DE5353C - Selbstthätige Maschine zur Herstellung von Sprungfedern - Google Patents

Selbstthätige Maschine zur Herstellung von Sprungfedern

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DE5353C
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DE
Germany
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wire
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DENDAT5353D
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Original Assignee
F. MANDELArtz in Eschweilcr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F11/00Cutting wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • B21F3/04Coiling wire into particular forms helically externally on a mandrel or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F35/00Making springs from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

■1878.
Klasse 49,
FRANZ MANDELARTZ in ESCHWEILER. Selbsttätige Maschine zur Herstellung von Sprungfedern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. August 1878 ab.
Der rohe Draht wird von seiner Rolle B, Fig. 2, über die Mittellinie des Hebels P, Fig. 1, gefuhrt, indem man den Draht durch die auf
: der Oberfläche von P angebrachten Oesen/,/„/,„ steckt und ihn dann durch ein Rollenpaar und
. ein Walzenpaar gehen läfst, welche sich auf dem Schlitten C, Fig. 1, Oberansicht, befinden. Von da gelangt er in die Schraubenwindungen der Form, d. h. zweier rotirender abgestumpften Kegel.
Der rechts liegende Kegel M ist mit einem Winkelhaken D, Fig. 3 und 5, versehen, welcher als Mitnehmer dient. Dieser Mitnehmer, ver* mittelst dessen sich der Draht so fest gegen die Windungen klemmt, dafs er durch die Walzen gezogen wird, ist an dem Kegel mit zwei Schrauben unbeweglich befestigt, Fig. 3.
Denkt man sich von der Mitte D des Winkelhakens oder Mitnehmers nach der Grund-. fläche des linken Kegels M' eine Linie parallel der Wellenaxe, Fig. 1 und 3, so fällt diese mit einer Messerschneide k zusammen, an welcher der aufgerollte Draht mit Hülfe eines Excenters und Hebels T abgeschnitten wird. Jeder Kegel ist an einer besonderen Welle befestigt. Diese Wellen lassen sich ihrer Länge nach, und zwar in entgegengesetzter Richtung verschieben. Wenn die Sprungfeder vollständig um die Form herumgewickelt ist, so rückt die Kupplung <2,~ Fig. i, 4 und 5, mit Hülfe des Excenters Q aus. Der Hebel Q, durch welchen die Kupplung bewegt wird, drückt dabei auf einen Winkelhebel q, Fig. 4 und 5, dessen waagerechter Arm d einen senkrechten vierkantigen Stahlstift s, Fig. 4, 5 und 7, in die Höhe zieht. Letzterer wird in einer Büchse geführt, die auf dem Gestell der Maschine senkrecht unter der Formaxe angeschraubt ist. Es sind nämlich auf der Axe des Winkejlhebels q zwei solcher Arme d befestigt, an welchen Zugstangen h h, Fig. 4, aufgehängt und mit dem unteren Ende jener Stifte verbunden sind. Der Arm a des Winkelhebels q ist durch eine Schubstange/ mit einem zweiten Winkelhebel qt verbunden, welcher die Welle der Form M' beherrscht. Indem diese Stifte empor gedrückt werden, dringt ein jeder in eine kurze Nuth. Der Stift auf der Seite von M (tritt in eine Nuth der Büchse jenes Theiles der Kupplung, welcher mittelst Keilnuth verschiebbar auf der Axe sitzt, wodurch daher von dem Augenblick des Einrückens an gerechnet, die Drehung der Welle M verhindert wird. Dasselbe geschieht mit der Welle M'. Hier befindet sich die Nuth, gegen die Stift j drückt, auf einer Büchse S, Fig. 1 und 5, welche fest mit der Axe verbunden ist. Sobald der Druck des Excenters Q aufhört, bewirken die Spiralfedern zwischen den Büchsen und den Köpfen der Stifte das Niedersinken der Stifte und das Einrücken der Kupplung Q.
Die Nuthen, in welche die Stifte greifen sollen, sind so gestellt, dafs dadurch das erwähnte Messer k unter das Messer des Excenterhebels T kommt. Unter diesen Umständen läfst sich der Draht "durch das Excenter T abschneiden.
Nach, dem Abschneiden entfernen sich die; Formkegel von einander. Die von dem Excenter XX getriebenen Hebel X1 X1, welche mit ihren Gabeln die Nuthenhülsen umfassen, schieben die. mit den Hülsen fest verbundenen Axen zur Seite, und zwar so weit, dafs die fertige Sprungfeder von den Kegelflächen und Windungen herabstreift und dadurch aus der Maschine entfernt wird. Hierauf legen sich die Kegel, durch dieselben Excenter beeinflufst, wieder zusammen.
Vom Schlitten.
