DE545221C - Fussbodenabziehmaschine - Google Patents
FussbodenabziehmaschineInfo
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Classifications
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- A47L11/4036—Parts or details of the surface treating tools
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Landscapes
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. AUGUST 1932
29. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M545221 KLASSE 34 c GRUPPE
Hans Reichart in Kaufbeuren Fußbodenabziehmaschine
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1930 ab
Bei den bisher bekannten Fußbodenabziehmaschinen werden die Parkett- u. dgl. Riemen
mittels umlaufender Messerköpfe, Schleifscheiben oder Bürsten ohne Rücksicht auf
Beschaffenheit, Gefüge und Faserung des Holzes bearbeitet. Es zeigen sich infolgedessen
auf dem abgezogenen Boden raune Stellen, Rillen usw., die ihn mangelhaft
machen. Dies kann nur dadurch vermieden werden, daß die Riemen wie beim Bearbeiten
mit der Ziehklinke von Hand in der Längsund Faserrichtung des Holzes bearbeitet werden,
da nur auf diese Weise ein frisch gelegter oder ein abgetretener Boden gleichmäßig
und eben abgezogen werden kann. Fußbodenabziehmaschinen, die dies ermöglichen, sind bis jetzt nicht bekannt.
Es ist zwar bei Bodenreinigungsgeräten bereits vorgeschlagen worden, den Bürsten- oder
Stahlspäneschlitten schwenkbar einzurichten, um ihn in die Längsrichtung der Riemen einzustellen.
Mit solchen Geräten kann aber bekanntlich kein gleichmäßig eben abgezogener Boden erzielt werden, weil die Späne
und Bürsten die weichen Jahresringe stärker angreifen als die härteren Teile des Riemens.
Diesen Geräten fehlt dabei jede Begrenzung des Arbeitsweges, so daß stets die anschließenden
Riemen miterfäßt werden. Dies führt bei Schrägriemenböden zu Zerkratzungen der
quer zur Faserrichtung bearbeiteten Riementeile.
Andere bekannte Fußbodenreinigungsgeräte mit einem über zwei Rollen laufenden endlosen,
hin und her bewegten Bandkratzer ermöglichen ebenfalls kein Abziehen des Bodens,
da die Kratzer ungleichmäßig angreifen, die weichen Jahresringe herausarbeiten und den
Boden aufrauhen, statt ihn glattmachen.
Es sind auch Fußbodenabziehmaschinen bekannt, bei welchen an einem fahrbaren Rahmen
mit in derHöhe ν erstellbarenLaufrädern mehrere Bodenbearbeitungswerkzeuge hintereinander
angeordnet sind. Mit diesen Maschinen kann ein Schrägriemenboden nicht abgezogen werden,
weil ein Teil der Werkzeuge immer die benachbarten Riemen erfaßt und somit mehr oder weniger quer zur Faserrichtung dieser
Riemen arbeitet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fußbodenabziehmaschine,
die alle diese Nachteile beseitigt.
Sie kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß an einer motorisch angetriebenen
und mit gleichbleibender Geschwindigkeit in einer Richtung ununterbrochen umlaufenden
Kette o. dgl. eine oder mehrere in einer Führung parallel zur Bodenebene bewegte Ziehklingen
angebracht sind, deren Spantiefe mit Hilfe der verstellbaren Füße der Maschine geregelt und die aus dem fertigbearbeiteten
Riemen mit Hilfe eines Steuerbandes ausgehoben werden können.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der
Erfindung· in einer beispielsweisen Ausführungsform
in Abb. ι schematisch dargestellt. Abb. 2 und 3 zeigen zur Erläuterung der Arbeitsweise
Teile eines Schrägriemen- und eines Lang- oder Schiffsriemenbodens.
Die Maschine hat vier Laufräder r, die mittels senkrecht geführter Stangen δ und
eines Hebelgestänges 2, 3 sowie eines an diesem angreifenden Handhebels c mit Einsteüto
teilung m vom Boden abgehoben oder aufgesetzt werden können. Vier mit Gummi- oder
Saugkapseln ausgerüstete Füße/ sind einzeln oder gemeinsam in der Höhe verstellbar.
Hierzu sitzen sie an senkrecht geführten Gewindespindeln y, die von Kegelrädergetrieben
ζ angetrieben werden. Diese können mittels des Handrades ti gemeinsam bewegt werden.
An der Getriebewelle t greift ein Kupplungshebel
ä an, der beim Umlegen in der Pfeilrichtung die Zahnräder trennt, so daß
dann jeder Stützfuß einzeln verstellt werden kann. Eine Einstellteilung i ist für die Höhenverstellung
der Rädern und Füße/ vorgesehen.
Im Maschinenrahmen befindet sich eine über zwei Rollen parallel zum Boden laufende
endlose Kette o. dgl. k, die von einem Motor a
mit gleichbleibender Geschwindigkeit in einer Richtung ununterbrochen angetrieben, wird.
