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Projektionsapparat.
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spiegelnden Teiles, Fig. 4 veranschaulicht eine einfache Anordnung der spiegelnden Elemente, wodurch sie unabhängig voneinander eingestellt werden können, Fig. 5 veranschaulicht eine Abänderung der Spiegelanordnung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfasst die vorliegende Vorrichtung eine Lichtquelle von zweckmässig hoher Lichtstärke, wie einen Lichtbogen, der tunlichst nahe im Brennpunkt eines Hohlspiegels 2 von paraboloidischer oder ähnlicher Gestalt aufgestellt ist, der ein Bündel tunliehst paralleler Liehtstrahlen waagrecht auf eine mosaikartige Zusammenstellung 3 von Spiegeln wirft, die ihrerseits die Lichtstrahlen in die gewünschte Richtung reflektieren, um die gewünschte leuchtende Fläche auf einem in dem Strahlengang befindlichen Schirm hervorzurufen. Die Zusammenstellung. 3 umfasst sonach eine Anzahl von spiegelnden Elementen 4 beliebiger, z. B. rechteckiger Gestalt, wie Fig. 3 zeigt. Diese Elemente sind auf einem Träger 5 zweckmässig einzeln stellbar angeordnet.
Die Zusammenstellung 3 ist gegen das Lichtbündel geeignet geneigt und ihre Achse ist gegen die optische Achse des Apparates geneigt. Die Stellbarkeit der einzelnen Elemente 4 kann dadurch erreicht werden, dass man jedes derselben mit dem Träger 5 z. B. durch ein Kugelgelenk verbindet oder durch eine Feder 6, Fig. 4, und geeignete Stellvorrichtungen etwa drei Stellschrauben 7 anbringt, um das Element nach Erfordernis drehen zu können.
Auf jedes Element 4 fällt ein entsprechender Anteil des Lichtbündels von der Lichtquelle 1 und erzeugt bei der eben beschriebenen Anordnung einen beleuchteten Fleck auf einem geeigneten Schirm in einer Lage, die von der Einstellung des Elementes abhängt. Bei geeigneter Einstellung der Elemente 4 können diese Lichtflecke beispielsweise Worte oder beleuchtete Flächen anderer Gestalt auf dem Schirm bilden.
Der in Fig. 1 dargestellte Apparat ist insbesondere zur Projektion leuchtender Zeichen, Worte od. dgl. gegen den Himmel bestimmt, wobei künstliche oder natürliche. Wolken als Schirm dienen, sei es nun zu Ankündigungs-oder zu andern Zwecken. Die Stellung der beleuchteten Flächen, des Zeichens od. dgl. auf dem Himmel sollte veränderlich sein, damit sie von an verschiedenen Punkten befindlichen Beobachtern leichter beobachtet werden können. Demnach ist die Zusammenstellung 3 um die optische Achse des Apparates drehbar. Das kann dadurch erreicht werden, dass man den Träger 5 der Elemente 4 auf eine durch Streben 9 an dem die Lichtquelle 1 enthaltenden Gehäuse 10 ständig in der optischen Achse des Apparates gehaltene Welle aufsetzt.
Vorteilhaft ist am Träger 5 eine rohrförmige, auf der Welle 8 drehbare Verlängerung 8/anzubringen, wodurch ein leichter Umtausch der Zusammenstellung 3 gegen eine andere ermöglicht wird. Durch Drehung des Trägers 5 bei der Einrichtung nach Fig. 1 kann die Neigung des Zeichens od. dgl. am Himmel gegen den Horizont geändert werden. Ein Zeiger 11 an der Zusammenstellung 3, der auf einer von der Welle 8 getragenen Teilung 12 spielt, kann, wenn gewünscht, vorgesehen sein, um die Stellung des Trägers 5 jederzeit ablesen oder genau regeln zu können.
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um eine lotrechte Achse drehbar gemacht werden, wobei eine Teilung 13 und ein Zeiger 14 die Ablesung und genaue Regelung der Einstellung ermöglichen können.
