DE547734C - Eisenkernlose Drosselspule - Google Patents

Eisenkernlose Drosselspule

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DE547734C
DE547734C DENDAT547734D DE547734DD DE547734C DE 547734 C DE547734 C DE 547734C DE NDAT547734 D DENDAT547734 D DE NDAT547734D DE 547734D D DE547734D D DE 547734DD DE 547734 C DE547734 C DE 547734C
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iron
reactor
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens AG
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F37/00Fixed inductances not covered by group H01F17/00
    • H01F37/005Fixed inductances not covered by group H01F17/00 without magnetic core

Description

  • Eisenkernlose Drosselspule Bei den bisher zur Verwendung kommenden eisenkernlosen Drosselspulen wird der von den Windungen erzeugte Magnetkraftfluß in bekannter Weise auch die Windungen der Dropselspule durchsetzen und hierdurch an den Stirnseiten der Spule, insbesondere am Innenrand der Spule, erhebliche Wirbelstromverluste hervorrufen.
  • Nach der Erfindung soll dieser Nachteil dadurch beseitigt werden, daß die Leiter der innenliegenden Windungen, insbesondere an den Enden der Spule, aus magnetisierbai em Material, z. B. Eisen, hergestellt werden. Hierdurch wird den Kraftlinien am Innenrand der Spule eine axiale Richtung gegeben und verhindert, daß sie die Windungen in radialer Richtung durchsetzen und hierdurch hohe Wirbelstromverluste hervorrufen. Die Verwendung von magnetisierbarem Material hat zugleich auch den Vorteil, daß der Kraftfluß der Drosselspule erhöht wird.
  • Um den verhältnismäßig hohen Widerstand, den das magnetisierbare Material gegenüber nichtmagnetisierbarem Material im allgemeinen besitzt, auszugleichen, können die aus dem erstgenannten Material hergestellten Leiter einen größeren Querschnitt erhalten als die Leiter der übrigen Windungen. Die Gefahr, daß nunmehr in diesen Leitern infolge ihrer verhältnismäßig großen radialen Ausdehnung Wirbelströme entstehen können, kann dadurch beseitigt werden, daß diese Leiter unterteilt werden. Das kann z. B. dadurch geschehen, daß die Leiter lamelliert werden oder daß sie aus formgepreßten Kabeln aus magnetisierbarem Material hergestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Diese zeigt eine aus mehreren flachen Einzelspulen zusammengesetzte Drosselspule. Die Leiter der innersten Windungsschicht i der Spule bestehen aus Eisen, und zwar ist dieses unterteilt; die Leiter der äußeren Schicht a hingegen sind in der üblichen Weise aus Kupfer hergestellt.

Claims (1)

  1. PATE XTANSPRÜCIiR: i. Eisenkernlose Drosselspule, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter der innenliegenden Windungen, insbesondere an den Enden der Spule,. aus magnetisierbarem Material, z. B. Eisen, bestehen. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Leiter aus magnetisierbarem Material größer ist als der Querschnitt der Leiter aus nichtmagnetisierbarem Material. 3. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter aus magnetisierbarem Material unterteilt sind. q.. Drosselspule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter aus magnetisierbarem Material lamelliert sind. 5. Drosselspule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter aus magnetisierbarem Material aus formgepreßtem Kabel bestehen.
DENDAT547734D Eisenkernlose Drosselspule Expired DE547734C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764606C (de) * 1937-11-19 1953-05-26 Siemens Schuckertwerke A G Schaltanordnung fuer Unterbrechungseinrichtungen
DE937185C (de) * 1941-02-12 1955-12-29 Siemens Ag Schaltanordnung fuer Wechselstromunterbrechungseinrichtungen
DE1294541B (de) * 1962-05-29 1969-05-08 Trench Electric Ltd Drossel ohne Eisenkern

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DE937185C (de) * 1941-02-12 1955-12-29 Siemens Ag Schaltanordnung fuer Wechselstromunterbrechungseinrichtungen
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