DE545462C - Fadenspannvorrichtung fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln - Google Patents

Fadenspannvorrichtung fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln

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DE545462C
DE545462C DENDAT545462D DE545462DD DE545462C DE 545462 C DE545462 C DE 545462C DE NDAT545462 D DENDAT545462 D DE NDAT545462D DE 545462D D DE545462D D DE 545462DD DE 545462 C DE545462 C DE 545462C
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thread
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thread tensioning
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twisting
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Oerlikon Barmag AG
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Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/10Tension devices
    • D01H13/104Regulating tension by devices acting on running yarn and not associated with supply or take-up devices
    • D01H13/106Regulating tension by devices acting on running yarn and not associated with supply or take-up devices for double-twist spindle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Fadenspannvorrichtung für Doppeldraht-Zwirnspindeln Gegenstand der Erfindung ist eine Fadenspannvorrichtung für Doppeldraht-Zwirnspindeln.
  • Bei den bisher bekannten: Spannvorrichtungen wird der Faden vor dem Eintritt in die Zwirnspindel um dieselbe herumgeschlungen und durchgezogen, um so dem Faden eine Spannung zu erteilen. Hierbei besteht jedoch der Nachteil, daß sich der Faden infolge dieser Umschlingung leicht festzieht und abreißt, so daß häufig Fadenbrüche entstehen; auch ist das Durchziehen des Fadens beim Anzwirnen äußerst umständlich und zeitraubend. Man hat auch schon versucht, für die Bremsung des Fadens eine oder mehrere Kugeln anzuordnen. Hierbei ist aber keine gleichmäßige Spannung gewährleistet, da die Kugel infolge der umlaufenden Spindel und infolge des durchlaufenden Fadens einer dauernden Vibration unterworfen ist, wodurch eine ungleichmäßige Spannung und auch ein Festsetzen der Kugel und somit ein vollkommenes Aussetzen der Bremsung eintreten kann. Es ist auch schon versucht worden:, dem Faden an seiner Durchtrittsstelle durch eine unter Federdruck stehende Hülse eine Spannung zu erteilen. Diese ist jedoch starr gehalten und nur einseitig ausgebildet, so daß dieselbe für den vorgesehenen Zweck nicht verwendbar ist, da hierbei keine doppelseitige Spannung des Fadens für die Durchführung durch die Hohlspindel möglich und auch ein Durchziehen des Fadens infolge der starren Anordnung sehr erschwert ist.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, dem von der Ablaufspule kommenden Faden vor dem Eintritt in die Zwirnspindel eine gleichmäßige Spannung zu erteilen und hierbei dem Faden einen glatten und verschlingungsfreien Durchgang zu geben.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Ein-und Austrittsöffnung des Fadenspanners durch unter Federdruck stehende, teleskopartig ineinandergeschobene Hülsen abgeschlossen ist. Hierbei sind die Anlageflächen im Fadenspanner für die Hülsenköpfe konisch bzw. kalottenförmig ausgebildet.
  • Die Vorteile dieser Erfindung bestehen darin, daß der Faden eine immer gleichbleibende Spannung erhält, wobei infolge der glatten Durchführung des Fadens ein Festziehen desselben und dadurch entstehende Fadenbrüche vermieden werden. Außerdem ist beim Anzwirnen ein leichtes Einziehen des Fadens möglich, da die teleskopartig an den konischen Anlageflächen anliegenden Hülsen beim Einführen des Durchziehdrahts seitlich ausweichen.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand - beispielsweise in zwei Ausführungsformen dar, und zwar zeigen Fig. i die Spannvorrichtung im Längsschnitt auf der Fadenablaufspule angeordnet, Fig. 2 desgleichen, jedoch oben in dem auf der Hohlspindel befindlichen Spulenhalter angeordnet.
  • Der Fadenspanner l befindet sich entweder unmittelbar auf der Ablaufspule a, wobei derselbe den oberen Rand der Ablaufspule kappenförmig umschließt, oder aber er wird oben in den auf der Hohlspindel angeordneten Spulenhalter m gesteckt. Im Innern erhält der Fadenspanner an der Ein- und Austrittsöffnungb bzw. c konisch oder kalottenförmig verlaufende Erweiterungen g bzw. k, gegen welche teleskopartig ineinandergeschobene Hülsen i und k durch eine im Innern angeordnete Schraubenfeder L gedrückt werden. Die Hülsen i und k sind oben und unten mit abgerundeten Köpfen d bzw. e versehen, die so bemessen sind, daß sie im Innern des Fadenspanners f beim Durchziehen de- Fadens seitlich ausweichen können. Infolge der konischen oder kalottenförmigen Ausbildung der Anlageflächen gehen die Hülsen immer wieder nach ihrem Ausgangspunkt zum Abschluß der Ein- und Austrittsöffnung b bzw. c zurück.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenspannvorrichtung für Doppeldraht-Zwirnspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Austrittsöffnung (b bzw. c) des Fadenspanners durch unter Federdruck stehende, teleskopartig ineinandergeschobene Hülsen (i und k) abgeschlossen sind.
  2. 2. Fadenspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen im Fadenspanner für die Hülsenköpfe (d und e) konisch oder kalottenförmig ausgebildet sind.
DENDAT545462D Fadenspannvorrichtung fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln Expired DE545462C (de)

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