Die Kette k liegt innerhalb einer sie ganz oder nur im unteren Teile umgebenden Führung
q, in welcher eine oder mehrere Rollen ν laufen, die eine oder mehrere Ziehklingen^'
tragen. An der Führungsrolle ν sitzt ein nach oben ragender Arm, z.B. eine Rolle;?, der
sich als Anschlag auf ein endloses, von Walzen x, w getragenes Band ο abstützt, das konzentrisch
zur Kettenführung q liegt. Ein Teil des Bandes ο ist durch eine Auflage h verstärkt.
Die Walze w ist zur Fortbewegung des Bandeso eingerichtet und hierzu mit einem
Schalthebele sowie mit einer Einstellteilung ti
versehen.
Die Spanntiefe ist mit s bezeichnet; I ist die Länge eines Schrägriemens und L der
Abstand der Antriebsräder für die Kette k.
Zum. Abziehen eines Bodens wird die Maschine über den Riemen gesetzt, und zwar bei
Schrägriemenböden (Abb. 2) so, daß die Achse des vorderen Kettenrades λ: über den Anfang
des abzuziehenden Riemens R zu liegen kommt. Das Band ο ist so einzustellen, daß das untere
Ende der Verstärkung A über dem Ende des Riemens R liegt. Die Räder r sind mittels des
Hebels c hochzuheben und die Spantiefe s durch Einstellen der Füße/ zu bestimmen.
Die vom Motor dauernd in gleicher Richtung mit gleichbleibender Geschwindigkeit angetriebene
Kette nimmt die Ziehklinge g mit, die den Span abhebt. Beim Auflaufen des
Steuerarmes ρ auf die Bandverstärkung h wird die Ziehklinge g nach aufwärts geschwenkt
und dadurch aus dem Boden ausgehoben, was genau am Ende des Riemens R geschieht. Die
Maschine wird dann über den nächsten Riemen geschoben; inzwischen bringt die Kette
die Ziehklinge nach oben, die am Ende der Bandverstärkung in die Arbeitsstellung zurückfällt
und beim Anfang des nächsten Riemens wieder zum Angriff kommt.
Bei Langriemen oder Schiffsböden nach Abb. 3 wird die Verstärkung h des Steuerbandeso
auf den Abstand der Kettenantriebsräder eingestellt. Die Ziehklinge £ arbeitet
dann auf die Länge L, die sich über mehrere Riemen erstrecken kann. Es kann bei solchen
Böden auch so gearbeitet werden, daß die Maschine beim Abziehen nicht stillsteht, sondern
mit abgehobenen Füßen vorwärts rollt.
Etwaige Höhenunterschiede zwischen den abgezogenen und unabgezogenen Teilen des
Bodens lassen sich durch Einstellung des oder der in Betracht kommenden Füße ausgleichen.
Die Maschine arbeitet vollkommen gleichmäßig und ersetzt die zeitraubende Arbeit mit
der Handziehklinge. Das etwa auftretende Durchhängen der Antriebskette bleibt infolge
der Führungsrinne q ohne Einfluß auf die Spantiefe.
Die Laufrollen können auch die in der Höhe verstellbaren Stützfüße der Maschine
bilden, und die Ziehklingen können in der Breite verstellbar sein, um verschieden breite
Riemen in einem Arbeitsgange abzuziehen.
T,
Claims (5)
1. Fußbodenabziehmaschine, gekennzeichnet durch eine motorisch angetriebene,
mit gleichbleibender Geschwindigkeit in einer Richtung ununterbrochen'umlaufende
Kette o. dgl. (Jt)1 an der eine oder mehrere in einer Führung (q) parallel zum Boden
bewegte, auf die Spantiefe einstellbare Ziehklingen (g) mittels einer Steuerung
vom Boden selbsttätig aushebbar angebracht sind.
2. Fußbodenabziehmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerung aus einem konzentrisch zur Antriebskette (Ji) angeordneten endlosen, mit no
einer Verstärkung (Ji) versiehenen Bande (0) besteht, gegen welches die Ziehklinge
(g) mit einem Anschlag (p) anliegt.
3. Fußbodenabziehmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerband (Ji, 0) mittels eines Hebels (e) und einer Einstellscheibe (ti)
für die unterschiedlichen Arbeitslängen der Ziehklingen einstellbar ist.
4. Fußbodenabziehmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ihre festhaftenden Füße (/) einzeln
oder gemeinsam der Höhe nach verstellbar sind, um die Spantiefe (s) der Ziehklinge
(g) einzustellen.
5. Fußbodenabziehmaschine nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Füße (/) durch ein Handrad (d), Zahnräder (z) und Schraubenspindeln (y)
verstellt werden, wobei ein Hebel (μ) zum
Kuppeln und Trennen der Antriebsteile vorgesehen ist.
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE545221T | 1930-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545221C true DE545221C (de) | 1932-08-29 |
Family
ID=6560710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930545221D Expired DE545221C (de) | 1930-06-01 | 1930-06-01 | Fussbodenabziehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545221C (de) |
-
1930
- 1930-06-01 DE DE1930545221D patent/DE545221C/de not_active Expired
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