DE548852C - Federrollenmuehle mit Luftstromsichtung - Google Patents

Federrollenmuehle mit Luftstromsichtung

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DE548852C
DE548852C DEL78645D DEL0078645D DE548852C DE 548852 C DE548852 C DE 548852C DE L78645 D DEL78645 D DE L78645D DE L0078645 D DEL0078645 D DE L0078645D DE 548852 C DE548852 C DE 548852C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/04—Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C2015/002—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs combined with a classifier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung an den sogenannten Federrollenmühlen, bei denen eine Mahlschüssel um eine senkrechte Welle umläuft und ein von unten kommender Luftstrom das genügend Feine aus der Mühle entfernt.
Schwierigkeiten bei dieser Art von Mühlen bildet die Abdichtung der drehenden Mahlschüssel gegen die feststehende Gehäusewand.
In dem gebildeten Ringspalt soll nämlich regelmäßig die Luft von unten nach oben aufsteigen, das Mahlgut aber verhindert werden —■ wenigstens im allgemeinen —, nach unten zu fallen.
Die bisher vorgeschlagenen Lösungen, nämlich düsenförmige Ausbildung des Ringspaltes, Schaufeln, Leitkanäle u. dgl., haben mancherlei Nachteile. Zur Beseitigung derselben benutzt die Erfindung ein zweckmäßig schräg gestelltes Sieb, welches am Umfang der Mahlschüssel befestigt ist, also mit dieser umläuft und den Ringspalt bedeckt. Es hat sich gezeigt, daß ein solches Sieb besser als alle Schaufeln die doppelte Aufgabe erfüllt, einmal die Luft von unten möglichst gleichmäßig an das Mahlgut heranzuführen, zweitens das Mahlgut zu verhindern, nach unten zu fallen. Zu dem letzteren Zweck benutzt die Erfindung die Tatsache, daß eine bestimmte Luftgeschwindigkeit in der Lage ist, ein Mahlgutkorn von einer bestimmten Größe zu tragen. Nach der Erfindung wird infolgedessen die Maschenweite entsprechend dieser Korngröße gewählt, so daß kein Mahlgut herunterfallen kann. Das Sieb kann waagerecht oder schräg gestellt sein. Das letztere hat den Vorteil, daß die Siebfläche größer wird und das Mahlgut besser auf die Mahlbahn zurückfallen kann.
Es ist bekannt, daß bei diesen Mühlen, die vielfach zur Vermahlung von Kohle dienen, die Bestrebungen darauf gerichtet sind, die schweren Aschenteile der Kohle — vorzugsweise Pyrit — abzuscheiden. Die Erfindung stellt gleichzeitig eine besonders vorteilhafte Lösung für solche Pyritabscheidung dar. Es hat sich herausgestellt, daß die Pyrite am besten erst dann abgeschieden werden können, wenn eine gewisse Korngröße erreicht ist. Wenn man also die Maschenweite des Siebes entsprechend dieser Korngröße einrichtet und die Luftgeschwindigkeit so wählt, daß sie die leichten Kohlenteile oder, falls ein anderes Mahlgut in Frage kommt, andere Mahlgutteile am Herabfallen verhindert, dagegen aber die schweren Pyrite oder sonstigen Stoffe durchfallen läßt, so arbeitet eine solche Mühle als ganz ausgezeichneter Separator.
Es kann nun sein, daß die drei Aufgaben, nämlich die Maschenweite mit den Erfordernissen der Luftgeschwindigkeit, der Pyritabscheidung und des Sichtprozesses, nicht ohne weiteres miteinander in Einklang zu bringen sind; ganz besonders dann nicht, wenn z. B. das Mahlgut oder die verlangte Feinheit wechselt. In beiden Fällen ändert sich die zum Sichtprozeß notwendige Luft-
menge, und das würde zur Folge haben, daß man eigentlich auch die Maschenweite ändern müßte, Es ist dies eine Schwierigkeit, die bei jeder Art Abdichtung des Ringspaltes auftritt. Nach der Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß man von dem Luftstrom unterhalb der MaKL-bahn einen oder mehrere Abzweige unmittelbar in das Mühlengehäuse oberhalb der Mahlbahn führt. Diese Abzweige sind mit einer Riegelvorrichtung versehen, die erlaubt, einen einstellbaren Teil der Luft unter Umgehung des Siebes oder der sonstigen Abdichtungsvorrichtung unmittelbar in den Mühlenraum zu führen. Auf diese sehr einfache Weise hat man es in der Hand, den durch das Sieb oder die sonstige Abdichtungsvorrichtung gehenden Luftstrom genau so weit abzustimmen, daß er Teile von einem bestimmten spe,-zifischen Gewicht mitnimmt, schwerere dagegen herunterfallen läßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. In einem Mahlgehäuse a ist die sich drehende Schüssel δ, auf welcher Walzen c abrollen, untergebracht. An der Schüssel befindet sich das Siebi?. Dieses Sieb deckt den Ringspalte ab. Diesen Ringr spalt muß die aus dem Ringkanal / kommende Sicht- und FÖrderluft passieren, um in den Mahlraum β zu gelangen. Diese Förderluft wird durch das Rohrg· herangebracht, und dieses Rohr hat die Abzweigung h mit der Regelvorrichtung i. Es kann also ein Teil der Luft unter Umgehung des Ringspaltes e unmittelbar in den Mahlraum« gelangen.
Für den Fall, daß der Erfmdungsgegenstand zur Pyritabscheidung benutzt wird, werden die abgeschiedenen Pyrite, wie schon früher vorgeschlagen, durch Mitnehmer &, die an der Schüssel angebracht sind, zu der Ausfallöffnung I gebracht.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Federrollenmühle mit einer an das Mühlengehäuse angeschlossenen Leitung für den Sicht- und Förderluftstrom, der durch.den zwischen der Mahlschüssel und der Gehäusewand gebildeten Ringspalt in den Mahlraum aufsteigt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt mit einem an der Mahlschüssel befestigten, zweckmäßig schräg gestellten Sieb abgedeckt ist.
2. Federrollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Förder- und Sicht-Luftleitung eine oder mehrere unter Umgehung des ,abgedeckten Ringspaltes unmittelbar in den Mahlraum führende Zweigleitungen abzweigen, in denen Regelvorrichtungen vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL78645D 1931-06-18 1931-06-18 Federrollenmuehle mit Luftstromsichtung Expired DE548852C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024782B (de) * 1955-12-13 1958-02-20 Berz Wolfgang Dipl Ing Muehle mit einem um eine lotrechte Achse umlaufenden Mahlteller
US4598872A (en) * 1984-05-16 1986-07-08 Krupp Polysius Ag Method of operating grinding apparatus and grinding apparatus operating according to this method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024782B (de) * 1955-12-13 1958-02-20 Berz Wolfgang Dipl Ing Muehle mit einem um eine lotrechte Achse umlaufenden Mahlteller
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