DE54519C - Vorrichtung zum Herstellen von Pappkasten - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Pappkasten

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DE54519C
DE54519C DENDAT54519D DE54519DA DE54519C DE 54519 C DE54519 C DE 54519C DE NDAT54519 D DENDAT54519 D DE NDAT54519D DE 54519D A DE54519D A DE 54519DA DE 54519 C DE54519 C DE 54519C
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DE
Germany
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piston
frame
cylinder
strip
box
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DENDAT54519D
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English (en)
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E. SALTZKORN, Konsul, und L. NICOLAI in Dresden, F., Löbtauerstr. 20
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    • B31B50/76Opening and distending flattened articles
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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Bei dieser Vorrichtung zum Herstellen von Pappkasten wird die zugeschriittenePappe auf vier verstellbare Winkel so gelegt, dafs der fertige Pappkasten zwischen ihnen hindurchgleiten kann. Behufs Einstellung dieser Winkel für die verschiedenen Kastengröfsen sind die Winkelhalter in Führungen verschieb- und feststellbar und . zwei von den vier Führungen an verschiebbaren Säulen angebracht, um sowohl gleichseitig als länglich viereckige Kasten herstellen zu können. Die zugeschnittene und auf den Winkeln liegende Pappe soll durch einen Kolben zwischen den Winkeln hindurchgestofsen werden, wobei sich die Seitentheile, welche die Wände des Kastens bilden, aufklappen. An dem Kolben befindet sich ein Rahmen., der genau die Gröfse des Kastenbodens hat und den Pappentheil für den Boden nahe an der Ritzung zwischen ihm und den Wandtheilen erfafst und das Hindurchdrücken bewirkt. Dieser Rahmen wird vorher mit einem gummirten oder überhaupt mit Klebstoff versehenen Papieroder Stoffstreifen umwickelt, und zwar so, dafs die gummirte Seite nach aufsen liegt. Beim Durchdrücken der Pappe legen sich nun die Seitentheile an diesen gummirten Streifen an und verbinden sich ■ mit letzterem. Unterhalb der Tischplatte angeordnete Schleppfedern, welche beim Durchstofsen des Kastens durch den Ausschnitt niedergebogen wurden, legen sich über dem Kasten an den Rahmen des Kolbens und bewirken, dafs beim Hochgang des letzteren der Pappkasten von dem Rahmen abgestreift wird.
Zum Umlegen des gummirten Papierstreifens um den Rahmen ist die Anordnung getroffen, dafs der Kolben vor seinem Niedergang durch den auf ihn lastenden Hebeldruck den an seinem Ende befestigten Rahmen dreht und dann erst unter Auslösung seiner Haltevorrichtung geradlinig niedergeht. Diese Drehung des Kolbens bezw. des Rahmens ist hier in zwei verschiedenen Ausführungsformen gezeigt. Einmal ist der Kolben mit einem Ansatz von kleinerem Durchmesser versehen, der in eine Spindel ausläuft. Der Rahmen ist an einer Schraubenmutter befestigt., die auf dieser Spindel gleitet und oben eine Scheibe trägt. Am Kolbencylinder sind mehrere Klauen gelenkig aufgehängt, deren angesetzte Winkel über die Cylinderöffhung vorstehen, aber nicht bis an den Kolbenansatz reichen. In der Ruhestellung erfassen diese Klauen den Scheibenrand der Schraubenmutter und hallen diese mit dem Rahmen fest. " Wird nun der Kolben durch den Hebel niedergedrückt, so halten die Klauen die Scheibe, gestatten aber, dafs sich die Schraubenmutter nebst dem Rahmen dreht, was durch den Druck auf die Spindel am Kolbenende hervorgerufen wird. Der gummirte Papierstreifen ist vorher in einen Schlitz des Rahmens eingeführt worden, wodurch er festgehalten wird, und wickelt sich nun einmal um den Rahmen, da die Schraubenmutter einen vollen Schraubengang hat, worauf er abgeschnitten wird. Jetzt ist nun der stärkere Kolbentheil aus dem Cylinder herausgetreten und drückt auf die vorstehenden Winkel der

Claims (1)

