DE511776C - Vorrichtung zum Schalten einer durch den im Antriebsmotor erzeugten Unterdruck anzuziehenden Bremse in Verbindung mit einer Motorbremse, insbesondere bei Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Schalten einer durch den im Antriebsmotor erzeugten Unterdruck anzuziehenden Bremse in Verbindung mit einer Motorbremse, insbesondere bei Kraftfahrzeugen

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DE511776C
DE511776C DEB144570D DEB0144570D DE511776C DE 511776 C DE511776 C DE 511776C DE B144570 D DEB144570 D DE B144570D DE B0144570 D DEB0144570 D DE B0144570D DE 511776 C DE511776 C DE 511776C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Bei Fahrzeugen, bei denen der Motor als Bremse benutzt werden kann, indem man ihn als Luftverdichter arbeiten läßt, kann ein großer Teil der vorkommenden Bremsarbeiten mit dieser Bremse bewältigt werden. Der Fahrer gebraucht sie gern, weil er sich dabei nicht körperlich anzustrengen braucht und weil er dadurch die normale Bremse schonen kann. Besonders bei langen -Talfahrten ist dies von Vorteil. Häufig ist nun die normale Bremse eines Kraftwagens eine Saugluftbremse, für die der nötige Unterdruck im Motor selbst erzeugt werden muß. Diese Unterdruckbremse bleibt aber wirkungslos, solange die Motorbremse eingeschaltet ist, weil in diesem Fall vom Motor kein Unterdruck erzeugt wird. Beim Übergang von der Motorbremse zur Saugluftbremse muß der Fahrer also zuerst die Motorbremse ausschalten,, ehe er 'dia andere: .Bremse gebrauchen kann. Diese Abhängigkeit der Vorgänge kann sich unter Umständen nachteilig auswirken, weil der Fahrer beim Bedienen der Unterdruckbremse vielleicht nicht gleich daran denkt, daß die Motorbremse noch eingeschaltet und deshalb die Unterdruckbremse wirkungslos ist und er erst durch das Ausbleiben der stärkeren Verzögerung des Fahrzeugs oder den verhältnismäßig großen Widerstand am Bremshebel der Unterdruckbremse auf diesen Umstand aufmerksam wird. Dann kann es aber schon zu spät sein.
Erfindungsgemäß wird deshalb die Motorbremse zwangsläufig ausgeschaltet, wenn die Unterdruckbremse eingeschaltet wird.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt.
Von einem Handhebel α führt eine Stange b zu einem Hebel c auf einer Nockenwelle d eines nicht gezeichneten Antriebsmotors für den Kraftwagen. Der Handhebel« ist in der Einschaltstellung für die Motorbremse gezeichnet. Er legt sich dabei gegen einen Anschlag e. Diesem Anschlag gegenüber liegt ein zweiter Anschlag / für die Ausschaltstellung des Handhebels α (gestrichelt gezeichnet). Der Hebel α ist auf: eine Welle g aufgekeilt, auf der ein Hebel h festsitzt. Das freie Ende dieses Hebels h greift in eine Langöse i einer zweiteiligen Stange k ein, die durch eine Feder m zusammengehalten wird und mit einem Fußhebel tt verbunden ist. Von diesem Fußhebel aus wird das Steuerventil ο einer (nicht gezeichneten) Unterdruckbremse bewegt. Von dem Steuerventil ο führt eine Leitung/? zum Saugrohr des Motors und eine Leitung g1 zum Bremszylinder.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt:
Wenn die Motorbremse ausgeschaltet ist, liegt der Handhebele in der gestrichelt gezeichneten Stellung am Anschlag /; der Hebel h liegt mit seinem freien Ende am rechten Ende der Langöse i. Zum Einschalten der Motorbremse legt man den Hebel« in die Stellung
am Anschlage, wodurch die Nockenwelled über die Stange b und den Hebel c verdreht wird. Dabei dreht sich der Hebel h auf der Welle g. ebenfalls nach links, ohne aber die Stange k mitzunehmen. Das freie Ende des Hebels h liegt damit am linken Ende der Langöse /.--...
Wenn der Fahrer auf den Bremshebel ti tritt, so wird über die Stange k, den Hebel h
ίο und die Welleg der Handhebel« von der ausgezogen gezeichneten Stellung in die gestrichelt gezeichnete gebracht, weil die Feder tn so stark ist, daß sie bei den dabei auftretenden Widerständen noch nicht nachgibt. Die Motorbremse ist nun ausgeschaltet, und am Motor kann Unterdruck für die Saugluftbremse abgenommen werden. Durch den Bremshebel η ist gleichzeitig mit dem Umschalten der Motorbremse das Steuerventil ο auf leichtes Bremsen gestellt worden, so daß der Unterdruck sofort im Bremszylinder wirken kann. Soll stärker gebremst werden, so braucht der Fahrer nur in der üblichen Weise den Bremshebel noch weiter niederzudrücken, wobei die Feder m auseinandergezogen wird. Nach Freigeben des Bremshebels η wird er durch seine Rückholfeder in die Ruhelage zurückgezogen, ebenso die Stange & und die Öse i; die Feder m zieht sich wieder zusammen. Der Hebele bleibt dabei in der Ausschaltstellung bei/ stehen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schalten einer durch den im Antriebsmotor erzeugten Unterdruck anzuziehenden Bremse in Verbindung mit einer Motorbremse, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorbremse zwangsläufig ausgeschaltet wird, wenn die Unterdruckbremse eingeschaltet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorbremse ausgeschaltet bleibt, wenn die Unterdruckbremse wieder ausgeschaltet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 Und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge für die Schaltung der Motorbremse mit dem Bremshebel («■) für die Unterdruckbremse durch eine geteilte Stange (A) verbunden ist, die eine Langöse (Z) besitzt und durch ein elastisches Glied im)' zusammengehalten wird, wobei das elastische Glied so stark vorgespannt ist, daß es erst nachgibt, wenn das Gestänge der Motorbremse durch einen Anschlag (/) in der Ausschaltstellung festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB144570D 1929-07-11 1929-07-11 Vorrichtung zum Schalten einer durch den im Antriebsmotor erzeugten Unterdruck anzuziehenden Bremse in Verbindung mit einer Motorbremse, insbesondere bei Kraftfahrzeugen Expired DE511776C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172971B (de) * 1961-08-11 1964-06-25 Knorr Bremse Gmbh Eine Druckluftbremse und eine Motorbremse umfassende Bremsanlage fuer Strassenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1172971B (de) * 1961-08-11 1964-06-25 Knorr Bremse Gmbh Eine Druckluftbremse und eine Motorbremse umfassende Bremsanlage fuer Strassenfahrzeuge

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