DE54575C - Wasserkraftmaschine - Google Patents

Wasserkraftmaschine

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Publication number
DE54575C
DE54575C DENDAT54575D DE54575DA DE54575C DE 54575 C DE54575 C DE 54575C DE NDAT54575 D DENDAT54575 D DE NDAT54575D DE 54575D A DE54575D A DE 54575DA DE 54575 C DE54575 C DE 54575C
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DE
Germany
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drive shaft
piston
cords
piston rod
engagement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54575D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. KÖLZ in Dresden, Zwingerstr. 4
Publication of DE54575C publication Critical patent/DE54575C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L33/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
    • F01L33/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution rotary
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/08Driving gear incorporating fluid motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat eine Wasserkraftmaschine zum Gegenstand, bei welcher die Kraft des auf einen Kolben wirkenden Wasserdruckes nicht unmittelbar auf die Trieb-. welle, sondern durch Vermittelung von Schnüren, Ketten etc. übertragen wird, welche. Rollen, um die sie gewickelt sind und welche lose auf der Triebwelle sitzen, in Drehung versetzen , die diese dann durch eine Zahnkupplung der Triebwelle übermitteln.
Diese Anordnung bezweckt, bei der nur für kleinen Kraftbedarf bestimmten Maschine einen gedrungenen Bau und unter Vermeidung schwingender Massen einen ruhigen und gleichmä'fsigen Gang zu erzielen.
Auf den im Cylinder α spielenden Kolben b wirkt der Wasserdruck abwechselnd von oben und von unten. Die am Cylinderboden durch eine Stopfbüchse c abgedichtete Kolbenstange d greift an einem an den Säulen e e geführten Querstück f an. An demselben sind hier zwei Schnüre g g1, die aber auch durch Ketten etc. ersetzt werden können, befestigt. Die eine derselben g ist unmittelbar nach ihrer Rolle h geführt, während die andere g1 erst nach einer oberhalb der Hubgrenze angeordneten Führungsrolle geleitet ist und von hier aus nach ihrer Rolle h1 geht. Die Schnüre g g1 sind entgegengesetzt aufgewickelt und tragen an ihrem anderen Ende belastende Gewichte k Ar1, welche zum Straffhalten bezw. Anspannen der Schnüre dienen. Die Rollen h h1 sitzen lose und verschiebbar auf der Trieb welle, welche zwischen jenen eine feste Büchse i trägt. Diese ist auf beiden Seiten, die Rollen auf den der Büchse zugekehrten Seiten mit Zähnen versehen, und es kuppelt sich dadurch abwechselnd die eine öder andere der Rollen mit der Büchse, sobald die betreffende Schnur durch die auf- und niedergehende Bewegung der Kolbenstange abgewickelt wird, schaltet sich aber aus und läuft leer, sobald sich die Schnur aufwickelt. Die Ein- und Ausrückung der Kupplung erfolgt mittelst der beweglichen, ' durch eine Spiralfeder b verbundenen Armemm1, welche an den äufseren Seiten der Rollen anliegen, und zwar selbsttätig dadurch, dafs sich die gespannte Schnur neben einander legt oder durch einen eingeschnittenen Schraubengang eine seitliche Verschiebung' der Rolle bewirkt. Auf der Triebwelle Φ sitzt das Triebrad r, welches die aufgenommene Kraft unmittelbar oder durch Räderübersetzung ^1T2T3" auf die Riemscheibe s überträgt.
Bei der dargestellten Maschine sei der Kolben im Niedergang, es wird also die Schnur g mit ihrem an dem Querstück befestigten Theil auf die Rolle h gewickelt, während der mit . dem Gewicht k belastete Theil sich dementsprechend abwickelt. Die Rolle h ist ausgerückt und läuft leer. Dagegen wird die Schnur g1 mit ihrem einen Theil ab- und mit ihrem anderen, mit dem Gewicht /c1 belasteten Theil aufgewickelt, die Rolle hl steht im Eingriff mit der Büchse, i der Triebwelle und dreht dadurch letztere. Sobald der Kolben wieder hochzugehen beginnt-, wickelt sich die