  1. Klauen, so dafs letztere seitlich ausweichen und. die Scheibe freigeben. Schraubenmutter und' Rahmen nebst Kolben gehen hierauf geradlinig; nieder und vollziehen den oben beschriebenen Vorgang des Pappendurchstofses. Beim Kolbenhochgang fallen die Klauen, sobald der dickere Kolbentheil in den Cylinder zurückgetreten ist, infolge ihres Eigengewichtes wieder in die senkrechte Lage und es stöfst sich nun die Scheibe der Schraubenmutter an ihnen. Dadurch wird bewirkt, dafs die Schraubenmutter sich wieder von der Spindel abdreht, am Ende aber den Widerstand überwindet, damit die Klauen wieder die Scheibe erfassen.
    Bei der zweiten Ausführungsform soll die Drehung dadurch bewirkt werden, dafs der runde Kolben mit einer zuerst geradlinig und dann in Schraubenwindung laufenden Nuth versehen ist, in der eine am Cylinder angebrachte Rolle läuft. Der Kolben ist mittelst eines Kugellagers an der. Kolbenstange aufgehängt. Der Kastenrahmen ist am Kolbenende befestigt, eine ebenfalls- hieran* befindliche1 Scheibe wird von den Klauen gehalten. Beim Niedergang des Kolbens wird er zuerst durch die feststehende Rolle in der Schraubennuth gedreht und mit ihm der Rahmen,, dann löst der dickere: Kolbentheil die Klauen aus und der Kolben, geht — geführt durch: die Rolle. — in der geraden, Nuth: nieder. Beim Hochgehen, vollzieht sich derselbe Vorgang: in:, umgekehrten Reihenfolge.
    Auf beifolgender Zeichnung ist Fig.. ι eine Seitenansicht der ganzen: Vorrichtung, Fig.. 2 ein Längsschnitt durch den: Kolben: und die Schraubenmutter. Fig. 3 und 4 sind. Längsschnitte durch den cylindrischen Kolben mit Nuth und. Rolle.. Fig. 5 zeigt. eine Draufsicht,. Fig. 6. die zugeschnittene Pappe auf den Winkeln liegend,. Fig. 7 die· Maschine im: Beginn der Drehung des Kolbens,, mit dem. in. den· Schlitz· des Rahmens- eingeführten gummirten1 Streifen, der sich um: den Rahmen; herumlegt. In; strichpunktirten: Linien, ist der. Kolben- im: Höchgang angedeutet, nachdem: der fertige- Kasten: ab* gestreift worden ist und durch die· Tischplatten.--öffnung' fällt. Fig. 8 ist einerEinzelansicht der Stellung des: Kolbens mit. aufgeschnittener Schraubenmutter und: daran: befestigtem.Rahmen im: Augenblick- des Kolbenniederganges,, nach beendigtem: Umlegen; des gummirten Streifens um den; Rahmen. Fig: 9; ist eine: Draufsicht auf den; Rahmen: mit umgelegten Streifen; und Einsatz· zum: Aufschieben» auf die. Schrauben-^ mutter, an welcher er. durcb eine: von: unten befestigte; Verschlufsplätte (Fig. 8·): gehalten: wird! Fig.-1 ο zeigt in Draufsicht: de» Kasten mit; dem an: seinem: Innentheil anliegenden gummirten Streifen:..
    Vier auf der Tischplatte a. befestigte- Säulen b tragen den Oberbau c, in welchem der Kolbencylinder in Schienen verschieb- und feststellbar aufgehängt ist. Zwischen den Säulen b sind; noch zwei weitere b1 angeordnet, welche aber verschieb- und feststellbar sind. Diese nebst zwei der Säulen b tragen die Winkel d, welche in den Ansätzen e mittelst schwalbenschwanzförmiger Nuthen geführt und durch Schrauben festgestellt werden. An den Winkeln befinden sich rechtwinklig angesetzte Führungen/, welche bis zu. der Durchbrechung g der Tischplatte reichen. Unterhalb derselben, in die. Durchbrechung hineinragend,. sind eine Anzahl Federn h angebracht, welche zum Abstreifen des fertigen Pappkastens von dem Rahmen dienen. Der Kolben k wird im Cylinder Γ durch den Hebel m mittelst Pleuelstange η bewegt. An seinem Ende befindet sich ein. Ansatz Ar1· von kleinerem Durchmesser, an den sich die Spindel 0 ansetzt, welche die Schraubenmutter^1 mit Rahmen r trägt. Letzterer, nach der Form des zu fertigenden Kastens aus Blech· gebogen, hat einen durch diagonale Wände r1 gehaltenen Einsatz r2, Fig. 8 und 9, mit dem er auf die Schraubenmutter ρ aufgeschoben und an der er durch eine Schraube r4 und: eine Verschlufsplatte: r8 gehalten, wird:.. Die: Scheibe p} wird· von dem am Cylinder drehbar aufgehängten Klauen s erfafst,. deren Ansätze, s1· über die: Cy-linderöffrrung; vorstehen. Bei: Fig: 3 und" 4, wirkt die Pleuelstange: m auf eine Kugel: £,. mit. welcher, der cylindrisch.e Kolben verbunden ist. In. denselben! ist die. zuerst geradlinige·,, dann in Schraubengang; laufende Nuth· u eingeschnitten, in: die: eine: am Cylinder, befestigte. Rolle- ν. eingreift.. Hierher sitzt die Scheibe, ρ L auf denx Kolbenransatz. Av1,. der an seinem Ende dens Rahmen: r trägt. In; letzterem-: befindet sich ein nach; innen* enger werdender. Schlitz: t.,. in. den; mittelst Hand, ©der mechanisch, der gummir.te Streifen G eingeführt und. darin, festgehalten wird, wenn: sich: der Rahmen dreht:. Der Streifen, wird, abgeschnitten, sobald er sich, um den. Rahmen- einmal herumgelegt hat. Der. Schlitz ί ist nach unten» offen,, so dafs der Streifen; beim; Abstreifen des Kastens K. ihn wieder verlassen; kann;.
    Patent-Aj^sprü-che:.
    1·.. Vorrichtung: zur Herstellung von Pappkasten,, welche; auf. die, Weise bethätigt wird, dafs; durch Niederdrücken: eines, Kolbens: (Js) ein- an dessen: Ende; befestigter Rahmen (r) gedreht und; dabei: mit. einem, gummir.ten Streifen* umlegt: wicd^ worauf beim-, weiteren geradlinigen1, Niedergang; des Kolbens der Rahmen, auf die: zugeschnittene;,, auf vecs'tellbaren Winkeln (d)< liegende Pappe aufstöfst und unter Aufklappen! der; Seiten^
    theile und Andrücken an den gummirten Streifen den so gebildeten Pappkasten zwischen Führungen (f) und einen Ausschnitt (g) der Tischplatte hindurchdrückt.
    An der unter ι. gekennzeichneten Vorrich-' tung die Anordnung, den Kolbencylinder (I) in Verbindung mit zwei der winkeltragenden Säulen (bl) beliebig verschieben zu können, um zur Herstellung verschiedener Gröfsen länglich viereckiger Kasten die senkrechte Achse der Kolbenbewegung verlegen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54519D Vorrichtung zum Herstellen von Pappkasten Expired DE54519C (de)

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