welche
ungehindert Luft eintreten kann, deren Austritt jedoch durch ein federbelastetes, im Innern
des Cylinders angeordnetes Ventil F2 mehr
oder weniger verzögert werden kann. Ferner ist an dieser Stelle des Cylinders F eine
zweite Bohrung Fs angeordnet, in welche ein Pfropfen Fi eingeschraubt ist, dessen eine
Seite in schräger Richtung abgeflacht ist, so dafs — je nachdem der Pfropfen mehr oder
weniger tief hineingeschraubt wird —- eine kleinere oder gröfsere Oeffnung für das Entweichen
der Luft übrig bleibt und infolge dessen das Herabsinken des Kolbens in entsprechender
Weise verzögert oder beschleunigt wird. .
Die oben beschriebene Anordnung gewährt auch den Vortheil, dafs man einen sogen.
»Zuschufs« geben kann,, welchen man auslaufen läfst, nachdem eine gewisse Menge
Flüssigkeit abgelassen worden ist. Sobald nämlich der Schwengel C nach dem Ablassen
der Flüssigkeitsmenge nach rückwärts gedreht ist, wird die langsamer stattfindende Abwärtsbewegung der Stange E veranlafst haben, dafs
der Arm D sich genügend weit vom Anlauf der Stange E abwärts bewegt hat, um ein
Zurückdrehen des Schwengels so weit zu gestatten, dafs der »Zuschufs« abfliefsen kann,
ohne ein nochmaliges Heben der Stange und des Kolbens erforderlich zu machen, also den
Registrirapparat zu bethätigen, ein Umstand, der beim Verkaufen sehr wichtig ist.
Anstatt einen Cylinder und Kolben der eben beschriebenen Art zu verwenden, kann
man auch an deren Stelle ein belastetes Gleitstück benutzen, welches mit leitenden und
nicht leitenden Theilen ausgerüstet ist, die in derselben Weise bethätigt werden, wie der
Kolben durch die Stange E. Ein solches Gleitstück bewegt sich auf oder zwischen Führungen
und tritt zeitweise in leitende Verbin-
dung mit Stiften J1J-2. . ., die aus einer feststehenden
Platte aus nicht leitendem Material vorstehen. Die Geschwindigkeit, mit welcher
das Gleitstück sich abwärts bewegt, wird durch auf dasselbe einwirkende Federn geregelt, welche
ein verschiebbares, an das Gleitstück anzupressendes Gleitstück beeinflussen.
Um irgend eine Bewegung des Schwengels, welche eine Registrirung herbeiführen würde,
in der Zeit zu verhindern, während welcher das Saugerohr Ax der Pumpe nicht an das
Fafs M angeschlossen ist, wie dies beim Anstecken eines neuen Fasses vorkommt, ist es
vortheilhaft, die Leitung K derart anzuordnen, dafs dieselbe mit dem — die Befestigung am
Fafs ermöglichenden — Theil in bekannter Weise derart verbunden ist, dafs — falls die
Befestigung gelöst wird — der Strom durch die Entfernung des Saugerohres vom Fafs
unterbrochen wird.
In solchen Fällen, wo der Schwengel C mehrmals hin- und herbewegt werden mufs,
indem Luft oder Schaum angesaugt wird, wie dies besonders beim Anstecken eines neuen
Fasses stattfindet, wird die , eine Bethätigung des Registrirapparates bewirkende Bewegung
dadurch vermieden, dafs an dem Ausflufsrohr der Pumpe eine Contactvorrichtung angeordnet
ist, wie dieselbe in den Fig. i, 3 und 4 dargestellt ist.
Diese Contactvorrichtung besteht aus einem Gefäfs A 1J welches durch einen Stutzen A 2
mit dem Drückrohr der Pumpe und durch einen solchen A 3 mit dem Auslaufstutzen für
das Bier oder mit einem anderen Apparat in Verbindung steht. In diesem Gefä'fs A1 spielt
ein Schwimmer- B\ welcher, falls das Gefäfs
leer ist, seine tiefste Stellung einnimmt und auf einer durchbrochenen Stützplatte C2 des
Gefäfses A1 aufliegt. Ein centrales Rohr J32
dieses Schwimmers kann sich ungehindert auf einer an der Stützplatte befestigten Führungsstange C8 aufwärts und abwärts verschieben.
Das obere Ende des Rohres B2 reicht durch eine Durchbrechung an der oberen Seite des
Gefäfses hindurch und ist am oberen Ende mit einer Scheibe D2 aus einem nicht leitenden Material
ausgerüstet. Auf der oberen Seite dieser Scheibe D2 ist eine fernere Scheibe aus einem
leitenden Material angeordnet. An dem oberen Ende des Gefäfses A1 sind zwei nicht leitende
Säulen E2 E2 angeordnet, die mit Contatfedern
E3 E3 ausgerüstet sind. An die letzteren
ist die elektrische Leitung K angeschlossen (Fig. ι und 3).