. Schnür g ab und dadurch rückt die Rolle h nach rechts und kuppelt sich mit der Büchse i, während gleichzeitig durch entgegengesetzte Drehung die Rolle h x aufser Eingriff mit der
Büchse kommt, indem sie sich ebenfalls nach rechts verschiebt und nun leer läuft.
Derselbe Zweck läfst sich auch bei der Vereinfachung erreichen, dafs man nur eine Schnur mit einer Rolle in der Mitte der Triebwelle und zwei seitlicKen Büchsen anordnet.' Man bedarf dann nur einer Füllung des Cylinders mit Wasser beim Kolbenhochgang, beim Kolbenniedergang mufste das angehängte Gewicht durch sein Niedersinken die Kraft an die Triebwelle abgeben. Ebenso liefsen sich in beiden Fällen die Gewichte durch Federn ersetzen.
Die Umstellung des den Ein- und Auslafs bewirkenden Hahnes erfolgt durch die mit dem Querstück f verbundene Schieberstange ο, in deren Ausschnitt η die Daumen ρρ1 einer Büchse t eingreifen, welch letztere lose auf der Hahnkegelachse v2 aufsitzt und einen mit einem Gewicht belasteten Arm u trägt. Dieser greift in den Ausschnitt einer fest mit dem Hahnkegel ν verbundenen Scheibe v1 ein und bewirkt durch seinen Ausschlag nach der einen oder anderen Seite die Drehung des Hahnkegels. Der Zweiwegehahn öffnet gleichzeitig den Einlauf über und den Auslauf unter dem Kolben, Fig. 2, oder den Einlauf unter und den Auslauf über dem Kolben, Fig. 3. Sobald die Schieberstange ο beim Hochgang des Kolbens ebenfalls hochgeht, fafst sie am unteren Ende ihres Ausschnittes den Daumen ρ und dreht mit der Büchse t den Gewichtsarm u über dessen Todtpunktlage hinaus, worauf derselbe im Niederfallen die Scheibe v1 mitnimmt und dadurch den Hahnkegel umstellt.
Der. in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Stellung der Maschine entsprechen die Stellungen des in Fig. 4 gezeichneten Hahnkegels ν mit Scheibe v1 und der in Fig. 5 und 6 veranschaulichten Büchse t mit Daumen ρ px und Gewichtshebel u. Der Kolben ist nahe seiner unteren Todtpunktlage, es hat die ebenfalls niedergehende Schieberstange 0 den Daumen ρ' erfafst und wird dadurch den Gewichtshebel u über seine Todtpunktlage nach rechts hinausdrehen, so dafs er dann im Niederfallen an die Scheibe v1 anstöfst und diese und mit ihr den Hahnkegel dreht. Die Drehung des Kegels wird durch einen Anschlag des Scheibenansatzes vs an die Ansätze χ χ eines Bogens begrenzt. Beim Niederfallen des Gewichtes schlägt entweder der Daumen ρ oder- anderseitig ein Arm/ an einen federnden Buffer \ an, um die Kraft des Schlages abzuschwächen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprdch:
    Wasserkraftmaschine, bei welcher die Kraft des Wasserdruckes durch das Kolbenspiel dadurch mittelbar auf die Triebwelle übertragen wird, dafs eine oder mehrere an der Kolbenstange (d) angebrachte, an den Enden mit Gewichten (k kl) belastete Schnüre (g gl) je eine auf der Triebwelle (w) lose und verschiebbar aufsitzende Rolle (h hl) drehen, welche, durch eine Zahnkupplung mit der Triebwelle (n>) in Eingriff gebracht, die aufgenommene Kraft auf letztere überträgt, wobei ein selbstthätiges Aus- und Einrücken der Zahnkupplungen auf die Weise erreicht wird, dafs unter entgegengesetzter Aufwickelung der Schnüre (g g1) die eine derselben unmittelbar, die andere unter Einschaltung einer Führungsrolle (h2) mit der Kolbenstange (d) verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54575D Wasserkraftmaschine Expired - Lifetime DE54575C (de)

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