DE540571C - Projektionseinrichtung zur Erzeugung von Schrift und Bildern an den Wolken - Google Patents
Projektionseinrichtung zur Erzeugung von Schrift und Bildern an den WolkenInfo
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Description
- Projektionseinrichtung zur Erzeugung von Schrift und Bildern an den Wolken Man hat bisher Projektionseinrichtungen gebaut, die es ermöglichten, kleinere Reklamezeichen auf große Entfernung an besonders aufgestellte Projektionsflächen oder auf Wolken zu projizieren. Nach der Erfindung werden Schriften und ganze Wortzeichen oder größere Bildflächen auf die genannten Entfernungen projiziert, wobei eine Reihe von Lichtquellen mit dazugehörigen Sammeloptiken -ferner kurz Projektoren genannt -, die alle auf eine Objektivlinse mit großer Brennweite arbeiten, für die nötige Flächenhelligkeit sorgt. Es ist zwar bekannt, mehrere solcher Projektoren auf einen gemeinsamen Spiegel arbeiten zu lassen. jedoch wurde mit diesem Projektor nur erreicht, daß auf einer Bildfläche einzelne Bilder nacheinander entworfen wurden, um hierdurch den Anschein zu erwecken, daß es sich um ein sogenanntes lebendes Bild handle. Für die Erfindung liegen jedoch sowohl die optischen als auch die beleuchtungstechnischen Bedingungen ganz anders. Es soll durch die Reihe von Projektoren, die auf eine Objektivlinse mit großer Brennweite oder einen entsprechenden Hohlspiegel mit großer Brennweite arbeiten, die notwendige Flächenhelligkeit erzeugt werden, um ein einwandfreies Bild auf größere Entfernungen zu erhalten.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung an einem Beispiel dargestellt. In Abb. i sind mit i und 2 eine Reihe nebeneinanderstehender Projektoren bezeichnet. Bei jedem einzelnen Projektor bedeuten 8 die Lichtquelle und 3 das dazugehörige Linsensystem. 4 ist die Haltevorrichtung für die Blenden, welche bei diesem Ausführungsbeispiel drei Sätze 5, 6 und 7 besitzt. Hierdurch können, je nachdem, welcher Satz Blenden vor dem Projektor steht, immer andere Wortreihen projiziert werden. Anstatt der senkrechten Bewegung kann sinngemäß auch eine Horizontalbewegung stattfinden, so daß die Reklameschrift in Form der bekannten Wanderschrift erscheinen würde. Die von den einzelnen Projektoren ausgesandten Lichtstrahlen gehen durch eine gemeinsame Objektivlinse io von großer Brennweite. Diese kann zweckmäßig an einem Haus oder an einem besonderen Mast befestigt sein. In dem dargestellten Beispiel der Abb. i ist mit ii ein Mast angedeutet. Die Linse selbst muß für die Einstellung der verschiedenen Entfernungen, die die Projektionsflächen haben können, beweglich angeordnet sein. Dies kann dadurch geschehen, daß die Linse an zwei oder mehr Führungsstangen 12 mittels eines Seilzuges 13 auf und -ab gezogen werden kann. Um das Linsengewicht mit dem Seilzug auszugleichen, ist ein Ausgleichgewicht 1¢ vorgesehen.
- In Abb. 2 ist an Stelle der Objektivlinse ein Hohlspiegel gesetzt worden. Hierdurch wird es möglich, die Projektoren mit den dazugehörigen Blendensätzen nach oben zu verlegen. In dieser Abbildung sind die Projektoren andeutungsweise an einer Hauswand befestigt. Der Spiegel erhält zu seiner Einstellung einen bei 2o angedeuteten verstellbaren Fuß. Die übrigen eingetragenen Zahlen bezeichnen dieselben Gegenstände wie die der Abb. i. Abb. 3 zeigt einen Blick auf die Projektorenreihe, und -zwar so; wie man sie nach Abb:-z' von oben und nach Abb.2 von unten sehen würde. Aücli hier sind `die Lichtquellen mit 2 und das dazugehörige Linsensystem iriit :3, bezeichnet. Die Blenden sind im Rahmen:4: beweglich angeordnet. Zu jeder solchen Einrichtung gehört ein besonderer Spiegel--8';,. der zweckmäßig nicht in einem Stück für sämtliche Projektoren ausgebildet wird.* Jeder Teilspiegel ist justierbar, um den Lichtschein -des Projektors auf die Objektivlinse ausrichten zu können. Dies ist in Abb. i durch die Vorrichtung bei zz schematisch angedeutet, - Wollte man die ganze Projektionseinrichtung waagerecht aufbauen, müßte an Stelle der Teilspiegel ein- großer Planspiegel vor die Objektivlinse gesetzt werden, der kostspielig und mit der erforderlichen Genauigkeit schwer herstellbar sein, würde.
- Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Abb. q., wo von einer Lichtquelle 40 . die Lichtstrahlen nach beiden Seiten ausgenutzt sind. Hierbei wird die eine Linse 41 des Projektors zur bessereri Lichtsammlung vorteilhaft noch mit einem katadioptrischen Ring ausgerüstet. DerSpiegel8' und die Haltevorrichtung q. erfüllen denselben Zweck wie in Abb. i.
- Die Projektionsvorrichtung ist nicht an die reihenmäßige Aufstellung von einzelnen Typen gebunden. Die Aufstellung kann so erfolgen, daß aus den Einzelbildern Flächenbilder entstehen, die nötigenfalls gefärbt sein können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Projektionseinrichtung zur Erzeugung von' Schrift. und Bildern an den Wolken, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Projektoren auf ein gemeinsames-- -Objektiv arbeiten.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Projektoren aus -Linsen -und Ringen zusammengesetzte Optiken verwendet ,werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE540571T | 1930-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE540571C true DE540571C (de) | 1931-12-21 |
Family
ID=6558974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930540571D Expired DE540571C (de) | 1930-07-27 | 1930-07-27 | Projektionseinrichtung zur Erzeugung von Schrift und Bildern an den Wolken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE540571C (de) |
-
1930
- 1930-07-27 DE DE1930540571D patent/DE540571C/de not_active Expired
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