Eine solche Anordnung gestattet, dafs — so lange nur Luft oder. Schaum durch die
Pumpe gesaugt werden, wobei das Gefäfs A1 leer steht — der Schwimmer in der tiefsten
Stellung bleibt und der zwischen den Federn E3 befindliche Theil der Leitung K ausgeschaltet
ist, die letztere also unterbrochen und keine Registrirung der Bewegung des Pumpenhebels oder Schwengels möglich ist.
Sobald aber beim Durchgange von Flüssigkeit durch das Gefäfs A1 dasselbe gefüllt wird,
steigt der Schwimmer aufwärts und .die gegen die Federn E3E3 sich legende Scheibe desselben schliefst den Stromkreis K. Hierdurch
wird eine Registrirung der ferneren Bewegungen der Pumpe durch den Zählapparat L herbeigeführt,
mittelst welcher Bewegungen Flüssigkeit abgelassen wird.
Die Fig. 5 stellt eine Modification des oben beschriebenen Apparates dar, bei welcher das
Gefäfs A1 selbst in senkrechter Richtung verschiebbar
ist, um den elektrischen Contact herbeiführen zu können.
Mit Al 0 ist ,ein geschlossenes Gefäfs bezeichnet,
welches dadurch gerade geführt wird, dafs ein an demselben, und zwar innen befestigtes
Rohr auf ■ einer Stange B 3 0 sich in
senkrechter Richtung verschieben kann, wobei diese Stange von den Armen C4 0 eines Gestelles
p3 0 gestützt wird. Das Gefäfs A\
steht durch einen Stutzen A2 0 und ein biegsames
Rohr mit der zur Pumpe A, Fig. 1, führenden Leitung in Verbindung, während ein
zweiter Stutzen AB 0 den Anschlufs an den
Ausflufsstutzen der Pumpe oder des Bierdruckapparates ermöglicht.
Das Gefäfs A '0 wird von dem einen Ende
eines Balanciere E 4 0 gestützt, welcher bei i?5 0
drehbar mit dem Gestell D3 0 verbunden ist
und auf der nicht leitenden Scheibe F0 5 einer
Muffe Fe 0 aus einem leitenden Metall ruht.
Die letztere kann auf einer Führungsstange G3 0 G4 0 auf- und abgleiten, wobei die letztere
von Armen H1 0 des Gestelles Z)3 0 gestützt
wird. An der Muffe Fß 0 ist eine zweite
Scheibe iT7 0 aus einem leitenden Metall befestigt,
welche Gewichte Il 0 stützt, die so bemessen
sind, dafs das Gefäfs A '„, sobald dasselbe
leer ausbalancirt ist, in welchem Falle also die einzelnen Theile die mit vollen Linien
dargestellte Lage einnehmen. Das Gleichgewicht wird aber gestört, sobald das Gefäfs A\
mit Flüssigkeit gefüllt wird, in welchem Falle die Theile in die mit punktirten Linien gezeichnete
Stellung übergehen.
Der untere Theil G3 0 der Stange ist aus
einem nicht leitenden Material hergestellt, der obere Theil G4 0 aber aus einem leitenden,
und ist bei K1 mit einer Klemmschraube ausgerüstet,
durch welche ein Zweig der elektrischen Leitung (Fig. 1) angeschlossen ist.
Eine zweite Klemmschraube K2 ermöglicht den Anschlufs des anderen Zweiges der Leitung
K an die bewegliche Muffe F6 0. Infolge
dieser Anordnung werden, so lange nur Luft oder Schaum beim Betriebe des Apparates
durch die Pumpe befördert wird — da das Gefäfs A >0 leer ist — die Theile die mit voll
ausgezogenen Linien dargestellte Lage ein-
nehmen und der Stromkreis K wird unterbrochen sein, also eine Registrirung der Bewegungen
des Pumpenhebels oder Schwengels nicht stattfinden. Sobald aber Flüssigkeit durchfliefst und das Gefäfs Αγ ϋ sich füllt, wird
dasselbe die Theile veranlassen, die mit punktirten Linien gezeichnete Lage einzunehmen, in
welcher die Muffe Fe 0 in leitende Verbindung
mit der Stange ff4 gebracht wird, infolge
dessen also der Stromkreis K aufs Neue geschlossen und die ferneren Bewegungen der
Pumpe beim Ablassen von Flüssigkeit auf dem Zählapparat L, Fig. i, registrirt werden.