Ausser den oben angegebenen Mitteln zur Änderung der Stellung des Zeichens am Himmel empfiehlt es sich manchmal, der leuchtenden Fläche oder dem Zeichen eine Drehbewegung zu erteilen, ohne im übrigen die Stellung derselben zu ändern, damit das Zeichen von an verschiedenen, um den Apparat herum gelegenen Stellen befindlichen Beobachtern leicht beobachtet werden könne. Das lässt sich erfindungsgemäss in der in Fig. 5 thematisch dargestellten Weise erreichen, indem man die reflektierenden Elemente 4 auf einem Rahmen 15 anordnet, der selbst wieder auf dem Träger 5 sitzt und um eine hiezu
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beispielsweise Schrauben und Schlitze 22 bzw. 23 vorgesehen sein, um den Rahmen 15 auf dem Träger 5 festzustellen oder freizugeben, wenn die Stellung des Zeichens am Himmel geändert werden soll, indem man die Zusammenstellung 3 dreht.
Wenn gewünscht, kann der Rahmen 15 durch mechanische Mittel, wie Zahnräder, oder von Hand gedreht werden.
Wenn gewünscht, kann der ganze Apparat auf einem Fahrzeug angeordnet werden, um ihn leicht befördern zu können. Es kann ferner eine Einrichtung getroffen sein, um die Winkellage der einzelnen Elemente 4 zu ändern oder um leuchtende Flächen von irgendeiner Gestalt zu erzielen, ohne jedes Element unabhängig von den übrigen von Hand einstellen zu müssen, wenn eine Änderung des Zeichens gewünscht wird. In diesem Falle können die Elemente durch irgendwelche geeignete Mittel, z. B. durch Federn, in einer Mittelstellung gehalten werden und jedes von ihnen kann mit drei Stellschrauben od. dgl. ausgestattet sein, die durch geeignete Öffnungen des Trägers 5 hindurchgehen.
Zwecks Verstellung der Elemente 4, um eine beleuchtete Fläche von anderer Form zu erhalten, kann ein Organ mit Teilen vorgesehen sein, welches mit einer Anzahl von Schrauben od. dgl. ausgestattet ist, die den Knaggen oder Stäbchen an den Elementen 4 nach Zahl und Lage entsprechen, welches Organ in vorbestimmten Lagen eingesetzt werden kann, so dass, wenn dieses Organ an den Träger 5 angesetzt wird, die Knaggen oder
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Weise verdrehen. Ein gleiches Ergebnis kann dadurch erzielt werden, dass man geeignete Daumen in Berührung mit den Daumen oder Stäbchen an den Elementen 4 verstellt.
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Man kann beliebige optische Mittel in den Strahlengang einschalten, um Farben-oder andere Effekte zu erzielen.
Durch Verwendung des vorstehend beschriebenen Apparates ist es möglich, beleuchtete Zeichen zu erzielen, die nicht nur wesentlich lichtstärker sind als ähnliche Zeichen, die durch Systeme erhalten werden, welche Schablonen oder andere Vorbilder der zu erzeugenden Zeichen verwenden, sondern auch eine viel grössere Flächenausdehnung haben und daher auch leichter auf grössere Entfernungen und in jeder Richtung und Neigung gegen den Horizont gelesen werden können. Weiters können die Zeichen in der angegebenen Weise und zum angegebenen Zwecke um eine Achse gedreht werden.
Im vorstehenden sind die Elemente 4 als Spiegel beschrieben worden. Sie können aber auch durch andere optische Elemente ersetzt werden, wie durch reflektierende Prismen, die das auffallende Licht ganz oder zum Teil ablenken können.
Obgleich im vorstehenden die Erfindung in ihrer Anwendung auf die Projektion von Licht beschrieben wurde, so kann doch auch offenbar das beschriebene Verfahren nebst Apparat auch für andere Arten von Strahlung verwendet werden, insofern diese letzteren keine wesentliche Änderung des Verfahrens und des Apparates erfordern. Die Erfindung erstreckt sich also auch auf andere Arten von Strahlung, und die folgenden Patentansprüche sind auch in diesem Sinne zu verstehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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