DE548491C - Bremseinrichtung an Wagenzuegen, insbesondere Kraftwagenzuegen - Google Patents

Bremseinrichtung an Wagenzuegen, insbesondere Kraftwagenzuegen

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DE548491C
DE548491C DE1928548491D DE548491DD DE548491C DE 548491 C DE548491 C DE 548491C DE 1928548491 D DE1928548491 D DE 1928548491D DE 548491D D DE548491D D DE 548491DD DE 548491 C DE548491 C DE 548491C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bremseinrichtung an Wagenzügen, insbesondere an Kraftwagenzügen, mit mehreren Bremszylindern, von denen mindestens ein Teil unter Zwischenschaltung eines Vorratsbehälters an eine zu einer gemeinsamen Druckmittelquelle führende Verbindungsleitung angeschlossen ist. Sie besteht darin, daß in die Leitung, die den Vorratsbehälter mit der zur Druckmittel-
to quelle führenden Leitung verbindet, eine den Durchfluß des Druckmittels verzögernde Verengung, z. B. eine Düse, gelegt ist. Diese Einrichtung dient dazu, bei Beschädigungen oder beim Unterbrechen der Leitungen des Bremsensatzes das unerwünschte Eindringen von Außenluft in die Unterdruckhauptleitung (bei Unterdruckbremsen) oder das unerwünschte Abströmen von Druckluft aus der Drucklufthauptleitung bei Druckluftbremsen zu verzögern. Bei den bisher bekannt gewordenen Ausführungen wird die Druckmittelleitung durch ein bewegliches Ventil abgesperrt, wenn eine der Bremsleitungen unterbrochen wird. Durch die Erfindung wird jedoch auf viel einfachere Weise ein ähnliches Ergebnis erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist in der Abbildung für die Bremseinrichtung eines Wagenzuges dargestellt, bei der die Zug wagenbremse durch den von der Antriebsbrennkraftmaschine erzeugten Unterdruck angezogen wird, während die Anhängerbremse durch den ebenfalls vom Zugwagenmotor kommenden, in einem Vorratsbehälter aufgespeicherten Unterdruck gelöst und gelöst gehalten wird.
An die nichtgezeigte Saugleitung der Antriebsbrennkraftmaschine ist eine Leitung 1 angeschlossen, von der ein Zweig 3 zu dem Behälter 4 und von dort weiter zu dem Anhängerbrems ventil 2" führt. Von dem Ventil 2" geht eine Leitung 1' über die Schlauchverbindung 5 zu einem Bremszylinder 6 in einem Anhängewagen. Eine Feder 7 in diesem Zylinder sucht den Kolben 8 nach rechts zu schieben. Der Kolben 8 ist über eine Stange 9 und einen Hebel ι ο mit einer Bremswelle 11 verbunden. Von der Leitung 1 zweigt noch eine zweite Leitung 12 ab, die über das Ventil 2' zu dem Zugwagenbremszylinder 13 führt. Ein Kolben 14 in diesem Zylinder ist durch eine Stange 15 mit dem nichtgezeichneten Bremsgestänge des Zugwagens verbunden. Jedes der Ventile 2 und 2" hat zwei Absperrvorrichtungen, von denen die eine die Verbindung mit der Unterdruckleitung (12 bzw. 3) und die andere die Verbindung mit der Außenluft beherrscht. Die Absperrvorrichtungen werden durch Federn auf ihrem Sitz gehalten und gemeinsam vom Führerstand des Zugwagens aus durch einen Hebel 16, eine Stange 17 und ein Hebelpaar 18 und 19 derart gesteuert, daß beim Anziehen der Bremsen aus dem Zugwagenbremszylinder 13 über die Leitung 12 Luft abgesaugt wird, während in den Anhängerbremszylinder 6 über die Leitung 1' Außenluft eingelassen wird. Dadurch wird der Kolben 14 im Zylinder 13
nach links geschoben, so daß die Bremsbacken im Zugwagen angezogen werden. Gleichzeitig wird im Anhänger durch das Wegnehmen des Unterdrucks die in der Feder 7 aufgespeicherte Arbeit frei. Diese Arbeit wird zum Bremsen des Anhängewagens ausgenutzt.
In die Leitung 3 ist zwischen die Abzweigstelle von der Leitung 1 und den Behälter 4 eine Drossel 20 eingeschaltet. Diese Drossel hat den Zweck, das unerwünschte Eindringen von Außenluft in die Leitung 1 zu verzögern, weil sonst die Bremswirkung im Zugwagen verschlechtert würde. Außenluft kann z. B.
in größeren Mengen in die Ansaugleitung 3 unerwünscht eindringen, wenn der Kupplungs-■schlauch 5 weggenommen oder abgerissen ist. Die Außenluft geht ohne weiteres über das Ventil 2" in den Behälter 4, denn das Ventil 2" verbindet ja in der Ruhestellung den Anhängerbremszylinder mit diesem Behälter. Wenn die Drossel 20 nicht vorhanden wäre, würde beim Anziehen des Bremshebels 16 nicht nur aus dem Bremszylinder 13, sondern in der Hauptsache aus dem viel größeren Behälter 4 Luft abgesaugt, und der Zugwagen könnte nur mangelhaft gebremst werden. Da aber die Drossel 20 in der Leitung 3 liegt, so wird das Absaugen von Außenluft aus dem Behälter 4 erschwert, und der Zugwagen kann annähernd mit der normalen Bremsstärke gebremst werden. Bei normalem Betrieb, d. h. wenn die Bremsleitungen und Kupplungen in Ordnung sind, kann trotz der Drossel 20 der verbrauchte Unterdruck im Behälter 4 in den Pausen zwischen den einzelnen Bremsbetätigungen rechtzeitig in genügendem Maße ergänzt werden:

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bremseinrichtung an Wagenzügen, insbesondere Kraftwagenzügen, mit mehreren Bremszylindern, von denen mindestens ein Teil unter Zwischenschaltung eines Vorratsbehälters an eine zu einer gemeinsamen Druckmittelquelle führende Verbindungsleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (3), die den Vorratsbehälter (4) mit der zur Druckmittelquelle führenden Leitung (1) verbindet, eine den Durchfluß des- Druckmittels verzögernde Verengung (20) gelegt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1928548491D 1928-09-04 1928-09-04 Bremseinrichtung an Wagenzuegen, insbesondere Kraftwagenzuegen Expired DE548491C (de)

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