Claims (5)
1. An Apparaten zum Controliren und Registriren
von Flüssigkeitsmengen, wie Bier, Spirituosen u. dergl., die durch Pumpen
oder Apparate befördert werden, die Verbindung des Pumpenhebels oder -Schwengels
mit einem Kolben oder Gleitstück, welches an einer Anzahl von elektrischen
Contacten vorbeibewegt wird, die durch eine elektrische Leitung mit einem Registrirmechanismus
oder Zählwerk verbunden sind, wobei der Kolben oder das Gleitstück und die Contacte derart angeordnet
sind, dafs, wenn der Pumpenhebel in der einen Richtung bewegt wird, derselbe
den Kolben oder das Gleitstück an die Contacte herandrängt, ohne dadurch einen Stromschlufs herbeizuführen, während,
sobald der Hebel rückwärts bewegt wird, derselbe den Kolben oder das Gleitstück freigiebt, so dafs derselbe oder dasselbe
infolge der Schwere sich ungehindert abwärts bewegen kann, während welcher Zeit dieselben veranlafst werden, den Stromschlufs
für einen Augenblick herzustellen, indem dieselben an den Contacten vorüber sich bewegen und dadurch eine oder
mehrere Registrirungen auf dem Zähl-, apparat herbeiführen.
2. An den unter i. angegebenen Control- und Registrirapparaten die Anordnung des Gleitstückes
als Kolben, der in einem Cylinder gleitet, an dessen Innenseite die erwähnte Anzahl von Contacten sich befindet, und
wobei der Kolben theils aus einem nicht leitenden und theils aus einem leitenden
Material hergestellt und auf diese Weise mit seiner Stange verbunden ist, auf welche
der Pumpenhebel einwirkt, und welche mit einer Klemmschraube der Leitung verbunden
ist, so dafs, wenn der Kolben aufwärts bewegt wird, die Stange nicht in
leitender Verbindung mit dem Kolben steht und folglich kein Stromschlufs herbeigeführt
wird, hingegen bei der Abwärtsbewegung des Kolbens die Stange desselben in leitende Verbindung mit der letzteren gebracht
wird, so dafs beim Vorbeistreichen an einem Contact der Kolben einen Stromschlufs
herstellt.
3. An den unter 1. und 2. angegebenen Control- und Registrirapparaten die Vereinigung
des Cylinders F aus nicht leitendem Material, des Kolbens G, der theils aus
nicht leitendem, theils aus leitendem Material besteht, der belasteten Kolbenstange E,
die mit dem einen Zweig der Leitung des Registrirapparates verbunden ist und einen
Kopf E1 besitzt, der sich lose in dem Kolben bewegt, mit Contactstiften J1J2...,
die mit dem anderen Zweig der Leitung verbunden sind, der Oeffnung F3 mit Ge.
windepflock Fi zum Regeln des Austritts der Luft aus dem Cylinder, und dem
Arm D, der mit der Pumpenkolbenstange verbunden ist, um die Aufwärtsbewegung
des Kolbens in dem Cylinder zu bewirken.
4. An Control- und Registrirapparaten der unter 1. angegebenen Art die Vereinigung
(Fig. 3 und 4) des Druckrohres der Pumpe mit einem Gefäfs, in welchem ein Schwimmer
sich befindet, der, sobald Flüssigkeit durch das Druckrohr und das Gefäfs befördert
wird, veranlafst wird, zu steigen und dadurch einen Stromschlufs in der
elektrischen Leitung des Registrirapparates herbeizuführen, um den letzteren zu veranlassen, die abgelassene Flüssigkeitsmenge
zu verzeichnen, jedoch in seiner tiefsten Stellung verbleibt, eine Stromunterbrechung
herbeiführt und eine Registrirung verhindert, sobald nur Luft oder Schaum gefördert
wird.
5. Die Abänderung (Fig. 5); des unter 4. angegebenen
Apparates dahin, dafs das Gefäfs, welches mit dem Druckrohr in Verbindung steht, selbst sich aufwärts bewegen
kann, ' sobald keine Flüssigkeit gefördert wird, dadurch die Unterbrechung eines
elektrischen Stromkreises veranlafst, wohingegen, sobald Flüssigkeit gefördert wird,
das erwähnte Gefäfs sich abwärts zu bewegen und dadurch den Stromschlufs zu bewirken veranlafst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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| DE54898C true DE54898C (de) |
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| DENDAT54898D Active DE54898C (de) | Neuerung an Apparaten zum Controliren und Registriren abzuziehender Flüssigkeitsmengen |
Country Status (1)
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