Der Schlitten C schleift in zwei starken cylindrischen Stahlstangen c", Fig. 1, Oberansicht, welche an dem Gestell der Maschine fest sitzen. Zur Führung und zum Festhalten des Drahtes beim Wickeln dienen zwei Rollen mit verticalen Axen c3c\ Fig. 1, sowie zwei schmale Walzen c1 c?, Fig. 6, welche durch Schrauben und Federn aneinandergeprefst werden. Zwischen diesen Rollenpaaren wird der Draht durchgeführt. Sie befinden sich auf der oberen Fläche des Schlittens. Die Walzenaxe ci ist noch mit einem Sperrrade und Klinke versehen, damit der Draht nicht zurückweichen kann, wenn er nach dem Abschneiden wieder unter den Mitnehmer gebracht wird. Unter dem Schlitten bei c1. befindet sich der Drehpunkt eines gleich- und doppelarmigen He-
bels c" c1 c*, Fig. 2 und 6. Am Ende c* hat dieser Hebel einen Stift, welcher in die Schraubengänge der »Form« eingreift.' Da der Draht auf die Oberseite der Form aufgelegt wird, so erlaubt die Unterseite das Eingreifen des Stiftes und dieser zieht den Schlitten nach erfolgter Rotation der Formkegel mit sich fort.
Der Weg des Schlittens bildet, wenn man sich denselben verlängert denkt, mit der Axe der Form einen spitzen Winkel, daher folgt, dafs der Draht, nachdem er abgeschnitten und der Schlitten auf seinen ursprünglichen Stand zurückgeführt worden ist, um etwa 20 mm unter den Mitnehmer hervorragt. Der Mitnehmer, unter welchen der Draht stets nach Rückgang des Schlittens gelangen mufs, weil er von den Walzen und Rollen festgehalten und unter den Mitnehmer geschoben wird, läfst dem Drahte nur ganz geringes Spiel und da ersterer bei beginnender Rotation der Form den Draht zu biegen strebt, so bewirkt die Reibung zwischen Draht und »Form« sowie die schneideartige Kante des stählernen Mitnehmers das Fortziehen und Winden des Drahtes um die Form.
Am Gestell des Schlittens (mit dem Maschinengestell verbunden) befindet sich der Stützpunkt eines einarmigen Hebels c 9 c ' °, Fig. i, welcher sich in einer Ebene parallel der Axe der Formkegel bewegt, den doppelarmigen Hebel C6C1C9 überkreuzt und bei (", Fig. 6, auf ihm ruht. Da der Arm c6i7 belastet ist, so hat dies kein Bedenken. Das freie Ende des einarmigen Hebels C9C1", Fig. 1, ragt etwas über das Ende der Form hinaus und hier wird mittelst des Messerhebels T und dessen Excenterder Zahn oder Stift des Hebels V 8^ Fig. 6, aus den Schraubengängen der Form gelöst, sobald der Draht abgeschnitten wird. Man läfst daher das Messerexcenter so lange wirken, bis der Schlitten mittelst des Excenterhebels P auf seinen ursprünglichen Stand kommt zur Wiederaufnahme seiner Arbeit.
Von der Anordnung der Wellen und
Excenter.
FF, Fig. i, sind die Betriebsriemscheiben. Die Räderübersetzungen sind im Verhältnifs von 1:4. Die Formwellen machen daher viermal so viel Umdrehungen als die Betriebswelle JJ, und sechszehnmal so viel als die Excenterwelle H. Wenn also die Excenterwelle 3/4 Umdrehungen gemacht hat, so sind zwölf Schraubengänge mit Draht bewickelt. Das letzte */i der Excenterwelle bleibt für die Manipulationen sämmtlicher Excenterhebel vorbehalten, wie in dem Diagramm übersichtlich erläutert ist.
In die Stirnflächen der Formkegel M JIi' sind strahlenförmige Zähne gefräst, welche bei dem Zusammengehen der Formen ineinandergreifen. Aehnliche Zähne finden sich an der Kupplung Q, welche vorstehend erwähnt wurde.
Die stählerne Formwelle JH' wird Während des Abschneidens des Drahtes unterhalb der Form bei m, Fig. 1 und 5, durch eine schalenartige Unterlage m unterstützt, in welcher die cylindrische Verlängerung des Kegels M sich lose dreht; Da bei der Längenverschiebung v dieser Welle sich das Abschneidemesser der »Form« stets über der Formaxe befindet, so kann dieses mit der Unterlage nicht in Beruh- ■ rung kommen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die selbstthätige Führung des Drahtes, wo: raus die Sprungfeder verfertigt wird.
2. Das selbstthätige In- und Aufserthätigkeitsetzen der Sprungfederformen.
3. Die selbstthätige Drahtabschneidevomchtung.
4. Das Auseinanderziehen und Zusammenrücken der beiden Wellen, worauf die Sprungfederformen befestigt sind. '..;
5. Die Vorrichtungen, welche das Verdrehen : genannter beiden Wellen während des Abschneidens des Drahtes und des Auseinander- rückens der Wellen verhüten;
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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